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Rahmenterminplan Jugend 2015/2016 - 17.03.2015

Der Rahmenterminplan für den Jugendspielbetrieb auf Landesebene und für die Oberligen HH/SH für die kommende Saison 2015/2016 ist nach Beschluss des JA und  der Spielkommission hier online...
 

Der Terminplan für die C-Jugend weiblich und männlich wird umgehend nachgereicht, da es aktuell Änderungen bei den verbindlichen Meldungen gibt.

Altes Gym in Flensburg ist Talentschule des Leistungssports - 15.12.2014

Als dritte Schule Schleswig-Holsteins wurde jetzt das Alte Gymnasium in Flensburg zur "Kooperationsschule Talentförderung im Sport des Landessportverbandes Schleswig-Holstein" ernannt.

LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen überreichte die Plakette an Schulleiter Christoph Kindl. "Wir wollen damit Möglichkeiten unterstützen, die bestmögliche Entwicklung begabter Kinder und Jugendlicher in sportlicher, schulischer wie auch sozialer und persönlicher Hinsicht sicherzustellen." erläuterte Heinz Jacobsen den Gedanken der Auszeichnung. Schulleiter Kindl sah dieses als wundervolle Möglichkeit Talente im schulischen Alltag zu fördern, wenn in der Freizeit nicht mehr genügend Zeit vorhanden sei. Die Kooperation mit dem Verein "get in touch", der sich für die Förderung des Nachwuchsleistungshandballs einsetzt, sowie des Schwimmverbandes vor Ort, sieht die Schule als große Errungenschaft.

DHB-Sichtung für den weiblichen Jahrgang 2001

- 05.02.2016

Am vergangenen Wochenende stand für die weibliche HVSH-Auswahl des weiblichen Jahrgangs 2001 die erste DHB-Sichtung in Kienbaum auf dem Programm. Dabei belegte die Mannschaft am Ende den sechsten Platz und ein paar Spielerinnen rückten in den Fokus der DHB-Trainer.

Bereits am Mittwoch traf sich die weibliche Auswahl des Jahrgangs 2001 in Malente, um am Donnerstag gemeinsam zum Bundesleistungszentrum nach Kienbaum zu reisen. Dort standen mittags zunächst sportmotorische Tests zur Sprungkraft, Sprintgeschwindigkeit oder der Rumpfstabilität an, bevor am Abend Grundübungen zu Würfen und Abwehrarbeit folgten. Ab Freitag ging es für die Mannschaft von Anna Heyck-Schäfer dann mit dem Ball gegen andere Landesverbände zur Sache. Dabei wurden Grundspiele im vier gegen vier oder sechs gegen fünf durchgeführt und anschließend gemeinsam das EM-Halbfinale der Nationalmannschaft verfolgt.

 

Ab Samstag wurde mit den insgesamt zehn Landesverbänden dann ein Turnier mit zwei Gruppen nach beachhandballähnlichen Regeln ausgetragen. (Bei 2x15 Minuten Spielzeit plus Penaltywerfen musste je eine Halbzeit offensiv und defensiv gedeckt werden und insgesamt wurden drei Punkte vergeben.) Schleswig-Holstein traf dabei auf Hamburg, Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Gegen Hamburg konnte sich das HVSH-Team mit 2:1 durchsetzen und unterlag anschließend Brandenburg mit 1:2. Am Sonntag folgte eine weitere knappe 1:2-Niederlage gegen den späteren Sieger aus Sachsen, wobei vor allem die defensive Halbzeit überzeugen konnte, in der der HVSH nach zehn Minuten schon mit 7:1 führte. Danach gab es einen weiteren 2:1-Erfolg über Thüringen und nach all den knappen Spielen ging es abschließend um Platz fünf gegen Mecklenburg-Vorpommern. Am Ende dieser anstrengenden Tage fehlte dabei etwas die Kraft, sodass beide Halbzeiten sowie das Penaltywerfen knapp mit einem Tor verloren wurden.

Am Ende stand so zwar ‚nur‘ der sechste Platz zu Buche, doch ein paar Spielerinnen haben es auf die Beobachtungslisten der DHB-Trainer geschafft, weshalb auch Landesauswahltrainerin Anna Heyck-Schäfer resümierte: „Die Tests hat die Mannschaft wirklich gut absolviert. In den Spielen fehlte uns leider etwas die Konstanz, sonst hätten wir sicher den einen oder anderen Punkt mehr holen können, was sich auch direkt in der Platzierung wiedergespiegelt hätte. Aber bei diesem Modus und der kurzen Spielzeit lassen sich kleine Schwächephasen kaum noch ausgleichen.“ Trotzdem war die Trainerin mit ihrer Mannschaft zufrieden: „Phasenweise haben wir wirklich eine super Leistung gezeigt und uns auch abseits des Platzes als tolle Truppe präsentiert. An der Konstanz werden wir in der Zukunft weiter arbeiten, aber alles in allem war es ein solides Wochenende, auch wenn spielerisch noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Das Potenzial ist aber da, das haben auch die DHB-Trainer erkannt und ein paar Spielerinnen werden demnächst sicher zum Stützpunkttraining oder einem DHB-Lehrgang eingeladen. Einen besonderen Dank auch an das ganze Trainerteam und vor allem die Physios, die alle einen tollen Job gemacht haben.“ 

 


Zehnter Platz für den weiblichen Jahrgang 99 des HVSH

- 19.01.2016

Die weibliche Auswahl des HVSH hat beim Länderpokal der Jahrgänge 99/2000 den zehnten Platz erreicht. Nach der Vorrunde belegte die Mannschaft des HVSH punktgleich mit dem Zweiten HV Niederrhein den  dritten Platz und verpasste damit knapp das Viertelfinale. Nach einem weiteren Sieg und einer Niederlage in den Platzierungsspielen stand am Ende Platz Platz 10 unter den 20 teilnehmenden Verbänden.
 

Schon vor dem Länderpokal erwartete Verbandstrainer Thomas Engler einen engen Kampf um die ersten beiden Plätze in der Vorrunde. Neben den Teams aus Württemberg und Westfalen konnte bereits im ersten Spiel gegen den Niederrhein eine Vorentscheidung fallen.

Und so kam es dann auch. Die erste Partie ging mit 21:25 verloren und auch gegen die Gastgeberinnen, Favoriten und späteren Länderpokalsieger gab es mit 16:23 am ersten Turniertag nichts zu holen. Am zweiten Tag konnte gegen Thüringen dann ein 41:17-‚Pflichtsieg‘ sowie ein 26:22-Erfolg gegen Westfalen verbucht werden. Dies bedeutete in der Endabrechnung, bei drei punktgleichen Mannschaften,  aber ‚nur‘ den dritten Platz. So fehlten gerade einmal zwei Tore bzw. ein Punkt um das Viertelfinale und somit eine Platzierung unter den ersten Acht zu erreichen.

Stattdessen ging es um die Plätze neun bis zwölf. Am dritten Turniertag gegen Niedersachsen konnte sich das HVSH Team mit guter spielerischer Leistung 29:23 durchsetzen. Im abschließende Spiel am Sonntag um Platz neun, musste das HVSH Team allerdings eine 24:28-Niederlage gegen den Mittelrhein hinnehmen und wurde am Ende Zehnter. So äußerte sich auch Thomas Engler mit gemischten Gefühlen: „Mit dem Ergebnis haben wir unser Minimalziel, unter die Top 10 zu kommen, erreicht. Wie erwartet, war es eine ausgeglichene Gruppe, in der drei Teams am Ende punktgleich waren und die Vorentscheidung schon im ersten Spiel gegen den Niederrhein fiel. Gegen Württemberg war es dann, nach nur einem Spiel Pause, sehr schwer und es hätte schon alles für eine Überraschung passen müssen. Die Pflichtaufgabe gegen Thüringen wurde dann am Ende ordentlich gelöst und im Spiel gegen Westfalen konnten wir wirklich überzeugen. Insgesamt geht das Resultat so in Ordnung, nachdem nach der Gruppenphase nur noch maximal Platz neun möglich war. Die Niederlage gegen den HV Mittelrhein war zwar unnötig, aber sie ändert nichts an der Gesamtsituation, mit der wir unter dem Strich relativ zufrieden sein können, auch wenn wir uns im Vorfeld, schon ein wenig mehr erhofft haben. Den grundsätzlichen Anspruch haben wir aber erfüllt und gesehen, dass wir im Bereich der Plätze fünf bis zehn mitspielen können.“

Die Mannschaft hatte beim Länderpokal in allen Spielen, jeweils eine gute Halbzeit und konnte insbesondere gegen Westfalen und Niedersachsen aufzeigen, wozu sie imstande ist. Insbesondere im Abwehrspiel, aber auch im Angriff konnten gruppentaktisch Elemente die anwesenden DHB Sichter phasenweise überzeugen. „Über die vier Tage waren wir aber nicht konstant genug und zeigten nie über die gesamte Spielzeit eine entsprechende Leistung. Es gab immer etwas schwächere Phasen im Spielaufbau und vor allem im letzten Spiel deutliche Schwächen im Abschluss. Mit 6:6 Punkten war es ein solides und ausgeglichenes Turnier, so Thomas Engler, der auch abseits des Sportlichen lobende Worte für sein Team und den Veranstalter fand: „Wir haben den HVSH als Team auf und neben dem Feld sehr positiv dargestellt. Dem HV Baden-Württemberg gilt ein besonderes Lob, als  sehr guter Gastgeber, der trotz der schwierigen Organisation, mit zwei verschiedenen Unterbringungsorten und elf Spielorten, alles sehr gut über die Bühne gebracht hat. So war es am Ende ein gelungener und zufriedenstellender Abschluss für die Jahrgangsstufe 99.“


Deutsche Meisterschaft der Landesauswahlen w99/00

- 12.01.2016

Länderpokal des weiblichen Jahrgangs 99/2000

In dieser Woche steht für die Auswahl des weiblichen Jahrgangs 99/2000 der Länderpokal in Baden-Württemberg an. Von Donnerstag bis Sonntag wird dabei erstmals, wie schon im Dezember bei den Jungen, der inoffizielle Deutsche Meister der 20 Landesverbände in  einem großen Turnier ermittelt. Die Mannschaft des HVSH trifft in der Gruppe A in Schwieberdingen zunächst auf den Niederrhein, Württemberg, Thüringen und Westfalen.

Für die Auswahl des Handballverbandes Schleswig-Holstein beginnt der diesjährige Länderpokal mit dem Spiel gegen den HV Niederrhein. Und diese Partie könnte schon vorentscheidend für die abschließende Platzierung in der Gruppe werden, wie Landesauswahltrainer Thomas Engler vermutet:

„In der sehr ausgeglichen Gruppe mit Württemberg und Westfalen könnte es um die vorderen Plätze schwierig werden. Daher wird das erste Spiel gegen den Niederrhein schon sehr wichtig für die Platzierung in der Gruppe. Thüringen ist vielleicht die Unbekannte, da sie zwar viele Spielerinnen des THC Erfurt haben, sich seit der letzten Sichtung 2014 aber auch viel am Kader geändert hat. Vielleicht sind am Ende sogar vier Teams punktgleich und dann entscheidet der direkte Vergleich, was schnell zu einem guten oder schlechten Ergebnis führen kann.“

Eine genaue Einschätzung ist aktuell allerdings schwierig, da viele Teams nach der Sichtung vor zwei Jahren erstmals aufeinandertreffen und keiner genau weiß, wo er steht. In Württemberg sieht Thomas Engler trotzdem einen der Topfavoriten, der in den letzten Jahren häufig unter den ersten Vier landete und diesmal zusätzlich den Heimvorteil genießt: „Zudem sind die Süd-Verbände traditionell recht stark Bayern, Baden sowie Westfalen haben in den letzten Jahren in der Finalrunde gute Ergebnisse erzielt. Aber auch Hessen hat eine sehr gute Förderstruktur, Sachsen-Anhalt konnte in den letzten Jahren  Akzente setzen und man muss sehen, was mit Sachsen ist, die in Kooperation mit dem HC Leipzig und entsprechender Internatsstruktur gute Voraussetzungen haben“, so Engler.

Doch auch seiner Mannschaft traut der Trainer viel zu: „Ich denke, dass in unserer Vorrundengruppe ein Platz unter den ersten drei möglich sein sollte. Die Sichtung 2014 in Kienbaum konnten wir gewinnen und die Mannschaft hat einen großen Block aus elf Spielerinnen des SV Henstedt-Ulzburg, die zu Teilen im letzten Jahr das Final 4 um die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend gespielt haben. Zudem war die Mannschaft Anfang Januar auch beim Sauerland-Cup erfolgreich“, so der Coach, der zugleich sagt: „Ab der Zwischenrunde gilt dann ‚Hop oder Top‘ und man muss abwarten, wie die Spielerinnen die Belastung, mit sechs bis sieben Spielen über die volle Spielzeit an vier Tagen, verkraften. Daher hält der Auswahltrainer 16 Spielerinnen im Kader auch für zwingend notwendig. Wodurch sich natürlich auch größere Chancen für Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs ergeben was perspektivisch sinnvoll ist. Neben elf Spielerinnen des Jahrgangs 99 wurden in diesem Jahr auch fünf Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs 2000 nominiert.

Bei den vielen Terminen (Einsatz der Spielerinnen in verschiedenen Mannschaften der Vereine) und schulischen Verpflichtungen war es schwierig, Maßnahmen zu organisieren, an denen der gesamte Kader teilnehmen konnte. So gab es nur im Oktober eine größere Maßnahme, im November ein Turnier und zwei kurze Trainingsmaßnahmen im Dezember. „Diese Situation ist aber mit anderen Verbänden vergleichbar und ich gehe davon aus, dass wir dies als Mannschaft kompensieren können.“

In den letzten Jahren waren die HVSH Teams allerdings nicht so erfolgreich und sind regelmäßig, wenn auch zum Teil sehr unglücklich aufgrund des direkten Vergleichs, nach der Vorrunde ausgeschieden.

„Eine Platzierung unter den ersten zehn ist zunächst das Ziel. Alles was weiter oben so zwischen Platz fünf und sieben ist, hätte einen Stern verdient und eine noch bessere Platzierung noch weiter oben würde ich sofort unterschreiben“, so der Auswahltrainer, der abschließend hinzufügte: „Insgesamt freuen sich alle sehr auf diesen Länderpokal, denn für den Jahrgang 99 ist er nach vierjährigem Förderungszeitraum sowohl Höhepunkt als auch Abschlussmaßnahme zugleich und das Ganze soll natürlich möglichst positiv abgeschlossen werden.“

Die Ergebnisse können ab Donnerstag bei unter folgendem LINK abgerufen werden.


der Kader der Landesauswahl w99/00:

Aagaard, Helen (SV Henstedt-Ulzburg RL/RR)
Blan, Merle (SV Henstedt-Ulzburg RA/LA)
Dalinger, Pia (VfL Bad Schwartau RL/RM)
Glaser, Anna (SV Henstedt-Ulzburg TW)
Harders, Ricarda (SV Henstedt-Ulzburg RA/RM)
Janczek, Jenny (SV Henstedt-Ulzburg RL/RR)
Kretschmann, Levke HSG Marne-Brunsbüttel RM/KM)
Ley, Katharina (HC Treia/Jübek RR/RM)
Lott, Annika (SV Henstedt-Ulzburg RR/RL)
Nowatzki, Anna (SV Henstedt-Ulzburg RM/RR)
Neiße, Sabrina (SV Henstedt-Ulzburg KM/LA)
Patallas, Hanna (VfL Bad Schwartau TW)
Rodewald, Caroline (SV Henstedt-Ulzburg RL/RR)
Röttger, Lina (SV Henstedt-Ulzburg LA/RA)
Schumacher, Tara (SV Henstedt-Ulzburg KM)
Thomssen, Anna (HSG Marne/Brunsbüttel LA/RA)

Reservespielerinnen:
Maske, Marja (HSG Marne/Brunsbüttel RL/KM); von Pereira, Aimee (MTV Herzhorn RL/RR); Romeyke, Vivian (HG OKT RA/RR); Reese, Nele (HG OKT TW)

Leitung:
Engler, Thomas (Verbandstrainer HVSH)
Burmeister, Jörg (HVSH Kadertrainer w99-00)
Meiners, Kerstin (HVSH Physiotherapeut/-in)


Teil 2: Was ist Talent?

- 11.01.2016

Teil 1: Was ist eigentlich Talent? Der Annäherungsversuch an eine Erklärung

- 08.01.2016

Länderpokal hat „Leuchtturmfunktion“

- 21.12.2015
Thomas Engler ist Landestrainer des Handball-Verband Schleswig-Holstein – und  in den Reihen der 22 Landesverbände des Deutschen Handballbundes (DHB) einer der dienstältesten. Das neue Format, den Länderpokal über den Zeitraum von vier Tagen an einem Ort auszuspielen, hat aus Sicht Englers durchaus Charme. „Sicher, das ein oder andere gilt es zu verbessern, aber in der Summe ist die Idee, die mit dem neuen Modus verfolgt wird, durchaus nachzuvollziehen.“

Engler, weiß um das Problem des Termins. „Ob die Talente, kurz vor Weihnachten und in einer Phase, in der in den Schulen eine Klausur die nächste jagt, wirklich Bestleistungen abrufen können, sei dahingestellt. Aber irgendwann müssen wir spielen.“ Bisher waren die Endrunden des Länderpokals im Frühjahr ausgetragen worden. „Und kollidierten zeitlich in einigen Landesverbänden mit Saisonfinale, in anderen mit Qualifikationsspielen zur nächsten Saison.“

Grundsätzlich billigt Engler, der auch schon für Landesverbände Hessen und Niedersachsen gearbeitet hat, dem Länderpokal eine Art „Leuchtturmfunktion“ und damit auch mediale Präsenz zu. Gegebenenfalls weniger in den Nachrichtenmedien, dafür um so mehr in den sozialen. „Die jungen Damen und Herren sind alle über Instagram und Facebook miteinander verbunden, so dass Dinge tag-, wenn nicht sogar minutengleich miteinander ausgetauscht werden: Ergebnisse, was gut und was schlecht ist, Rahmenbedingungen, was sinnvoll ist – und was nicht.“ Die Reichweite dieser Nachrichten sei nicht zu unterschätzen „und hat Einfluss auf handballfremde Jugendliche und nachfolgende Handball-Jahrgänge, auf die diese Nachrichten auch motivierend wirken können, sich unserem System von Leistungsförderung zu stellen.“

In der Summe genieße der Länderpokal in den Landesverbänden und in den leistungsorientiert arbeitenden Landesverbänden nach wie vor einen hohen Stellenwert. „Man darf auf den Länderpokal oder etwas Vergleichbares nicht verzichten.“


HVSH-Auswahl m99/00: Platz 3 und 2 Spieler im All-Star-Team

- 21.12.2015

Die männliche Auswahl des HVSH hat beim Länderpokal der Jahrgänge 99/2000 einen starken dritten Platz geholt. Nach der Gruppenphase, die als Zweiter beendet wurde, musste sich die Mannschaft um das Trainergespann Thomas Engler, Mirko Spieckermann und Patrick Lafrenz erst im Halbfinale dem späteren Sieger aus Berlin geschlagen geben. Das Spiel um Platz drei wurde wieder souverän gewonnen und zudem zwei Spieler aus Schleswig-Holstein ins Allstar-Team gewählt.


Im Vorfeld der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der Landesverbände hatte das Trainerteam ein ausgeglichenes Turnier erwartet und als Ziel einen Platz im vorderen Drittel ausgegeben. Mit Platz drei konnte diese Vorgabe sogar noch übertroffen werden.

Die HVSH-Auswahl startete mit einem 31:18-Erfolg über Sachsen in das Turnier. Im zweiten Spiel musste sie sich allerdings nach einer mäßigen zweiten Hälfte Niedersachsen denkbar knapp mit 25:26 geschlagen geben, das später dem Saarland mit 28:30 unterlag. So war am zweiten Tag weiterhin alles möglich. Durch zwei deutliche Erfolge gegen Thüringen (36:11) und das Saarland (41:24) wurde das Viertelfinale dann perfekt gemacht. Allerdings reichte dies ‚nur‘ für Platz zwei, was nach einem 31:22-Sieg gegen Württemberg schon im Halbfinale ein Aufeinandertreffen mit Berlin zur Folge hatte. Gegen den Gastgeber, der sich aus der B-Jugend der Füchse Berlin zusammensetzt, hielten die Schleswig-Holsteiner lange gut mit. In den letzten Minuten fehlte allerdings etwas die Kraft, sodass die Hausherren verdient ins Finale einzogen. Dort konnten sie Südbaden mit 29:19 bezwingen und sich vor den eigenen Fans zum Sieger krönen. Auch der HVSH beendete das Turnier mit einem Sieg über Westfalen (33:24) und damit auf einem starken dritten Platz.

Dementsprechend zufrieden äußerte sich auch Verbandstrainer Thomas Engler: „Mit dem dritten Platz bei 20 teilnehmenden Verbänden können wir sehr zufrieden sein. Natürlich will man mehr, wenn man im Halbfinale steht, aber alles in allem war es ein gutes Turnier. Wie erwartetet waren die Gruppen ausgeglichenen und bis auf Berlin konnte keine Mannschaft ihre Gruppe ohne Punktverlust gewinnen. Gegen Berlin war es dann sehr schwer. Aber wir haben ihnen einen tollen Kampf geboten, auch wenn sie am Ende verdient gewonnen haben. Es ist auch ein Lob, dass das Spiel von vielen als vorweggenommenes Finale bezeichnet wurde.“ Doch nicht nur mit dem sportlichen Abschneiden der Nordlichter war Thomas Engler zufrieden: „Das Team hat sich auch abseits des Feldes sehr positiv präsentiert.“

Einen weiteren persönlichen Erfolg feierten Jannek Klein (Rückraumrechts von der SG Flensburg-Handewitt / Jahrgang 99) und Juri Knorr (Rückraummitte vom MTV Lübeck / Jahrgang 2000), die in das Allstar-Team gewählt wurden. „Das ist sehr erfreulich und es spiegelt den guten Ausbildungsstand in diesem und dem nächsten Jahrgang wieder“, so Thomas Engler, der ergänzte: „Im Gegensatz zu manch anderen Verbänden hatten wir einen relativ hohen Anteil an Spielern des Jahrgangs 2000. Die waren schon absolut auf dem Level der höheren Jahrgangsstufe und keiner ist abgefallen. Das war eine wichtige Erkenntnis für mich und die Spieler, die aufgrund ihrer Leistung eine wichtige Hilfe für das Team waren. Alle haben ihre Spielzeiten bekommen und Tore erzielt, denn der breite Kader war sowohl technisch als auch spielerisch sehr gut.“

Zudem zog Thomas Engler auch ein generelles Fazit: „Südbaden hat mit dem zweiten Platz sicher überrascht, da sie im Vorfeld bei Sichtungen nicht unbedingt besonders aufgefallen sind. Daher hätte ich unter den ersten vier andere Verbände, wie zum Beispiel Hessen, erwartet. Aber es bleibt abzuwarten, ob es nun ein paar Verschiebungen gibt oder ob es eine Ausnahme war. Für uns ist das tolle Ergebnis ein Ansporn für das nächste Jahr. Mal sehen, wie die neue Konstellation passt, aber die 2000er, die schon dabei waren, haben gezeigt, dass sie mitspielen können“, so der Verbandstrainer, der abschließend anmerkte: „Die auch von mir in Frage gestellte hohe Belastung scheinen alle gut überstanden zu haben. Das ist auch unserem Physio-Team zu verdanken und ich habe keine schweren Verletzungen mitbekommen. Zudem war es notwendig und wichtig, 16 Spieler dabeizuhaben, was vor allem den Gesamtausbildungsstand eines Landes wiederspiegelt. Allerdings müssen noch die Nachwirkungen überprüft und das Turnier der Mädchen abgewartet werden, bevor man eine Aussage zum Gesamtkonzept machen kann.“

 

Glückwunsch an die Mannschaft und an das gesamte Trainer- und Betreuerteam für diese herausragende Leistung!

 

Die DHB-Trainer Jochen Beppler und Axel Kromer begründen die Nominierung unser beiden Spieler auf www.dhb.de so:

über...

...Jannek Klein Rückraum-Rechts (Schleswig-Holstein): „Jannek hat einen sehr konstanten Länderpokal gespielt und dabei als einer der Leistungsträger seiner Mannschaft viel Verantwortung übernommen. Außerdem hat er Nehmerqualitäten gezeigt und ist häufig immer dahin gegangen, wo es auch weh tut. Er war damit nicht nur aus der Fern-, sondern auch aus der Nahwurfzone erfolgreich.

...Juri Knorr Rückraum (Schleswig-Holstein): „Juri stammt aus dem Jahrgang 2000 und besticht durch sein Passverhalten. Ein Spieler, der auf der zentralen Position viel und gut mit Rhythmuswechseln arbeitet."

 


„Hätte ich nicht zu träumen gewagt“: Rune Dahmke ...

- 15.12.2015

... über THW, Nationalmannschaft und Supercup

Er ist der Shootingstar der DKB Handball-Bundesliga: Rune Dahmke gelang in dieser Saison nicht nur der Sprung in die Stammformation des THW Kiel, sondern auch in den Kader der deutschen Nationalmannschaft. Der Linksaußen ist ein echter „Kieler Jung“: 2007 wurde er für die Kreisauswahl gesichtet und absolvierte 2009 sein erstes Spiel für die Landesauswahl des HVSH. Ein Jahr später schied die Auswahl beim Länderpokal in der Vorrunde aus, doch Dahmke wurde ins All-Star-Team gewählt. Seitdem ging er seinen Weg weiter - der nun bei der Europameisterschaft in Polen eventuell den nächsten Höhepunkt findet…

 

Rune, Stammspieler beim THW Kiel und Debüt in der Nationalmannschaft - hättest du erwartet, dass diese Saison so erfolgreich für dich verläuft?

Das konnte man so nicht erwarten. Sicherlich war nach der Verletzung von Dominik Klein klar, dass ich viel spielen würde. Dass es bei mir dann aber so gut läuft, hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt.

 

Was sind die nächsten Schritte in deiner Entwicklung, die du machen willst? Woran musst du vielleicht noch speziell arbeiten?

Ich lerne jeden Tag etwas dazu, und ich arbeite jeden Tag hart dafür, mich zu verbessern. Nur wenn mir das gelingt, kann ich der Mannschaft helfen. Das ist mein oberstes Ziel.

 

Du hast in Kreis- und Landesauswahl beim HVSH gespielt. Welches Erlebnis ist dir aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben?

Da gab es viele tolle Momente. Einen davon herauszupicken, fällt mir schwer. Wichtig für die Entwicklung waren sicherlich das zusätzliche Training und die Spielpraxis mit Spielern aus anderen Teams. Das hat mich weiter gebracht.

 

Beim Supercup hast du in Flensburg dein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gegeben. Inwieweit ist damit ein Jugendtraum in Erfüllung gegangen?

Jeder Sportler träumt davon, einmal den Bundesadler auf der Brust zu tragen. Als es soweit war, hatte ich bei der Hymne eine Gänsehaut. Dann habe ich aber versucht, mich auf mein Spiel zu fokussieren. Das ist mir so gut gelungen, dass ich nach meinem ersten Länderspiel-Tor erst beim Zurücklaufen durch die Zurufe meiner Mannschaftskollegen diesen besonderen Moment realisiert habe.

 

Am letzten Tag in Kiel bist du vom Publikum lautstark gefeiert worden. Wie sehr hat dich das gefreut? 

Das war Wahnsinn. Allein der Moment, im Nationaltrikot in die Sparkassen-Arena einzulaufen, war unglaublich. Schließlich habe ich von Kleinauf als Zuschauer und Fan davon geträumt, einmal dort unten auf diesem Parkett zu spielen. Jetzt dort sogar im DHB-Trikot zu spielen, war einfach toll.

 

Im Januar steht die EM in Polen an: Hoffst du auf eine Nominierung?

Klar. Erst einmal darf ich die Vorbereitung mitmachen. Das ist eine große Ehre, und natürlich würde es mich freuen, wenn ich dann mit nach Polen reisen könnte. Das entscheidet aber einzig und allein der Bundestrainer, ich kann mich nur durch gute Arbeit und vollen Einsatz empfehlen. Das habe ich mir vorgenommen.


Länderpokal des männlichen Jahrgangs 99/2000

- 12.12.2015

In der nächsten Woche findet von Donnerstag bis Sonntag die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Landesverbände in Berlin statt. Dabei treten erstmals alle 20 Teams bei nur einem großen Turnier gegeneinander an und kämpfen um den vom Freundeskreis des Deutschen Handballs gestifteten „Eberhard-Kilian-Wanderpokal“. Die Mannschaft des HVSH trifft in der Gruppe B zunächst auf Sachsen, Niedersachsen, Thüringen und das Saarland.

Bereits am Mittwoch reist Landesauswahltrainer Thomas Engler mit seiner Mannschaft nach Berlin. Dort stehen am Donnerstag die Spiele gegen Sachsen und Niedersachsen sowie am Freitag die Partien gegen Thüringen und das Saarland auf dem Programm, bevor es am Wochenende mit den Final- und Platzierungsspielen weitergeht. Die Gruppe seiner Mannschaft schätzt Thomas Engler als sehr ausgeglichen ein und geht davon aus, dass die Ansetzungen sowie die Tagesform eine große Rolle für die Platzierungen in der Gruppe spielen werden.

Mit Rückblick auf das Sichtungsturnier in Kienbaum im Februar sagt er: „Damals haben wir zusammen mit Sachsen-Anhalt eine gute vordere Position belegt und haben im Laufe des Jahres gut gearbeitet und uns weiterentwickelt. Auch beim letzten Vorbereitungsturnier in Springe, mit Sachsen, Niedersachsen, Hessen und dem Saarland, haben wir einen ordentlichen dritten Platz geholt.“ Zu den Favoriten zählt der Auswahltrainer Berlin, nicht zuletzt wegen des Heimvorteils, und die traditionell starken Verbände wie Württemberg, Sachsen-Anhalt und Mittelrhein. „Hessen ist mit einer guten Förderstruktur ebenfalls stark und konnte das Turnier in Springe gewinnen. Dann könnten wir kommen, aber die Mannschaften aus dem Süden Deutschlands sind für mich schwerer einzuschätzen, da wir durch die räumliche Trennung bisher nicht aufeinandergetroffen sind“, so Engler weiter, der zur Zielsetzung angibt: „Ich denke, wir haben immer eine Chance und die anderen Verbände sind nicht weit weg. Ein Platz im oberen Drittel wäre sehr ordentlich. Aber mit einem Spiel kann sich alles ändern und nach einem möglichen Achtelfinale könnten wir unser Ziel schnell erreichen, oder im Presidents Cup weiterspielen.“

Noch bis Anfang des Jahres wurde diese Meisterschaft in vier Vorrundengruppen mit fünf Mannschaften ausgetragen, von denen sich dann die ersten beiden für die Endrunde qualifiziert haben. Damals schied das Team des HVSH mit dem 98er Jahrgang als Dritter, punktgleich mit dem Zweiten, knapp aus. Ein Jahr zuvor erreichte der 97er Jahrgang die Endrunde. Durch das neue Format bekommt dieses Turnier einen besonderen Stellenwert, ist aber auch eine große Herausforderung. Nach dem Turnier sollten laut Thomas Engler auf jeden Fall einige Punkte kritisch hinterfragt werden, denn er gibt zu bedenken: „Der Zeitpunkt eine Woche vor Weihnachten ist nicht unbedingt optimal, weil die Spieler die komplette Hinrunde hinter sich haben und mit ihren Mannschaften in der Liga um gute Platzierungen kämpfen. Viele unserer Spieler bestreiten am Wochenende z.B. mit der SG Flensburg-Handewitt noch das Spitzenspiel gegen den HSV, der ebenfalls den Großteil der Hamburger Landesauswahl stellt. Ich hoffe, dass alle Spieler gesund bleiben und ich den Kader für Berlin nicht mehr ändern muss. Denn schon so war die Vorbereitung nicht einfach und auch in der Schule stehen natürlich noch Klausuren an, weshalb der Kopf in der Vorbereitung nicht ganz frei ist.“

Gerade unter diesen Voraussetzungen sind sechs bis sieben Spiele an nur vier Tagen eine hohe Belastung für die Spieler, auch wenn die Spielzeit mit 2x20 Minuten etwas verkürzt ist. Deshalb wird es zur anschließenden Analyse gehören, realistisch einzuschätzen, ob dieser Modus sinnvoll ist, oder ob ein etwas längerer Zeitraum und mehr Spieler nötig wären. Das würde allerdings den organisatorischen und finanziellen Aufwand erhöhen. „Der ist nicht unerheblich und auch die Durchführung ist eine große Herausforderung für den ausrichtenden Verband. Das sehen aber viele meiner Kollegen ähnlich und ich bin mir sicher, dass das Gesamtkonzept im Nachgang sachlich und kritisch diskutiert wird“, so Engler, der abschließend wissen ließ: „Insgesamt fahren wir aber mit einem guten Gefühl und großer Vorfreude nach Berlin und sind auf das Ergebnis gespannt.“

Die Ergebnisse können ab Donnerstag unter folgendem Link: hier klicken eingesehen werden.

 

der Kader:

1 Cordes Jacob SG Flensburg-Handewitt

2 Jepsen Johannes SG Flensburg-Handewitt

3 Eberlein Sven SG Flensburg-Handewitt

4 Hasenpusch Christian SG Flensburg-Handewitt

5 Klein Jannek SG Flensburg-Handewitt

6 Knorr Juri MTV Lübeck

7 Martin Jan-Ole THW Kiel

8 Mau Jonas HFF Munkbrarup

9 Nielsen Bo SG Flensburg-Handewitt

10 Schmidt Eric Bramstedter TS

11 Schrader Janik MTV Lübeck m99

12 Tobeler Jaris SG Flensburg-Handewitt

13 Wiese Tom SG Flensburg-Handewitt

14 Wöhst Thore SG Flensburg-Handewitt

15 Wolff Marvin MTV Lübeck m99

16 Zimmermann Dan HFF Munkbrarup

 

Reserve

Kepp Len SG Flensburg-Handewitt

Korn Thiemo SG Flensburg-Handewitt

Rost Henning MTV Lübeck

Schoor Fynn SG Flensburg-Handewitt

 

Offizielle

Engler Thomas HVSH Verbandstrainer

Spieckermann Mirko HVSH Kadertrainer

Lafrenz Patrick HVSH Kadertrainer

Meiners Kerstiun HVSH Physiotherapeutin

Grünwald Christina HVSH Physiotherapeutin


„Riesiges Angebot“: Grit Jurack über die Flensburg Akademie

- 08.12.2015

Grit Jurack (38) ist die deutsche Rekordnationalspielerin. 306 Spiele absolvierte sie für den DHB. Momentan weilt die ehemalige Weltklasse-Linkshänderin primär als Team-Managerin der DHB-Auswahl bei der Frauen-WM in Dänemark, wo sie als Spielerin aktiv war. Vor der Abreise äußerte sich die dreimalige Champions League-Siegerin im Kurz-Interview über ihre Tätigkeit in der Flensburg Akademie und deren Entwicklung. Ihr erstes Zwischenfazit fällt positiv aus: „Es funktioniert prima.“
 

Frau Jurack, Sie wohnen in Flensburg und haben die Flensburg Akademie von Beginn an begleitet. Wie bewerten Sie die Entwicklung der Akademie in den vergangenen Monaten? 

Die Akademie ist richtig gut aus den Startlöchern gekommen. Neben den Jungs, die in der Akademie wohnen, finden ja auch viele Kurse und Weiterbildungen statt.
 

Die Akademie wird also auch als eine neue Anlaufstelle für Auswärtige wahrgenommen?

Absolut. Es kommen viele Mannschaften, um Trainingslager in Flensburg durchzuführen, außerdem kann man als ganz normaler Tourist in der Akademie wohnen. Das ist ein riesiges Angebot und es wird von allen Seiten positiv angenommen und funktioniert prima. Die Verantwortlichen können sehr stolz sein auf das, was hier entstanden ist. Solche, im positiven Sinne, ‚verrückten‘, Leute braucht man für derartige Projekte. Und Flensburg braucht den Nachwuchs aus der Region, der hier bestens aufgehoben ist.
 

Zusammen mit Jan Holpert sind Sie eines der Aushängeschilder der Akademie. Sie sind aber nicht nur passive Botschafterin, sondern packen aktiv mit an. Inwieweit engagieren Sie sich derzeit für die Akademie? 

Wenn ein Trainerkurs angeboten wird, übernehme ich auch mal einen Teil. Ansonsten bin ich ja gerade viel mit dem DHB und der Frauen-Nationalmannschaft unterwegs. Aber wann immer möglich, bin ich vor Ort und mache mit.
 

Nachwuchsförderung ist natürlich nicht nur in der Akademie, sondern auch im Mädchenhandball ein großes Thema. Das Thema wird ja aktuell durch die Frauen-WM wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt. Wie ist in Flensburg derzeit das Level im weiblichen Nachwuchsbereich? 

In Flensburg selbst ist Mädchenhandball derzeit leider kaum bis gar nicht präsent. Es wäre toll, wenn es so etwas wie die Akademie irgendwann auch mal für Mädchen- und Frauenteams geben würde. Vielleicht ergibt sich da in der Zukunft mal wieder was. Platz an der Akademie wäre ja noch …


Alle zwei bis drei Jahre einen Spieler im SG-Bundesligakader

- 01.12.2015

Erfolgreiche Vorbereitung auf den Deutschen Länderpokal

- 09.11.2015

Am vergangenen Wochenende vom-04.-06.11.2015 waren unsere weibliche und männliche Landesauswahlen der Jahrgänge 1999/2000 beim traditionsreichen Ländervergleichsturnier in Springe bzw. Emmerthal im Einsatz. 

Im Spiel um Platz 3 gewann unsere männliche Auswahl mit dem Trainergespann Mirko Spieckermann und Patrick Lafrenz die Bronzemedaille gegen den HV Sachsen-Anhalt mit 32:27. Herzlichen Glückwunsch! Im Spiel um den Turniersieg gewann Hamburg gegen Mittelrhein mit 27:23.

Unsere Mädels belegten den 6. Platz von 10 Mannschaften. Im Spiel um Platz 5 unterlagen unsere Nordlichter den Gastgeberinnen aus Niedersachsen knapp mit 22:23. Sieger des Turniers wurden die Spielerinnen aus Westfalen vor den Hessinnen und den Vertretungen aus Niederrhein und Hamburg. Herzlichen Glückwunsch!

Alle Ergebnisse des Turniers findet ihr hier.

 

Medaillen und Pokale der Jungs:

Medaillen und Pokale der Mädchen:

 


Ländervergleichsspiele in Springe & Emmerthal

- 06.11.2015

Unsere weibliche und männliche Landesauswahlen der Jahrgänge 1999/2000 sind am Wochenende 04.-06.11.2015 beim traditionsreichen Ländervergleichsturnier in Springe bzw. Emmerthal im Einsatz.

In der Vorrunde (am Freitag und Samstag) treffen unsere Mädels auf die Vertretungen aus Mittelrhein, Hessen, Hamburg und Saar. Am Sonntag, 08.11.2015,  ist der Gegner der "Gleichplatzierte" der anderen Vorrundengruppe - mögliche Gegner dann: Niedersachsen, Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt oder Niederrhein.

Nach dem gleichen Modus wird bei den Jungs in Springe gespielt: Vorrundengegner sind die Auswahlen aus Mittelrhein, Westfalen, Bremen und Saar. In den Platzierungsspielen kann man auf folgende Gegner treffen: Niedersachsen, Niederrhein, Sachsen-Anhalt, Hamburg oder Rheinland-Pfalz.

Diese Turnier dient allen Landesauswahlen als direkte Vorbereitung auf den Deutschen Länderpokal - Deutsche Meisterschaft der Landesauswahlen -, welcher im Dezember für die Jungs und im Januar für die Mädchen stattfindet.

 

Wir drücken unseren beiden Teams die Daumen für eine gelungene Vorbereitung!

 

Kader weiblich Jahrgang 1999/2000:

Aagaard Helen SV Henstedt-Ulzburg RL/RR
Glaser Anna SV Henstedt-Ulzburg TW
Harders Ricarda SV Henstedt-Ulzburg RA/RM
Janczek Jenny SV Henstedt-Ulzburg RL/RR
Nowatzki Anna SV Henstedt-Ulzburg RM/RR
Neiße Sabrina SV Henstedt-Ulzburg KM/LA vorbehaltlich Einladung DHB
Patallas Hanna VfL Bad Schwartau TW
Rodewald Caroline SV Henstedt-Ulzburg RL/RR
Romeyke Vivian HSG OKT RA/RR
Röttger Lina SV Henstedt-Ulzburg LA/RA vorbehaltlich Einladung DHB
Schumacher Tara SV Henstedt-Ulzburg KM
Thomssen Anna HSG Maren/Brunsbüttel LA/RA
Thommsen Leonie HSG Maren/Brunsbüttel RM/LA
von Pereira Aimee MTV Herzhorn RL/RR
Reserve
Kretschmann Levke HSG Marne-Brunsbüttel RM/KM
Maske Marja HSG Marne/Brunsbüttel RL/KM
Resse Nele HSG OKT TW

Trainer/Betreuer/Physio: Burmeister, Jörg / Propf, Klemens / Meiners, Kerstin

 

Kader männlich Jahrgang 1999/2000:

Cordes Jacob SG Flensburg-Handewitt m99 LA/RL
Jepsen Johannes SG Flensburg-Handewitt m99 TW
Hasenpusch Christian SG Flensburg-Handewitt m99 RL/KM
Hauenstein Jonas TSV Hürup m99 LA/RA
Klein Jannek SG Flensburg-Handewitt m99 RR/RA
Knorr Juri MTV Lübeck m99 RM/RL
Mau Jonas HFF Munkbrarup m00 KM
Martin Jan-Ole THW Kiel m99 RR/RA
Nielsen Bo SG Flensburg-Handewitt m99 RM/LA
Schmidt Eric Bramstedter TS m99 TW
Schrader Janik MTV Lübeck m99 RR/RA
Tobeler Jaris SG Flensburg-Handewitt m00 RA/RR
Wolff Marvin MTV Lübeck m99 RL/RR
Wöhst Thore SG Flensburg-handewitt m99 KM/RL
Reserve
Eberlein Sven SG Flensburg-Handewitt m00 RL/RR
Haack Jannes Bramstedter TS m00 RL/KM
Halgirsson Brandur SG Flensburg-Handewitt m99 RL/RR
Rost Henning MTV Lübeck m99 TW
Schoor Fynn SG Flensburg-Handewitt m99 RL/RR
Troike Thies MTV Lübeck m99 LA/RL
Wiese Tom SG Flensburg-Handewitt m99 RA
Zimmermann Dan HFF Munkbrarup m00 LA/RM

Trainer/Betreuer/Physio: Spieckermann, Mirko / Lafrenz, Patrick / Grünwald, Christina


Ländervergleichsturnier in Aachen

- 14.10.2015

Am kommenden Wochenende fahren unsere jüngsten Landesauswahlen weibl. Jg. 2001 und ml. Jg. 2000 nach Aachen zu einem Vergleichsturnier.

Neben dem Gastgeber HV Mittelrhein nehmen die Auswahlen aus Niederrhein und Hessen an diesem traditionellen Turnier teil. Das Turnier dient der Standortbestimmung im Hinblick auf die 1. DHB-Sichtung im Januar/Februar 2016 beider Jahrgänge.

Spielplan hier zum Download...


folgende HVSH-Kaderspielerinnen w2001 wurden eingeladen:

1 Andresen Jane HSG Handewitt/Nord Harrislee
2 Bilowski Miriam VfL Bad Schwartau
3 Bruhn Ellis HSG Marne/Brunsbüttel
4 Eichen Katharina HSG Handewitt/Nord Harrislee
5 Graner Dana VfL Bad Schwartau
6 Heider Lotta HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg
7 Hüttig Gina VfL Bad Schwartau
8 Jansen Stine HSG Handewitt/Nord Harrislee
9 Klotz Nadine SV Henstedt-Ulzburg
10 Olf Lisa HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg
11 Rühl Arwen HSG Handewitt/Nord Harrislee
12 Rühl Nikita HSG Handewitt/Nord Harrislee
13 Sittig Antonia VfL Bad Schwartau
14 Schulz Laura VfL Bad Schwartau
Reserve
1 Bremer Jule HG OKT
2 Huß Lisa HC Treia-Jübek
3 Kasten Beatrice VfL Bad Schwartau
4 Welchert Sonja VfL Bad Schwartau
Trainer: Thomas Engler, Anna Heyck-Schäfer
Physio: Kerstin Meiners


folgende HVSH-Kaderspieler m2000 wurden eingeladen:

1 Böttcher Ole SG Flensburg-Handewitt
2 Bormann Pascal ATSV Stockelsdorf
3 Eberlein Sven SG Flensburg-Handewitt
4 Ehrig Sven THW Kiel
5 Haack Jannes Bramstedter TS
6 Korn Thiemo SG Flensburg-Handewitt
7 Lang Björn THW Kiel
8 Mau Jonas HFF Munkbrarup
9 Meereis Lars THW Kiel
10 Persson Jörn SG Flensburg-Handewitt
11 Schaefer Moritz SG Flensburg-Handewitt
12 Schröder Silvan HFF Munkbrarup
13 Tobler Jaris SG Flensburg-Handewitt
14 Zimmermann Dan Jacob HFF Munkbrarup
Reserve
1 Beckmann Pascal SG Flensburg-Handewitt
2 Blumenberg Jarid HFF Munkbrarup
3 Hummel Robert HFF Munkbrarup
4 Krüger Luca HFF Munkbrarup
Trainer: Thomas Engler, Martin Schmidt, Christian Tönder, Patrick Lafrenz
Physio: Christina Grünwald


Flensburg-Akademie offiziell eröffnet: Der Zukunft ein Zuhause geben

- 07.09.2015

Schleswig-Holstein hat nun auch eine Handball-Akademie samt Internat – und geballter Fachkompetenz im Betreuer- und Mitarbeiter-Team. 

Nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern auch in der DKB-Bundesliga will die SG Flensburg-Handewitt in dieser Saison Branchenprimus THW Kiel die Vorherrschaft an der Tabellenspitze endlich wieder streitig machen. Der 30:25-Heimsieg im direkten Duell am 3. Spieltag unterstrich die Ambitionen der Flensburger jüngst eindrucksvoll. In punkto Nachwuchsarbeit hat der kleine Nordnachbar des großen THW mit seinem Handball-Internat die Nase schon vorn. Insbesondere was die Strukturen angeht: In feierlichem Rahmen wurde am vergangenen Donnerstag die SG-Akademie offiziell eröffnet.  

Die ehrliche Begeisterung über das Vorzeigeprojekt in der Flensburger Nordstadt war an diesem lauen Spätsommerabend förmlich mit den Händen zu greifen. Vor allem bei den Akademie-‚Vätern’ Lewe T. Volquardsen und Hermann G. Dethleffsen. Die Vorsitzenden des Flensburger Jugendfördervereins „get in touch“ hatten ihren Sprössling einst in Eigeninitiative aus der Taufe gehoben. Kein Wunder also, dass dem Duo der Stolz ob der geleisteten Arbeit und des exquisiten Resultats ins Gesicht geschrieben war. „Wir wollten nicht mehr nur in angemieteten Räumen untergebracht sein. Irgendwann ist eine Dusche für sieben Spieler eben zu wenig“, erinnerte Dethleffsen an die Geburtsstunden der Vision von etwas Eigenem. „Und jetzt sind wir sehr, sehr glücklich, die offizielle Eröffnung mit Ihnen feiern zu dürfen.“ Just in dem Jahr, in dem die SG 25. Geburtstag feiert. Der Klub war 1990 aus den Handballabteilungen der Vereine Handewitter SV und TSB Flensburg entstanden.

Vor einer illustren Zuhörerschaft aus Sport, Politik und Wirtschaft – auch HVSH-Präsident Karl-Fr. Schwark war angereist – verdeutlichte Lewe T. Volquardsen den Stellenwert der Akademie. „Seit 15 Jahren arbeiten wir mit einem wundervollen Team zusammen, hinter dessen Ideen ganz viel Kraft steckt. Heute nun sieht man das Ergebnis.“ Nicht nur die Förderung von jungen Talenten habe sich die Einrichtung  auf die Fahnen geschrieben. Volquardsen betonte, dass im Jens-Due-Weg ein Haus des Wissens für den Sport, aber auch eine grenzüberschreitende Begegnungsstätte entstanden sei. Die Akademie biete sich über den Internatsbetrieb hinaus für Sportvereine und Institutionen aller Art auch für Seminare und sonstige Veranstaltungen an.

Wie es sich für eine Begegnungsstätte gehört, wurden an diesem Abend viele Hände geschüttelt. SG-Chefcoach Ljubomir Vranjes, der trotz Vorbereitung auf das große Derby vorbeischaute, suchte mit vielen Internats-Besuchern den Austausch. Neben den Akademie-Geschäftsführern Michael Döring und Sascha Zollinger gehörten vor allem die prominenten Akademie-Botschafter zu den begehrten Gesprächspartnern: Torwartlegende Jan Holpert, der sich als Trainer und Marketing-Experte, engagiert, das Flensburger Eigengewächs Jacob Heinl oder Grit Jurack. Die deutsche Rekordnationalspielerin hatte zuletzt zehn Jahre lang für Viborg HK in Dänemark gespielt und ist zudem mit Michael Döring liiert. „Man kann hier Bombe stolz sein auf das, was hier entstanden ist. Solche, im positiven Sinne, ‚verrückten‘, Leute braucht man für solche Projekte“, sagte die dreimalige Champions-League-Siegerin. „Und Flensburg braucht den Nachwuchs aus der Region, der hier bestens aufgehoben ist. Es wäre toll, wenn es so etwas irgendwann auch mal für Mädchen- und Frauenteams geben würde.“ 

Und während auf dem Akademie-Vorplatz das Spanferkel seine letzten Runden als Ganzes auf dem Spieß drehte, präsentierte der Flensburger Handball-Nachwuchs seinen Gästen und Sponsoren die frisch polierten Zimmer. Schon seit Anfang Januar bewohnen 21 Nachwuchstalente den dreistöckigen und 2,2 Millionen teuren Neubau mit seinen 33 Zimmern und 45 Schlafplätzen. Rund 250 Bewerbungen aus ganz Europa hatte es für die Plätze gegeben. Eine 135 Quadratmeter große Multifunktionshalle, Kantine und Seminarräume runden die Ausstattung ab. Zu zweit teilen sich die Spieler die Wohneinheiten. Einer von ihnen ist Moritz Schäfer. Der Rückraumspieler ist vom Nordrivalen THW Kiel in die B1 der SG gewechselt. „Ich wollte mal was Neues ausprobieren“, erklärte der 14-Jährige forsch. „Und natürlich war die Akademie ein Grund für den Wechsel. Ich fühle mich hier pudelwohl und möchte irgendwann mal als Profi Karriere machen.“ Musik in den Ohren der Flensburger.


„Positive Signalgeber“: Schleswig-Holsteins Talente im DHB-Dress

- 11.08.2015

Die saisonfreie Zeit im Sommer ist die Zeit der Nachwuchstalente:

Im Dress der Junioren- und Jugendnationalmannschaften des Deutschen Handball-Bundes präsentieren sich die jungen Nationalspieler auf internationalem Parkett. Auch aus Schleswig-Holstein sind Spieler und Spielerinnen dabei. Für Thomas Engler ist das von großer Bedeutung. „Die Talente könnten positive Signalgeber in Richtung der jüngeren Spieler sein“, weiß der Verbandstrainer. „Sie zeigen ihnen auf, wie der Weg verlaufen kann.“

Insgesamt sieben Talente aus Schleswig-Holstein stehen derzeit im Blickfeld des DHB. Sie alle eint die Bereitschaft, ihr Leben dem Handball unterzuordnen. Der 15-jährige Jannek Klein zog aus seinem Heimatort nach Flensburg in das dortige Handball-Internat, während EM-Teilnehmerin Celina Meißner ohne Klage eine Doppelbelastung mit A-Jugend-Bundesliga in Schwartau und 3. Liga in Henstedt - verbunden mit langen Anfahrtswegen und einer ständigen Pendelei - auf sich nimmt. 

Für Engler sind es genau die Unterschiede in Ambition und Ansätzen, die darüber entscheiden, wer den Sprung schafft. „Die Talente, die auf dem Sprung ins Nationaltrikot stehen, haben sich bereits sehr früh leistungssportlich aufgestellt“, verweist der Verbandstrainer auf das hohe Trainingspensum und die große Einsatzbereitschaft, die sich oft auch in langen Fahrzeiten widerspiegelt. 

Das seien unverzichtbare Faktoren, was jedoch aus Englers Sicht einige noch nicht erkannt haben: „Früher haben Talente mit deutlich reduzierteren Umfängen trainiert, aber trotzdem an die Tür der Nationalmannschaft geklopft“, weiß der erfahrene Coach. „Heute geht das nicht mehr. Es gibt jedoch erheblich Unterschiede zwischen den Talenten, die das verstehen und bereit sind, entsprechendes zu leisten - und denen, die das nicht tun, aber trotzdem denken, sie könnten es schaffen.“ 

Der Verbandstrainer macht jedoch deutlich, dass eine Karriere ohne einen hohen Einsatz, wie ihn Meißner oder Klein bringen, nicht möglich ist. „Unsere gesichteten Spieler sind signifikante Beispiele für den Weg in die Nationalmannschaften“, sagt Engler. „Sie zeigen, dass es über konsequente und gute Arbeit in den Vereinen möglich ist, den Sprung zu schaffen.“ Doch ohne die Bereitschaft dafür sei das eben nicht möglich. Insgesamt ist Engler mit der Entwicklung der vergangenen Jahre im HV Schleswig-Holstein jedoch zufrieden. „Ich denke, wir können mit aller Vorsicht von einer ganz positiven Entwicklung sprechen.“

 

Schleswig-Holsteins Talente im DHB in der Übersicht:
 

Alexander Williams (Jhg. 1996)

Verein(e): THW Kiel im Bundesliga-Kader und 3. Liga TSV Altenholz
DHB: Noch ohne Länderspiel, aber im Blickfeld

Celina Meißner (Jhg. 1998)
Verein(e): VfL Bad Schwartau, A-Jugend BL und SVHU 3-Liga
DHB: Teilnahme / Kader Jugend-EM im August 2015

Robin Breitenfeldt (Jhg. 1998) 

Verein(e): SG Flensburg-Handewitt JBLH A-Jugend
DHB: Erstes Länderspiel im Rahmen des DFJW im Juli 2015

Jannek Klein (Jhg. 1999) 
Verein(e): SG Flensburg-Handewitt mJB / JBLH A-Jugend
DHB: Erstes Länderspiel im Rahmen des DFJW im Juli 2015

Jeaninne Bollmann (Jhg. 1999)

Verein(e): VfL Bad Schwartau, A-Jugend BL und TSV Travemünde 3.Liga
DHB: Teilnahme am EYOF im Juli 2015

Pia Dalinger (Jhg. 1999)
Verein(e): VfL Bad Schwartau A-Jugend BL und TSV Travemünde 3. Liga  
DHB: Noch ohne Länderspiel, aber im Blickfeld

Annika Lott (Jhg. 1999) 

Verein(e): SVHU A-Jugend BL (3. Platz DM wJB 2015)
DHB: Teilnahme / Kader Jugend-EM im August 2015


HVSH w01 mit Platz 2 beim EWE Cup 2015

- 29.06.2015

Mit einem guten  zweiten Platz kehrte die HVSH Auswahl  w2001 vom EWE Cup 2015 aus Bremervörde zurück.  In den ersten Vergleichsspielen ihrer Jahrgangstufe kam der jüngste  HVSH-Kader  in den Paarungen gegen HV Niedersachsen 2 (23:24), HV Bremen (24:18), HV Hamburg (23:21) und HV Niedersachsen 1 (21:25) am Ende auf 4:4 Punkte.

Die beiden HVSH-Trainerinnen Merle Suhr und Anna Heyck-Schäfer bescheinigten ihrer Mannschaft im Laufe des Turniers eine kontinuierliche Steigerung. Insbesondere in den Spielen gegen Hamburg und Niedersachsen 1 zeigten die Schleswigholsteinerinnen ein  engagiertes  und gutes Abwehrspiel und boten im Angriff phasenweise  gute Ansätze. Die Auszeichnung von Nadine Klotz (SVHU) als beste Abwehrspielerin des Turniers  rundete ein insgesamt sehr positives Auftreten der HVSH Auswahl w2001 ab!

HVSH-Kader w2001:

Bilowski, Miriam; Sittig, Antonia; Tietjen, Judith; Kasten, Beatrice; Graner, Dana (alle VfL Bad Schwartau); Eichen, Katharina; Rühl, Nikita; Jansen, Stine; Jessen, Rieke (alle HSG Handewitt/Nord Harrislee); Bruhn, Ellis (HSG Marne Brunsbüttel ); Fahl, Katharina (HSG Kremperheide/Münsterdorf);  Klotz, Nadine (SV Henstedt-Ulzburg); Olf, Lisa (HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg); Ott, Stina (TV Laboe); Punzius, Britt (GHG Hahnheide)

Trainer:

Engler, Thomas; Suhr, Merle; Heyck-Schäfer, Anna; Meiners, Kerstin


EWE-Cup 2015 – Ländervergleich in Bremervörde

- 26.06.2015

Vom Freitag, den 26.06.2015 bis Sonntag, den 28.06.2015 fahren die Spielerinnen der Landesauswahl des Jahrgang 2001 der weiblichen Jugend zum EWE-Cup nach Bremervörde. Bei dem Ländervergleich treten die Auswahlmannschaften von Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein an. Wir wünschen den Spielerinnen viel Erfolg bei den Spielen - zum Turnierplan hier...

HVSH-Kader w2001:

Bilowski, Miriam; Sittig, Antonia; Tietjen, Judith; Kasten, Beatrice; Graner, Dana (alle VfL Bad Schwartau); Eichen, Katharina; Rühl, Nikita; Jansen, Stine; Jessen, Rieke (alle HSG Handewitt/Nord Harrislee); Bruhn, Ellis (HSG Marne Brunsbüttel ); Fahl, Katharina (HSG Kremperheide/Münsterdorf);  Klotz, Nadine (SV Henstedt-Ulzburg); Olf, Lisa (HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg); Ott, Stina (TV Laboe); Punzius, Britt (GHG Hahnheide)

Trainer:

Engler, Thomas; Suhr, Merle; Heyck-Schäfer, Anna; Meiners, Kerstin


Der Traum davon, "bei den Großen mitzuspielen“

- 17.04.2015

SG-Talente an der Flensburg Akademie

Die SG Flensburg-Handewitt setzt mit der Flensburg Akademie neue Maßstäbe für ihre Nachwuchsförderung. 19 Talente leben und trainieren am Internet; Anfragen für die Plätze gab es sogar aus der Schweiz und Banja Luka. Der B-Jugendliche Jannek Klein und Geschäftsführer Michael Döring geben einen Einblick in das Leben und den Alltag an der Akademie … 

Trainingsbeginn um 6:15 Uhr: Wenn seine Klassenkameraden sich morgens vor der Schule noch einmal im Bett umdrehen, steht Jannek Klein schon in der Sporthalle -  und das freiwillig. Das Extratraining ist eine Angebot der Flensburg-Akademie und wird trotz der frühen Uhrzeit gut angenommen. Denn der Traum von der Bundesliga besitzt bei dem 15-Jährigen und seinen Vereinskameraden eine große Strahlkraft: „Mein Ziel ist es, dass ich irgendwann einmal bei den Großen mitspielen und mit dem Handball vielleicht sogar Geld verdienen kann“, erzählt der 1,93 Meter große Linkshänder auf der DOSB-Website offen. 

Klein wechselte 2014 von der HSG Schülp-Westerrönfeld zur SG Flensburg-Handewitt und läuft für die B-Jugend in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein auf. Bei der DHB-Sichtung für die Jugendnationalmannschaft wurde er ins All-Star-Team berufen. Der Verein glaubt an das Talent des Linkshänders, sonst wäre er nicht am Internat der Akademie. Klein weiß die Ehre zu schätzen: „Es bedeutet mir sehr viel, im Internat aufgenommen worden zu sein“, sagt der junge Handballer. „Das war für mich eine große Ehre und es hat mich motiviert, weiter zu machen und mehr zu trainieren.“

Der Rückraumspieler ist eines von 19 Nachwuchstalenten der SG, die seit Anfang Januar in dem dreistöckigen Neubau der Akademie wohnen. Zu zweit teilen sie sich die Wohneinheiten, es gibt eine Gemeinschaftsküche und eine eigene Multifunktionshalle. Die Jungen sind zwischen 14 und 19, vier von ihnen kommen aus dem nah gelegenen Dänemark. Insgesamt erhielt das Team um Geschäftsführer Michael Döring 230 Bewerbungen für die 20 Plätze, sogar aus der Schweiz, Litauen und dem bosnischen Banja Luka meldeten sich Interessenten. „An der Akademie wollen wir jedoch in erster Linie Talente aus der Region fördern, die den Aufwand sonst nicht leisten könnten“, macht Döring den Schwerpunkt klar. 

Denn die Akademie soll die Nachwuchsarbeit der SG auf eine neue Ebene heben. Hinter dem Projekt steht der Flensburger Jugendförderverein „get in touch“, die Akademie wurde auf Eigeninitiative ins Leben gerufen. Finanzielle Unterstützung vom Land gibt es nicht. „Wir haben hier optimale Rahmenbedingungen für die Ausbildung unserer Talente geschaffen“, freut sich Döring. Neben den 19 Internatsbewohnern profitieren auch die anderen Talente der SG von den Angeboten der Akademie - wie der Ernährungsberatung oder dem morgendlichen Training. 

Die SG hat prominente Botschafter für die Akademie gewonnen: Torwartlegende Jan Holpert engagiert sich als Trainer und schwärmt von der Begeisterung der Jungen. Auch die deutsche Rekordnationalspielerin Grit Jurack und das Flensburger Eigengewächs Jacob Heinl sind als Botschafter aktiv. „Es findet eine gute Zusammenarbeit zwischen Bundesligamannschaft und Jugend statt, durch die wir hier in Flensburg immer näher zusammenrücken und das finde ich sehr positiv“, sagt der Champions-League-Sieger von 2014, der selbst von der E-Jugend an alle Jugendmannschaften des Vereins durchlief. 

Tagsüber stehen den Internatsbewohnern in Döring, Holpert, Jugendkoordinator Michael Jacobsen und SG-Leiter und Akademie-Geschäftsführer Sascha Zollinger vier Ansprechpartner zur Verfügung. Zudem kümmern sich eine Hauswirtschaftlerin und ein Erzieher um die Jungen. Die Betreuung geht dabei über das Sportliche hinaus: „Wir kümmern uns bei Bedarf um Nachhilfe, besuchen Elternabende an den Schulen oder begleiten die Jungs zu Arztbesuchen“, beschreibt Döring. Dass ihre sportliche Ausbildung nicht alles ist, wissen die Talente: „Ich musste oder muss noch viel lernen, weil ich den Stoff in der Schule noch nachholen muss“, sagt Klein, dessen Umzug in die Akademie auch einen Schulwechsel mit sich brachte. In diesem Punkt sind die Regeln an der Akademie strikt, denn „auch bei allem Talent kann sich keiner darauf verlassen, dass der Sprung in die Bundesliga gelingt - und selbst dann können sie ihr Leben nicht nur auf dem Handball aufbauen“, wie Döring betont. „Wir legen deshalb viel Wert auf eine vernünftige Ausbildung.“

Die Jungen lernen an der Akademie, für sich Verantwortung zu übernehmen - und für ihr eigenes Zimmer genauso wie die für die gemeinsam genutzten Räumlichkeiten. Es gibt einen Wochenplan für den Küchendienst, die Waschmaschine steht im Untergeschoss. Nachts sind die Talente allein in der Akademie: „Natürlich sind wir im Notfall erreichbar, aber die Spieler brauchen schon eine gewisse Selbstständigkeit“, so Döring, der zufrieden feststellt: „Es funktioniert ganz gut.“ 

Auch Klein hat sich inzwischen daran gewöhnt, nicht mehr bei seinen Eltern zu wohnen: „Es war am Anfang etwas schwer, aber ich habe von den anderen Internatsbewohnern  und den Betreuern sehr viel Hilfe bekommen“, erinnert sich der 15-Jährige. „Jetzt ist das alles Alltag und leicht; es gefällt mir hier sehr gut.“ Auch für das Zusammenleben findet der Rückraumspieler nur lobende Worte: „Es ist sehr locker, wir helfen uns untereinander und verstehen uns sehr gut. Es ist wie eine große Familie.“

Quelle: dosb.de (http://www.dosb.de/de/dasgrueneband/verlaengerung/nachwuchsfoerderung-an-der-flensburg-akademie-wie-eine-grosse-familie)


 
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