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SV Rot Weiss Walldorf

SV Rot Weiss Walldorf

Hauptadresse:


An den Sportplätzen / Okrifteler Straße 27
64546 Mörfelden-Walldorf
Hessen


 

Geschäftsstelle:






 
Über uns
Rot-Weiß Walldorf Der SV Rot-Weiß Walldorf ist ein 1914 gegründeter Sportverein aus der südhessischen Stadt Mörfelden-Walldorf. In der Geschichte des heutigen Breitensportvereins spielten überregional vor allem die Fußballspieler eine wichtige Rolle. Vor 1945 nur ein Mal, 1931/32, in der höchsten Spielklasse aufgetaucht, spielte die Mannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1951 vier Jahre lang in der obersten hessischen Liga. Ende der 1980er Jahre kehrte der Verein in den höherklassigen Fußball zurück, von 1988 bis 1995 spielte Rot-Weiß in der Oberliga Hessen. Neben Fußball werden beim SV Rot-Weiß die Sportarten Tischtennis und Sportkegeln betrieben. Geschichte der Fußballabteilung Der Verein wurde 1914 als FV Viktoria Walldorf gegründet, als Gründungsdatum gilt der 1. Januar. Bedingt durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im selben Jahr trat die Mannschaft in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens noch nicht zu Verbandsspielen an, erst 1918 erfolgte die Aufnahme in den Süddeutschen Fußball-Verband, und zur Saison 1919/20 nahm der FV Viktoria den Spielbetrieb in der untersten Liga, der C-Klasse, auf. Zwei Jahre später war die B- und 1924 die A-Klasse erreicht. 1927 erfolgte die Umbenennung des Fußballvereins in SV Rot-Weiß Walldorf und im selben Jahr gelang der Aufstieg in die Kreisliga Starkenburg, man bewegte sich damit auf der damals zweithöchsten Spielstufe im deutschen Fußball. 1930 noch im Entscheidungsspiel an Viktoria Urberach gescheitert, stieg die Mannschaft im Jahr darauf zur Saison 1931/32 in die Bezirksliga Main/Hessen auf und spielte damit mit Vereinen wie dem FSV Mainz 05, Wormatia Worms und Darmstadt 98 in einer Liga. Nach nur einem Jahr endete der Höhenflug aber schon wieder mit dem Abstieg in die Zweitklassigkeit. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges ruhte der Spielbetrieb weitgehend. Nach dem Krieg wurde auf der zweithöchsten Amateurebene neu begonnen. 1949/50 wurde der Aufstieg in die oberste hessische Spielklasse nur knapp verpasst, im Jahr darauf gelang unter Spielertrainer „Bubi“ Armbruster, einem gebürtigen Walldorfer, der zuvor lange für den FSV Frankfurt gespielt hatte, gelang der Sprung schließlich. Neben Armbruster zählten Linksaußen und Hessen-Auswahlspieler Schubert, Torjäger Schäfer und Mittelläufer Fischer zu den Stützen der Mannschaft. Die „Rot-Weißen“ konnten sich aber nur vier Jahre im Amateuroberhaus behaupten. Nach dem Abstieg 1955 brach die Mannschaft auseinander und es folgte ein Absturz in die A-Klasse, der allerdings durch den direkten Wiederaufstieg in die 2. Amateurliga abgefedert wurde. Bis 1965 hielt man sich in der vierthöchsten Spielstufe, in diesem Jahr verabschiedete sich der SC Rot-Weiß mit der Nichtqualifikation für die neue Gruppenliga für zwei Jahrzehnte aus dem überregionalen Fußball. Der erneute Aufstieg der Rot-Weißen ab 1986 ist eng mit dem Namen Heinz Wulf verbunden. Dem neuen, ehrgeizigen Übungsleiter aus Sindlingen gelang es innerhalb kurzer Zeit, Nachwuchskräfte in den Kader einzubinden und durch gezielte Verstärkungen von außen wie dem Torhüter Jetter vom FSV Frankfurt, dem ebenfalls aus Sindlingen gekommenen Torjäger Erich Rodler sowie Folker Liebe eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. Bereits 1988 gelang der Aufstieg in die Oberliga Hessen. Als „billigste Mannschaft der Oberliga“ schlug sich die Wulf-Elf über mehrere Spielzeiten wacker im hessischen Oberhaus, was vor allem der Nachwuchsarbeit und der Pflege der zweiten und dritten Mannschaft sowie einigen wenigen Neuzugängen zu verdanken war, die selbst den Abgang von Leistungsträgern kompensieren konnten. In der Saison 1991/92 war man am dritten Spieltag sogar Tabellenführer und mit der 2. Bundesliga kurzzeitig in Tuchfühlung. Mit dem achten Tabellenplatz am Rundenende in dieser sowie in der darauf folgenden Saison erreichte Rot-Weiß Walldorf den Zenit der jüngeren Vergangenheit. Trainer Wulf hatte den Verein 1992 verlassen, und unter seinen Nachfolgern Dieter Menzel, Timo Zahnleiter und Jürgen Sparwasser begann der Abstieg in die tieferen Spielklassen. 1995 fand man sich in der Bezirksoberliga und 1997 in der Bezirksliga wieder, anschließend wäre man fast in die Kreisliga abgestürzt. Unter Holger Anthes kehrte der SV Rot-Weiß 2002 in die Bezirksoberliga zurück und verpasste 2004 als Vizemeister den Sprung in die Landesliga erst in der Relegation. 2011 gelang schließlich über die Vizemeisterschaft in der Gruppenliga Darmstadt und drei Siege in der Relegationsrunde der Aufstieg in die zweithöchste hessische Spielklasse, die Verbandsliga Hessen Süd. Als 15. der Tabelle mussten die Rot-Weißen am Ende der Saison erneut in die Relegation gehen, die Klasse konnte leider nicht gehalten werden, sodass aktuell wieder in der Gruppenliga gespielt wird. Sowohl die A-Junioren als auch die B-Junioren des Vereins treten in der Hessenliga an. Bekannte Spieler Kevin Pezzoni (später 1. FC Köln) Carsten Nulle (später u. a. FSV Frankfurt, Rot-Weiß Oberhausen, Fortuna Düsseldorf, SC Freiburg, SC Paderborn 07) Angelo Barletta (später u.a. FSV Frankfurt, VfL Osnabrück) Hans Richter (zuvor u.a. FC Karl-Marx-Stadt, 1. FC Lokomotive Leipzig) Dietmar Rompel (zuvor u.a. Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt) Wolfgang Schäfer (zuvor u.a. FC Bayer 05 Uerdingen, dort Gewinn des DFB-Pokal 1985)