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IG Mitteldeutscher Handball gegründet - 03.12.2010

Die Verbände Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts haben eine IG „Mitteldeutscher Handball“ begründet. Auf einem Treffen der Verbandspräsidien wurde diese Interessengemeinschaft beschlossen, um die Neugründung eines neuen Regionalverbandes anzuschieben, dabei sollen vor allem in Sachen Spieltechnik und Recht die nötigen Vorarbeiten geleistet werden.

 

 


Die Gründung der IG „Mitteldeutscher Handball“ geht auf eine Initiative des HC Einheit Halle zurück. Der Vorstoß der Hallenser, in Zukunft eine Neustrukturierung der dritten Ligen anzugehen, wurde auf einer Vereinskonferenz am 30. Juni in Halle von Vereinen, aber auch Verbänden unterstützt. Die Landesverbände Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die den Kern des zu gründenden sechsten Regionalverbandes bilden, hatten bei der Vereins-Konferenz zugesagt, von ihrer Seite der Initiative weiter zu helfen.

Bei einem Treffer der Präsidien in Eisenberg „wurde schnell deutlich, dass die einzelnen Vorstellungen über die Aufgaben und Ziele eines Regionalverbandes sehr dicht beieinander liegen“, teilte nun der HC Einheit in einer Presseerklärung mit. Konkretes Ergebnis war die Gründung der IG. Bereits zum nächsten DHB-Bundestag im Oktober dieses Jahres will man von Seiten der Initiatoren den Gründungsantrag für einen neuen Regionalverband präsentieren.

Um den Antrag vorzubereiten, wird in zwei Arbeitsgruppen zu den Themen Spieltechnik und Recht gearbeitet, Ergebnisse sollen am 7. September in einer gemeinsamen Tagung der drei Landesverbände vorgelegt werden. „Wir sind selbst etwas überrascht, wie schnell das Ganze nach der Vereinskonferenz an Dynamik gewonnen hat“; sagte Frank Paulat, einer der Initiatoren. „In diesem Sinne war die Vereinskonferenz ein großer Erfolg. Da hat man die große Einigkeit und den unbedingten Willen der Vereine gesehen, die eine Änderung wollen“; so Paulat weiter. „Nun ist die Initiative in den Verbandgremien, wir werden weiterhin das Ganze mit aller Kraft unterstützen“, stellt Paulat fest.

Frank Paulat sieht die zugkräftigen Argumente weiterhin auf der Seite der Initiative: „Unsere Jugend hat kaum noch Gegner, den Vereinen geht das Geld aus und ganze Regionen sitzen nur noch in ihrem eigenen Saft“. Ob es möglich ist, bereits zum DHB-Bundestag in zwei Monaten eine Vorlage vorzulegen, mochte Paulat nicht abschließend beurteilen. „Den Zeitplan kann man einzuhalten, ob es allerdings rechtlich reicht, bleibt abzuwarten.“ In jedem Falle erwarte man einen weiteren wichtigen Impuls für die Initiative, wenn das Thema beim DHB-Bundestag diskutiert wird. „Alle Verbände können dann sehen, dass hier eine große Einigkeit für die Initiative herrscht und können sich mit der Materie beschäftigen“, schaute Paulat voraus.

Quelle: http://www.handball-welt.de/o.red.c/news.php?LID=&GID=1&auswahl=10028

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