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Chancen nicht genutzt - HVSH-Auswahl m95 ausgeschieden

- 24.01.2012

Am Wochenende 21./22. Januar 2012 wurden im baden-württembergischen Altensteig die Spiele der Vorrundengruppe 3 zum Länderpokal der B-Jugend-Landesauswahlen ausgetragen. In der Eichwaldhalle, in der in jedem Sommer der S-Cup, u. a. mit Teilnehmern aus der TOYOTA-HBL, stattfindet, trafen die Mannschaften der Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Südbaden, Westfalen und Württemberg aufeinander.

Die Schleswig-Holsteiner machten sich bereits am Mittwoch auf den Weg und absolvierten in Darmstadt einen Kurzlehrgang, ehe es weiter in den Nordschwarzwald ging.
Am Sonnabend traf man zunächst auf die Mannschaft aus Westfalen. Zwar geriet man früh in Rückstand, doch nach acht Minuten erzielte Lukas Wucherpfennig die erste Führung zum 4:3. Die Abwehr stabilisierte sich und das Zusammenspiel im Angriff klappte ebenfalls besser. Insbesondere zwischen Finn Klang und Morten Dahmke, die sich gegenseitig schön in Szene setzten. Zudem konnte sich Torhüter Thore Jöhnck mit einigen Paraden auszeichnen. In die Pause ging es mit einem 15:15.
Aufgrund von zu vielen eigenen Fehlern lag man nach 35 Minuten mit drei Treffern in Rückstand, ehe Luka Schmidtke den Anschluss herstellte. Mit viel kämpferischem Einsatz sowie der eingespielten Flensburger Formation fand man zurück ins Spiel und ging nach 43 Minuten dank eines Gegenstoßtreffers von Marvin Frahm in Führung, die wenig später ausgebaut wurde. Trotz einiger Großchancen warf man jedoch in den letzten sechs Minuten der Partie kein Tor mehr, kassierte allerdings noch drei. Folglich ging das Spiel mit 26:27 verloren.

Im zweiten Spiel trafen die Spieler von Mirko Spieckermann auf den Landesverband Südbaden. Es gelang ein beeindruckender Start in die Partie. Gestützt auf eine gute Defensive gelangen mehrere Treffer aus Gegenstößen, aber auch der Positionsangriff funktionierte und so gelang Michael Nicolaisen das 7:1 nach sechs Minuten. Bis zur 10. Minute konnte der Vorsprung konstant gehalten werden, doch dann schlichen sich vermehrt Fehler ein, so dass die Südbadener nicht nur Tor um Tor verkürzen, sondern mit dem Pausenpfiff sogar 16:15 in Führung gehen konnten.
Ein Spielverlauf, der den Norddeutschen ganz offensichtlich einen Knacks verpasst hatte. Vier Minuten nach Wiederbeginn lag man bereits mit fünf Treffern hinten. Zwar wurde durch Lukas Wucherpfennig auf drei Tore verkürzt, doch zogen die Südbadener im Anschluss auf 29:23 davon. Am Ende verloren die Schleswig-Holsteiner 27:34.
Nach dem furiosen Start ein unerwartetes Ergebnis und nach einhelliger Meinung ähnlich unnötig wie die Niederlage im ersten Spiel.

Am frühen Sonntagmorgen ging es mit lautstarker Unterstützung der mitgereisten Eltern gegen die ungeschlagene Mannschaft aus Württemberg. Das Spiel begann sehr ausgeglichen und wurde durch gute Torhüterleistungen auf beiden Seiten geprägt. Immer wieder konnten die Norddeutschen den Vorsprung der Gastgeber egalisieren, so zum Beispiel beim 5:5 durch Björn Niklas Koch nach zehn Minuten. Allerdings erzielte Geburtstagskind Stefan Wilhelm beim 11:12 nach 20 Minuten das letzte schleswig-holsteinische Tor des ersten Abschnitts, so dass man bis zur Pause noch mit 11:16 ins Hintertreffen geriet.
Über die zweite Hälfte kann und sollte man aus Sicht des HVSH schnell den Mantel des Schweigens legen. Zwar konnte sich Torhüter Tjorven Hömberg mit einigen Paraden in Szene setzen, doch gelang seinen Vorderleuten nicht mehr viel. Ein Rückraumtreffer von Jarrit Maaßen ließ den Rückstand auf „nur“ 20 Treffer schmelzen, am Ende hieß es 36:17 für die Gastgeber.

In der letzten Partie gegen den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern trat man ohne die angeschlagenen Michael Nicolaisen und Björn Niklas Koch an, die von HVSH-Physiotherapeutin Karo Richter und Turnierarzt Frieder Seeger versorgt wurden. Nach acht Minuten konnte man dank Danial Amoey Charchinajad mit 5:4 in Führung gehen. Der Kampfgeist war erwacht, offensichtlich wollte man sich zumindest den inoffiziellen Titel des Ostseemeisters sichern. Immer wieder ging es schnell nach vorn und fast jeder Wurf war ein Treffer, egal ob Wackler von Luka Schmidtke oder Rückraumkracher von Finn Klang. Folgerichtig ging es über ein 13:7 (18.) zum Pausenstand von 18:11.
Jan-Ove Litzenroth eröffnete den Torreigen der zweite Hälfte und dieses Mal blieb der Einbruch bei den Nordlichtern aus. Vielmehr entdeckten sie den Spaß am Handball neu. Thore Jöhnck vernagelte zehn Minuten lang das Tor und schickte seine Mitspieler immer wieder mit langen Pässen auf die Reise, die diese ohne Mühe in Torerfolge ummünzten. Nach 30 Minuten stand es 21:12, aber der Torhunger war noch nicht gestillt. Malte Abelmann-Brockmann traf per Gegenstoß zum 33:18 und Morten Dahmke tunnelte den gegnerischen Torwart nach 40 Minuten. Am Ende wurde mit dem 37:20 der erste und einzige Sieg des Wochenendes bejubelt.

Man beendete das durch den TSV Altensteig hervorragend organisierte Turnier somit auf dem 4. Rang, was Verbandstrainer Gert Adamski zu folgendem Fazit veranlasste: „Es ist schon ärgerlich. Die Chancen, die man hatte, wurden nicht genutzt. In den entscheidenden Phasen der drei ersten Partien haben sich die Jungs leider den Schneid abkaufen lassen und zu viele Fehler gemacht. Insbesondere die Spiele am Sonnabend gegen Südbaden und Westfalen hätte man auch gewinnen können.
Ich will sicher nicht lamentieren, aber wenn man auf die anderen Vorrundengruppen schaut, haben wir die schwerste erwischt. Die Württemberger ragen sicher ein wenig heraus, aber die anderen vier Mannschaften waren auf Augenhöhe. Dies war in den anderen Gruppen nicht so.“

Zum Kader des HVSH gehörten: Marvin Frahm, Thore Jöhnck, Finn Klang, Michael Nicolaisen, Stefan Wilhelm (alle SG Flensburg-Handewitt), Tjorven Hömberg, Björn Niklas Koch, Jan-Ove Litzenroth, Jarrit Maaßen (alle NTSV Strand 08), Malte Abelmann-Brockmann, Morten Dahmke, Lukas Wucherpfennig (alle THW Kiel), Danial Amoey Charchinajad (ATSV Stockelsdorf ) und Luka Schmidtke (HSG Weddingstedt/Henstedt-Delve)

Die Ergebnisse im Überblick:
LV Württemberg – LV Südbaden 26:18
LV Schleswig-Holstein- LV Westfalen 26:27
LV Mecklenburg-Vorpommern – LV Württemberg 16:22
LV Südbaden – LV Schleswig-Holstein 34:27
LV Westfalen – LV Mecklenburg-Vorpommern 32:25
LV Württemberg – LV Schleswig-Holstein 36:17
LV Südbaden – LV Westfalen 32:31
LV Schleswig-Holstein – LV Mecklenburg-Vorpommern 37:20
LV Westfalen – LV Württemberg 25:29
LV Mecklenburg-Vorpommern – LV Südbaden 17:38

Tabelle
1.LV Württemberg – 113:76 Tore – 8:0 Punkte
2. LV Südbaden – 122: 101 Tore – 6:2 Punkte
3. LV Westfalen – 115:112 Tore – 4:4 Punkte
4. LV Schleswig-Holstein – 107:117 Tore – 2:6 Punkte
5. LV Mecklenburg-Vorpommern – 78:129 Tore – 0:8 Punkte

Bericht von AJ


letzter Schliff - Länderspiele in Ahrensbök

- 13.12.2011

tolle Veranstaltung – leider blieben die HVSH-Mannschaften hinter den Erwartungen zurück

Der Handballverband Schleswig-Holstein hatte am vergangenem Wochenende zu einem internationalem Jugendturnier nach Ahrensbök eingeladen. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums vom MTV Ahrensbök veranstaltete der HVSH ein Ländervergleichsturnier vom 09. bis 11. Dezember in der Arnesbokenhalle in Ahrensbök. Teilnehmende Mannschaften waren die Landesauswahlen weiblich Jahrgang 1996 und männlich 1995 aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, sowie die Vereinsmannschaften der weibl. B-Jugend und männlichen B-Jugend von Viborg HK aus Dänemark gewesen. Mit diesem Turnier wollten sich die Landesauswahlen den "letzten Schliff" für die Deutsche Meisterschaft - Vorrunde im Januar 2012 - holen.

Ergebnisse:

HVSH w 96 - HV SA w 96 22:23 HVSH m 95 - HV SA m 95 21:30
HV N w 96 -  Viborg HK w 96 15:30 HV N m 95 -  Viborg HK m95 30:15
HVSH w 96 - Viborg HK w 96 20:22 HVSH m 95 - Viborg HK m 95 26:20
HV N w 96 - HV SA w 96 18:19 HV N m 95 - HV SA m 95 28:33
HV SA w 96 - Viborg HK w 96 13:24 HV SA m 95 - Viborg HK m95 26:26
HVSH w 96 - HV N w 96 29:23 HVSH m 95 - HV N m 95 21:29


Abschlusstabelle weiblich:

1.    Platz   Viborg HK                               6:0 Punkte

2.    Platz   HV Sachsen-Anhalt                4:2 Punkte

3.    Platz   HV Schleswig-Holstein          2:4 Punkte

4.    Platz   HV Niedersachsen                 0:6 Punkte

Abschlusstabelle männlich:

1.    Platz   HV Sachsen-Anhalt                5:1 Punkte

2.    Platz   HV Niedersachsen                 4:2 Punkte

3.    Platz   HV Schleswig-Holstein          2:4 Punkte

4.    Platz   Viborg HK                               1:5 Punkte


HVSH-Auswahlen w96 & m95 - 21. HVN-Pokal

- 02.11.2011

Nachdem wir in Berlin viele Fehler aus unseren Spielen analysiert hatten, wollten wir dieses Mal unsere Fehler und Konzentrations-Schwächen abstellen. Wir sind mit mehr Leidenschaft und Konzentration in die Spiele gegangen, welches eine positive Auswirkung in der Abwehr hatte. Auch im Angriff konnte man Fortschritte erkennen, da wir uns klarere Torchancen erarbeiteten. Am Ende belegten wir verdient den 3. Platz. Auch dieses Mal war nicht alles perfekt, aber aus Fehlern lernt man ja…

Thore und Luka

Platzierungsspiele:

Tag Zeit Jahrgang Heim   Gast Ergebnis
So,
06.11.11
09:30 m95
Platz 7
Niedersachsen 1 - Sachsen-Anhalt   nicht stattgefunden  
So,
06.11.11
 09:30 m95
Platz 5
Hamburg - Niederrhein   22 : 31  
So,
06.11.11
 11:30 m95
Platz 3
Schleswig-Holstein - Westfalen   31 : 25  
So,
06.11.11
 11:30 m95
Platz 1
Hessen - Niedersachsen 2   25 : 29  

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Am Wochenende 04.11. bis 06.11.2011 richtet der Handballverband Niedersachsen zum 21. Mal den HVN-Pokal aus. Erstmalig findet dieses Turnier mit insgesamt 16 Mannschaften an zwei Orten statt. In Emmerthal und Springe spielen die Landesauswahlen der Mädchen Jahrgang 1996 und Jungen Jahrgang 1995 aus Brandenburg (nur wbl.), Hamburg, Hessen Niederrhein, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Westfalen und Niedersachsen (2mal ml.) um den Turniersieg. Gespielt wird in der Vorrunde in 2 Staffeln a 4 Mannschaften und die Gleichplatzierten der jeweiligen Gruppen spielen am Sonntag die Platzierung aus.

Ungewohnt ist die Spielwertung:
                          Sieger 1. Halbzeit 2 Punkte
                          Unentschieden 1. Halbzeit je 1 Punkt
                          Sieger 2. Halbzeit 2 Punkte
                          Unentschieden 2. Halbzeit je 1 Punkt
                          Verlierer 0 Punkte
                          Unentschieden je 2 Punkte
                          Sieger 3 Punkte

Spielplan - Gruppe A:

Tag Zeit Jahrgang Heim   Gast Ergebnis
Fr,
04.11.11
 17:30 m95 HV Hessen - Hamburger HV 30:25 (14:13)  
Fr,
04.11.11
 17:30 m95 HV Niedersachsen 1 - HV Schleswig-Holstein 29:36 (12:16)  
Sa,
05.11.11
 10:30 m95 HV Niedersachsen 1 - HV Hessen 21:35 (08:19)  
Sa,
05.11.11
 10:30 m95 HV Schleswig-Holstein - Hamburger HV 26:26 (11:11)  
Sa,
05.11.11
 17:00 m95 HV Hessen - HV Schleswig-Holstein 28:24 (11:15)  
Sa,
05.11.11
 17:00 m95 HV Niedersachsen 1 - Hamburger HV 28:35 (15:17)  

 

Platz Gruppe A Landesauswahl Punkte
1. Hessen 19
2. Schleswig-Holstein 14
3. Hamburg 12
4. Niedersachsen 1 3

 

Platz Gruppe B Landesauswahl Punkte
1. NIedersachsen 2     21
2. Westfalen 11
3. Niederrhein 10
4. Sachsen-Anhalt 6

 


 
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