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Padel: Regeln, Technik und warum der Sport so schnell süchtig macht

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Padel ist die am schnellsten wachsende Schlägersportart Europas. Gespielt wird im Doppel auf einem Platz von zwanzig mal zehn Metern, umgeben von Glaswänden und Gitter. Die Wände sind im Spiel, und genau das macht den Reiz aus.

Die Regeln in zwei Minuten

  • Gezählt wird wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel, Satz.
  • Aufgeschlagen wird von unten, der Ball muss vor dem Schlag einmal aufspringen.
  • Der Aufschlag muss diagonal in das gegnerische Feld und darf dort die Seitenwand berühren, nicht aber das Gitter.
  • Im Spiel darf der Ball nach dem ersten Aufsprung von den eigenen Wänden gespielt werden.
  • Direkt gegen die eigene Wand schlagen ist nicht erlaubt.
  • Ein Ball, der nach dem Aufsprung über die Wand ins Aus fliegt, ist je nach Platz regulär weiterspielbar.

Warum Einsteiger sofort mitspielen können

Der Schläger ist kurz und ohne Saiten, der Ball etwas weicher als im Tennis. Dadurch sind die Schläge leichter zu kontrollieren, und die erste Ballwechsel-Serie gelingt meist schon in der ersten Stunde. Wer Tennis, Squash oder Tischtennis gespielt hat, findet sich noch schneller zurecht.

Die vier wichtigsten Techniken

  1. Volley am Netz: kurz, kontrolliert, mit festem Handgelenk.
  2. Bandeja: der hohe Schlag über Schulterhöhe, mit dem das Netzspiel gehalten wird.
  3. Wandverteidigung: Ball abwarten, Körper mitdrehen, flach zurückspielen.
  4. Lob: die häufigste Waffe, weil er das gegnerische Doppel vom Netz vertreibt.

Taktik: Das Netz gewinnt den Punkt

Im Padel steht das Team, das am Netz steht, im Vorteil. Das Spiel besteht deshalb im Kern darin, sich mit Lobs nach vorne zu arbeiten und den Gegner mit tiefen Bällen hinten zu halten. Beide Spieler eines Teams bewegen sich parallel, als wären sie mit einer Stange verbunden. Wer das verinnerlicht, gewinnt gegen technisch bessere Einzelspieler.

Was du zum Start brauchst

  • Leihschläger in der Halle, Kauf lohnt erst nach einigen Wochen
  • Hallenschuhe mit gutem Halt bei Seitwärtsbewegungen
  • Drei Bälle pro Match, meist von der Anlage gestellt
  • Vier Mitspieler, Padel wird fast ausschließlich im Doppel gespielt

Eine Stunde kostet pro Platz, nicht pro Person, das macht den Einstieg günstiger als viele denken.

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