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Mitgliederversammlung

- 03.12.2010

Wie geht es weiter mit dem MHV?

Am 26.11.2008 trafen sich die Vertreter der MHV-Mitgliedslandesverbände zu ihrer turnusmäßigen Beratung in Leipzig. Im Mittelpunkt der Beratung stand die Analyse der durch den DHB-Bundestag und dessen Beschlüsse entstandene Situation für den MHV und das weitere strategische Vorgehen.

 

Die Ergebnisse des Bundestages stellen sich wie folgt dar:

  • Ablehnung des Antrages zur Auflösung der Regionalverbände (verfehlt 2/3 Mehrheit).
  • Ablehnung (mehrheitlich) des Antrages zur Aufnahme des MHV als 6. Regionalverband.
  • Richtungsbeschluss zur Reform der Spielklassen ab Saison 2010/11 unterhalb der Bundesligen mit vier regionalverbandsübergreifenden Ligen und 12 landesverbands-übergreifenden - namentlich noch zu benennenden - Ligen oberhalb der Landes-verbände.
  • Auftrag für die DHB-Strukturkommission, bis zur nächsten Sitzung des DHB-EP am 06./07.03.2009 entsprechende spieltechnische Vorschläge zur Umsetzung des Richtungsbeschlusses zu unterbreiten. Festgelegt ist, dass die spieltechnische Betreuung der 12 Ligen unterhalb der Regionalverbände durch die Landesverbände erfolgen wird. Für die 3. Liga ist die Verantwortlichkeit noch offen.
  • DHB-Vizepräsident Jugend, Georg Clarke, wird parallel dazu Vorschläge für die Anpassung des überregionalen Nachwuchsspielbetrieb ebenfalls bis zur nächsten DHB-EP-Sitzung vorlegen.

Die Teilnehmer der Beratung waren sich darüber einig, dass mit dem Richtungsbeschluss und der sich darin wiederfindenden Mitteldeutschen Liga ab 2010/11 ein wichtiges Anliegen des MHV erreicht wurde. Grundsätzlich besteht Einigkeit zur weiteren strategischen Ausrichtung der Maßnahmen des MHV im Hinblick auf:

  • Alle drei Landesverbände bekennen sich zum Handball und Spielbetrieb in Mittel-deutschland.
  • Die drei Landesverbände setzen im Rahmen der Neugliederung der Spielklassen im DHB weiter dafür ein, dass dies auch mit einer Reform der bestehenden Strukturen einher geht.
  • Abhängig von den weiteren Entscheidungen des DHB-EP am 07.03.2009 zur Umsetzung des Richtungsbeschusses der Spielstrukturänderung behält sich der MHV vor, den Antrag auf Aufnahme des MHV als 6. Regionalverband an den DHB wiederum zu stellen. Die Rückkehr in die alten Regionalverbände wird als die letzte Option angesehen.
  • Die AG-Spieltechnik wird beauftragt, die erforderlichen spieltechnischen Maßnahmen zur Vorbereitung der MHV-Liga ab 2010/11 für den Erwachsenen- und Jugendbereich zu schaffen und Vorschläge mit entsprechenden Alternativen für die nächste Mitgliederversammlung des MHV zu erarbeiten.
  • Die derzeitige Situation und Beschlusslage im DHB drängt den MHV zum jetzigen Zeitpunkt nicht, die Strukturen im MHV stärker als bisher auszubauen und personell zu untersetzen.

Die nächste Mitgliederversammlung des MHV wurde für Donnerstag, den 26.03.2009, in Leipzig einberufen.


DHB-Bundestag: Strombach bestätigt

- 03.12.2010

MHV – 6. Regionalverband im DHB?

- 03.12.2010

Die Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen luden zur 2. Vereinskonferenz nach Halle.

 

„Wir sind auf dem richtigen Weg.“, konstatierte Eberhard Gläser, Präsident des Handball-Verbandes Sachsen-Anhalt, und eröffnete am vergangenen Samstag in den Räumen der Hafen Halle GmbH, die bewusst mit Bezug auf den Beginn der Initiative „MHV“ gewählt wurden, die 2. Vereinskonferenz des Mitteldeutschen HV.

 


Im Mittelpunkt standen detailreiche Ausführungen zur Entwicklung, dem aktuellen Stand der bisherigen Bemühungen und den darauf beruhenden Erfolgsaussichten des Antrages zur Aufnahme des MHV als 6. Regionalverband. Dieser steht auf dem am 04. Oktober `08 stattfindenden Bundestag des Deutschen Handball-Bundes auf der Tagesordnung. „Es gibt derzeit noch keine konkreten Aussagen zur mittelfristigen Entwicklung des Spielbetriebes, dies ist gerade für die Vereine unbefriedigend, jedoch erwarten wir zum Bundestag Klarheit, die unser weiteres Handeln vorgeben wird.“, so Wolfgang Birth, Präsident des Thüringer HV.

Zwei mögliche Szenarien sind bisher ab der Saison 2010/11 denkbar: zum Einen wird der MHV als 6. Regionalverband aufgenommen oder das höchste Gremium des DHB, folgt dem Votum des Erweiterten Präsidiums und stellt den Spielbetrieb unterhalb der ersten und zweiten Bundesliga innerhalb der bestehenden Strukturen noch breiter in einer dritten und vierten Liga auf. „Auf jeden Fall wird es den gemeinsamen Spielbetrieb in Mitteldeutschland geben, so oder so.“, erklärte Uwe Vetterlein, Präsident des Handball-Verbandes Sachsen.

Letztere Variante birgt jedoch auch viele weitere Fragen, z. B. „Wo bleibt die Jugend?“, die nach dem vorgestellten Model weiterhin in den „alten“ Strukturen verharrt.

Dass der MHV ernst genommen werden will und dies auch nach außen präsentiert, zeigen verschiedene auf dieser Konferenz erstmalig gezeigte Materialien. „Ab sofort stehen in den drei Landesverbänden verschiedene Printerzeugnisse zum Abruf bereit. Diese umfassen einen Kennenlern-Flyer für Vereine, einen Saisonkalender und der gemeinsam mit dem DHB erstellte Leitfaden „Kooperation Schule-Handballverein“.

Über aktuelle Geschehnisse, wie den MHV-Pokal, wird die eingerichtete Internetpräsenz auf www.mhv-handball.de berichten.“, so der Geschäftsführer des HVSA, Denis Engel.


Mitteldeutscher Verband (MHV) gegründet

- 03.12.2010

Am gestrigen Donnerstag hat in Eisenberg / Thüringen die Gründungsversammlung des Mitteldeutschen Handball-Verbandes (MHV) stattgefunden. Mit der Neugründung des Dachverbandes, der seinen Sitz in Leipzig haben wird und der zunächst aus den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besteht, nimmt die Initiative aus dem Sommer dieses Jahres von Vereinen und Interessengruppen einen vorläufigen Höhepunkt.

 


Der Vorstand des neuen Regionalverbandes soll aus den Vorständen der beteiligten Landesverbände besetzt werden. In einer ersten Pressemitteilung bezieht der Mitteldeutsche Handball-Verband seinen Gründungsimpuls einmal mehr explizit auf die logistischen, organisatorischen und damit verbundenen finanziellen Auswirkungen der alten Struktur. „Das gemeinsame Problem aller Regionalligisten Mitteldeutschlands sind die extrem langen Fahrtstrecken bis an die Süd-, Südwest- bzw. Nordgrenzen der Bundesrepublik, die seit der Abschaffung der Regionalligastaffel Mitte zu bewältigen sind“, heißt in der Erkärung.

Die fünf Regionalverbände in Deutschland organisieren derzeit fünf Regionalligen. Dies war nicht immer so: 1999 wurde eine sechste Regionalliga "Mitte" ins Leben gerufen, die von allen Verbänden getragen wurde und vom Südwestdeutschen Verband organisiert wurde. In der Staffel Mitte spielten Vereine aus Nordhessen, Sachsen und Thüringen. Nach der Runde 2004/2005 kündigten der West- und Norddeutsche Handballverband den Regionalliga-Vertrag, was letztlich zur Auflösung der Regionalliga Mitte führte. Die Vereine aus dieser Staffel wurden entsprechend ihrer Verbandszugehörigkeit auf die fünf Regionalligen verteilt. Die Kündigung des Vertrages hätte sich nur vermeiden lassen, wenn Hamburg und Schleswig-Holstein sich dem Norddeutschen Verband angeschlossen hätten, dann hätte Sachsen vom Süddeutschen in den Nordostdeutschen Verband wechseln können. So besteht der Regionalverband Nord aus Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Süd aus Baden, Bayern, Südbaden, Sachsen und Württemberg, Nord-Ost aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein und Süd-West aus Thüringen, Hessen, Rheinland, Rheinhessen, Pfalz und Saar. Einzig der West-Verband mit den Landesverbänden Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen ist weitgehend nicht betroffen von der Problematik.

Die Regionalliga Mitte sei eben auch unter dem Aspekt der „wesentlich höheren Regionalität und damit Identifikation“ gebildet worden, so der MHV. „Die hohe finanzielle Belastung ist durch die Vereine kaum bzw. nicht zu bewältigen. Die Folge: Aufstiegsverzicht in bzw. Abstieg aus der Regionalliga und damit Ausdünnen der Regionalliga-Vereine in Mitteldeutschland“, erläutert der Verband weiter. Somit definiert sich der neue Verband auch in einem eher breitensportlichen Sinne darüber „die Belastung der Vereine durch eine deutliche Verkürzung der Reisewege zu minimieren.“ Eine gemeinsame Liga ist der nächste Schritt. „Bereits im Vorfeld der Gründungsversammlung verständigten sich die beteiligten Landesverbände auf die gemeinsame Erklärung des Austritts aus ihren jeweiligen Regionalverbänden im Frühjahr des nächsten Jahres“, sagt die Erklärung weiter.

Die Verbandsgründung hat weitreichende Folgen. Wie der MHV in die bestehenden Strukturen im Deutschen Handball Bund eingebaut werden kann, wird sich spätestens zum Bundestag des DHVB zigen, der vom 03. bis 05. Oktober 2008 in Hamburg stattfindet. Jenseits des neuen Mitteldeutschen Verbandes stellt sich nun die Frage, wie die dann sechs Regionalverbände besetzt werden. So hat der Regionalverband Nord nun mit Bremen nur noch zwei Mitglieder, Nordost (Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) und Südwest (Hessen, Rheinhessen, Saarland, Pfalz und Rheinland) jeweils fünf. Auswirkungen hat dieses Ungleichgewicht beispielsweise auch auf das Sichtungssytem des DHB, der auf Regionalverbandsebene sichtet und dabei bei den Jungen ein ambitionierten neues System installieren möchte, welches mit zwei Landesverbänden auf einer Sichtung nur noch schwer durchführbar ist, ganz zu schweigen von den rein numerischen Ungleichgewichten, die in der Zukunft weitere Schwierigkeiten für das bereits malade regionale Ausbildungssystem des DHB bedeuten.

Auch vor der anhaltenden Debatte über die Einführung eingleisiger zweiter Ligen hat das neue Konstrukt Bedeutung. Während bei den Männern noch über eine Eingleisigkeit diskutiert wird, haben die Frauen bereits den ersten Schritt unternommen. Im Bereich der Handball Bundesliga Vereinigung der Frauen (HBVF) geht das Projekt Eingleisigkeit nach einem Ligabeschluss bereits in die Gremien. Da Aufstiegsrechte in der deutschen Verbandsstruktur das höchste Gut sind, bleibt damit zu klären, inwieweit sechs Regionalligen Aufsteiger in eine eingleisige zweite Liga stellen können. Auch das Aufstiegsrecht in die Regionalligen wird erneut debattiert werden, schließlich warten im Bereich des SWHV und des NOHV fünf Landesverbände auf ein Aufstiegsrecht, im Norden dagegen nur zwei.

Quelle: http://www.handball-welt.de/o.red.c/news.php?LID=&GID=1&auswahl=12185


IG Mitteldeutscher Handball gegründet

- 03.12.2010

Die Verbände Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts haben eine IG „Mitteldeutscher Handball“ begründet. Auf einem Treffen der Verbandspräsidien wurde diese Interessengemeinschaft beschlossen, um die Neugründung eines neuen Regionalverbandes anzuschieben, dabei sollen vor allem in Sachen Spieltechnik und Recht die nötigen Vorarbeiten geleistet werden.

 


Die Gründung der IG „Mitteldeutscher Handball“ geht auf eine Initiative des HC Einheit Halle zurück. Der Vorstoß der Hallenser, in Zukunft eine Neustrukturierung der dritten Ligen anzugehen, wurde auf einer Vereinskonferenz am 30. Juni in Halle von Vereinen, aber auch Verbänden unterstützt. Die Landesverbände Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die den Kern des zu gründenden sechsten Regionalverbandes bilden, hatten bei der Vereins-Konferenz zugesagt, von ihrer Seite der Initiative weiter zu helfen.

Bei einem Treffer der Präsidien in Eisenberg „wurde schnell deutlich, dass die einzelnen Vorstellungen über die Aufgaben und Ziele eines Regionalverbandes sehr dicht beieinander liegen“, teilte nun der HC Einheit in einer Presseerklärung mit. Konkretes Ergebnis war die Gründung der IG. Bereits zum nächsten DHB-Bundestag im Oktober dieses Jahres will man von Seiten der Initiatoren den Gründungsantrag für einen neuen Regionalverband präsentieren.

Um den Antrag vorzubereiten, wird in zwei Arbeitsgruppen zu den Themen Spieltechnik und Recht gearbeitet, Ergebnisse sollen am 7. September in einer gemeinsamen Tagung der drei Landesverbände vorgelegt werden. „Wir sind selbst etwas überrascht, wie schnell das Ganze nach der Vereinskonferenz an Dynamik gewonnen hat“; sagte Frank Paulat, einer der Initiatoren. „In diesem Sinne war die Vereinskonferenz ein großer Erfolg. Da hat man die große Einigkeit und den unbedingten Willen der Vereine gesehen, die eine Änderung wollen“; so Paulat weiter. „Nun ist die Initiative in den Verbandgremien, wir werden weiterhin das Ganze mit aller Kraft unterstützen“, stellt Paulat fest.

Frank Paulat sieht die zugkräftigen Argumente weiterhin auf der Seite der Initiative: „Unsere Jugend hat kaum noch Gegner, den Vereinen geht das Geld aus und ganze Regionen sitzen nur noch in ihrem eigenen Saft“. Ob es möglich ist, bereits zum DHB-Bundestag in zwei Monaten eine Vorlage vorzulegen, mochte Paulat nicht abschließend beurteilen. „Den Zeitplan kann man einzuhalten, ob es allerdings rechtlich reicht, bleibt abzuwarten.“ In jedem Falle erwarte man einen weiteren wichtigen Impuls für die Initiative, wenn das Thema beim DHB-Bundestag diskutiert wird. „Alle Verbände können dann sehen, dass hier eine große Einigkeit für die Initiative herrscht und können sich mit der Materie beschäftigen“, schaute Paulat voraus.

Quelle: http://www.handball-welt.de/o.red.c/news.php?LID=&GID=1&auswahl=10028


Halle fordert neue Ligastruktur in den dritten Ligen -

- 03.12.2010

 
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