Schliessen

Rahmenterminplan Jugend 2015/2016 - 17.03.2015

Der Rahmenterminplan für den Jugendspielbetrieb auf Landesebene und für die Oberligen HH/SH für die kommende Saison 2015/2016 ist nach Beschluss des JA und  der Spielkommission hier online...
 

Der Terminplan für die C-Jugend weiblich und männlich wird umgehend nachgereicht, da es aktuell Änderungen bei den verbindlichen Meldungen gibt.

Altes Gym in Flensburg ist Talentschule des Leistungssports - 15.12.2014

Als dritte Schule Schleswig-Holsteins wurde jetzt das Alte Gymnasium in Flensburg zur "Kooperationsschule Talentförderung im Sport des Landessportverbandes Schleswig-Holstein" ernannt.

LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen überreichte die Plakette an Schulleiter Christoph Kindl. "Wir wollen damit Möglichkeiten unterstützen, die bestmögliche Entwicklung begabter Kinder und Jugendlicher in sportlicher, schulischer wie auch sozialer und persönlicher Hinsicht sicherzustellen." erläuterte Heinz Jacobsen den Gedanken der Auszeichnung. Schulleiter Kindl sah dieses als wundervolle Möglichkeit Talente im schulischen Alltag zu fördern, wenn in der Freizeit nicht mehr genügend Zeit vorhanden sei. Die Kooperation mit dem Verein "get in touch", der sich für die Förderung des Nachwuchsleistungshandballs einsetzt, sowie des Schwimmverbandes vor Ort, sieht die Schule als große Errungenschaft.

HVSH Sichtung aus den Förderkadern am 3. Advent

- 09.12.2016

Am kommenden Wochenende sichtet der HVSH seine Talente aus den Förderkadern w03 und m02. In zwei Tagesveranstaltungen am Samstag, 10.12.2016 w03 in Eutin (Sieverthalle) und Sonntag, 11.12.2016 m02 in Bad Malente (Sporthalle Neversfelderstr.) absolvieren die jeweils vier Förderkader von 09.30 h bis 17.00 h das Sichtungsprogramm.

Die 40 Spielerinnen und Spieler werden einer Überprüfung koordinativer Fähigkeiten und balltechnischer Fertigkeiten sowie im Grundspiel 4-4 und abschließenden Turnierspielen einer weiteren Sichtung auf HVSH Ebene unterzogen.

Zum Abschluss der jeweiligen Veranstaltungen werden die Spielerinnen und Spieler zunächst für den erweiterten HVSH Kader w03 bzw. m02 nominiert.

Im März 2017 sollen nach aktuellen Planungen die ersten Sichtungslehrgänge für die dann jüngsten HVSH-Auswahlen stattfinden.


Jugendmeisterehrung der Sportjugend Schleswig-Holstein

- 24.11.2016


Jugendmeisterehrung der Sportjugend Schleswig-Holstein - starker Handballnachwuchs aus dem Norden wird für EM Bronze mit der Nationalmannschaft U19 geehrt - Herzlichen Glückwunsch!

 

im Bild v.l.n.r.: Hans-Jakob Tiessen (Präsident LSV), Karl-Fr. Schwark (Präsident HVSH), Ferris Klotz (THW Kiel), Robin Breitenfeldt (SG Fel/Ha), Stefan Studt (Innenminister SH), Matthias Hansen (Vors. SJSH)


Acht Auswahlspieler/innen des HVSH in Nationalteams

- 11.11.2016

In den jüngst veröffentlichten Kaderlisten des DHB befinden sich aktuell gleich acht Spielerinnen und Spieler des HVSH: Elli Bruhn und Nikita Rühl in der weiblichen Jugend, Juri Knorr, Johannes Jepsen, Jaris Tobeler und Moritz Schaefer in der männlichen Jugend sowie Robin Breitenfeldt und Ferris Klotz bei den Junioren. Eine Bilanz, mit der sowohl der Verband als auch Verbandstrainer Thomas Engler zufrieden sind.

Da darf man ruhig mal etwas stolz sein: Beim Blick auf die gerade veröffentlichten Kaderlisten des DHB fällt besonders der männliche Jahrgang 2000 ins Auge, in dem gleich vier Spieler des HVSH für Deutschland auflaufen:

Johannes Jepsen, Jaris Tobeler und Moritz Schaefer von der SG Flensburg-Handewitt sowie Juri Knorr, der Sohn des ehemaligen Bundesliga- und Nationalspielers Thomas Knorr, vom VfL Bad Schwartau. „Dass wir in diesem Jahrgang gleich vier Spieler haben, die es in die Nationalmannschaft geschafft haben, ist natürlich sehr positiv, aber auch eine ‚glückliche Fügung‘. Alle Spieler haben besondere Qualitäten, Johannes ist ein sehr talentierter Torwart, Jaris als Linkshänder ein variabel einsetzbarer Spieler auf der rechten Angriffsseite (Rückraum und Außen) sowie Moritz ein sehr talentierter Rückraummittespieler. Juri sehe ich in der Summe seiner Qualitäten unter den fünf besten Spielern seines Jahrgangs in Deutschland, was auch die Nominierung für das All-Star-Team als Spieler des jüngeren Jahrgangs beim letzten Länderpokal beweist“, sagt Verbandstrainer Thomas Engler und ergänzt: „Generell ist es, wie auch bei vielen anderen Landesverbänden, unser Ziel, ein bis zwei Spieler in die Doppel-Jahrgangskader des DHB zu bringen.“ Momentan wurde dieses Ziel erreicht, denn auch im Jahrgang 1998/99 sind in Ferris Klotz vom THW Kiel und Robin Breitenfeldt von der SG Flensburg-Handewitt zwei Spieler aus Schleswig-Holstein vertreten, die im August mit der Jugend-Nationalmannschaft EM-Bronze holten. In Jannek Klein (Jahrgang 99) von der SG Flensburg-Handewitt stand in der Vorbereitung auf die EM zudem ein dritter HVSH-Spieler im Aufgebot des DHB. Dementsprechend zufrieden äußert sich auch HVSH-Coach Engler: „So, wie es sich aktuell darstellt, ist es für uns als Landesverband sehr positiv. Daran haben die Arbeit der Leistungszentren in Kiel und Flensburg und die Vereinstrainer natürlich einen erheblichen Anteil. Unsere Aufgabe ist es, die Spieler und Spielerinnen in unserem Förderkonstrukt aktiv zu begleiten und sie so bei Sichtungsmaßnahmen den Bundestrainern vorzustellen.“ Die nächste Möglichkeit hierzu besteht beim diesjährigen Länderpokal, der vom 15. bis 18. Dezember in Berlin stattfindet und auch zum nächsten Lehrgang der Jugend-Nationalmannschaft m00/01 vom 20. bis 24. November in Warendorf wurden alle vier Schleswig-Holsteiner eingeladen.

Auch im weiblichen Bereich zählen zwei Spielerinnen aus Schleswig-Holstein zum DHB-Jugendkader: Elli Bruhn von der HSG Marne/Brunsbüttel und Nikita Rühl von der HSG Harrislee/Handewitt, die derzeit allerdings an einem Kreuzbandriss laboriert. Dass sich die Situation auf den ersten Blick etwas anders darstellt als im männlichen Bereich – dafür gibt es gute Gründe, wie Thomas Engler verrät: „Bei den Frauen liegen die wichtigsten Leistungszentren nicht in Schleswig-Holstein, weshalb die talentiertesten Spielerinnen zu Bundesligavereine, z.B. nach Oldenburg oder in den Süden der Republik ziehen. In den letzten Jahren war dies bereits mehrfach der Fall war. Auch im Jahrgang 2000 hatten wir nach der DHB Sichtung in Kienbaum 2015 drei bis vier Spielerinnen, die im erweiterten Aufgebot des DHB standen, nun aber nicht mehr in der DHB Kaderliste geführt werden. Auch Verletzungen und schulische Veränderungen sind Ursachen für diese Verschiebung. Die Kaderlisten lassen nicht immer die richtigen Rückschlüsse zu. So, wie wir aktuell im Bereich der Leistungsförderung aufgestellt sind, kann unser Ziel nur sein, ein bis zwei Mädchen pro Jahrgang in den Fokus des DHB zu bringen.“ Insgesamt können wir zum aktuellen Zeitpunkt aber von einer guten Bilanz für den Handballverband Schleswig-Holstein sprechen, der damit auch bei seinen selbstgesteckten Zielen im Plan liegt“.

 

Die Nachwuchs-Nationalspieler des HVSH im Überblick:

Junioren:

Robin Breitenfeldt, Jg. 1998, Rückraummitte/Linksaußen, SG Flensburg-Handewitt, 21 Länderspiele, 25 Tore

Ferris Klotz, Jg. 1998, Kreisläufer, THW Kiel, 15 Länderspiele, 23 Tore

Männliche Jugend:

Johannes Jepsen, Jg. 2000,Torwart, SG Flensburg-Handewitt, 3 Länderspiele

Moritz Schaefer, Jg. 2000, Rückraummitte/Linksaußen, SG Flensburg-Handewitt, 3 Länderspiele

Jaris Tobeler, Jg. 2000, Rechtsaußen, SG Flensburg-Handewitt, 3 Länderspiele

Juri Knorr, Jg. 2000, Rückraummitte, VfL Bad Schwartau, 3 Länderspiele

 

Weibliche Jugend:

Elli Bruhn, Jg. 2001, Linksaußen Rückraum links, HSG Marne/Brunsbüttel

Nikita Rühl, Jg. 2001, Rückraum links, HSG Harrislee/Handewitt


Maik Machulla – zwischen Champions League und Nachwuchstalenten

- 05.07.2016

Sowohl in der Bundesliga als auch im Nachwuchsbereich zählt die SG Flensburg-Handewitt seit Jahren zu den Top-Adressen des Handballs. Damit das so bleibt, wird an der Förde viel Wert auf die individuelle Ausbildung der jungen Talente gelegt. In der Flensburg-Akademie wurden dafür die besten Voraussetzungen geschaffen. Ex-Nationalspieler Maik Machulla liegt die Ausbildung der Talente besonders am Herzen. Der Co-Trainer von SG-Chefcoach Ljubomir Vranjes  ist das Bindeglied zwischen Nachwuchs- und Profi-Bereich und engagiert sich so oft wie möglich selbst beim Jugendtraining.

Was für Maik Machulla eine ‚normale Woche’ ist, würde so manch anderen ziemlich ins Schwitzen bringen.

Sein Terminkalender ist randvoll. Ein Großteil der Saison der SG Flensburg-Handewitt läuft im Dreitagesrhythmus ab. Und die vielen Spiele werden bei den Ansprüchen des Champions League-Siegers von 2014 akribisch vor- und nachbereitet. Dazu kommen: Trainingsplanung, Sponsoren- und Pressetermine und, und, und ... Mit all diesen Aufgaben wäre man eigentlich schon genug ausgelastet, doch Machulla setzt noch einen drauf: Wann immer die Zeit es zulässt, engagiert sich der ehemalige Rückraumspieler auch für den Nachwuchs. „In erster Linie bin ich natürlich der Assistent von Ljubo und halte ihm den Rücken frei, damit er sich voll auf die Entwicklung der Mannschaft konzentrieren kann. Aber wenn Ressourcen frei sind, weil mittwochs vielleicht kein Spiel ist, bin ich immer sehr gerne bereit und habe auch richtig Lust, den Nachwuchs zu unterstützen und das Akademie-Training zusammen mit Michael Döring zu leiten. Es gibt natürlich Phasen, in denen besonders viele Spiele sind und es dementsprechend etwas weniger ist, aber ich versuche immer ein offenes Ohr zu haben und so oft wie möglich anwesend zu sein“, sagt Machulla.

Am Akademie-Training können die Jugend-Spieler drei Mal in der Woche zusätzlich zum normalen Mannschaftstraining teilnehmen, wobei der Schwerpunkt auf der individuellen und athletischen Ausbildung liegt. Doch unabhängig davon, wieviel Zeit vorhanden ist – der Kontakt zwischen Jugend und Profis ist immer gegeben, „weil die Jungs vor und nach uns trainieren und man sich in der Halle oder im Fitnessraum über den Weg läuft. Dadurch haben sie den Kontakt zu den Bundesligaspielern und auch Ljubo ist immer sehr offen, was eine hohe Identifikation der Jungen mit den Profis mit sich bringt“, erzählt der 39-Jährige. Bei den Talenten kommt das gut an: „Alle finden es super, wenn Maik beim Training dabei ist. Er hat viel Erfahrung als Profi und Co-Trainer in der Bundesliga und bringt immer Neues ins Training mit ein. Zudem ist es natürlich ein besonderer Anreiz, wenn der Co-Trainer der Bundesligamannschaft da ist. Jeder will dann noch ein bisschen mehr zeigen, was er kann“, sagt der 18-jährige Robin Breitenfeldt, der als Juniorennationalspieler in der A-Jugend-Bundesliga und für das Juniorteam in der 3. Liga aufläuft.

Zu Akademie-Leiter Michael Döring, der das Akademie-Training hauptverantwortlich leitet, sowie den Trainern der Jugendteams und der zweiten Mannschaft besteht enger Kontakt – alle Übungsinhalte werden abgestimmt. Maik Machulla fungiert dabei als Bindeglied – er hat den besten Überblick, was den Jungs noch fehlt, um es irgendwann einmal in die Bundesliga zu schaffen. Einen Vorgeschmack darauf bekommen einige Nachwuchskräfte dabei schon früh, denn die Profis holen oft hoffnungsvolle Talente in ihr Training. Zudem dürfen vier Spieler die komplette Sommervorbereitung mitmachen. „Da sehen wir am besten, wo wir bei den Jungs ansetzen müssen und was sie schon sehr gut können. Auf der Grundlage entscheiden wir dann gemeinsam, wo der Trainingsschwerpunkt in der Saison liegen soll.“ Einige Spieler aus der Jugend der SG haben es bereits geschafft: Christopher Rudek beispielsweise steht mittlerweile in der Bundesliga beim Bergischen HC im Tor und Lukas Blohme (ASV Hamm-Westfalen) sowie Michael Nikolaisen (TV Emsdetten) wurden an Zweitligisten ausgeliehen. Denn für diese Spieler musste der nächste Schritt folgen und der ist von der 3. Liga zu einem Topteam der Bundesliga natürlich – zu – groß. Dass die jungen Talente zunächst Erfahrungen in der 2. Liga sammeln, ist Teil des Flensburger Konzepts: „Das vorrangige Ziel ist es, Spieler so gut auszubilden, dass sie das Rüstzeug für die Bundesliga mitbekommen. Unabhängig davon, ob das in Flensburg oder woanders ist. Und wenn sie sich dann so gut entwickeln, dass sie auch für uns wieder interessant werden, ist das natürlich umso schöner“, sagt der einstige Deutsche Meister und Champions League-Sieger.

Und dieses Konzept greift schon früh, wie Michael Döring ergänzt: „Es geht uns nicht darum, im Nachwuchsbereich Titel zu gewinnen, auch wenn das natürlich schön ist. Aber wir und die Spieler haben nichts davon, wenn wir alles einem Titel in der Jugend unterordnen. Wenn ein Außen-Spieler zum Beispiel zwei Wurfvarianten drauf hat, kann er damit in der B- und A-Jugend überragend sein. Danach wird es aber schon schwer. Deshalb trainieren wir genau dann andere Varianten, was ihn kurzfristig zwar nicht unbedingt besser, auf lange Sicht aber zu einem kompletteren Spieler macht. Und wenn die einzelnen Spieler gut ausgebildet sind, kommt auch der mannschaftliche Erfolg von alleine.“

Das junge Trainerteam wird laut Machulla auch abseits des Feldes unterstützt.  „Wir versuchen als Bundesligamannschaft unseren Teil beizusteuern, unsere Ideen und Philosophien einzubringen. Wenn es passt, bin ich auch gerne bei den regelmäßigen Trainersitzungen dabei, wo über neue Konzepte, Scouting oder die Kaderplanung gesprochen wird. Und auch, wenn ich es mal nicht so oft zum Training schaffe, halte ich ständig Kontakt zu den Trainern und spreche auch mit den Jugend- und Junioren-Nationaltrainern, um genau zu wissen, wie sie unsere Jungs beurteilen und wo der Fokus im Training liegen sollte. Die Kommunikation mit der zweiten Mannschaft ist natürlich besonders wichtig, da sie die direkte Nahtstelle zur Bundesliga ist.“

Talente hat die SG in allen Altersklassen reichlich in ihren Reihen. Und diese funktionieren auch als Teams: Besonders die B-Jugend machte in der abgelaufenen Saison von sich reden: Sie erreichte das Finale um die Deutsche Meisterschaft ohne Niederlage und musste sich dort erst den Füchsen Berlin geschlagen geben. Aus Machullas Sicht ein Riesenerfolg.

Dass der gebürtige Greifswalder irgendwann Trainer werden würde, hatte sich schon länger abgezeichnet. Schon gegen Ende seiner aktiven Karriere versuchte er, alle Entscheidungen aus Trainiersicht zu verstehen. Bereits 2008 hatte er seine B-Lizenz erworben. Direkt nach der Karriere folgte die A-Lizenz. Zudem schließt/schloss er im Juni seinen Master-Coach-Lehrgang ab. Wohin ihn der Weg als Trainer noch führen wird, ist offen. Was Maik Machulla während seiner langen Karriere gelernt hat: „Es macht keinen Sinn, etwas zu lange im Voraus zu planen. Denn es kommt immer anders als man denkt. Wenn ich irgendwann die Möglichkeit bekomme, Chef-Trainer zu werden, befasse ich mich damit. Aber im Moment fühle ich mich in meiner Position und im Team mit Ljubo sehr wohl. Wir ich haben ein sehr enges, vertrauensvolles Verhältnis.“  Er sei äußerst motiviert, in dieser Konstellation weiter tätig zu sein – ob in Flensburg oder anderswo, „wenn das 2030 oder so mal so weit sein sollte“, sagt Machulla augenzwinkernd.

Lewe Volquardsen, Geschäftsführer der Flensburg-Akademie, würde ihn ungern ziehen lassen. Er lobt den Ex-Magdeburger: „Die Arbeit von Maik ist hervorragend und wir freuen uns sehr, ihn bei uns zu haben. Zwischen Profis und Nachwuchsabteilung ist er das perfekte Bindeglied. Maik ist eine wichtige Person und man merkt erst jetzt, was vorher gefehlt hat, um die Anschlussförderung weiter zu optimieren. Wobei die nie schlecht war, wenn man bedenkt, dass wir seit der Deutschen Meisterschaft 2004 ungefähr 50 Spieler in die 1. bis 3. Liga gebracht haben, davon ca. ein Viertel in die Bundesliga.“

Diese Zahl wollen Machulla und Kollegen weiter erhöhen. Das kostet Zeit und Energie. Erholungsphasen sind eher rar. Seine begrenzte Freizeit verbringt Maik Machulla überwiegend mit seiner Familie. Die in Flensburg gegebene Nähe zu Strand und Wasser behagt ihm sehr: „Es ist ein Traum, da leben zu dürfen, wo andere Urlaub machen.“ Und da er seinen Job wirklich ‚lebt’, kann diese Aussage trotz des vollen Terminkalenders auch so stehenbleiben.


Thor-Heyerdahl-Gymnasium in Kiel ist neue ‚Kooperationsschule für Talentförderung im Sport‘

- 15.04.2016

Mit der Ernennung des Thor-Heyerdahl-Gymnasiums in Kiel-Mettenhof zur ‚Kooperationsschule für Talentförderung im Sport‘ hat der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) eine weitere Schule in sein Verbundsystem zur Talentförderung junger Sportlerinnen und Sportler aufgenommen. Die neu entstandene Partnerschaft wird durch den Schleswig-Holsteinischen Leichtathletikverband, den Tischtennis-Verband Schleswig-Holstein und den Handballverband Schleswig-Holstein unterstützt.

Ziel dieser Initiative des Landessportverbandes ist es, Schulen auszuzeichnen, die ihren Schülerinnen und Schülern geeignete Voraussetzungen bieten, die schulische Ausbildung mit der gleichzeitigen Förderung besonderer sportlicher Begabungen zu verbinden. Dies geschieht durch die konsequente Abstimmung der Inhalte einer leistungssportlichen Ausbildung und der Organisation der schulischen Abläufe.

„Mit dem Modell der ‚Kooperationsschule für Talentförderung im Sport‘ wollen wir engagierte Schulen unterstützen, denen die bestmögliche Entwicklung begabter Kinder und Jugendlicher in sportlicher und schulischer ebenso wie in sozialer und persönlicher Hinsicht besonders am Herzen liegt“, so LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen bei der Übergabe des Schildes. Tiessen hob dabei die notwendige enge Abstimmung hinsichtlich der Terminplanung der Schule und dem Individualtraining der Sportlerinnen und Sportler hervor.

Das Thor-Heyerdahl-Gymnasium verfügt über eine Vielzahl von sportlichen Talenten und hat schon in der Vergangenheit ein großes Engagement im Zusammenhang mit der Förderung von Nachwuchsathletinnen und -athleten gezeigt. So wurde z.B. eine sogenannte ‚Sportklasse‘ eingerichtet, die für die jungen Talente ein noch stärker sportbezogenes Schulprofil anbietet. Durch die Sportklassen sollen auch die Einrichtung von Schulmannschaften gefördert und die Teilnahmemöglichkeiten am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ verbessert werden. Im Rahmen dieses Profils engagieren sich insbesondere die an der Kooperation beteiligten Fachverbände z.B. durch den Einsatz ihrer jeweiligen Landestrainer. „Durch die Zusammenarbeit mit den Sportvereinen vor Ort sollen die sportlichen Kinder auch an geeignete Vereinsmannschaften herangeführt werden, in denen sie ihre Leistungsfähigkeit im Wettkampf- und Spielbetrieb weiterentwickeln und ausbauen können“, so der LSV-Präsident weiter.

Die Kieler Schule ist nach dem Gymnasium Schwarzenbek (Europaschule) (Tischtennis), dem Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz (Fußball, Rudern, Kanu, Tauchen), dem Alten Gymnasium Flensburg (Handball, Synchronschwimmen), der Oberschule zum Dom in Lübeck (Leichtathletik) und der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in Neumünster (Badminton) bereits die sechste Schule dieser Art in Schleswig-Holstein.

Auch zukünftig können sich weitere Schulen in Kooperation mit den im Landessportverband organisierten Fachverbänden und dem Landessportverband um den Titel ‚Kooperationsschule für Talentförderung im Sport‘ bewerben. Davon sollen insbesondere Sportarten profitieren, die nicht zu den Schwerpunktsportarten (Rudern, Beachvolleyball, Segeln) gehören.

Zuständiger Ansprechpartner beim Landessportverband Schleswig-Holstein für interessierte Schulen ist der LSV-Geschäftsführer Leistungssport Thomas Behr, Tel. 04523 - 984433, thomas.behr@lsv-sh.de.


HVSH-Auswahl m2000 erfolgreich bei der 1. DHB-Sichtung

- 22.02.2016

Erfolgreiche DHB-Sichtung für den männlichen Jahrgang 2000

Am vergangenen Wochenende fand in Kienbaum die DHB-Sichtung für den männlichen Jahrgang 2000 statt. Die Auswahl des HVSH konnte das Turnier am Ende gewinnen und stellte zudem zwei Spieler für das Allstar-Team.

Nach der DHB-Sichtung für den weiblichen Jahrgang vor drei Wochen zeigte am letzten Wochenende der männliche Jahrgang 2000 sein Können vor den Augen der DHB-Trainer. Der Ablauf war dabei identisch, sodass die Sichtung am Donnerstag zunächst mit verschiedenen Tests zur Athletik, Technik und Taktik begann. Diese wurden von der HVSH-Auswahlmannschaft gut bis sehr gut absolviert, was auch die Trainer des Deutschen Handballbundes attestierten.

Ab Freitag standen dann verschiedene Grund-Spielformen sowie ein Vergleichsturnier auf dem Programm, wobei die zehn teilnehmenden Nord-Verbände in zwei Fünfergruppen gegeneinander antraten.

Gespielt wurden 2 x 15 Minuten, in denen je eine Halbzeit eine 3:2:1- und eine 6:0-Deckungsformation gefordert war, bevor abschließend ein Penaltywerfen folgte. Auch dabei konnte der HVSH überzeugen und alle seine Gruppenspiele gewinnen. Gegen Mecklenburg-Vorpommern brachte nach zwei unentschiedenen Halbzeiten erst das Penaltywerfen die Entscheidung zugunsten des HVSH. Gegen Brandenburg wurde die erste Halbzeit verloren, die zweite Hälfte sowie das Penaltywerfen hingegen gewonnen, während die HVSH-Auswahl beide Halbzeiten gegen Sachsen gewinnen konnte und nur beim Penaltywerfen unterlag. Abschließend wurde auch Bremen bezwungen, womit Platz eins in der Gruppe und damit die Teilnahme am Finale feststand. Dort wartete Sachsen-Anhalt, das nach einem Sieg in der 3:2:1-Abwehr sowie einem Unentschieden in der 6:0-Formation und einer Niederlage im Penaltywerfen knapp geschlagen wurde.

Dementsprechend zufrieden äußerten sich auch die Trainer Martin Schmidt und Thomas Engler: „Die Mannschaft konnte einen guten Ausbildungsstand, sowohl bei den Tests, als auch bei den Grundspielen und den Vergleichsspielen unter Beweis stellen. Der Fokus lag zwar auf den individuellen Sichtungskriterien, dennoch hat das Team gerade in den Spielen gute Leistung gezeigt. Wir freuen uns über diesen Erfolg.“ Zudem wurden mit Johannes Jepsen und Jaris Tobeler zwei Spieler in das Allstar-Team gewählt. „Das ist schön für die beiden Jungs, aber wir haben vor allem als Mannschaft überzeugt, sowohl bei den verschiedenen Aufgaben auf dem Platz, als auch daneben. Dieses positive Ergebnis für den HVSH haben wir natürlich auch und gerade der guten Arbeit der Trainer in den verschiedenen Vereinen zu verdanken. Auf dieser Grundlage versuchen wir dann das Beste herauszuholen und es ist schön, wenn die Arbeit und das Engagement aller Beteiligter mit so einem tollen Ergebnis bestätigt wird“, so Thomas Engler, der ergänzte: „Wir sind in den letzten drei Jahren insgesamt auf einem guten Weg. Schon mit dem 99er Jahrgang standen wir im Finale gegen Sachsen-Anhalt und auch die weiblichen Teams waren in diesen Jahrgängen erfolgreich. Diese guten Ergebnisse der ersten Sichtung sind aber gleichzeitig der Auftrag, das Niveau auch unter immer schwierigeren Rahmenbedingungen zu halten.“ Nach der Sichtung der Süd-Verbände in 14 Tagen steht schon vom 20. bis 26. März der erste DHB-Lehrgang an, zu dem sicher auch ein paar HVSH-Spieler eingeladen werden.

 

der HVSH-Kader:

Böttcher Ole (SG Flensburg-Handewitt), Eberlein Sven (SG Flensburg-Handewitt), Haack Jannes (Bramstedter TS), Jakumeit Lars (THW Kiel), Jepsen Johannes (SG Flensburg-Handewitt), Lange Björn (THW Kiel), Mau Jonas (HFF Munkbrarup), Meereis Lars (THW Kiel), Schaefer Moritz (SG Flensburg-Handewitt), Schröder Silvan (HFF Munkbrarup), Tobeler Jaris (SG Flensburg-Handewitt), Zimmermann Dan Jacob (HFF Munkbrarup)

 

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team und an das Trainergespann Martin Schmidt und Thomas Engler sowie Christina Grünwald!


DHB-Sichtung für den weiblichen Jahrgang 2001

- 05.02.2016

Am vergangenen Wochenende stand für die weibliche HVSH-Auswahl des weiblichen Jahrgangs 2001 die erste DHB-Sichtung in Kienbaum auf dem Programm. Dabei belegte die Mannschaft am Ende den sechsten Platz und ein paar Spielerinnen rückten in den Fokus der DHB-Trainer.

Bereits am Mittwoch traf sich die weibliche Auswahl des Jahrgangs 2001 in Malente, um am Donnerstag gemeinsam zum Bundesleistungszentrum nach Kienbaum zu reisen. Dort standen mittags zunächst sportmotorische Tests zur Sprungkraft, Sprintgeschwindigkeit oder der Rumpfstabilität an, bevor am Abend Grundübungen zu Würfen und Abwehrarbeit folgten. Ab Freitag ging es für die Mannschaft von Anna Heyck-Schäfer dann mit dem Ball gegen andere Landesverbände zur Sache. Dabei wurden Grundspiele im vier gegen vier oder sechs gegen fünf durchgeführt und anschließend gemeinsam das EM-Halbfinale der Nationalmannschaft verfolgt.

 

Ab Samstag wurde mit den insgesamt zehn Landesverbänden dann ein Turnier mit zwei Gruppen nach beachhandballähnlichen Regeln ausgetragen. (Bei 2x15 Minuten Spielzeit plus Penaltywerfen musste je eine Halbzeit offensiv und defensiv gedeckt werden und insgesamt wurden drei Punkte vergeben.) Schleswig-Holstein traf dabei auf Hamburg, Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Gegen Hamburg konnte sich das HVSH-Team mit 2:1 durchsetzen und unterlag anschließend Brandenburg mit 1:2. Am Sonntag folgte eine weitere knappe 1:2-Niederlage gegen den späteren Sieger aus Sachsen, wobei vor allem die defensive Halbzeit überzeugen konnte, in der der HVSH nach zehn Minuten schon mit 7:1 führte. Danach gab es einen weiteren 2:1-Erfolg über Thüringen und nach all den knappen Spielen ging es abschließend um Platz fünf gegen Mecklenburg-Vorpommern. Am Ende dieser anstrengenden Tage fehlte dabei etwas die Kraft, sodass beide Halbzeiten sowie das Penaltywerfen knapp mit einem Tor verloren wurden.

Am Ende stand so zwar ‚nur‘ der sechste Platz zu Buche, doch ein paar Spielerinnen haben es auf die Beobachtungslisten der DHB-Trainer geschafft, weshalb auch Landesauswahltrainerin Anna Heyck-Schäfer resümierte: „Die Tests hat die Mannschaft wirklich gut absolviert. In den Spielen fehlte uns leider etwas die Konstanz, sonst hätten wir sicher den einen oder anderen Punkt mehr holen können, was sich auch direkt in der Platzierung wiedergespiegelt hätte. Aber bei diesem Modus und der kurzen Spielzeit lassen sich kleine Schwächephasen kaum noch ausgleichen.“ Trotzdem war die Trainerin mit ihrer Mannschaft zufrieden: „Phasenweise haben wir wirklich eine super Leistung gezeigt und uns auch abseits des Platzes als tolle Truppe präsentiert. An der Konstanz werden wir in der Zukunft weiter arbeiten, aber alles in allem war es ein solides Wochenende, auch wenn spielerisch noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Das Potenzial ist aber da, das haben auch die DHB-Trainer erkannt und ein paar Spielerinnen werden demnächst sicher zum Stützpunkttraining oder einem DHB-Lehrgang eingeladen. Einen besonderen Dank auch an das ganze Trainerteam und vor allem die Physios, die alle einen tollen Job gemacht haben.“ 

 


Zehnter Platz für den weiblichen Jahrgang 99 des HVSH

- 19.01.2016

Die weibliche Auswahl des HVSH hat beim Länderpokal der Jahrgänge 99/2000 den zehnten Platz erreicht. Nach der Vorrunde belegte die Mannschaft des HVSH punktgleich mit dem Zweiten HV Niederrhein den  dritten Platz und verpasste damit knapp das Viertelfinale. Nach einem weiteren Sieg und einer Niederlage in den Platzierungsspielen stand am Ende Platz Platz 10 unter den 20 teilnehmenden Verbänden.
 

Schon vor dem Länderpokal erwartete Verbandstrainer Thomas Engler einen engen Kampf um die ersten beiden Plätze in der Vorrunde. Neben den Teams aus Württemberg und Westfalen konnte bereits im ersten Spiel gegen den Niederrhein eine Vorentscheidung fallen.

Und so kam es dann auch. Die erste Partie ging mit 21:25 verloren und auch gegen die Gastgeberinnen, Favoriten und späteren Länderpokalsieger gab es mit 16:23 am ersten Turniertag nichts zu holen. Am zweiten Tag konnte gegen Thüringen dann ein 41:17-‚Pflichtsieg‘ sowie ein 26:22-Erfolg gegen Westfalen verbucht werden. Dies bedeutete in der Endabrechnung, bei drei punktgleichen Mannschaften,  aber ‚nur‘ den dritten Platz. So fehlten gerade einmal zwei Tore bzw. ein Punkt um das Viertelfinale und somit eine Platzierung unter den ersten Acht zu erreichen.

Stattdessen ging es um die Plätze neun bis zwölf. Am dritten Turniertag gegen Niedersachsen konnte sich das HVSH Team mit guter spielerischer Leistung 29:23 durchsetzen. Im abschließende Spiel am Sonntag um Platz neun, musste das HVSH Team allerdings eine 24:28-Niederlage gegen den Mittelrhein hinnehmen und wurde am Ende Zehnter. So äußerte sich auch Thomas Engler mit gemischten Gefühlen: „Mit dem Ergebnis haben wir unser Minimalziel, unter die Top 10 zu kommen, erreicht. Wie erwartet, war es eine ausgeglichene Gruppe, in der drei Teams am Ende punktgleich waren und die Vorentscheidung schon im ersten Spiel gegen den Niederrhein fiel. Gegen Württemberg war es dann, nach nur einem Spiel Pause, sehr schwer und es hätte schon alles für eine Überraschung passen müssen. Die Pflichtaufgabe gegen Thüringen wurde dann am Ende ordentlich gelöst und im Spiel gegen Westfalen konnten wir wirklich überzeugen. Insgesamt geht das Resultat so in Ordnung, nachdem nach der Gruppenphase nur noch maximal Platz neun möglich war. Die Niederlage gegen den HV Mittelrhein war zwar unnötig, aber sie ändert nichts an der Gesamtsituation, mit der wir unter dem Strich relativ zufrieden sein können, auch wenn wir uns im Vorfeld, schon ein wenig mehr erhofft haben. Den grundsätzlichen Anspruch haben wir aber erfüllt und gesehen, dass wir im Bereich der Plätze fünf bis zehn mitspielen können.“

Die Mannschaft hatte beim Länderpokal in allen Spielen, jeweils eine gute Halbzeit und konnte insbesondere gegen Westfalen und Niedersachsen aufzeigen, wozu sie imstande ist. Insbesondere im Abwehrspiel, aber auch im Angriff konnten gruppentaktisch Elemente die anwesenden DHB Sichter phasenweise überzeugen. „Über die vier Tage waren wir aber nicht konstant genug und zeigten nie über die gesamte Spielzeit eine entsprechende Leistung. Es gab immer etwas schwächere Phasen im Spielaufbau und vor allem im letzten Spiel deutliche Schwächen im Abschluss. Mit 6:6 Punkten war es ein solides und ausgeglichenes Turnier, so Thomas Engler, der auch abseits des Sportlichen lobende Worte für sein Team und den Veranstalter fand: „Wir haben den HVSH als Team auf und neben dem Feld sehr positiv dargestellt. Dem HV Baden-Württemberg gilt ein besonderes Lob, als  sehr guter Gastgeber, der trotz der schwierigen Organisation, mit zwei verschiedenen Unterbringungsorten und elf Spielorten, alles sehr gut über die Bühne gebracht hat. So war es am Ende ein gelungener und zufriedenstellender Abschluss für die Jahrgangsstufe 99.“


Deutsche Meisterschaft der Landesauswahlen w99/00

- 12.01.2016

Länderpokal des weiblichen Jahrgangs 99/2000

In dieser Woche steht für die Auswahl des weiblichen Jahrgangs 99/2000 der Länderpokal in Baden-Württemberg an. Von Donnerstag bis Sonntag wird dabei erstmals, wie schon im Dezember bei den Jungen, der inoffizielle Deutsche Meister der 20 Landesverbände in  einem großen Turnier ermittelt. Die Mannschaft des HVSH trifft in der Gruppe A in Schwieberdingen zunächst auf den Niederrhein, Württemberg, Thüringen und Westfalen.

Für die Auswahl des Handballverbandes Schleswig-Holstein beginnt der diesjährige Länderpokal mit dem Spiel gegen den HV Niederrhein. Und diese Partie könnte schon vorentscheidend für die abschließende Platzierung in der Gruppe werden, wie Landesauswahltrainer Thomas Engler vermutet:

„In der sehr ausgeglichen Gruppe mit Württemberg und Westfalen könnte es um die vorderen Plätze schwierig werden. Daher wird das erste Spiel gegen den Niederrhein schon sehr wichtig für die Platzierung in der Gruppe. Thüringen ist vielleicht die Unbekannte, da sie zwar viele Spielerinnen des THC Erfurt haben, sich seit der letzten Sichtung 2014 aber auch viel am Kader geändert hat. Vielleicht sind am Ende sogar vier Teams punktgleich und dann entscheidet der direkte Vergleich, was schnell zu einem guten oder schlechten Ergebnis führen kann.“

Eine genaue Einschätzung ist aktuell allerdings schwierig, da viele Teams nach der Sichtung vor zwei Jahren erstmals aufeinandertreffen und keiner genau weiß, wo er steht. In Württemberg sieht Thomas Engler trotzdem einen der Topfavoriten, der in den letzten Jahren häufig unter den ersten Vier landete und diesmal zusätzlich den Heimvorteil genießt: „Zudem sind die Süd-Verbände traditionell recht stark Bayern, Baden sowie Westfalen haben in den letzten Jahren in der Finalrunde gute Ergebnisse erzielt. Aber auch Hessen hat eine sehr gute Förderstruktur, Sachsen-Anhalt konnte in den letzten Jahren  Akzente setzen und man muss sehen, was mit Sachsen ist, die in Kooperation mit dem HC Leipzig und entsprechender Internatsstruktur gute Voraussetzungen haben“, so Engler.

Doch auch seiner Mannschaft traut der Trainer viel zu: „Ich denke, dass in unserer Vorrundengruppe ein Platz unter den ersten drei möglich sein sollte. Die Sichtung 2014 in Kienbaum konnten wir gewinnen und die Mannschaft hat einen großen Block aus elf Spielerinnen des SV Henstedt-Ulzburg, die zu Teilen im letzten Jahr das Final 4 um die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend gespielt haben. Zudem war die Mannschaft Anfang Januar auch beim Sauerland-Cup erfolgreich“, so der Coach, der zugleich sagt: „Ab der Zwischenrunde gilt dann ‚Hop oder Top‘ und man muss abwarten, wie die Spielerinnen die Belastung, mit sechs bis sieben Spielen über die volle Spielzeit an vier Tagen, verkraften. Daher hält der Auswahltrainer 16 Spielerinnen im Kader auch für zwingend notwendig. Wodurch sich natürlich auch größere Chancen für Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs ergeben was perspektivisch sinnvoll ist. Neben elf Spielerinnen des Jahrgangs 99 wurden in diesem Jahr auch fünf Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs 2000 nominiert.

Bei den vielen Terminen (Einsatz der Spielerinnen in verschiedenen Mannschaften der Vereine) und schulischen Verpflichtungen war es schwierig, Maßnahmen zu organisieren, an denen der gesamte Kader teilnehmen konnte. So gab es nur im Oktober eine größere Maßnahme, im November ein Turnier und zwei kurze Trainingsmaßnahmen im Dezember. „Diese Situation ist aber mit anderen Verbänden vergleichbar und ich gehe davon aus, dass wir dies als Mannschaft kompensieren können.“

In den letzten Jahren waren die HVSH Teams allerdings nicht so erfolgreich und sind regelmäßig, wenn auch zum Teil sehr unglücklich aufgrund des direkten Vergleichs, nach der Vorrunde ausgeschieden.

„Eine Platzierung unter den ersten zehn ist zunächst das Ziel. Alles was weiter oben so zwischen Platz fünf und sieben ist, hätte einen Stern verdient und eine noch bessere Platzierung noch weiter oben würde ich sofort unterschreiben“, so der Auswahltrainer, der abschließend hinzufügte: „Insgesamt freuen sich alle sehr auf diesen Länderpokal, denn für den Jahrgang 99 ist er nach vierjährigem Förderungszeitraum sowohl Höhepunkt als auch Abschlussmaßnahme zugleich und das Ganze soll natürlich möglichst positiv abgeschlossen werden.“

Die Ergebnisse können ab Donnerstag bei unter folgendem LINK abgerufen werden.


der Kader der Landesauswahl w99/00:

Aagaard, Helen (SV Henstedt-Ulzburg RL/RR)
Blan, Merle (SV Henstedt-Ulzburg RA/LA)
Dalinger, Pia (VfL Bad Schwartau RL/RM)
Glaser, Anna (SV Henstedt-Ulzburg TW)
Harders, Ricarda (SV Henstedt-Ulzburg RA/RM)
Janczek, Jenny (SV Henstedt-Ulzburg RL/RR)
Kretschmann, Levke HSG Marne-Brunsbüttel RM/KM)
Ley, Katharina (HC Treia/Jübek RR/RM)
Lott, Annika (SV Henstedt-Ulzburg RR/RL)
Nowatzki, Anna (SV Henstedt-Ulzburg RM/RR)
Neiße, Sabrina (SV Henstedt-Ulzburg KM/LA)
Patallas, Hanna (VfL Bad Schwartau TW)
Rodewald, Caroline (SV Henstedt-Ulzburg RL/RR)
Röttger, Lina (SV Henstedt-Ulzburg LA/RA)
Schumacher, Tara (SV Henstedt-Ulzburg KM)
Thomssen, Anna (HSG Marne/Brunsbüttel LA/RA)

Reservespielerinnen:
Maske, Marja (HSG Marne/Brunsbüttel RL/KM); von Pereira, Aimee (MTV Herzhorn RL/RR); Romeyke, Vivian (HG OKT RA/RR); Reese, Nele (HG OKT TW)

Leitung:
Engler, Thomas (Verbandstrainer HVSH)
Burmeister, Jörg (HVSH Kadertrainer w99-00)
Meiners, Kerstin (HVSH Physiotherapeut/-in)


Teil 2: Was ist Talent?

- 11.01.2016

Teil 1: Was ist eigentlich Talent? Der Annäherungsversuch an eine Erklärung

- 08.01.2016

Länderpokal hat „Leuchtturmfunktion“

- 21.12.2015
Thomas Engler ist Landestrainer des Handball-Verband Schleswig-Holstein – und  in den Reihen der 22 Landesverbände des Deutschen Handballbundes (DHB) einer der dienstältesten. Das neue Format, den Länderpokal über den Zeitraum von vier Tagen an einem Ort auszuspielen, hat aus Sicht Englers durchaus Charme. „Sicher, das ein oder andere gilt es zu verbessern, aber in der Summe ist die Idee, die mit dem neuen Modus verfolgt wird, durchaus nachzuvollziehen.“

Engler, weiß um das Problem des Termins. „Ob die Talente, kurz vor Weihnachten und in einer Phase, in der in den Schulen eine Klausur die nächste jagt, wirklich Bestleistungen abrufen können, sei dahingestellt. Aber irgendwann müssen wir spielen.“ Bisher waren die Endrunden des Länderpokals im Frühjahr ausgetragen worden. „Und kollidierten zeitlich in einigen Landesverbänden mit Saisonfinale, in anderen mit Qualifikationsspielen zur nächsten Saison.“

Grundsätzlich billigt Engler, der auch schon für Landesverbände Hessen und Niedersachsen gearbeitet hat, dem Länderpokal eine Art „Leuchtturmfunktion“ und damit auch mediale Präsenz zu. Gegebenenfalls weniger in den Nachrichtenmedien, dafür um so mehr in den sozialen. „Die jungen Damen und Herren sind alle über Instagram und Facebook miteinander verbunden, so dass Dinge tag-, wenn nicht sogar minutengleich miteinander ausgetauscht werden: Ergebnisse, was gut und was schlecht ist, Rahmenbedingungen, was sinnvoll ist – und was nicht.“ Die Reichweite dieser Nachrichten sei nicht zu unterschätzen „und hat Einfluss auf handballfremde Jugendliche und nachfolgende Handball-Jahrgänge, auf die diese Nachrichten auch motivierend wirken können, sich unserem System von Leistungsförderung zu stellen.“

In der Summe genieße der Länderpokal in den Landesverbänden und in den leistungsorientiert arbeitenden Landesverbänden nach wie vor einen hohen Stellenwert. „Man darf auf den Länderpokal oder etwas Vergleichbares nicht verzichten.“


HVSH-Auswahl m99/00: Platz 3 und 2 Spieler im All-Star-Team

- 21.12.2015

Die männliche Auswahl des HVSH hat beim Länderpokal der Jahrgänge 99/2000 einen starken dritten Platz geholt. Nach der Gruppenphase, die als Zweiter beendet wurde, musste sich die Mannschaft um das Trainergespann Thomas Engler, Mirko Spieckermann und Patrick Lafrenz erst im Halbfinale dem späteren Sieger aus Berlin geschlagen geben. Das Spiel um Platz drei wurde wieder souverän gewonnen und zudem zwei Spieler aus Schleswig-Holstein ins Allstar-Team gewählt.


Im Vorfeld der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der Landesverbände hatte das Trainerteam ein ausgeglichenes Turnier erwartet und als Ziel einen Platz im vorderen Drittel ausgegeben. Mit Platz drei konnte diese Vorgabe sogar noch übertroffen werden.

Die HVSH-Auswahl startete mit einem 31:18-Erfolg über Sachsen in das Turnier. Im zweiten Spiel musste sie sich allerdings nach einer mäßigen zweiten Hälfte Niedersachsen denkbar knapp mit 25:26 geschlagen geben, das später dem Saarland mit 28:30 unterlag. So war am zweiten Tag weiterhin alles möglich. Durch zwei deutliche Erfolge gegen Thüringen (36:11) und das Saarland (41:24) wurde das Viertelfinale dann perfekt gemacht. Allerdings reichte dies ‚nur‘ für Platz zwei, was nach einem 31:22-Sieg gegen Württemberg schon im Halbfinale ein Aufeinandertreffen mit Berlin zur Folge hatte. Gegen den Gastgeber, der sich aus der B-Jugend der Füchse Berlin zusammensetzt, hielten die Schleswig-Holsteiner lange gut mit. In den letzten Minuten fehlte allerdings etwas die Kraft, sodass die Hausherren verdient ins Finale einzogen. Dort konnten sie Südbaden mit 29:19 bezwingen und sich vor den eigenen Fans zum Sieger krönen. Auch der HVSH beendete das Turnier mit einem Sieg über Westfalen (33:24) und damit auf einem starken dritten Platz.

Dementsprechend zufrieden äußerte sich auch Verbandstrainer Thomas Engler: „Mit dem dritten Platz bei 20 teilnehmenden Verbänden können wir sehr zufrieden sein. Natürlich will man mehr, wenn man im Halbfinale steht, aber alles in allem war es ein gutes Turnier. Wie erwartetet waren die Gruppen ausgeglichenen und bis auf Berlin konnte keine Mannschaft ihre Gruppe ohne Punktverlust gewinnen. Gegen Berlin war es dann sehr schwer. Aber wir haben ihnen einen tollen Kampf geboten, auch wenn sie am Ende verdient gewonnen haben. Es ist auch ein Lob, dass das Spiel von vielen als vorweggenommenes Finale bezeichnet wurde.“ Doch nicht nur mit dem sportlichen Abschneiden der Nordlichter war Thomas Engler zufrieden: „Das Team hat sich auch abseits des Feldes sehr positiv präsentiert.“

Einen weiteren persönlichen Erfolg feierten Jannek Klein (Rückraumrechts von der SG Flensburg-Handewitt / Jahrgang 99) und Juri Knorr (Rückraummitte vom MTV Lübeck / Jahrgang 2000), die in das Allstar-Team gewählt wurden. „Das ist sehr erfreulich und es spiegelt den guten Ausbildungsstand in diesem und dem nächsten Jahrgang wieder“, so Thomas Engler, der ergänzte: „Im Gegensatz zu manch anderen Verbänden hatten wir einen relativ hohen Anteil an Spielern des Jahrgangs 2000. Die waren schon absolut auf dem Level der höheren Jahrgangsstufe und keiner ist abgefallen. Das war eine wichtige Erkenntnis für mich und die Spieler, die aufgrund ihrer Leistung eine wichtige Hilfe für das Team waren. Alle haben ihre Spielzeiten bekommen und Tore erzielt, denn der breite Kader war sowohl technisch als auch spielerisch sehr gut.“

Zudem zog Thomas Engler auch ein generelles Fazit: „Südbaden hat mit dem zweiten Platz sicher überrascht, da sie im Vorfeld bei Sichtungen nicht unbedingt besonders aufgefallen sind. Daher hätte ich unter den ersten vier andere Verbände, wie zum Beispiel Hessen, erwartet. Aber es bleibt abzuwarten, ob es nun ein paar Verschiebungen gibt oder ob es eine Ausnahme war. Für uns ist das tolle Ergebnis ein Ansporn für das nächste Jahr. Mal sehen, wie die neue Konstellation passt, aber die 2000er, die schon dabei waren, haben gezeigt, dass sie mitspielen können“, so der Verbandstrainer, der abschließend anmerkte: „Die auch von mir in Frage gestellte hohe Belastung scheinen alle gut überstanden zu haben. Das ist auch unserem Physio-Team zu verdanken und ich habe keine schweren Verletzungen mitbekommen. Zudem war es notwendig und wichtig, 16 Spieler dabeizuhaben, was vor allem den Gesamtausbildungsstand eines Landes wiederspiegelt. Allerdings müssen noch die Nachwirkungen überprüft und das Turnier der Mädchen abgewartet werden, bevor man eine Aussage zum Gesamtkonzept machen kann.“

 

Glückwunsch an die Mannschaft und an das gesamte Trainer- und Betreuerteam für diese herausragende Leistung!

 

Die DHB-Trainer Jochen Beppler und Axel Kromer begründen die Nominierung unser beiden Spieler auf www.dhb.de so:

über...

...Jannek Klein Rückraum-Rechts (Schleswig-Holstein): „Jannek hat einen sehr konstanten Länderpokal gespielt und dabei als einer der Leistungsträger seiner Mannschaft viel Verantwortung übernommen. Außerdem hat er Nehmerqualitäten gezeigt und ist häufig immer dahin gegangen, wo es auch weh tut. Er war damit nicht nur aus der Fern-, sondern auch aus der Nahwurfzone erfolgreich.

...Juri Knorr Rückraum (Schleswig-Holstein): „Juri stammt aus dem Jahrgang 2000 und besticht durch sein Passverhalten. Ein Spieler, der auf der zentralen Position viel und gut mit Rhythmuswechseln arbeitet."

 


„Hätte ich nicht zu träumen gewagt“: Rune Dahmke ...

- 15.12.2015

... über THW, Nationalmannschaft und Supercup

Er ist der Shootingstar der DKB Handball-Bundesliga: Rune Dahmke gelang in dieser Saison nicht nur der Sprung in die Stammformation des THW Kiel, sondern auch in den Kader der deutschen Nationalmannschaft. Der Linksaußen ist ein echter „Kieler Jung“: 2007 wurde er für die Kreisauswahl gesichtet und absolvierte 2009 sein erstes Spiel für die Landesauswahl des HVSH. Ein Jahr später schied die Auswahl beim Länderpokal in der Vorrunde aus, doch Dahmke wurde ins All-Star-Team gewählt. Seitdem ging er seinen Weg weiter - der nun bei der Europameisterschaft in Polen eventuell den nächsten Höhepunkt findet…

 

Rune, Stammspieler beim THW Kiel und Debüt in der Nationalmannschaft - hättest du erwartet, dass diese Saison so erfolgreich für dich verläuft?

Das konnte man so nicht erwarten. Sicherlich war nach der Verletzung von Dominik Klein klar, dass ich viel spielen würde. Dass es bei mir dann aber so gut läuft, hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt.

 

Was sind die nächsten Schritte in deiner Entwicklung, die du machen willst? Woran musst du vielleicht noch speziell arbeiten?

Ich lerne jeden Tag etwas dazu, und ich arbeite jeden Tag hart dafür, mich zu verbessern. Nur wenn mir das gelingt, kann ich der Mannschaft helfen. Das ist mein oberstes Ziel.

 

Du hast in Kreis- und Landesauswahl beim HVSH gespielt. Welches Erlebnis ist dir aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben?

Da gab es viele tolle Momente. Einen davon herauszupicken, fällt mir schwer. Wichtig für die Entwicklung waren sicherlich das zusätzliche Training und die Spielpraxis mit Spielern aus anderen Teams. Das hat mich weiter gebracht.

 

Beim Supercup hast du in Flensburg dein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gegeben. Inwieweit ist damit ein Jugendtraum in Erfüllung gegangen?

Jeder Sportler träumt davon, einmal den Bundesadler auf der Brust zu tragen. Als es soweit war, hatte ich bei der Hymne eine Gänsehaut. Dann habe ich aber versucht, mich auf mein Spiel zu fokussieren. Das ist mir so gut gelungen, dass ich nach meinem ersten Länderspiel-Tor erst beim Zurücklaufen durch die Zurufe meiner Mannschaftskollegen diesen besonderen Moment realisiert habe.

 

Am letzten Tag in Kiel bist du vom Publikum lautstark gefeiert worden. Wie sehr hat dich das gefreut? 

Das war Wahnsinn. Allein der Moment, im Nationaltrikot in die Sparkassen-Arena einzulaufen, war unglaublich. Schließlich habe ich von Kleinauf als Zuschauer und Fan davon geträumt, einmal dort unten auf diesem Parkett zu spielen. Jetzt dort sogar im DHB-Trikot zu spielen, war einfach toll.

 

Im Januar steht die EM in Polen an: Hoffst du auf eine Nominierung?

Klar. Erst einmal darf ich die Vorbereitung mitmachen. Das ist eine große Ehre, und natürlich würde es mich freuen, wenn ich dann mit nach Polen reisen könnte. Das entscheidet aber einzig und allein der Bundestrainer, ich kann mich nur durch gute Arbeit und vollen Einsatz empfehlen. Das habe ich mir vorgenommen.


Länderpokal des männlichen Jahrgangs 99/2000

- 12.12.2015

In der nächsten Woche findet von Donnerstag bis Sonntag die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Landesverbände in Berlin statt. Dabei treten erstmals alle 20 Teams bei nur einem großen Turnier gegeneinander an und kämpfen um den vom Freundeskreis des Deutschen Handballs gestifteten „Eberhard-Kilian-Wanderpokal“. Die Mannschaft des HVSH trifft in der Gruppe B zunächst auf Sachsen, Niedersachsen, Thüringen und das Saarland.

Bereits am Mittwoch reist Landesauswahltrainer Thomas Engler mit seiner Mannschaft nach Berlin. Dort stehen am Donnerstag die Spiele gegen Sachsen und Niedersachsen sowie am Freitag die Partien gegen Thüringen und das Saarland auf dem Programm, bevor es am Wochenende mit den Final- und Platzierungsspielen weitergeht. Die Gruppe seiner Mannschaft schätzt Thomas Engler als sehr ausgeglichen ein und geht davon aus, dass die Ansetzungen sowie die Tagesform eine große Rolle für die Platzierungen in der Gruppe spielen werden.

Mit Rückblick auf das Sichtungsturnier in Kienbaum im Februar sagt er: „Damals haben wir zusammen mit Sachsen-Anhalt eine gute vordere Position belegt und haben im Laufe des Jahres gut gearbeitet und uns weiterentwickelt. Auch beim letzten Vorbereitungsturnier in Springe, mit Sachsen, Niedersachsen, Hessen und dem Saarland, haben wir einen ordentlichen dritten Platz geholt.“ Zu den Favoriten zählt der Auswahltrainer Berlin, nicht zuletzt wegen des Heimvorteils, und die traditionell starken Verbände wie Württemberg, Sachsen-Anhalt und Mittelrhein. „Hessen ist mit einer guten Förderstruktur ebenfalls stark und konnte das Turnier in Springe gewinnen. Dann könnten wir kommen, aber die Mannschaften aus dem Süden Deutschlands sind für mich schwerer einzuschätzen, da wir durch die räumliche Trennung bisher nicht aufeinandergetroffen sind“, so Engler weiter, der zur Zielsetzung angibt: „Ich denke, wir haben immer eine Chance und die anderen Verbände sind nicht weit weg. Ein Platz im oberen Drittel wäre sehr ordentlich. Aber mit einem Spiel kann sich alles ändern und nach einem möglichen Achtelfinale könnten wir unser Ziel schnell erreichen, oder im Presidents Cup weiterspielen.“

Noch bis Anfang des Jahres wurde diese Meisterschaft in vier Vorrundengruppen mit fünf Mannschaften ausgetragen, von denen sich dann die ersten beiden für die Endrunde qualifiziert haben. Damals schied das Team des HVSH mit dem 98er Jahrgang als Dritter, punktgleich mit dem Zweiten, knapp aus. Ein Jahr zuvor erreichte der 97er Jahrgang die Endrunde. Durch das neue Format bekommt dieses Turnier einen besonderen Stellenwert, ist aber auch eine große Herausforderung. Nach dem Turnier sollten laut Thomas Engler auf jeden Fall einige Punkte kritisch hinterfragt werden, denn er gibt zu bedenken: „Der Zeitpunkt eine Woche vor Weihnachten ist nicht unbedingt optimal, weil die Spieler die komplette Hinrunde hinter sich haben und mit ihren Mannschaften in der Liga um gute Platzierungen kämpfen. Viele unserer Spieler bestreiten am Wochenende z.B. mit der SG Flensburg-Handewitt noch das Spitzenspiel gegen den HSV, der ebenfalls den Großteil der Hamburger Landesauswahl stellt. Ich hoffe, dass alle Spieler gesund bleiben und ich den Kader für Berlin nicht mehr ändern muss. Denn schon so war die Vorbereitung nicht einfach und auch in der Schule stehen natürlich noch Klausuren an, weshalb der Kopf in der Vorbereitung nicht ganz frei ist.“

Gerade unter diesen Voraussetzungen sind sechs bis sieben Spiele an nur vier Tagen eine hohe Belastung für die Spieler, auch wenn die Spielzeit mit 2x20 Minuten etwas verkürzt ist. Deshalb wird es zur anschließenden Analyse gehören, realistisch einzuschätzen, ob dieser Modus sinnvoll ist, oder ob ein etwas längerer Zeitraum und mehr Spieler nötig wären. Das würde allerdings den organisatorischen und finanziellen Aufwand erhöhen. „Der ist nicht unerheblich und auch die Durchführung ist eine große Herausforderung für den ausrichtenden Verband. Das sehen aber viele meiner Kollegen ähnlich und ich bin mir sicher, dass das Gesamtkonzept im Nachgang sachlich und kritisch diskutiert wird“, so Engler, der abschließend wissen ließ: „Insgesamt fahren wir aber mit einem guten Gefühl und großer Vorfreude nach Berlin und sind auf das Ergebnis gespannt.“

Die Ergebnisse können ab Donnerstag unter folgendem Link: hier klicken eingesehen werden.

 

der Kader:

1 Cordes Jacob SG Flensburg-Handewitt

2 Jepsen Johannes SG Flensburg-Handewitt

3 Eberlein Sven SG Flensburg-Handewitt

4 Hasenpusch Christian SG Flensburg-Handewitt

5 Klein Jannek SG Flensburg-Handewitt

6 Knorr Juri MTV Lübeck

7 Martin Jan-Ole THW Kiel

8 Mau Jonas HFF Munkbrarup

9 Nielsen Bo SG Flensburg-Handewitt

10 Schmidt Eric Bramstedter TS

11 Schrader Janik MTV Lübeck m99

12 Tobeler Jaris SG Flensburg-Handewitt

13 Wiese Tom SG Flensburg-Handewitt

14 Wöhst Thore SG Flensburg-Handewitt

15 Wolff Marvin MTV Lübeck m99

16 Zimmermann Dan HFF Munkbrarup

 

Reserve

Kepp Len SG Flensburg-Handewitt

Korn Thiemo SG Flensburg-Handewitt

Rost Henning MTV Lübeck

Schoor Fynn SG Flensburg-Handewitt

 

Offizielle

Engler Thomas HVSH Verbandstrainer

Spieckermann Mirko HVSH Kadertrainer

Lafrenz Patrick HVSH Kadertrainer

Meiners Kerstiun HVSH Physiotherapeutin

Grünwald Christina HVSH Physiotherapeutin


„Riesiges Angebot“: Grit Jurack über die Flensburg Akademie

- 08.12.2015

Grit Jurack (38) ist die deutsche Rekordnationalspielerin. 306 Spiele absolvierte sie für den DHB. Momentan weilt die ehemalige Weltklasse-Linkshänderin primär als Team-Managerin der DHB-Auswahl bei der Frauen-WM in Dänemark, wo sie als Spielerin aktiv war. Vor der Abreise äußerte sich die dreimalige Champions League-Siegerin im Kurz-Interview über ihre Tätigkeit in der Flensburg Akademie und deren Entwicklung. Ihr erstes Zwischenfazit fällt positiv aus: „Es funktioniert prima.“
 

Frau Jurack, Sie wohnen in Flensburg und haben die Flensburg Akademie von Beginn an begleitet. Wie bewerten Sie die Entwicklung der Akademie in den vergangenen Monaten? 

Die Akademie ist richtig gut aus den Startlöchern gekommen. Neben den Jungs, die in der Akademie wohnen, finden ja auch viele Kurse und Weiterbildungen statt.
 

Die Akademie wird also auch als eine neue Anlaufstelle für Auswärtige wahrgenommen?

Absolut. Es kommen viele Mannschaften, um Trainingslager in Flensburg durchzuführen, außerdem kann man als ganz normaler Tourist in der Akademie wohnen. Das ist ein riesiges Angebot und es wird von allen Seiten positiv angenommen und funktioniert prima. Die Verantwortlichen können sehr stolz sein auf das, was hier entstanden ist. Solche, im positiven Sinne, ‚verrückten‘, Leute braucht man für derartige Projekte. Und Flensburg braucht den Nachwuchs aus der Region, der hier bestens aufgehoben ist.
 

Zusammen mit Jan Holpert sind Sie eines der Aushängeschilder der Akademie. Sie sind aber nicht nur passive Botschafterin, sondern packen aktiv mit an. Inwieweit engagieren Sie sich derzeit für die Akademie? 

Wenn ein Trainerkurs angeboten wird, übernehme ich auch mal einen Teil. Ansonsten bin ich ja gerade viel mit dem DHB und der Frauen-Nationalmannschaft unterwegs. Aber wann immer möglich, bin ich vor Ort und mache mit.
 

Nachwuchsförderung ist natürlich nicht nur in der Akademie, sondern auch im Mädchenhandball ein großes Thema. Das Thema wird ja aktuell durch die Frauen-WM wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt. Wie ist in Flensburg derzeit das Level im weiblichen Nachwuchsbereich? 

In Flensburg selbst ist Mädchenhandball derzeit leider kaum bis gar nicht präsent. Es wäre toll, wenn es so etwas wie die Akademie irgendwann auch mal für Mädchen- und Frauenteams geben würde. Vielleicht ergibt sich da in der Zukunft mal wieder was. Platz an der Akademie wäre ja noch …


Alle zwei bis drei Jahre einen Spieler im SG-Bundesligakader

- 01.12.2015

Erfolgreiche Vorbereitung auf den Deutschen Länderpokal

- 09.11.2015

Am vergangenen Wochenende vom-04.-06.11.2015 waren unsere weibliche und männliche Landesauswahlen der Jahrgänge 1999/2000 beim traditionsreichen Ländervergleichsturnier in Springe bzw. Emmerthal im Einsatz. 

Im Spiel um Platz 3 gewann unsere männliche Auswahl mit dem Trainergespann Mirko Spieckermann und Patrick Lafrenz die Bronzemedaille gegen den HV Sachsen-Anhalt mit 32:27. Herzlichen Glückwunsch! Im Spiel um den Turniersieg gewann Hamburg gegen Mittelrhein mit 27:23.

Unsere Mädels belegten den 6. Platz von 10 Mannschaften. Im Spiel um Platz 5 unterlagen unsere Nordlichter den Gastgeberinnen aus Niedersachsen knapp mit 22:23. Sieger des Turniers wurden die Spielerinnen aus Westfalen vor den Hessinnen und den Vertretungen aus Niederrhein und Hamburg. Herzlichen Glückwunsch!

Alle Ergebnisse des Turniers findet ihr hier.

 

Medaillen und Pokale der Jungs:

Medaillen und Pokale der Mädchen:

 


Ländervergleichsspiele in Springe & Emmerthal

- 06.11.2015

Unsere weibliche und männliche Landesauswahlen der Jahrgänge 1999/2000 sind am Wochenende 04.-06.11.2015 beim traditionsreichen Ländervergleichsturnier in Springe bzw. Emmerthal im Einsatz.

In der Vorrunde (am Freitag und Samstag) treffen unsere Mädels auf die Vertretungen aus Mittelrhein, Hessen, Hamburg und Saar. Am Sonntag, 08.11.2015,  ist der Gegner der "Gleichplatzierte" der anderen Vorrundengruppe - mögliche Gegner dann: Niedersachsen, Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt oder Niederrhein.

Nach dem gleichen Modus wird bei den Jungs in Springe gespielt: Vorrundengegner sind die Auswahlen aus Mittelrhein, Westfalen, Bremen und Saar. In den Platzierungsspielen kann man auf folgende Gegner treffen: Niedersachsen, Niederrhein, Sachsen-Anhalt, Hamburg oder Rheinland-Pfalz.

Diese Turnier dient allen Landesauswahlen als direkte Vorbereitung auf den Deutschen Länderpokal - Deutsche Meisterschaft der Landesauswahlen -, welcher im Dezember für die Jungs und im Januar für die Mädchen stattfindet.

 

Wir drücken unseren beiden Teams die Daumen für eine gelungene Vorbereitung!

 

Kader weiblich Jahrgang 1999/2000:

Aagaard Helen SV Henstedt-Ulzburg RL/RR
Glaser Anna SV Henstedt-Ulzburg TW
Harders Ricarda SV Henstedt-Ulzburg RA/RM
Janczek Jenny SV Henstedt-Ulzburg RL/RR
Nowatzki Anna SV Henstedt-Ulzburg RM/RR
Neiße Sabrina SV Henstedt-Ulzburg KM/LA vorbehaltlich Einladung DHB
Patallas Hanna VfL Bad Schwartau TW
Rodewald Caroline SV Henstedt-Ulzburg RL/RR
Romeyke Vivian HSG OKT RA/RR
Röttger Lina SV Henstedt-Ulzburg LA/RA vorbehaltlich Einladung DHB
Schumacher Tara SV Henstedt-Ulzburg KM
Thomssen Anna HSG Maren/Brunsbüttel LA/RA
Thommsen Leonie HSG Maren/Brunsbüttel RM/LA
von Pereira Aimee MTV Herzhorn RL/RR
Reserve
Kretschmann Levke HSG Marne-Brunsbüttel RM/KM
Maske Marja HSG Marne/Brunsbüttel RL/KM
Resse Nele HSG OKT TW

Trainer/Betreuer/Physio: Burmeister, Jörg / Propf, Klemens / Meiners, Kerstin

 

Kader männlich Jahrgang 1999/2000:

Cordes Jacob SG Flensburg-Handewitt m99 LA/RL
Jepsen Johannes SG Flensburg-Handewitt m99 TW
Hasenpusch Christian SG Flensburg-Handewitt m99 RL/KM
Hauenstein Jonas TSV Hürup m99 LA/RA
Klein Jannek SG Flensburg-Handewitt m99 RR/RA
Knorr Juri MTV Lübeck m99 RM/RL
Mau Jonas HFF Munkbrarup m00 KM
Martin Jan-Ole THW Kiel m99 RR/RA
Nielsen Bo SG Flensburg-Handewitt m99 RM/LA
Schmidt Eric Bramstedter TS m99 TW
Schrader Janik MTV Lübeck m99 RR/RA
Tobeler Jaris SG Flensburg-Handewitt m00 RA/RR
Wolff Marvin MTV Lübeck m99 RL/RR
Wöhst Thore SG Flensburg-handewitt m99 KM/RL
Reserve
Eberlein Sven SG Flensburg-Handewitt m00 RL/RR
Haack Jannes Bramstedter TS m00 RL/KM
Halgirsson Brandur SG Flensburg-Handewitt m99 RL/RR
Rost Henning MTV Lübeck m99 TW
Schoor Fynn SG Flensburg-Handewitt m99 RL/RR
Troike Thies MTV Lübeck m99 LA/RL
Wiese Tom SG Flensburg-Handewitt m99 RA
Zimmermann Dan HFF Munkbrarup m00 LA/RM

Trainer/Betreuer/Physio: Spieckermann, Mirko / Lafrenz, Patrick / Grünwald, Christina


 
Handballverband...
Zuklappen
Übersicht
Termine
Mediathek