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Onlinezeitung - American Football Verband Schleswig-Holstein e. V.
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Kicking Camp in Lübeck - 25.06.2016

Am 31.07.2016 richtet der ASC Lübeck zusammen mit dem AFCV Schleswig-Holstein ein Kicking Camp in Lübeck aus. Das Camp findet an der Sportanlage Hansaring statt, Dozent ist Cody Journell. Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 20 Euro erhoben die in Bar vor Ort zu entrichten ist. Die Anmeldung ist ab sofort über die Internetseite des AFCVSH möglich (Ausbildung > Anmeldung).

 

Weitere Details, Inhalte und Zeitplan sind bei der Anmeldung zu sehen. Beginn ist um 12:30, Ende ca. 18:30 Uhr. Lehrgangsleiter an diesem Tag ist Mark Holtze.

Amber Kruse ist Vizepräsidentin Cheerleading! - 07.07.2016

Amer Kruse aus Lübeck wurde am 26.06.2016 von den Vereinsvertretern der organisierten Cheerleadingvereine in Schleswig-Holstein zur Vorsitzenden der Cheerleadervereinigung gewählt und ist damit auch Vizepräsidentin Cheerleading des AFCVSH.

Amber begann ihre Karriere im Cheerleading 1997 als aktive Cheerleaderin in Trittau bei Lübeck. Nach der Auflösung der dortigen Cheerleader und einer längeren Pause stieg sie 2007 bei den Crazy Cats in Lübeck ein. Dort wurde sie bereits 2008 Coach der Junior Cats und erwarb 2010 zusätzlich eine Jurorenlizenz.

In 2012 und 2013 musste Amber aus beruflichen Gründen eine kleine Pause als Coach einlegen, stieg jedoch 2014 als Coach der Crazy Cats wieder ein. In ihrer Coachpause war sie ab 2012 als Landespassstelle des Cheerleadingverbandes Schleswig-Holstein nah am Geschehen und übernahm von 2013 bis 2015 sogar das Amt der Vizepräsidentin Jugend im Verband.

Das Präsidium des AFCV Schleswig-Holstein freut sich, mit Amber Kruse eine erfahrene Cheerleadingfachfrau in ihren Reihen zu haben und wir wünschen Amber alles Gute für ihr neues Amt.

American Football Verband nimmt Cheerleading im Namen auf - 01.05.2016

Die Mitgliedsvereine des American Football Verband Schleswig-Holstein e.V. haben auf dem ordentlichen Verbandstag beschlossen, Cheerleading im Namen aufzunehmen. Nach Eintragung der entsprechenden Änderung trägt der Verband nun den Namen "American Football und Cheerleading Verband Schleswig-Holstein e.V.", kurz AFCVSH.

 

Schleswig-Holstein gehört zu den letzten Football- Landesfachverbänden, die Cheerleading im Namen aufnehmen. Dazu gab es bisher auch keine Veranlassung, da die Mitgliedsvereine 2005 die Gründung eines Cheerleadingverbandes für Schleswig-Holstein beschlossen hatten.

 

Diese Entwicklung hat sich aktuell jedoch überholt, da Cheerleading seit einigen Jahren in einem starken Wandekl steht der die Entwicklung von Cheerleading als Sport starl beeinträchtigt. Neben der unabhängigen und ehrenamtlich geprägten Struktur des AFCVSH und seinen Schwesterverbänden in den anderen Bundesländern hat sich eine kommerzielle Struktur im Gewand gemeinnütziger Vereine gebildet, die unter der Führung eines US- Konzerns Cheerleading weltweit vereinnahmen möchte.

 

Die aktuellen Mitglieder des Cheerleadingverbandes haben sich daher dafür entschlossen, die Uhr wieder zurück zu drehen und wieder in einem Verband beide Sportarten zu fördern. So, wie es von 1990 bis 2005 bereits erfolgreich der Fall war.

 

Cheerleading wird in Schleswig-Holstein ganz überwiegend von weiblichen Sportlerinnen betrieben die dazu mehrheitlich minderjährig sind. Dies erschwert die Suche nach ehrenamtlichem Personal stark, da mit der Schule häufig auch die Cheerleadingkarriere beendet wird. Das Ehrenamt soll und muss aber weiter die tragende Säule für den Cheerleadingsport sein, um eine eigenständige Entwicklung in Deutschland sicherzustellen.

 

"Wir haben mit unserer neuen Satzung und neuen Ordnungen dafür Sorge getragen, dass Cheerleading im Verband so selbstständig arbeiten kann wie es rechtlich nur möglich ist" erklärt Jan Bublitz, seit 2002 Präsident des Verbandes und 2005 Gründungsmitglied des nun auslaufenden Cheerleadingverbandes. "Football und Cheerleading haben schon im Mutterland der beiden Sportarten eine lange gemeinsame Geschichte, die wollen wir in Schleswig-Holstein nun gemeinsam weiterschreiben".

 

Für die zukünftige Entwicklung des Cheerleadingsports will der AFCVSH einen Schwerpunkt auf die Ausbildung der Trainer legen. Noch in diesem Jahr soll in kooperation mit dem Hamburger Schwesterverband die bundesweit erste Convention für Cheerleading- Trainer stattfinden. Diese ist auch für nicht organisierte Trainer offen.

 

Die Zielrichtung des AFCVSH ist klar: Die Entwicklung zu einer Hallensportart und dem ausschließlichen Fokus auf Meisterschaften wird der Vielfalt des Cheerleadingsports und seiner Geschichte nicht gerecht.  Cheerleader gehören auch an die Sideline um dort das zu tun, was im Wortsinn des Sports ist: Lead to cheer.

 

Der AFCVSH wird alles dafür tun, dass dies mit gut ausgebildeten Trainern passieren wird, die exklusiv beim AFCVSH und seinen Schwesterverbänden eine vom DOSB anerkannte Fachlizenz für Cheerleading erwerben können.

 

Der American Football und Cheerleading Verband Schleswig-Holstein ist Mitglied im American Football Verband Deutschland (AFVD) und seiner zugehörigen Cheerleader Vereinigung Deutschland (CVD). Erst im letzten Jahr war der AFVD Gastgeber der Weltmeisterschaft im Cheerleading in Berlin. Teilnehmernationen waren u.a. Japan, die als beste Cheerleadernation der Welt gelten und dem Mutterland USA den Rang abgelaufen haben. Über die International Federation of Cheerleading (IFC) und der World Dance Sports Federation (WDSF) ist Cheerleading im AFCVSH exklusiv an einen vom olympischem Kommitee (IOC) anerkannten Verband angebunden. 

 

AFVSH mit Wachstumssprung - 03.02.2016

Nach Abschluss der Bestandserhebung 2016 kann der American Football Verband Schleswig-Holstein einen Wachstumssprung verkünden. Ein sattes Wachstum von 10% konnte im Vergleich zum Vorjahr verbucht werden. Im 5-Jahres-Rückblick beträgt das Wachstum des American Football in Schleswig-Holstein sogar 36%!

Motoren des Wachstums sind in Schleswig- Holstein die Rendsburg Knights, die Norderstedt Mustangs (SV Friedrichsgabe) und die Lübeck Seals. Für Norderstedt lässt sich der Zuwachs von 51% vor Allem durch den Wegfall des Footballprogramms beim Konkurrenzverein TuRa Harksheide erklären. Bei den Lübeck Seals gab es 2015 einen kleinen Einbruch der das Wachstum erklärt.

Bei den Rendsburg Knights kann man allerdings von einem echten Wachstum ohne Sondereffekte ausgehen. Der Verein wurde erst im April 2013 gegründet und ist mit einem Herrenteam und einer B- Jugend im Spielbetrieb. Zuletzt machte der Verein Schlagzeilen weil es ihm gelang, mit Malte Kühl einen B- Lizenztrainer mit Meisterring an die Eider zu holen.

Für das kommende Jahr erwartet der AFVSH weiteres Wachstum. Der neue Verein in Itzehoe wird American Football in den Kreis Steinburg bringen. In Neustadt/Holstein ist auch ein weiteres Projekt im Aufbau, das vielleicht 2017 in den Spielbetrieb starten könnte. Insgesamt sind die Aussichten für American Football daher mehr als positiv.

American Football wächst bundeweit - 14.01.2016

American Football wird in Deutschland immer beliebter. Nach der offiziellen Mitgliederstatistik des DOSB haben per 01.01.2015 insgesamt 53851 Menschen in Deutschland in Vereinen diesen Sport aktiv oder passiv betrieben. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 6,5%, der Wachstumstrend ist seit Jahren ungebrochen.

In Schleswig-Holstein hält das Wachstum auch seit Jahren an. Per 01.01.2015 waren 1278 Mitglieder in den Vereinen aktiv.

Die Berichterstattung in den Medien hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbessert. Der Bundesverband AFVD hat ganz auf das Internet gesetzt und mit GFL TV einige Formate geschaffen die frei verfügbar viele Spiele der 1. Bundesliga zeigen. Dazu kommen einige Übertragungen wie z.B. der German Bowl, die Deutsche Meisterschaft. Hier erreicht Eurosport regelmäßig hohe Einschaltquoten.

In jüngster Zeit ist auch Pro 7 MAXX (ran Football) auf American Football aufmerksam geworden. Der Sender zeigt die Spiele der US- Profiliga NFL. Bereits nach kurzer Zeit konnte ein wachsender Zulauf bei den Vereinen registriert werden. Der Sender selbst freut sich über beste Marktanteile an der werberelevanten Zuschauergruppe.

 

Auch die zweite Sportart im Verband, Cheerleading, konnte in diesem Jahr besser präsentiert werden. Dank der Cheerleading- Weltmeisterschaft im eigenen Land war das Interesse der Medien groß. Schließlich kommt es selten vor, dass man die Auftritte von Cheerleadern aus Asien sehen kann, zumal die Cheerleader aus Japan von vielen als die Besten der Welt bezeichnet werden. Einen direkten Vergleich gibt es allerdings nicht, da sich die Cheerleader aus dem Heimatland des Cheerleading, die USA, nicht mit ihnen messen dürfen.

AFVSH stellt Auswahlmannschaften ein

- 09.03.2016

Die Mitgliedsvereine des AFVSH haben auf dem ordentlichen Verbandstag beschlossen, vorerst keine Auswahlmannschaften mehr zu stellen. Der ausschlaggebende Grund waren die Kosten, die in der erforderlichen Höhe nicht mehr tragbar sind. Die Footballjugend wurde beauftragt, Ersatzprogramme zur Förderung der Jugend zu entwickeln.

Die Diskussion auf dem Verbandstag waren lang und kontrovers. Das Präsidium des AFVSH führte aus, welche Kosten jährlich für eine Auswahlmannschaft entstehen und wie sich die mittelfristige Beitragsentwicklung für die Vereine dadurch entwickelt.

Wenige Vereine sahen sich in der Lage, eine notwendige Verdreifachung der Beiträge tragen zu können, die große Mehrheit sah hier jedoch eine Grenze überschritten. Da eine Auswahlmannschaft für Sponsoren nicht interessant ist und weitere Einnahmequellen über mehrere Jahre nicht realisierbar sind musste eine Notbremse gezogen werden.

Allerdings sollen Ersatzmaßnahmen entwickelt werden, die zu beherrschbaren Kosten eine Entwicklung von Jugendspielern bis in die Nationalmannschaft ermöglichen. Die Footballjugend Schleswig-Holstein hat hierzu bereits getagt und erste konkrete Vorstellungen in der Prüfung.


Ausbildungssaison startet

- 20.09.2015

Der Lehrwart des AFVSH, Jörn Redler, hat jetzt die ersten Termine für die Ausbildung in der Ausbildungssaison 2015/2016 veröffentlicht. Das Modul 5 für die Ausbildung zum Trainer C findet demnach am 12. und 13. Dezember statt. Auch für die Trainerpass- Clinic sind die Termien in 2016 bereits veröffentlicht. Die Anmeldung ist ab sofort auf der Internetseite des AFVSH unter Ausbildung > Anmeldung möglich. Weitere Module folgen zeitnah.

Der Lehrgang Trainer C American Football, eine vom DOSB zertifizierte Ausbildung, findet im Bereich des AFVSH in Modulform statt. Dies ermöglicht jeden Teilnehmer, die einzelnen Module innerhalb von zwei Jahren in beliebiger Reihenfolge zu besuchen. Der Lehrgang endet mit einem Prüfungswochenende, zu dem u.a. eine schriftliche Lehrprobe angefertigt und in der Praxis angewendet werden muss.

 

Die Trainerpass- Clinic ist eine Besonderheit in Schleswig-Holstein. Neben einer kleinen Regelkunde beinhaltet diese Clinic auch ein Schwerpunktthema. In diesem Jahr wird es das Thema "sexualisierte Gewalt" sein. Es werden drei Termine angeboten, da jeder Trainer zwingend an einem der Termine teilnehmen muss um den ebenfalls zwingend erforderlichen Trainerpass für die Saison erhalten zu können. Neben dem Besuch der Trainerpass- Clinic ist auch der Erwerb der Trainer C- Lizenz innerhalb bestimmter Fristen erforderlich.

 

Im Norden ist der AFVSH einer der wenigen Verbände, die jährlich die Ausbildung zum Trainer C anbieten. Für Trainer aus Vereinen des AFVSH ist nur eine einmalige Selbstbeteiligung von 80 Euro zu zahlen. Die restlichen Kosten tragen die Vereine des AFVSH durch ihren Mitgliedsbeitrag.

 

Teilnehmern aus anderen Landesverbänden steht die Ausbildung ebenfalls offen. Die Kosten je Modul betragen 80 Euro und sind vor der Teilnahme zu zahlen.


Team Thunder in den Startlöchern

- 13.09.2015

Die U16- Auswahl des AFV Schleswig-Holsten, "Team Thunder", steht in den Startlöchern. Schon am kommenden Wochenenende geht es mit dem Sichtungscamp in Rendsburg los. Danach finden noch vier weitere Camps statt, bis es dann am 31. Oktober in Lübeck zum großen Vergleichsturnier kommt. Die Landesverbände Hamburg, Bremen und Berlin/Brandenburg haben ihr Kommen zugesagt.

Seit mehreren Jahren lädt der AFVSH Auswahlteams der anderen Landesverbände nach Lübeck ein, um sich dort in der Altersklasse U16 zu messen. Auch Teams aus Sachsen, Niedersachsen oder Nordrhein- Westfalen fanden bereits den Weg in die alte Hansestadt an der Trave.

 

Nachdem der sportliche Erfolg von "Team Thunder" in den letzten Jahren etwas hinter den Erwartungen zurück bliebt, gab es einige Änderungen in Struktur, Ablauf und Personal. So ist nun Jörn Maier Headcoach der B- Jugendauswahl und es gibt mehr Vorbereitung auf das Turnier.

 

Hier die Termine in der Übersicht:

  • 19.09.15: Sichtungscamp in Rendsburg
  • 26.09.15: Tagescamp in Neumünster
  • 04.10.15: Tagescamp in Neumünster
  • 17./18.10.15: Weekend- Camp in Lübeck
  • 24./25.10.15: Weekend- Camp in Lübeck
  • 31.10.15: Jugendländerturnier in Lübeck (Stadion Buniamshof)

Jubiläumsfeier des AFVSH

- 14.07.2015

Der American Football Verband Schleswig-Holstein (AFVSH) feierte am Samstag sein 25jähriges Bestehen. Gemeinsam mit seinen Vereinen und Gästen, darunter der Vizepräsident des American Football Verband Deutschland Thomas Meyer sowie der 1. Vorsitzende des Hamburger Footballverbandes, Jürgen Kemper, feierte der AFVSH als erster Football- Verband im Norden sein Jubiläum.

 

Sein Jubiläum nahm der Verband zum Anlass, einige verdiente aktive und ehemalige Ehrenamtler zu ehren. Mit der Verdienstnadel in Gold wurden an diesem Abend Klaus Genske (Flensburg), Joerg Hackbarth (Kiel), Frank Höppner (Neumünster) und Jörn Redler (Lübeck) durch AFVSH- Präsident Jan Bublitz geehrt (Foto von links nach rechts). Alle können auf mehr als 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für den Football in Schleswig-Holstein zurück blicken.

 

 

Mit der Verdienstnadel in Bronze ehrte der AFVSH Karsten Pruin (Kiel), Jörg Lorenz (Elmshorn) und Joachim Petersen (Flensburg). Jan Bublitz wurde durch den AFV Deutschland mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

 

 

Der AFVSH wurde 1990 mit damals drei Vereinen und 320 Mitgliedern in Kiel gegründet. Heute kann der AFVSH 11 Vereine mit fast 1300 Mitgliedern vorweisen. Neue Projekte in Itzehoe und Neustadt lassen auf weiteren Zuwachs hoffen.
 


AFVSH mit Sicht auf Olympia schwankend

- 11.03.2015

Derzeit bestimmt die Olympabewerbung 2024 der Städte Berlin und Hamburg die Sportpresse in Deutschland. Das größte Sportereignis der Welt in Deutschland zu haben ist natürlich erstrebenswert, so lange Kosten und die Nachnutzung auch in einem vertretbarem Verhältnis sind. Der AFVSH schwankt hier zwischen der Zustimmung zu Hamburg, da auch Schleswig-Holstein direkt profitieren würde und der Zustimmung zu Berlin, die in der Vergangenheit und der Gegenwart für Football und Cheerleading die engagiertere Sportstadt war.

 

Auf den ersten Blick kann man bei einer Ablehnung zu Hamburg vielleicht als "Nestbeschmutzer" abgetan werden, da Kiel und Lübeck sich berechtigte Hoffnungen machen, bei einem Zuschlag Wettbewerbe ausrichten zu dürfen. Auch wäre der Weg zu Olympia für alle Schleswig- Holsteiner kürzer und das Erlebnis Olympia vermutlich intensiver.

 

Mit Blick auf den American Football hat sich Hamburg in den letzten Jahren aber nicht als Sportstadt gezeigt. Sportplätze wurden unbenutzbar durch nicht nachvollziehbare Lärmschutzauflagen und die Nutzung der großen Sportanlagen war für Vereine stehts nicht finanzierbar. Viele haben das Hin und Her bei der Platzsuche der Blue Devils in Erinnerung. Zwar war auch hier der Verein sicher auch Verantwortlich, eine Förderung durch die Stadt war aber kaum erkennbar. Platzprobleme haben viele Hamburger Footballvereine, und besser wird es in Zukunft wohl auch nicht werden.

 

Berlin hingegen war gegenüber dem American Football stets sehr entgegenkommend. Vertreter der Stadt waren bei Veranstaltungen immer anwesend, sogar Empfänge fanden statt. Nicht umsonst findet der German Bowl seit Jahren in Berlin statt, auch die kommende Weltmeisterschaft im Cheerleading wurde nur möglich, weil Berlin die Sportstadt auch lebt.

 

Bleibt natürlich auch der touristische Wert der Städte zu vergleichen. Auch hier hat Berlin die Nase vorn. Besucher aus dem Ausland können in Zeiten ohne Wettbewerbe mehr Sightseeing genießen als in Hamburg und am Ende ist auch das Hotelpreisniveau in Berlin deutlich unter dem Hamburgs.

 

Das Präsidium des DOSB wird nun entscheiden, wer sich bewerben darf. Der große Spitzenverband der Turner und andere haben sich bereits für Berlin ausgesprochen. American Football wird in diesem Kontext natürlich gar nicht erst gefragt, denn wir sind keine olympische Sportart und haben als Randsportart sportpolitisch kein Gewicht. 


AFVSH auch im Jubiläumsjahr auf Wachstumskurs

- 27.02.2015

Der American Football in Schleswig-Holstein ist auch im 25. Jahr seiner Selbstverwaltung auf Wachstumskurs. Nach den neuesten Erhebungen mit Stand 01.01.2015 sind 1278 Einzelmitglieder in den Vereinen aktiv. Dies entspricht einer Steigerung von 3% zum Vorjahr. In dieser Zahl ist anders als in den Zahlen des Landessportverbandes kein Cheerleading enthalten.

 

Der Landessportverband Schleswig- Holstein erhebt jedes Jahr mit Stand 01.01. die Mitgliederzahlen seiner Vereine. In diesem Jahr ist die Erhebung noch nicht abgeschlossen, da einige Vereine nicht fristgerecht gemeldet haben und eine Nachfrist eingeräumt wurde. In den Zahlen des LSV sind Football und Cheerleading nicht getrennt.

 

Der AFVSH erhebt seit vielen Jahren die Zahlen für Cheerleading und Football getrennt, um die Entwicklung dieser beiden Sportarten auch getrennt beurteilen zu können. Dazu melden die Vereine die Zahlen direkt an den AFVSH bzw. CVSH.

 

Zu den Wachstumsträgern in Schleswig-Holstein zählen der Post SV Heide, der SV Friedrichsgabe und die Rendsburg Knights. Sie konnten die Verluste zweier anderer Vereine kompensieren. Einer davon war der TuRa Harksheide, der seine Footballabteilung auflöst und Ende des Jahres den AFVSH verlassen wird.

 

Für einen positiven Ausblick auf die Entwicklung des Footballs in Schleswig- Holstein sorgen Gründungsinitiativen in Itzehoe und Neustadt/Holstein. Ohne den Erfolg vorhersehen zu können, zeigt dies jedoch die Attraktivität des Footballsports im Land.

 

Vor vielen Jahren hatte der AFVSH seine Vereine bereits ermuntert, den Aufbau von Kooperationen anzugehen um in kleinen Städten im Land zumindest ein Jugendprogramm aufzubauen. Auch hier gibt es nun erste Ansätze.

 

Für das Wachstum im Land sind in erster Linie die Vereine und ihre gute Arbeit vor Ort verantwortlich. Der AFVSH als Verband der Vereine kann hier nur für einen fairen Wettbewerb untereinander und die Qualifizierung der Funktionsträger vor Ort sorgen. Das fortwährende Wachstum zeigt, dass beide Seiten ihre Hausaufgaben erledigen.


AFVSH wird 25 Jahre

- 09.02.2015

Der American Football Verband Schleswig-Holstein wird 25 Jahre. Am 10.02.1990 wurde der AFVSH in Kiel gegründet. Der erste Präsident wurde Jürgen Schmidt, seine Stellvertreter Jörn Redler und Christoph Lotz. Schriftführerin wurde Katharina David, Jugendobmann Uwe Klinger. Spielobmann wurde Dietmar Heese, der Schiedsrichterobmann wurde erst später benannt.

Zur Gründungsversammlung in Kiel waren drei Vereine anwesend. Neben dem ASC Kiel und dem ASC Lübeck auch Flensburg 08, der damalige Stammverein der Flensburg Sealords.

Für diese drei Vereine zeichneten Jürgen Schmidt, Jörn Redler und Katharina David. Weitere persönliche Mitglieder wurden durch Unterschrift: Christoph Lotz, Uwe Klinger, Jan Geist, Dietmar Heese und Thorsten Krüger.

Der Gründung des AFVSH folgte die Kündigung der Mitgliedschaft im bisherigen Footballverband für Norddeutschland, dem AFV Nord sowie die Aufnahme in AFVD und LSV Schleswig-Holstein.

Der AFVSH plant zu diesem Anlass im Juli eine Jubiläumsfeier mit den Vereine, langjährigen und aktuellen Funktionsträgern sowie den Präsidenten der letzten 25 Jahre. Selbstverständlich werden auch Gäste aus Politik und Sport geladen.


Spielverbund installiert Verbandsliga

- 03.11.2014

Am letzten Wochenende trafen sich die Landesverbände des Spielverbund Nord zur jährlichen Sitzung. Wie in jedem Jahr werden zu diesem Termin die Ligen grob vorgeplant und die Ligaobleute gewählt. Die wohl größte Neuerung ist eine neue Liga, die als Verbandsliga zwischen Landesliga und Oberliga eingezogen wurde.

Für die Regionalliga wird angestrebt, sie in einer Stärke von 8 Teams starten zu lassen. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch, ob Elmshorn im Nachrückverfahren wieder in die GFL2 aufrückt oder ob es gelingt, in diesem Fall einen weiteren Oberligisten in die Regionalliga aufrücken zu lassen.

Die Oberliga wird auf 8 Teams verkleinert. Diese spielen in zwei Gruppen und jedes Team bekommt einen Interconference- Gegner zugeteilt. Dies gilt ebenso für die neue Verbandsliga.

Nach derzeitigem Planungsstand wird die Verbandsliga aus folgenden Vereinen bestehen: 

  • Kiel Baltic Hurricanes II
  • Norderstedt Mustangs
  • Rendsburg Knights
  • Heide Saints
  • Wilhelmshaven Jade Bay Buccaneers
  • Hamburg Blue Devils
  • Hamburg Heat
  • Lüneburg Razorbacks

Die Landesliga verliert ihren Status als Aufbauliga, behält jedoch die etwas geringeren Anforderungen für die Pässe zur Lizenz und Spieler am Spieltag. Damit entfällt der Sonderstatus der Landesligisten, dass die 2-Jahres-Frist zum Nachweis einer Jugendmannschaft für sie nicht gilt.

Die A- Jugend Regionalliga wird mit zwei Gruppen mit je 5 Teams an den Start gehen. Die A- Jugend Oberliga hat insgesamt 11 Teams, sie wird auch in zwei Gruppen spielen.

In der B- Jugend wird der Beschluss, die Teams in der Regionalliga ab 2015 11gegen11 spielen zu lassen zurück genommen. Die Vereine haben sich zum großen Teil dagegen ausgesprochen.

Ob die C- Jugend im Turnier- oder Ligamodus antreten wird, entscheidet sich erst nach dem 15.12., wenn alle Anträge eingegangen sind.


Schleswig-Holstein sagt Teilnahme am Jugendländerturnier ab!

- 05.09.2014

Die Landesjugendauswahl der A- Jugend Schleswig- Holsteins wird nicht am diesjährigen Jugendländerturnier in Stuttgart teilnehmen. Die unter "Team Storm" bekannte Auswahl wird daher auch alle für dieses Jahr noch vorgesehenen Camps nicht mehr durchführen.

Es gab in diesem Jahr einiges an Störfeuer bei Team Storm. Erst musste sich das Orgateam neu konstituieren, da einige aus den Vorjahren nicht mehr dabei waren. Dann musste auch noch ein neuer Trainingsort gesucht werden, da das geplante Feld der Lübeck Seals nicht mehr zur Verfügung stand. Letzteres sorgte dann auch dafür, dass den Spielern die genaue Adresse erst kurzfristig mitgeteilt werden konnte.

Zu jedem der bisher drei stattgefundenen Maßnahmen kamen jeweils kaum mehr als 30 Spieler. Zwei Vereine blieben den Maßnahmen ganz fern, ein Verein nahm nur an einer Maßnahme teil. In Summe waren etwas mehr als 70 Spieler bei den Maßnahmen, nur wenige jedoch körperlich und spielerisch für Team Storm geeignet.

Nach der letzten Maßnahme erklärte dann Head Coach Jörn Maier seinen Rücktritt mit der Begründung, dass die notwendige Quantität und Qualität für Team Storm auch mit den kommenden Maßnahmen nicht erreicht werden kann. Im folgten dann weitere Trainer die teilweise nicht zurücktraten, jedoch seine Bedenken teilen. Niemand wollte die Verantwortung für eine Entsendung der Spieler übernehmen.

In den letzten Tagen hat der AFVSH dann versucht, eine Vereinsmannschaft für eine Teilnahme zu gewinnen. Angefragt wurden hier die Teams aus Lübeck und Kiel, die beiden Teams in der A- Jugend Regionalliga. Doch auch dort lehnte man ab, denn am Ende der Saison fällt es normalen Vereinsteams schwer, diese Menge an Spielern zu mobilisieren.

Alle versuche scheiterten, so dass der AFVSH am Freitag Vormittag die Abmeldung von Team Storm gegenüber dem AFVD erklärte.

Wie es nun weitergehen soll wird in den folgenden Monaten beraten werden."Wir finanzieren Team Storm komplett aus Mitgliedsbeiträgen, ich kann mir vorstellen dass eine günstigere Alternative der Jugendförderung für unsere Vereine attraktiv sein könnte" gibt Präsident Jan Bublitz zu bedenken. Generell verhält es sich so, dass die Jugendauswahl nur selten wirklich im Ergebnis einem Jugendspieler aus Schleswig- Holstein die Berufung in die Jugend- Nationalmannschaft gebracht hat. Damit verliert das Jugendländerturnier als zentrale Sichtungsmaßnahme für die Jugend- Nationalmannschaft an Reiz.


Future Sports unterstützt Auswahlteams

- 22.06.2014

Die Futuresport Vertriebs GmbH mit ihrem Ladengeschäft u.a. in Hamburg unterstützen die Auswahlmannschaften U19 (Team Storm) und U16 (Team Thunder). Die Unterstützung besteht in der Hauptsache darin, dass die Teams durch Future Sports ausgestattet werden und einheitlich zu den Turnieren auftreten können.

 

Future Sport mit Filialen in Hamburg, Berlin und München zählt zu den Großen im Einzelhandel mit Ausrüstung und Bekleidung für American Football. Daneben kann auch Feldausstattung und Trainingsgerät bis hin zum massiven Blockschlitten dort bezogen werden.

 

Der AFV Schleswig-Holstein empfiehlt allen Aktiven, insbesonder Helm und Schulterschutz nicht online zu kaufen sondern im Ladengeschäft anzupassen. Nur so ist optimale Passform und somit optimaler Schutz sichergestellt.

 


6 Spieler bei der EM dabei!

- 29.05.2014

Vom 30. Mai bis 7. Juni 2014 findet in Österreich die Europameisterschaft im American Football statt. Die Gruppenspiele finden in St. Pölten und Graz statt, die Platzierungsspiele in Wien. Mit dabei sind auch sechs Spieler aus schleswig-holsteinischen Vereinen: Oliver Beeck, Robin Fensch, Leonard Green, Falk Horn und Sascha Sauer von den Kiel Baltic Hurricanes sowie Phillipp Stursberg von den Lübeck Cougars.

Für die Deutsche Nationalmannschaft beginnt die EM bereits Morgen um 19 Uhr im Eröffnungsspiel gegen Finnland. Weiterer Gegner in der Gruppenphase ist Schweden, dieses Spiel findet am 3. Juni statt. Als amtierender Europameister ist Deutschland eindeutig in der Favoritenrolle, allerdings darf Finnland mit bisher 5 Titeln nicht unterschätzt werden.

 

Für die Spieler aus Schleswig- Holstein bedeutet die Berufung in den 45-Mann-Kader eine große Ehre, da sie nun für Deutschland um den Titel kämpfen können. 


Unterstützung der Nationalspieler

- 01.04.2014

Für das Länderspiel in Japan wurden auch Spieler aus Schleswig-Holstein in den Kader der Herren-Nationalmannschaft berufen. Mit Julian Dohrendorf, Sascha Sauer und Nick Wieland sind gleich drei Spieler der Kiel Baltic Hurricanes mit dabei. Der AFVSH beteiligt sich bei diesen drei Spieler an den Kosten, die durch die Spieler zu tragen sind.

Da in Deutschland nur olympische Sportarten nennenswert gefördert werden, muss der Spitzenverband für American Football in Deutschland, der American Football Verband Deutschland (AFVD), einen Teil der Kosten für die Entsendung der Nationalmannschaft auf die Spieler umlegen. Dies ist zwar auch in fast allen anderen Nationalverbänden für American Football erforderlich, sorgt aber immer wieder für Diskussionen.

 

Der AFVSH hat sich entschlossen, für jeden Spieler 50% der Eigenbeteiligung zu übernehmen und hat zudem noch einen weiteren Zuschussgeber aktivieren können, der ebenfalls einen Teil übernimmt.

 

Das nächste Länderspiel findet in Kawasaki (Japan) statt. Das Spiel wird am 12. April ab 11:30 Uhr in voller Länge auf Eurosport 2 übertragen.


Bundesversammlung tagte

- 13.03.2014

Am 7. März fand die ordentliche Bundesversammlung des AFVD statt. Neben der Entlastung des Präsidiums und der Verabschiedung des Haushaltsplans wurden einige Satzungsänderungen verabschiedet. Weiterhin gab es einen Themenkomplex Jugendländerturnier und Beschlüsse zur BSO und der Jugendnationalmannschaft.

Beim Jugendländerturnier lagen gleich mehrere Anträge vor. Der AFV Sachsen beantragte eine Anpassung des Spielmodus, genauer eine Abschaffung des B- Turniers. Der AFV Hamburg beantragte eine finanzielle Neuordnung des Jugendländerturniers, da die Kosten für den Ausrichter weit über den Ersparnissen im Bereich Reisekosten hinaus geht. Zuletzt gab es vom AFVD noch einen Antrag auf Absenkung des Teilnehmerfeldes auf U18, da das Turnier als zentrale Sichtungsmaßnahme dann weit mehr Spieler im gebrauchten Alter aufweisen könnte.

 

Die Absenkung des Alters auf U18 zum Jugendländerturnier wurde ab 2016 beschlossen. Die Anträge aus Hamburg und Sachsen wurden zur Beratung an die Jugendsprechergruppe übergeben.

 

Für die BSO wurde eine kleine Anpassung der BSO beschlossen. Im Jugendbereich wird es nun keine Ausnahmen mehr geben, um jüngere Spieler in einer Altersklasse zuzulassen. Diese Möglichkeit ist nach der neuen Stichtagsregelung überflüssig.

 

Bezüglich der Jugendnationalmannschaft wurde mehrheitlich beschlossen, zur Finanzierung einer eventuellen Teilnahme den Mitgliedsbeitrag zu erhöhen. Der AFVD hat die Anfrage erhalten, da American Samoa die Teilnahme abgesagt hat und Australien als Ersatzteilnehmer ggf. auch ablehnt. Zum jetzigen Zeitpunkt stet fest, dass Deutschland an der Jugend- WM in Kuwait teilnimmt.


Verbandstag mit wenigen Überraschungen

- 02.02.2014

Der AFVSH hatte zum ordentlichen Verbandstag geladen. In allen geraden Jahren sieht die Satzung des Verbandes Wahlen vor. Neu im Vorstand als Vizepräsident ist der ehemalige Kassenvorstand des ASC Kiel, Sönke Hansen. Ebenfalls neu ist der Vorsitzende des Rechtsausschusses, Christian Schmidt. Für eine siebte Amtszeit bestätigt und somit in sein 13. Jahr als Präsident geht Jan Bublitz. Bestätigt wurden ebenfalls Klaus Genske als Vizepräsident und Jörn Redler als Lehrwart. Das Amt der Frauensportbeauftragten bliebt aufgrund fehlender Bewerber unbesetzt.

Ein besonderer Dank gilt dem ausgeschiedenen Joerg Hackbarth, der nach 18 Jahren zuletzt als Vorsitzender des Rechtsausschusses im AFVSH aktiv war. Die Erstellung einer eigenen Rechts- und Verfahrensordnung für den AFVSH und die Überarbeitung der Finanzordnung zählen zu den jüngsten Leistungen von Joerg Hackbarth.

 

Ebenfalls ausgeschieden ist Nils Hansen. Er kam vor zwei Jahren aufgrund einer öffentlichen Suche zum AFVSH und wird ihn auch in Zukunft weiter unterstützen. Diese Unterstützung wird er jedoch ohne Wahlamt leisten. Zuletzt geht auch Hjördis Ahsbahs, die in den letzten Jahren nicht nur als Frauensportbeauftragte aktiv war, sondern auch bei Team Storm wertvolle Dienste in der medizinischen Betreuung leistete. Sie wird sich stärker auf ihren beruflichen Werdegang konzentrieren.

 

Lediglich bestätigt werden mussten Joachim Petersen und Joachim Schumacher. Joachim Petersen ist einer der dienstältesten Jugendobmänner im deutschen Football und hat die Auswahlteams seit seinem Amtsantritt vor 8 Jahren neu strukturiert und aufgebaut. Joachim Schumacher ist ein alter Hase in der Verbandsarbeit. Vor 25 Jahren begann er im AFV Bayern und setzt nun als Schiedsrichterobmann seine Arbeit in Schleswig- Holstein fort.

 

Für die neue Wahlperiode hat sich der AFVSH erneut ehrgeizige Ziele gesetzt. Neben einer Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung des Footballsports sollen auch Strukturen auf Aktualität geprüft und ggf. überarbeitet werden. Dank der neuen Vereine im Verband wird es auch neue Möglichkeiten geben den Footballsport nach vorn zu bringen.


Erste Rückzüge von Vereinen

- 12.01.2014

Kaum vier Wochen nach Beantragung der Lizenzen gibt es bereits erste Rückzüge von Mannschaften. Die Norderstedt Beavers ziehen ihre Meldung einer eigenen A- Jugend zurück, der Hamburger Verband meldet den Rückzug der Swans- A- Jugend.


Jugendländerturnier Hauptthema auf Bundesjugendtag

- 11.01.2014

Am 12.01.143 findet der jährlige Bundesjugendtag in Frankfurt am Main statt. Zwei Anträge legen den Schwerpunkt in diesem Jahr auf das Jugendländerturnier. Zum Einen geht es um die Altersgrenze, zum Anderen um den Turniermodus ansich.

Der erste Antrag befasst sich mit den Altersgrenzen zum Jugendländerturnier (JLT). Bisher wurde dieses Turnier als U19- Turnier gespielt. Der Antrag lautet nun, das Turnier als U18- Turnier zu spielen und den Altersrahmen somit um ein Jahr abzusenken.

 

Begründet wird dieser Antrag damit, dass auf dem JLT die Spieler der Jugendnationalmannschaft gesichtet bzw. ausgewählt werden. Der älteste Jahrgang ist hier jedoch regelmäßig nicht relevant, da diese Spieler schon zu alt sind, wenn die Jugendnationalmannschaft das nächste Mal antritt.

 

Aus Sicht des AFV Schleswig- Holstein ist diese Begründung richtig und nachvollziehbar, könnte sogar eine Chance für die bisher schwächeren Verbände sein. Denn die Leistungsträger der großen Verbände waren meist die ältesten Spieler. Allerdings schwächt dies die kleineren Verbände, denn insbesondere im Osten haben kaum Verbände B- Jugend- Teams im Spielbetrieb. Es ist daher möglich, dass deren Kader schmelzen werden.

 

Der zweite Antrag befasst sich mit dem Turniermodus. Das B- Turnier, auch Gruppe Gold genannt, soll abgeschafft werden. Die bisherige Qualifizierungsgruppe für das A- Turnier ist nach Aussage des Antragstellers wenig attraktiv und motivierend. Zumal es hier immer wieder Absagen gab und mit nur zwei Teams eine weite Anreise für nur ein Spiel notwendig ist.

 

Aus Sicht des AFV Schleswig- Holstein ist es sehr gewagt, beide Anträge in diesem Jahr zu befürworten. Erst sollten die Auswirkungen des ersten Antrags einmal in der Praxis erprobt werden, bevor dann in einem zweiten Schritt "ein Turnier für alle" stattfindet.

 

In 2013 haben 10 Teams am JLT teilgenommen. Darunter der AFV Nord, der in den letzten vier Jahren zwei Mal teilgenommen hat. Der neue vorgeschlagene Turniermodus sieht 12 Teams vor, die in jeweils vier Gruppen aufgeteilt werden sollen. Ohne eigene Mannschaft sind bisher die Landesverbände Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen- Anhalt. Der Landesverband Thüringen könnte irgendwann hinzu kommen. Sachsen hatte immer mal wieder eine Mannschaft. Es bleibt also sehr fraglich, ob wir auf Dauer 12 Teams im JLT haben werden. Der Antrag scheint daher etwas früh, erst sollte sich die Gruppe Gold stabilisieren.


In diesem Jahr 33 Teams am Start

- 08.01.2014

Die Mitgliedsvereine des AFVSH haben für 2014 insgesamt 33 Teams für den Spielbetrieb angemeldet. Davon 15 im Erwachsenenbereich, 18 im Jugendbereich. Damit stellt Schleswig-Holstein bei den Erwachsenen das zweitgrößte Kontingent im Erwachsenenbereich, während man sich im Jugendbereich knapp hinter Hamburg positionieren muss. Dort ist der Bereich Jugendflag noch sehr stark, in Schleswig-Holstein hat nur noch ein Verein ein entsprechendes Angebot.

Ganz neu dabei sind die Rendsburg Knights. Der neue Mitgliedsverein kam am Jahresende in den Verband und erfreut sich eines großen Zulaufs. Der Start der Herrenmannschaft in der Landesliga gilt als sicher, der Aufbau der Jugendarbeit ist bereits im Gange.

 

Im Vergleich zum letzten Jahr haben einige Vereine auch neue Teams gemeldet. So werden die Lübeck Cougars erstmals eine Mannschaft in der DFFL stellen, der Erwachsenen- Flagliga des AFVD. Die Nordic Wolves Norderstedt haben ein Herrenteam gemeldet, die Norderstedt Beavers eine A- Jugend. Hoffnungsvoll ist man auch bei den Heide Saints, ein Herrenteam in den Spielbetrieb schicken zu können. Die Flensburg Sealords haben im letzten Jahr die A- und B- Jugend abmelden müssen und haben in diesem Jahr eine A- und C- Jugend angemeldet. Mit der B- Jugend sind Freundschaftsspiele geplant.

 

Die Norderstedt Beavers haben den Aufstieg in die Oberliga beantragt, dem wurde entsprochen. Da die Landesliga eine Aufbauliga ohne Anspruch auf Aufstieg ist, muss dies entsprechend befürwortet werden. Die Flensburg Sealords hingegen haben beantragt, nicht aufsteigen zu müssen. Auch diesem Antrag wurde entsprochen.

 

Wie in jedem Jahr bleibt abzuwarten, ob die Lizenzanträge der Realität stand halten. Eingeplant jedoch sind die Teams und die Ligaobleute starten mit ihrer Arbeit. So darf gehofft werden, dass die Vereine alle Lizenzbedingungen auch erfüllen werden. Denn insbesondere bei den Pässen kommt es ja gern zu Überraschungen.


Elmshorn 2014 in der GFL2

- 29.12.2013

Die Elmshorn Fighting Pirates werden 2014 nicht wie geplant in der Regionalliga, sondern in der GFL2, der 2. Bundesliga, antreten. Möglich wurde dies durch den Verzicht der Osnabrück Tigers und dem Durchsetzen der Elmshorner gegen einen Mitbewerber aus Nordrhein- Westfalen.

Bei Verzicht oder Nicht- Lizenzierung in den Lizenzligen GFL bzw. GFL2 des AFVD sieht das Lizenzstatut die Möglichkeit vor, ein Nachrückverfahren durchzuführen. Bei diesem Nachrückverfahren kann sich jeder Verein bewerben, der an einem Ligaplatz Interesse hat.

 

Das Präsidium des AFVD hat in diesem Fall zum Einen beschlossen, das Nachrückverfahren durchzuführen, zum Anderen sah man die Elmshorner einen Tick vor dem Mitbewerber. Ausschlaggebend war der größere Spielerkader in den letzten Jahren.

 

Für Schleswig- Holstein, einer der kleineren Landesverbände in Deutschland, ist es etwas Besonderes, gleich zwei Zweitligisten und einen Erstligisten im Land zu haben. Bedauerlich ist an dieser Stelle nur, dass es im Jugendbereich bisher nicht gelungen ist, sich in der Jugendbundesliga zu etablieren.


Nachrückverfahren in der GFL2

- 22.12.2013

Der AFVD hat veröffentlicht, dass für die GFL2 ein Nachrückverfahren eingeleitet wird. Hintergrund ist, dass die Osnabrück Tigers erklärt haben, in 2014 mit ihrem Herrenteam in der Regionalliga zu starten.

 

Das Nachrückverfahren ist so definiert, dass theoretisch jeder Mitgliedsverein des AFVD eine Bewerbung für eine Lizenz in der GFL2 Nord einreichen kann. Praktisch ist jedoch vor Allem die sportliche Tauglichkeit relevant, so dass die meisten Vereine hier nur eine Chance hätten, wenn sich niemand sonst bewirbt.

 

Die Bewerbungsfrist endet am 27.12.13. Bis dahin muss ein Fax bei der Geschäftsstelle des AFVD eingegangen sein. Im Anschluss entscheidet die Wettkampfkommission im Einvernehmen mit dem AFVD- Präsidium darüber, wer am Lizenzierungsverfahren teilnehmen darf.

 

Ein Rechtsanspruch auf die Teilnahme oder an der Erteilung einer Lizenz besteht grundsätzlich nicht.

 

Besonders gute Chancen hätten die hinter Hildesheim platzierten Teams in der Regionalliga. Die Lübeck Seals sowie die Elmshorn Fighting Pirates waren hier auf Augenhöhe, lediglich im direkten Vergleich hatten die Seals die Nase vorn. Die Seals haben allerdings Heute erklärt, keine Bewerbung einreichen zu wollen. Fraglich ist, ob Elmshorn den Versuch wagt und seine Bewerbung ins Rennen wirft. Eine klare Aussage steht hier noch aus, man prüft intern.


 
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