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Beachhandball Landesmeisterschaften der Jugend in Wassersleben - 27.06.2018

Bei schönstem Sonnenschein und in manchmal schon fast zu heißem Sand, fanden letzten Samstag die Landesmeisterschaften im Beachhandball für die Jugend statt. In den Altersklassen weibliche und männliche C- und B-Jugend spielten insgesamt 21 Teams um den Titel des Landesmeisters Schleswig-Holstein.

 

Beachhandball unterscheidet sich wesentlich vom Hallenhandball durch ein möglichst körperloses Spiel, ein kleineres Spielfeld, weniger Spieler und flexiblere Auswechselmöglichkeiten. Und natürlich die Möglichkeit mit einem Wurf auch mal zwei Punkte zu erhalten. Dieses kann durch ein Torwart-Tor, durch ein Kempa Tor oder mit einer 360° Körperdrehung im Sprung erzieltes Tor gelingen. Und man konnte sehen: die Teams haben vorher geübt. Insbesondere in den B-Jugenden waren zahlreiche Spieler und Spielerinnen in der Lage mittels Sprungvermögen und guter Technik eine Pirouette in den Sand zu zaubern, währen die Torwart-Tore von allen Altersklassen herausgespielt wurden.

 

Am Ende konnten sich fast allen Altersklassen die erfahreneren Beach-Teams durchsetzen, die auch schon im letzten Jahr an den Landesmeisterschaften teilgenommen haben. Lediglich in der weiblichen C-Jugend konnten die Störtal Hummeln sich bei der Premiere durchsetzen.

 

Ergebnisse:

weiblich C-Jugend:

  1. Störtal Hummeln
  2. SG Husum-Schobüll-Nordstrand
  3. MTV Dänischenhagen
  4. HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen
  5. Teilen sich: HFF Munkbrarup, Slesvig IF und Handewitter SV

weiblich B-Jugend:

  1. TSV Nord Harrislee (qualifiziert für die deutschen Meisterschaften im Beachhandball 2018, verzichten allerdings)
  2. HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen
  3. Slesvig IF 2
  4. Slesvig IF 1
  5. HFF Munkbrarup
  6. SC Gut Heil Neumünster

männlich C-Jugend:

  1. HFF Munkbrarup
  2. HG SZOWW 1
  3. HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen
  4. HG SZOWW 2

männlich B-Jugend:

  1. Sandfüchse Juniors 1 (qualifiziert für die deutschen Meisterschaften im Beachhandball 2018)
  2. SG Flensburg Handewitt
  3. Sandfüchse Juniors 2
  4. HKUF Harrislee

 

DHB meldet als eine von 10 National Observer Kerstin Felgentreu an die EHF - 16.03.2018

Vier Turniere der 15 Veranstaltungen umfassenden European Beach Tour finden auf deutschem Boden statt. Um den reibungslosen Ablauf und die Einhaltung der von der EHF vorgebenden Richtlinien zu garantieren, müssen die Turnierveranstalter einen an vom DHB an die EHF gemeldeten National Observer stellen.

Folgende 10 Personen wurden seitens des DHB an die EHF als National Observer für die Beachsaison 2018 gemeldet: Denise Westhäusler, Kerstin Felgentreu, Lars Meyer, Ronny Thom, Thomas Fuchs, Sebastian Janik, Marcus Dodt, Matthias Westphal, Ralf Kroner, Stefan Denzinger.

Bei den folgenden vier deutschen EBT-Turnieren, Karacho Beach Cup Münster, Aldner Beach Days, Oberlübber Beach Open, Ismaning Beach Cup sind diese für reibungslosen Ablauf von der Registrierung der Teams bis zur Ergebniseingabe, die Einhaltung der von der EHF vorgegebenen Standards und die Dokumentation. Die National Observer sind neutral und gehören nicht den Turnier-Organisatoren an.

Die Funktion des Observers wurde von der EHF Beachhandball Kommission eingeführt, um Fair Play und Neutralität bei allen EBT-Turnieren sicherzustellen.

 

Quelle:https://dhb.de/nc/beach/aktuell/detailansicht/datum/2018/02/12/artikel/dhb-meldet-zehn-national-observer-an-die-ehf.html

Frauen im HVSH - 07.12.2017

Mitte 2017 ist das Projekt "Frauen im HVSH" ins Leben gerufen worden. 

 

Das nächste Treffen wird am 07.05.2018 um 18:30 Uhr im Haus des Sports stattfinden.

 

Alle Interessierten sind Herzlich Willkommen und zur Mitarbeit eingeladen.

 

Bei den bisherigen Treffen sind Interessante Themen angesprochen und diskutiert worden.

 

Gemeinsam sind die einzelnen Referentenstellen betrachtete worden. Mit folgenden Ergebnissen:

 

 

Special Olympics: HVSH plant Fortbildung und Übungsturnier - 23.11.2017

Vom 14. bis 18. Mai 2018 werden in Kiel die Nationalen Sommerspiele von Special Olympics ausgetragen. Menschen mit geistiger Behinderung messen sich in 22 Sportarten in der Landeshauptstadt, auch Handball ist Teil des Programms. Der Handballverband Schleswig-Holstein unterstützt das Event und richtet dafür u.a. am 17. März 2018 eine kombinierte Trainer- und Schiedsrichterfortbildung inkl. Übungsturnier aus. Die offizielle Ausschreibung sowie das Anmeldungsformular werden im Laufe des Monats veröffentlicht.

 

Zuständig für die Organisation des Handball-Turniers in Kiel ist Katharina Pohle, die im Fachausschuss Handball von Special Olympics sitzt und sich im HVSH ehrenamtlich um den Beachhandball kümmert. „Die Schiedsrichter und Spielbeobachter für die Nationalen Spiele sollen aus Schleswig-Holstein kommen“, erklärt Pohle den Hintergrund der Fortbildung. „Wir wollen mit der Maßnahme ein wenig die Berührungsängste nehmen.“

 

Das Programm am 17. März 2018 wird von ca. 9 bis 15 gehen. Neben einer Fortbildung für die Schiedsrichter ist eine Trainer-Fortbildung mit der Leitfrage „Wie baue ich ein Handicap-Team auf?“ geplant. „Der Trainerworkshop sollte eigentlich schon im September stattfinden, doch es gab zu wenig Anmeldungen“, bedauert Pohle. „Daher koppeln wir beides nun und machen quasi einen ‚Tag des inklusiven Handballs‘ aus der Fortbildung.“

 

Höhepunkt der Fortbildung ist ein Übungsturnier, bei dem die Schiedsrichter ihr neu erworbenes Wissen gleich anwenden können. Die Fireballs des HFF Munkbrarup sowie die inklusiven Teams des Elmshorner HT, der SG Todesfelde-Leezen und SC Gut Heil Neumünster sollen eingeladen werden. „Für die Mannschaften ist es eine gute Möglichkeit, Spielpraxis gegen andere Gegner zu sammeln“, freut sich Pohle, die auf eine Signalwirkung der Fortbildung hofft: „Ich habe die Hoffnung, dass wir damit etwas lostreten und noch mehr Begeisterung für den inklusiven Handball entfachen können.“

„Tag des inklusiven Handballs“ in Schleswig-Holstein

- 26.03.2018

Kronshagen. Spieler, Trainer und Schiedsrichter: Am Tag des inklusiven Handballs waren sie alle Sieger. In der Sporthalle Kronshagen waren am Sonnabend Trainer, Schiedsrichter sowie die Special-Olympics-Handball-Teams aus Munkbrarup, Elmshorn, Todesfelde-Leezen und Neumünster zu einer Trainer- und Schiedsrichterfortbildung mit anschließendem Übungsturnier zusammengekommen.

 

Dabei lag das Augenmerk darauf die Schiedsrichter nicht nur in Bezug auf die veränderten Regeln im inklusiven Handballsport schulen, sondern vor allem Berührungsängste gegenüber den Sportlern mit Handicap abbauen. Und das gelang. „Wir haben gelernt, wie wir am besten mit den gehandicapten Sportlern umgehen. Dass wir gucken sollten, wie stark die Spieler sind, und dass wir Entscheidungen an die Spielstärke der Spieler anpassen können“, sagte Florian Albrecht, Schiedsrichterwart des KHV Neumünster. Er brachte damit einen entscheidenden Punkt zum Ausdruck, denn im inklusiven Handball ist gelegentlich ein vierter Schritt ohne Prellen erlaubt, oder ein Fußspiel wird nicht direkt geahndet.

 

Am wichtigsten ist, dass jeder mitspielen kann. Grundsätzlich gelten aber dennoch die Regeln der Internationalen Handball Föderation (IHF). Nicht nur bei den Regeln, sondern auch beim Aufbau eines Handicap-Teams gibt es nicht so viele Schwierigkeiten, wie viele es erwarten. Dies stellte auch die Organisatorin der Veranstaltung, Katharina Pohle vom Fachausschuss Handball von„Special Olympics Deutschland“, klar: „Man stellt sich alle möglichen Probleme vor, aber am Ende sind die alle lösbar, wenn man erst mal loslegt. Es muss einfach einer sagen: ‚Wir starten jetzt.‘“

 

 

 

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Gestartet wurde zunächst das Übungsturnier, bei dem die Schiedsrichter die Themen der Fortbildung direkt in die Praxis umsetzten konnten. Die Fireballs aus Munkbrarup waren dabei die einzige rein inklusive Mannschaft des Turniers. Alle anderen hatten bis zu drei so genannte Partner in ihren Reihen, also Handballer ohne Handicap. Eine von ihnen war Kaja Mehrens vom Elmshorner HT. Sie freute sich darüber, bei dem Turnier neue Mannschaften kennen zu lernen und lobte auch die Schiedsrichter: „Die Schiedsrichter haben im Einzelfall abgewogen. So ist es gerecht.“ Mehrens ergänzte: „Inklusion macht aus, dass man sich gegenseitig hilft, Spaß hat und dass es nicht ungerecht wird.“

 

Genau diese Einstellung demonstrierten alle Teams im gesamten Turnierverlauf eindrucksvoll. Als das junge Team „Hand in Handball“ aus Todesfelde drohte, die Begegnung gegen Munkbrarup zu deutlich zu verlieren, wechselte der Munkbraruper Torhüter kurzer Hand ins gegnerische Tor, um die Gegner zu unterstützten. Und als die beiden Teams Elmshorn I und II im direkten Duell aufeinander trafen, standen alle Spieler vor dem Spiel gemeinsam am Mittelkreis und skandierten „Ein Team!“. Zu dem großen Zusammenhalt der Spieler untereinander passte es, dass am Ende kein Sieger ermittelt wurde, sondern alle Teams für ihre Leistung geehrt wurden. Und so waren am Ende der Veranstaltung eben alle Gewinner.

 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

 


„Tag des inklusiven Handballs“ in Schleswig-Holstein

- 23.03.2018

Kronshagen. Spieler, Trainer und Schiedsrichter: Am Tag des inklusiven Handballs waren sie alle Sieger. In der Sporthalle Kronshagen waren am Sonnabend Trainer, Schiedsrichter sowie die Special-Olympics-Handball-Teams aus Munkbrarup, Elmshorn, Todesfelde-Leezen und Neumünster zu einer Trainer- und Schiedsrichterfortbildung mit anschließendem Übungsturnier zusammengekommen.

 

Dabei lag das Augenmerk darauf die Schiedsrichter nicht nur in Bezug auf die veränderten Regeln im inklusiven Handballsport schulen, sondern vor allem Berührungsängste gegenüber den Sportlern mit Handicap abbauen. Und das gelang. „Wir haben gelernt, wie wir am besten mit den gehandicapten Sportlern umgehen. Dass wir gucken sollten, wie stark die Spieler sind, und dass wir Entscheidungen an die Spielstärke der Spieler anpassen können“, sagte Florian Albrecht, Schiedsrichterwart des KHV Neumünster. Er brachte damit einen entscheidenden Punkt zum Ausdruck, denn im inklusiven Handball ist gelegentlich ein vierter Schritt ohne Prellen erlaubt, oder ein Fußspiel wird nicht direkt geahndet.

 

Am wichtigsten ist, dass jeder mitspielen kann. Grundsätzlich gelten aber dennoch die Regeln der Internationalen Handball Föderation (IHF). Nicht nur bei den Regeln, sondern auch beim Aufbau eines Handicap-Teams gibt es nicht so viele Schwierigkeiten, wie viele es erwarten. Dies stellte auch die Organisatorin der Veranstaltung, Katharina Pohle vom Fachausschuss Handball von„Special Olympics Deutschland“, klar: „Man stellt sich alle möglichen Probleme vor, aber am Ende sind die alle lösbar, wenn man erst mal loslegt. Es muss einfach einer sagen: ‚Wir starten jetzt.‘“

 

Gestartet wurde zunächst das Übungsturnier, bei dem die Schiedsrichter die Themen der Fortbildung direkt in die Praxis umsetzten konnten. Die Fireballs aus Munkbrarup waren dabei die einzige rein inklusive Mannschaft des Turniers. Alle anderen hatten bis zu drei so genannte Partner in ihren Reihen, also Handballer ohne Handicap. Eine von ihnen war Kaja Mehrens vom Elmshorner HT. Sie freute sich darüber, bei dem Turnier neue Mannschaften kennen zu lernen und lobte auch die Schiedsrichter: „Die Schiedsrichter haben im Einzelfall abgewogen. So ist es gerecht.“ Mehrens ergänzte: „Inklusion macht aus, dass man sich gegenseitig hilft, Spaß hat und dass es nicht ungerecht wird.“

 

Genau diese Einstellung demonstrierten alle Teams im gesamten Turnierverlauf eindrucksvoll. Als das junge Team „Hand in Handball“ aus Todesfelde drohte, die Begegnung gegen Munkbrarup zu deutlich zu verlieren, wechselte der Munkbraruper Torhüter kurzer Hand ins gegnerische Tor, um die Gegner zu unterstützten. Und als die beiden Teams Elmshorn I und II im direkten Duell aufeinander trafen, standen alle Spieler vor dem Spiel gemeinsam am Mittelkreis und skandierten „Ein Team!“. Zu dem großen Zusammenhalt der Spieler untereinander passte es, dass am Ende kein Sieger ermittelt wurde, sondern alle Teams für ihre Leistung geehrt wurden. Und so waren am Ende der Veranstaltung eben alle Gewinner.

 

Quelle: Kieler Nachrichten


Pansdorf ist Landesmeister der Grundschulen

- 23.03.2018

LANDESMEISTER!!!, skandierten die Mädchen der Otfried-Preußer-Schule lautstark nach dem Abpfiff des letzten und entscheidenden Spiels! Voller Freude tanzte das Team im Kreis und lag sich singend „oh, wie ist das schön…!“ in den Armen!

 

Am 13.03. trafen sich jeweils die vier besten Grundschul-Handballmannschaften der Jungen und Mädchen, um in Bad Bramstedt die Landesmeister zu ermitteln. Nach dem Gewinn der Kreis- und Bezirksmeisterschaft hatte sich das Mädchen-Team der Pansdorfer Otfried-Preußler-Schule für das Landesfinale qualifiziert.

 

Die 11 Mädchen, welche alle der weiblichen E-Jugend des TSV Pansdorf angehören, machten sich also mit einem Reisebus gemeinsam mit drei Lehrkräften und ca. 20 Fans am frühen Morgen auf den Weg, um gegen die drei ebenfalls qualifizierten Mannschaften aus Henstedt-Ulzburg, Rellingen und Handewitt um den Titel zu kämpfen.

 

Die Tribüne der Sporthalle in Bad Bramstedt war mit mindestens 300 Zuschauern sehr gut gefüllt und es herrschte von Beginn eine tolle Stimmung! Mit Klatschpappen, Pauken und Tröten wurden die Teams lautstark angefeuert. Die Mädchen waren sichtlich überrascht von der super Atmosphäre. Zunächst wurden die Begegnungen ausgelost. Der Wunsch der Pansdorfer ging Erfüllung, denn sie mussten nicht gleich im ersten Spiel ran. So konnten sie sich schon einmal einen Überblick über zwei ihrer Gegner verschaffen. Das eigene Auftaktspiel gegen Henstedt-Ulzburg gewann das Team deutlich mit 11:1. Durch diesen klaren Erfolg verschaffte sich das Team die nötige Sicherheit und vielleicht auch ein wenig Respekt bei den folgenden Gegnern. Auch das zweite Spiel gegen Rellingen gewannen die Mädchen nach einer etwas nervösen Anfangsphase am Ende klar mit 11:4. Da auch das Team der Grundschule aus Handewitt die beiden ersten Spiele für sich entscheiden konnte, kam es also im dritten und letzten Spiel zu einem echten Finale. Und das hätte spannender nicht verlaufen können. Die Aufregung war den Pansdorfern deutlich anzumerken, denn das eigene Spiel war zunächst von ungewohnten technischen Fehlern, Fehlpässen und einigen Fehlwürfen geprägt. Allerdings war auch in diesem Spiel erneut auf die gute Abwehrarbeit verlass, so dass Handewitt zwar in Führung ging, sich jedoch nie absetzten konnte. Die Gegner hatten natürlich zuvor auch die Pansdorfer Spiele angesehen und haben sich insbesondere in der Abwehr sehr gut auf die Pansdorfer eingestellt. So ging es hin und her und Pansdorf musste immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Kurz vor Ende der 15-minütigen Spielzeit stand es erneut Unentschieden 5:5. Mit vollem Einsatz und unbedingtem Siegeswillen der gesamten Mannschaft, gelang letztlich Lara ca. fünfzehn Sekunden vor dem Abpfiff der entscheidende Treffer zum 6:5 Entstand! Was für ein spannendes Spiel zweier tollen Mannschaften mit dem glücklicheren Ende für die Otfried-Preußler-Schule aus Pansdorf! Die Freude der Mädchen war entsprechend riesengroß und sie ließen zu Recht kräftig von den mitgereisten Fans feiern. Als dann bei der Siegerehrung jedem Mädchen einzeln die Goldmedaille umgehängt und sich für das Siegerfoto aufgestellt wurde, realisierten die Mädchen so langsam, dass sie tatsächlich die besten Grundschul-Handballer des Landes Schleswig-Holstein sind. Herzlichen Glückwunsch zu diesem unglaublichen Erfolg!!!

 

Für die Otfried-Preußler-Schule Pansdorf spielten: Jule Bumann, Mia Friedrichs, Lara Giede, Alina Hoffmann, Marlene Krusznya, Julia und Hanna Manke, Amanda Maschitzki, Alya Saliovski, Lena Sellmann und Lena Wagner. Verantwortliche Lehrkraft: B. Endres. Trainerteam: Nadine Alschewski und Daniela Sellmann.

 

Die OPS, die Kinder, die Trainer und die mitgereisten Fans bedanken sich rechtherzlich beim Erdbeerhof Warnsdorf für die tollen Lunchpakete, welche für die nötige Energie auf dem Weg zum Landesmeistertitel gesorgt haben.

 

Für die kleine Schule aus Pansdorf mit insgesamt nur ca. 160 Schülern ist der Gewinn der Landesmeisterschaft der Mädchen in der Tat eine riesen Sensation und ein noch nie dagewesener Erfolg! Dass die Jungs der OPS Pansdorf in diesem Jahr mit dem Kreismeistertitel ebenfalls erfolgreich an den Grundschul-Handball-Meisterschaften teilgenommen haben, darf hier natürlich auch gerne noch einmal erwähnt werden. Denn damit wird sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs im Kreis Ostholstein der erfolgreichste Schulhandball in Pansdorf gespielt!

 

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem TSV Pansdorf mit einigen gemeinsamen Aktionen hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass in den letzten Jahren viele Kinder im Grundschulalter für den Handballsport begeistert werden konnten. So ist selbstverständlich auch die Handballabteilung des TSV Pansdorf stolz auf die jungen Grundschüler, deren Titeljagd in dieser Saison hoffentlich noch nicht beendet ist. Denn in der Kreisliga Ostholstein führen derzeit sowohl die Mädchen der weiblichen E-Jugend, als auch die Minimix-Mannschaft ihre Tabellen souverän ohne Punktverlust an und hoffen natürlich auch dort, am Ende der Saison ganz oben stehen zu können!


Kieler Woche Inklusiv am 16. Juni 2018

- 23.03.2018

Liebe Handballfreunde,

 

wie bereits im letzten Jahr, findet auch in diesem Jahr am 16. Juni 2018, um 11 Uhr das Sportfest ,,Kieler Woche inklusiv'' für Menschen mit und ohne Behinderung im Sportpark Kiel-Gaarden statt.

 

Während eines Handballturnieres spielen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen oder gegeneinander. Egal ob mit oder ohne Handicap: Der Spaß an der Bewegung steht im Vordergrund, was die inklusive Gemeinschaft fördert.

 

Neben Handball, sind auch Fußball, Hockey, Floorball, Basketball, Boule und Boccia, sowie viele weitere Spielangebote vertreten.

 

Das Sportfest wird von der Stiftung Alsterdorf und stadt.mission.mensch auf die Beine gestellt, der Handballpart wird von der HG Region Förde und dem Handballverband Schleswig-Holstein e.V. organisiert. Genaueres könnt ihr der Ausschreibung entnehmen.

 

Anmeldeschluss ist der 24. Mai 2018. Die ersten 9 Mannschaften bekommen den Startplatz!

 

 


Kleiner Einblick: Handball in den Schulen

- 09.02.2018

Neben der Vereinsarbeit und der Punktspielrunden auf Kreis- und Landesebene finden auch in den Schulen Meisterschaften statt.

Wir wollen Euch mit diesem Bericht einen kleinen Einblick geben, wie der Handball auch in den Schulen des Landes gelebt wird.

 

Kreismeisterschaft der Grundschulen in Ostholstein

Die Otfried-Preußler-Schule Pansdorf gewann sowohl mit der Jungen-, als auch mit der Mädchenmannschaft die Kreismeisterschaften der Grundschulen in Ostholstein. Die Mädchen konnten somit ihren Titel vom Vorjahr verteidigen. Die beiden Teams freuen sich nun, gemeinsam bei den Bezirksmeisterschaften am 28.02.2018 antreten zu können.

In Kooperation mit der Handballabteilung des TSV Pansdorf hat die Otfried-Preußler-Schule Pansdorf in den vergangenen Jahren bereits mehrfach auch an Aktionen des HVSH teilgenommen und so immer wieder neue Kinder für den Handballsport gewinnen können. Die Teilnahme am Trikottag oder am Handballtag gehören jedes Jahr fest in den Terminkalender der Schule und des Vereins. Für große Begeisterung sorgte im letzten Jahr die Teilnahme am Tag des Handballs in Hamburg, wo der Gewinn des Trikottages (ein Sack Handbälle) vom Präsidenten des HVSH übergeben wurde.
 

 


Über Standortwechsel und Schiedsrichter: Beachhandball-Referentin Katharina Pohle im Interview

- 16.11.2017

Nach der Saison ist vor der Saison - diese Weisheit gilt auch im Beachhandball. Kaum ist der Sommer zu Ende, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für das kommende Jahr. Im Interview berichtet Beachhandball-Referentin Katharina Pohle von dem aktuellen Stand.

 

Katha, der Beachhandball-Ausschuss hat Mitte Oktober bereits getagt und den Blick auf die kommende Saison gerichtet. Habt ihr bereits erste Entscheidungen getroffen?

 

Ja, wir kommen langsam weiter. Der Standort für die Landesmeisterschaft der Jugend steht bereits fest. Wir werden diese am 30.06.2018 in Wassersleben austragen. Bei der Landesmeisterschaft der Senioren sind wir zum Standort noch in Planungsgesprächen. Außerdem ist eine Trainerfortbildung für Beachhandball geplant.

 

Im vergangenen Jahr fand die Landesmeisterschaft der Jugend in Holnis statt. Warum wechselt ihr den Ort?

 

Holnis ist schlicht und einfach zu klein; es sind inzwischen zu viele Teams für den Strand und die Anlage. Daher haben wir uns nach einem neuen Standort umgeschaut. In Wassersleben wird in der Woche vor der Jugendmeisterschaft Schul-Beachhandball gespielt, sodass die Felder bereits aufgebaut sind. Außerdem ist es besser erreichbar als die Anlage in Holnis; auch, was öffentliche Verkehrsmittel angeht. Wir schlagen also quasi zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

Ein Rückblick: Die Sieger der letzten Jugend-Landesmeisterschaft sind zur Deutschen U17-Meisterschaft nach Nürnberg gefahren. Wie fällt dein Fazit aus?

 

Beide Teams haben sich gut verkauft. Die Jungen der HSG Schleswig sind Achter geworden, die Mädchen der HSG Handewitt/Nordharrislee Vierter. Die Meisterschaft ging über drei Jahrgänge, insofern war es ein sehr gemischtes Teilnehmerfeld. Wir können mit dem Abschneiden zufrieden sein. Auch bei unserer Landesmeisterschaft hat sich gezeigt, dass einige Mannschaften im Sand bereits ein wirkliches gutes Niveau haben.

 

Von der Jugend zu den Erwachsenen: Warum hängt ihr bei der Landesmeisterschaft der Senioren noch etwas fest?

 

Es wird definitiv eine Meisterschaft geben, das steht fest. Wir sind allerdings noch in Gesprächen mit verschiednen Standorten. Wir haben uns auf der Ausschusssitzung geeinigt, dass wir alle suchen und uns umhören und die Ergebnisse dann auf der nächsten Sitzung am 17. November besprechen.

 

In diesem Jahr war das Turnier in Damp teil der German Beach Open und damit offizielles Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft. Plant ihr das im kommenden Jahr erneut?

 

Das steht noch nicht fest. Unser Turnier war das erste Mal Teil der GBO-Serie, was dazu geführt hat, dass wir bei Männern und Frauen wirklich starke Mannschaften - auch von außerhalb Schleswig-Holsteins - dabei hatten. Das ist natürlich einerseits toll, andererseits war es für manche, die nur einmal im Jahr beachen, auch ein Kulturschock. Wir werden daher überlegen, ob wir das Feld in A- und B-Pokal trennen, um niemanden zu verschrecken.

 

Zum Abschluss ein Blick auf das Schiedsrichterwesen: Wie fällt euer Fazit in diesem Bereich aus?

 

Sehr positiv! Wir haben in diesem Jahr über 30 Beachhandball-Schiedsrichter in Schleswig-Holstein ausgebildet, da hat Kerstin Felgentreu als unsere Referentin für Beachhandball-Schiedsrichter einen wirklich super Job gemacht. Wir haben auch überregionales Lob bekommen und zudem drei unserer Nachwuchsschiedsrichter nach Nürnberg geschickt. Wir wollen auch in Zukunft mit Perspektive ausbilden


HVSH-Beach-Schiedsrichter bei der 1. Deutschen Jugendmeisterschaft im Beachhandball

- 29.09.2017

Wir, Finja, Fynn & Frédéric wurden vom Verband zu den 1. Deutschen Jugendmeisterschaften im Beachhandball nach Nürnberg geschickt. Die Hinfahrt war lang und mit vielen Umstiegen, doch sind ohne Verspätungen um 21:30 in Nürnberg angekommen, wo uns der Veranstalter abgeholt und zur Unterkunft gebracht hat. Wir rundeten den Abend mit einer Portion Nudeln ab und freuten uns auf den kommenden Tag. Am Samstag nach dem Frühstück lernten wir unseren Coach Andreas vom DHB kennen, der mit uns und den anderen 3 Gespannen eine Einweisung für das Turnier durch nahm und anschließend folgte die technische Besprechung mit den Trainern sowie die Eröffnung des Turniers.

 

Da wir zu dritt angereist waren, haben wir uns untereinander abgewechselt. Die Spiele waren auf einem sehr hohen Niveau und haben uns gefordert. Am Anfang haben wir den Schiedsrichtern aus Bayern zugeschaut, die es sehr routiniert geleitet haben. Bei unseren ersten Spielen ging es dann gleich zur Sache. Es dauerte nicht lange, bis die erste Hinausstellung ausgesprochen wurde. Dennoch sahen wir viele 2-Punkte Tore und hatten viel Spaß die Punkte dann auch geben zu dürfen. Bei 30° war es sehr anstrengend, mussten uns öfter mal eincremen und einiges an Wasser zu uns nehmen. Nach ein paar Spielen haben wir von unserem Coach Andreas Tipps bekommen wie wir unsere Leistung nochmal ein bisschen verbessern können.

 

Nach den Spielen am Samstag haben wir mit den Schiedsrichtern aus Bayern und Andreas noch eine kleine Feedbackrunde gemacht und uns über unsere Erlebnisse aus den Spielen ausgetauscht. Am Sonntag begann unser Tag erstmal mit packen, da wir nach den Spielen relativ schnell unseren Zug erreichen mussten. Nach einem entspannten Frühstück wurden die Spielfelder kontrolliert und Andreas erzählte dabei worauf man alles achten sollte. Kurz vor dem ersten Spiel bekamen wir nochmal eine letzte Einweisung für die Spiele und dann standen wir schon wieder mit der Pfeife im Sand. Die Spiele waren nochmal sehr spannend und anstrengend zu leiten.

 

Der Rückweg war dann sehr entspannt mit nur einem Umstieg in Hamburg und so hatten wir genügend Zeit um über das Erlebnisreiche Wochenende zu schwärmen. Unser gemeinsames Ziel wurde bei der Rückfahrt auch klar: nächstes Jahr wieder dahin! 

 


Die wJB von HNH am Strand von Nürnberg

- 05.09.2017

Als Landesmeister SH 2017 im Beachhandball war allen mittel- und unmittelbar Beteiligten und Betroffenen schnell klar, dass wir nun auch zur 1. Deutschen Jugendmeisterschaft des DHB im Beachhandball am 26./27. August nach Nürnberg fahren müssen.

Kräftemessen auf Bundesebene: geile Nummer. Aber ein Beach in Nürnberg? Haben wir auch in Geographie nicht aufgepasst und Nürnberg liegt doch am Meer?

Fazit der 20 Personen starken Reisegruppe nach 3,5 Tagen Abwesenheit, jeweils 1.750 km mehr auf den Tachos der 3 eingesetzten Kleinbusse, nach 2 Testspielen im Vorfeld und dem 4. Platz bei der Beachhandball-Meisterschaft in Nürnberg: wir haben (fast) alles richtig gemacht.

Los ging’s am Donnerstag, d. 24.08., kurz nach dem Mittag, mit 15 Spielerinnen, dem Trainer, dem Co-Trainer (zgl. Kraftfahrer), der Betreuerin und 2 Vätern, ebenfalls Kraftfahrer und im Nebenjob lautstarke, manchmal auch fanatische Fangruppe.

Die erste Etappe führte uns nach Hannover zum Testspiel gegen die HSG Hannover-Badenstedt (Oberliga Niedersachsen). Nach 6 Stunden einschl. mehrerer kläglich gescheiterter Versuche, Staus auf der Autobahn zu umgehen, mussten sich die Kraftfahrer, in Hannover angekommen, sagen lassen, dass diese Strecke normalerweise in der Hälfte der Zeit zu schaffen ist … und dass das deutlich besser werden muss.

Das anschließende Spiel gegen die Badenstedter gewannen wir nach einer herausragenden 1. Halbzeit (18:10) und einer weniger guten 2. Halbzeit am Ende mit 32:27. Als Belohnung warteten ein Abendessen beim Italiener und das 4-Sterne-Hotel „H4“ für die Nacht in Hannover.

Am Freitagmorgen, nach einem qualitativ hochwertigen Frühstück, wurde noch kurz der Kleinst-Beach am Hotel H4 getestet und dann ging’s los zu einem weiteren Testspiel nach Erfurt zum Thüringer HC (Oberliga Mitteldeutschland).

Auf halber Strecke hieß es plötzlich: „Wir wollen zu McDonald’s“. Bis zu diesem Moment war an diesem Tag alles super gelaufen; ab dann war es wieder da: unser Navigationsproblem. Rechtzeitig losgefahren, einen klitzekleinen Umweg zu viel genommen, zu spät angekommen, aber mitten in der Erfurter Innenstadt den McDonald’s gefunden. Super Leistung … aber nun keine Zeit mehr für das größte Freibad im Freistaat Thüringen. Stattdessen 1 Stunde zur freien Verfügung im Erfurter Stadtzentrum. Was für eine Alternative!

Die Eindrücke rund um das Testspiel am Abend gegen die Mädchen des Thüringer HC waren vielfältig. Besonders nachhaltig in Erinnerung geblieben sind die vergitterten Umkleidekabinen, das Endergebnis nach 3 richtig gut gespielten Halbzeiten à 20 Minuten mit einem deutlichen 29:19 für uns sowie die überaus freundliche Einladung des Gastgebers zu einem anschließenden Grillen mit Thüringer Rostbratwurst. Aber auch der Genuss dieser außergewöhnlichen regionalen Spezialität konnte nicht verhindern, dass die Marschkolonne vor der Abfahrt nach Nürnberg noch ein weiteres Mal an diesem Tag bei McDonald’s vorbei musste. Danach fuhren wir in die Nacht hinein, um gegen Mitternacht, nach heftigsten Gewittern, wolkenbruchartigen Regenfällen das 4-Sterne-Hotel „Novina Wöhrdersee“ in Nürnberg zu erreichen, wo wir uns für 2 Nächte einquartiert hatten.

Unser erstes Spiel bei der Deutschen Meisterschaft am Samstag, d. 25.08. war für 13:00 Uhr angesetzt. Wir machten uns also am späten Samstagvormittag auf den Weg zum Nürnberger Beach. Und auf dem weitläufigen Gelände des gastgebenden ESV Flügelrad – einem Verein mit bemerkenswerter Beachhandball-Expertise – lächelte uns ein Beachhandball-Areal mit 3 Feldern mit bestem Ostseestrandsand entgegen. Heimatgefühle!

Trotz dieses vermeintlichen Heimvorteils ging das erste Spiel daneben. Der Grund war schnell identifiziert: der Gegner, das Beachteam HBW, war keine Vereinsmannschaft, sondern die Landesauswahl im Beachhandball aus Baden-Württemberg.

Das Thermometer war mittlerweile auf über30°C geklettert. Spätestens jetzt war allen klar: wir sind nicht am Ostseestrand.

Der nächste Gegner hieß Bavaria Beacher. Unser Bauchgefühl wurde bestätigt, als wir feststellten, dass es sich bei diesem Team erneut um eine Landesauswahl Beachhandball, dieses Mal aus Bayern, handelte. Auch bei diesem Spiel gab‘s außer verbaler Anerkennung für unseren Einsatz keinen Blumentopf zu gewinnen.

Aufwind verspürten wir in Anbetracht der beiden nächsten Gegner, dem SV Union Halle-Neustadt und den Pfeffersportlern Berlin, die wir als „normale“ Vereinsmannschaften identifizieren konnten und uns nun die ersten Gewinnpunkte ausrechneten.

Das Ziel war somit klar gesteckt, wurde gegen Halle-Neustadt auch sehr deutlich erreicht, aber gegen Berlin musste am Ende der 2. Hälfte bei Unentschieden das Golden Goal herhalten, was dann auch zu unseren Gunsten fiel. Mit 4:4 Punkten ging es zurück ins Hotel und nach dem Duschen schloss sich die obligatorische Frage an: „Was gibt’s zum Abendessen?“

Wer jetzt meint, McDonald’s wäre zum dritten Mal in 2 Tagen 1. Wahl, wird nun enttäuscht zur Kenntnis nehmen müssen, dass wir auch anders können. Denn unsere interkulturelle Kompetenz führte uns zum Türken im Nürnberger Hauptbahnhof. Aus den avisierten 10 Minuten Fußweg wurden dann – auch ohne sich zu verlaufen – 20 Minuten, aus „Döner für alle“ wurde dann Döner für 13, ergänzt mit „KFC“ und Panini von „BackWerk“.

Wieder spät zurück im Hotel, nach einer kurzen Nacht, aber einem leckeren Frühstück, checkten wir aus und fuhren zum Sportgelände, um zum letzten Spiel anzutreten. Der letzte Gegner, die bis dahin ungeschlagenen Beach Bazis, waren eindeutiger Titelanwärter. Unsere Chancen auf den Meistertitel hingegen hatten sich schon am Vortag verflüchtigt.

Unsere Absicht, uns mit einem engagierten Spiel würdevoll aus Nürnberg zu verabschieden, wurde mit 2 roten Karten gegen uns nachhaltig torpediert. Trotz aller Bemühungen ging die erste Hälfte gegen den späteren Deutschen Meister klar mit 22:13, die 2. Hälfte, die wir lange Zeit offen halten konnten, mit 13:10 verloren.

Trost fanden wir in der Erkenntnis, dass wir nur gegen die Beach-Spezialisten verloren hatten, die im direkten Vergleich eher weniger Tore erzielten als wir, diese aber eben mit jenen spektakulären Würfen, die mit Zusatzpunkten gewertet werden.

In Anbetracht der noch vor uns liegenden 800 km langen Rückreise wurden wir in einer Spielpause – noch deutlich vor der offiziellen Siegerehrung – vom Turnierleiter des DHB geehrt und mit den besten Wünschen für die Heimreise verabschiedet.

Gegen 14:45 Uhr verließen wir Nürnberg, um dann kurz nach Mitternacht, nach einer mehr als gut gelungenen Rückreise einschließlich eines weiteren Besuchs bei McDonald’s, in die Arme einiger glücklicher Eltern fallen zu können.

Sehr sehr schön war’s! Gerne wieder!


Weibliche B1 der HSG-HNH tritt Reise nach Nürnberg...

- 16.08.2017

...zur 1. Deutschen Meisterschaft der Jugend im Beachhandball (Jahrgänge 2000-2002) an

Durch den Sieg bei der Beachhandball-LM in Holnis am 08.07.17 qualifizierte sich das Team für die 1. DM in Nürnberg am 26./27.8.2017. Da schon am 21.08.2017 die Vorbereitung für die kommende Oberligasaison HHSH beginnt, wird die Anreise für zwei Trainingsspiele genutzt. Bereits am Donnerstag, 24.08., 12.30h, startet die B1 um Christian Tönder und Reno Schoor in drei Kleinbussen von der Holmberghalle Harrislee nach Hannover. Dort konnte für den Abend die B1 der HSG Hannover-Badenstedt (Oberliga Niedersachsen) als Testspielgegner gewonnen werden. Zudem ist ein Fototermin mit dem Sponsor „Sympacon“ geplant. Im Anschluss geht es zum Essen im „Ristorante da Vinci“, die Nacht wird im „H4 Hotel Laatzen“ verbracht. Nach dem Frühstück setzt der HNH-Tross (20 Personen!) am Freitag seine Reise Richtung Erfurt fort, um dort den Tag im Freibad, Kletterpark oder beim „Bummeln“ zu verbringen, bevor am Abend das 2. Testspiel gegen die B-Jugend des Thüringer HC (Oberliga Mitteldeutschland) ansteht. Anschließend wird gegrillt und es folgt das letzte Teilstück der Anreise nach Nürnberg. Die Mannschaft bezieht dort in der Nähe des Austragungsortes für die Dauer des Turnieres das „Novina Hotel“ am Wöhrdersee.

Am Samstagmorgen, ab 10h, beginnt dann auf der tollen Anlage des ESV Flügelrad Nürnberg (Veranstalter) das Turnier. Abends ist ein Ausflug in die Stadt geplant. Am Sonntag folgt der 2. Turniertag und Nachmittags steht dann der 1. Deutsche Jugendmeister im Beachhandball fest. Obwohl laut der Regularien des DHB auch Spielerinnen der Jahrgänge 00 spielberechtigt sind, besteht unser Kader aus 6 Spielerinnen des Jahrgangs 01, 9 Spielerinnen des Jg. 02 und einer Spielerin des Jg. 03. Nach der Siegerehrung steht die direkte Rückreise an.

Die historische Teilnahme an der 1. DM im Jugendbeachhandball, Testspiele gegen zwei Topmannschaften Deutschlands, Übernachtungen in tollen Hotels, einer „Deutschlandtour“ und die gemeinsamen Unternehmungen,  machen diese Reise zu einem tollen und unvergesslichen Event. Ohne die Eltern, Sponsoren, der freundlichen Unterstützung der Hotels, dem Förderverein und anderen engagierten Helfern, wäre das nicht möglich. Vielen Dank an Alle!!!

Der HVSH drückt Euch die Daumen!

 


Hand in Handball: Inklusionshandball in Todesfelde

- 08.08.2017

Mittlerweile sind drei Monate vergangen, als Handballtrainerin Gabi Nemeth das Inklusionsprojekt ,,Hand in Handball‘‘ ins Leben rief. 18-25 Spieler trainierten fleißig regelmäßig einmal wöchentlich dienstags zusammen in Todesfelde, sodass sie bereits am 17. Juni 2017 zum Sportfest ,,Kieler Woche Inklusiv‘‘ als Handballmannschaft antreten konnten. Jeder Spieler gewann dabei eine Medaille und eine Süßigkeitenbox für die Mannschaft. Mit Begeisterung und vielfältigen Trainingsmethoden wird das Training von Gabi Nemeth und ihren Betreuern geleitet, sodass der Zulauf von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung groß ist. Auch 3-4 Erwachsene mit Handicap besuchen regelmäßig das Handballtraining von den engagierten "Machern".

Am 11.Juli 2017 hat der Handballverband Schleswig-Holstein e.V., vertreten durch Katja Meyer, Sarah Borchers und Darius Krai, das Training von ,,Hand in Handball‘‘ besucht. Bereits zu Beginn des Projektes wurde das Engagement vom HVSH mit einem Ballpaket von Kempa belohnt!

Wir wünschen Gabi Nemeth mit ihrem Projekt ,,Hand in Handball‘‘ weiterhin viel Spaß und alles Gute!


Schule Viöl + HSG Jörl-DE Viöl = Project Partille Cup

- 04.08.2017

Partille Cup 2017 – Gewinnen ist schön, Teamgeist ist besser!

Montagmorgen, 4:45 Uhr, Schule Viöl. Die Klasse 8b der Gemeinschaftsschule in Viöl trifft sich zur Abfahrt zum Partille Cup 2017 - dem größten Handballturnier der Welt.

An 5 Tagen messen sich hier 22.000 Spielerinnen und Spielern in 1.500 Teams aus über 50 Nationen in den Altersklassen U10 bis U21.

Die Schule Viöl ist mit je einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft in der Altersklasse U15 vertreten.

 

Ca. ein Jahr Vorbereitung liegt hinter der Klasse, Sportlehrer Rainer Ginzel und den Betreuern. Die Idee, dass eine Klassenfahrt zum größten Handballturnier der Welt geht, ist wohl einzigartig. Schließlich ist in der Klasse nur eine Handballerin zu finden. Die Jungen-Mannschaft wird noch von zwei Handballern aus der Parallelklasse unterstützt.

Die Kooperation der Gemeinschaftsschule Viöl mit der HSG Jörl-DE Viöl ermöglicht diese Fahrt. Initiatoren des Projektes sind Rainer Ginzel und Rolf Hänsel, die seit September von Johannes Krüger unterstützt werden. Im Rahmen seines Freiwilligendienstes nutzt er die Fahrt als Jahresprojekt und stellt dieses unter anderem bei der FWD-Jahresprojektemesse beim Abschlussseminar in Bad Malente vor.

 

Zu der Organisation gehören An- und Abreise, Organisation der Finanzierung, Trikots, die Zustimmung der Eltern und der Schule und natürlich die sportliche Vorbereitung. Nahezu wöchentlich wurden die Sportstunden intensiv für die handballerische Schulung genutzt. Sportlehrer Rainer Ginzel kümmerte sich um alle organisatorischen Dinge, obwohl er nicht aktiv an der Fahrt teilnimmt. Da die planmäßige Lehrkraft noch kurzfristig erkrankte, musste auch noch Ersatz gefunden werden. Dies war allerdings kein Problem und so erklärte sich Bianca Schäfer aus Ohrstedt spontan bereit, die Fahrt zu begleiten.

 

Nach einer zehnstündigen Anreise per Bus und Fähre erreichen die Schüler mit den Betreuern Henrike Westphal und Bianca Schäfer als Lehrkräfte, sowie Rolf Hänsel und Johannes Krüger von der HSG Jörl-DE Viöl ihre Unterkunft in Göteborg. Anmelden, Unterkunft beziehen, Betten aufbauen, Schlafsack ausrollen, Klassenraum herrichten, Essen und das erste mal zum „Center Court“ nach Heden im Zentrum Göteborgs fahren, das war der Plan für den restlichen Montag.

 

Am Dienstag starten wir - wie alle anderen Turnierteilnehmer - mit unseren Gruppenspielen. Zunächst die Jungen, dann die Mädchen. Leider wenig erfolgreich, und es wird schnell klar, was es bedeutet, Handball zu spielen! Schnelligkeit, Ballsicherheit, Aggressivität in der Abwehr, Umschaltvermögen, Zusammenspiel, alle sportlichen Anforderungen werden uns gestellt. Die Jungen werfen an diesem Tag schon zwölf Tore, während die Mädchen ihren ersten Torerfolg auf Mittwoch verschieben müssen. Nach dem letzten Spiel ging es zum Essen und anschließend zur begehrten Eröffnungsfeier im Scandinavium. „So etwas habe ich noch nie erlebt!“ , tönt es im Anschluss. In knapp 75 Minuten werden bei der Show alle teilnehmenden Nationen beim Turnier begrüßt, unterstützt von musikalischen Tanz- und Showacts. Danach geht es auch schnell ins Bett. Am nächsten Tag warten wieder neue Gegner!

 

Pünktlich um 8:40 Uhr versammelt sich der Tross an der Unterkunft, um gemeinsam Richtung Heden aufzubrechen. Dort haben die Jungen ihre nächsten beiden Gruppenspiele und siehe da: das Zweite verlieren sie mit nur einem Tor gegen Frogner IL aus Norwegen. Da es bei einigen Spielen eine Liveschalte im Internet gibt, können einige Eltern das Spiel sogar im Internet verfolgen. Wir schnuppern an einem Punkt, müssen leider doch beide abgeben. Im Anschluss bricht der Clan auf in Richtung Härlanda, wo die Mädchen ihre nächsten Gruppenspiele bestreiten. Auch wenn die Differenz sehr hoch ist, können die Mädchen an diesem Tag auch Erfolge feiern und insgesamt sieben Tore erzielen. Man sollte meinen, bei so vielen Gegentoren und Niederlagen könnte die Stimmung kippen. Allerdings gehen wir es realistisch an und lassen uns davon nicht beirren, sondern genießen das schwedische Sommerwetter und die Atmosphäre auf den Plätzen. Den freien Abend nutzen wir, um gemeinsam in den Liseberg, dem größten Freizeitpark Nordeuropas, zu gehen. Am späten Abend treten wir dann - teilweise „bewässert“ von der Wildwasserbahn - unseren Heimweg in die Unterkunft an.

 

Am Donnerstag können wir es etwas ruhiger angehen. Wir haben jeweils nur noch ein Gruppenspiel und haben den Vormittag zur freien Verfügung. Dies nutzen wir und fahren gemeinsam zu einem malerischen Badesee in der Nähe unserer Unterkunft. Nach einer kleinen Planscheinheit und etwas Entspannung in der Sonne geht es zum Mittagessen. In der Zwischenzeit erklären sich Einige bereit, für alle Sponsoren, die die Fahrt unterstützen, eine Dankespostkarte zu schreiben. Diese werden nach dem Mittagessen fix von allen unterschrieben und dann in den Briefkasten geworfen. Doch in welchen? Gibt es in Schweden auch das System mit der In- und Auslandspost? Oder ist wie bei uns ein Postkasten für alle gedacht? Fragen über Fragen. Die Betreuer sind sich uneinig. Da wir allerdings nur einen Postkasten finden, bleibt uns nichts anderes übrig, als die Karten dort hineinzuwerfen. Wird schon schief gehen.

Da wir ziemlich weit außerhalb des Zentrums untergebracht sind, verbringen wir viel Zeit in der Straßenbahn. Dies bringt Gelegenheiten, die drei Betreuer aus dem nicht-plattdeutschsprachigen Raum ein wenig zu unterrichten. Wichtige Vokabeln wie „instiegen“ und „utstiegen“ werden schnell beherrscht. Man lernt ja nie aus…

 

Am Donnerstag steht für die Jungen noch das Highlight gegen die Handballexoten der Li Shin Junior High School aus Chinese Taipei an. Mit viel Hoffnung und Selbstbewusstsein gehen die Jungen das Spiel an, doch die Erkenntnis, dass auch Asiaten mit dem kleinen Ball umgehen können, macht schnell die Runde, und so geht leider auch das fünfte Gruppenspiel verloren. Ähnlich läuft es für die Mädchen, zwar kommt der Gegner wieder aus Skandinavien, jedoch lässt sich auch dieser nicht bezwingen, aber immerhin erzielen wir wieder ein Tor.

 

In der Zwischenzeit hat sich nach 4 Tagen ein beachtlicher Pfandflaschenberg im Zimmer der Jungen angesammelt. „Lass uns diese doch der älteren Dame geben.“ , vernehmen die Betreuer. Großes soziales Engagement, auch im Ausland. Mit Pfandflaschen kennen sich die Schüler bestens aus. Wurde doch im Vorfeld eine Pfandflaschentonne ins Leben gerufen, die mehrere hundert Euro in die Fahrtenkasse eingebracht hat.

 

Am Donnerstagabend steht für die Betreuer die Leadersparty im Scandinavium an. Die Schüler bleiben beaufsichtigt in der Unterkunft und nutzen den Abend, um zu entspannen. Auf der Leadersparty gibt es zur Abwechslung mal keinen Reis, sondern ein reichhaltiges Buffet und kalte Getränke.

Am Freitag beginnen dann die Playoffspiele im B-Pokal. Lieder müssen wir uns wieder geschlagen geben und da wir uns nun in der KO-Phase befinden, ist nach einem Spiel am Freitag das Turnier sportlich beendet. Trotz der hohen Tordifferenzen lassen sich die Schüler aber nicht unterkriegen und genießen das einmalige Erlebnis beim größten Handballturnier der Welt. Wer kann das als Nicht-Handballer schon von sich behaupten?

Am Freitagabend fahren wir nochmal ins Scandinavium, um uns das skandinavische Derby zwischen Norwegen und Island im Spiel um Patz drei der U19 European Open anzugucken. Müde und erschöpft von den vorangegangen Turniertagen geht es danach auch schon weder in die Unterkunft.

 

Am Samstag ist Abreisetag. Nach dem Frühstück richtet die Klasse vorbildlich und eigenständig die Klassenräume wieder her und versammelt sich im Vorraum, um die Räume von den Betreuern und dem Personal vor Ort abnehmen zu lassen.

Nachdem wir alles ordnungsgemäß hinterlassen, kommt auch schon das Shuttle zur Fähre. wieder heißt es drei Stunden auf der Fähre und vier Stunden im Bus bis wir wieder Schleswig-Holsteins Norden erreichen.

An dieser Stelle möchten wir und noch einmal bei allen Sponsoren und Unterstützern bedanken! Auch wenn es sportlich nicht optimal lief, hatten wir eine unvergessliche Fahrt und ein einmaliges Erlebnis während der Schulzeit!


Kreishandballverband führt Grundschulturniere durch – Zwergencup erfolgreich

- 20.07.2017

Eutin. Zum zweiten Mal führte der Kreishandballverband Ostholstein mit dem „internationalen Zwergencup“ Kleinfeldturniere für Grundschüler der ersten und zweiten Klassen durch und konnte dabei einen Zuwachs verzeichnen. Im Vorjahr als Pilotprojekt an der Eutiner Gustav-Peters-Schule (Außenstelle am kleinen See) gestartet, nahmen nunmehr auch Schüler der Standorte Fissau und Blaue Lehmkuhle sowie der Grundschule Malente teil. An vier Turniertagen spielten die Erst-und Zweitklässler auf bis zu drei Spielfeldern im 4+1 Modus Handball, während Kinder der dritten und vierten Klassen als Schiedsrichter und Trainer zum Einsatz kamen. Den insgesamt 38 Teams waren Ländernamen zugeordnet, sodass es zu spannenden Begegnungen zwischen Kanada und Chile, Peru und Mexiko oder auch Island und Dänemark kam. Tobias Müller, der ein freiwilliges soziales Jahr beim Kreishandballverband (KHV) absolviert und im Rahmen seines Jahresprojektes die Federführung übernommen hatte, zeigte sich zufrieden mit allen vier Veranstaltungen und lobte  sämtliche  Beteiligten für ihren Einsatz.

 

„Wir haben tolle Handballspiele gesehen“, zog auch Petra Stock, Jugendwartin des KHV, ein positives Fazit. „Besonders freut uns, dass die Dritt- und Viertklässler so gut mit der ihnen übertragenen Verantwortung umgehen. Ein Dankeschön richten wir an die Grundschulen aus Malente und Eutin, die uns die Durchführung ermöglicht haben. Der Verband bietet dieses Turnier sämtlichen Grundschulen im KHV-Einzugsgebiet an und hofft für das nächste Jahr auf noch mehr Anmeldungen.“

 

Im Rahmen der Siegerehrung an der Gustav-Peters-Schule wurde der Außenstelle am kleinen See der KHV - Förderpreis „Grundschule aktiv am Ball 2017“ überreicht. Für den Förderpreis können sich die Grundschulen im Kreisgebiet jährlich bewerben, die Ausschreibungen erfolgen jeweils Anfang September. Die Grundschule am kleinen See in Eutin zeichnet sich durch ihr besonderes und nachhaltiges Engagement für den Handballsport in Ostholstein aus. So wurde im ablaufenden Schuljahr neben verschiedenen AG-Angeboten, der Kooperation „Schule & Verein“ des Landessportverbandes sowie Teilnahme an Wettbewerben und Turnieren ein zunächst dreimonatiges Projekt „Ballschule für Erstklässler“ ins Leben gerufen. Stellvertretend für ihre Schule nahmen Barbara Kleinmann und Lena Schulz den mit 200 Euro dotierten Preis entgegen.


Spektakuläre Tore ohne Ende beim HVSH Beachhandball-Pokal

- 20.07.2017

„Beach Chiller“ (Frauen) & „Nordlichter“ (Männer) gewinnen im Ostsee Resort Damp


Kiel, 19. Juli 2017. Am Samstag, dem 15. Juli fand zum zweiten Mal der HVSH Beachhandball-Pokal als offene Landesmeisterschaft am Aktionsstrand im Ostsee Resort Damp statt. Auf drei Feldern wurde den ganzen Tag bei besten Bedingungen klasse Beachhandball mit zahlreichen spektakulären Tore geboten. Vor allem diese spektakulären Tore, wie ein erzieltes Tor nach einer 360 Grad-Drehung des Spielers in der Luft und die immer wieder durch die Schiedsrichter eingeforderte körperlose Spielweise machen die Sportart so schnell, spannend und athletisch. Neben dem Landesmeistertitel im Beachhandball konnten die Mannschaften in diesem Jahr auch Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Beachhandball sammeln.

 

Neben dem Vorjahressieger „Obacht!“ gingen zehn weitere Mannschaften bei den Frauen an den Start. Nach vielen Spielen und reichlich Toren konnten im Finale die „Beach Chiller“ gegen die „Sandmöpse Neerstedt“ beide Halbzeiten gewinnen. Der Vorjahressieger „Obacht!“ musste sich im Spiel um Platz drei den „Nordlichter – alle Lampen an“ geschlagen geben. Durch den zweiten Platz in Damp konnten sich die „Sandmöpse Neerstedt“ für die deutsche Meisterschaft im Beachhandball qualifizieren. Im Teilnehmerfeld der Männer reisten gleich vier Teams aus anderen Bundesländern an um die begehrten Qualifikationspunkte einzusammeln. Insgesamt starteten sechs Teams ins Männer-Turnier. Am Ende besiegten die „Nordlichter“ im Finale die „BC Sanddevils“ und lösten gleichzeitig das Ticket zur Deutschen Beachmeisterschaft. Im kleinen Finale besiegte der „Havana Beach Club“ den „HC Hepp“. Der HFF Munkbrarup erreichte mit einem Sieg im letzten Spiel gegen „HSG Imposant Schleswig“ den fünften Platz.

 

Katja Meyer verfolgte zum ersten Mal den HVSH Beachhandball-Pokal in ihrem neuem Amt als HVSH-Vizepräsidentin für den Bereich Frauen und Breitensport. „Es ist wirklich eine tolle Werbung für den Beachhandball hier in Damp“ freute sie sich und bedankte sich gleichzeitig für die großartige ehrenamtliche Unterstützung.

 

Weitere Informationen zum HVSH Beachhandball-Pokal unter www.hvsh.de/beachhandball und auf www.facebook.com/hvsh.beachhandball.


HVSH Beachhandball-Pokal am 15. Juli im ostsee resort damp

- 13.07.2017

Kiel, 10. Juli 2017. Am Samstag, dem 15. Juli findet der HVSH Beachhandball-Pokal als offene Landesmeisterschaft  nach der Premiere im Vorjahr erneut am Aktionsstrand im ostsee resort damp statt. Ab 10.00 Uhr werden auf drei parallelen Beachhandballfeldern die Landesmeistertitel der Frauen und Männer ausgespielt. Die Siegerehrungen sind für ca. 18.00 Uhr eingeplant.

 

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr erneut unsere Landesmeisterschaften der Frauen und Männer am Aktionsstrand in Damp austragen und allen Handballfans, Besuchern sowie Urlaubern attraktive Beachhandball-Spiele präsentieren können“, so HVSH-Geschäftsführer Gert Adamski. In der Turnierkategorie der Frauen haben sich elf Teams hauptsächlich aus Schleswig-Holstein, aber einzelne Teams auch aus Hamburg und Niedersachsen angemeldet. Bei den Männern gehen fünf Teams an den Start. In beiden Kategorien geht es neben dem Landesmeistertitel auch um Qualifikationspunkte für die Deutsche Meisterschaft im Beachhandball.  

 

Wer kurzfristig noch Lust auf Beachhandball hat, kann sich als Team auch noch spontan anmelden. Weitere Informationen und das Anmeldeformular zum HVSH Beachhandball-Pokal unter www.hvsh.de/beachhandball und auf www.facebook.com/hvsh.beachhandball.

 

Gespielt wird nach dem offiziellen Regelwerk der International Handball Federation (IHF). Darüber hinaus werden geschulte Beachhandball-Schiedsrichter die Spiele im Sand leiten.

 

Für Rückfragen:

Sport- und Event-Marketing

Schleswig-Holstein GmbH

Stephan Zeh

T: 0431-6486-177

M: 0171-3332663 


Ein Leuchtturm an der Westküste

- 05.07.2017

Die HSG SZOWW verbindet Leistungs- und Breitensport über die beiden Stammvereine zu einem erfolgreichen Ganzen und ist eines der Handballzentren im Husumer Raum.

 

Da, wo es handballmäßig ganz dünn wird, bei den 16- bis 18-Jährigen, wünscht sich Nicole Gildner deutlich mehr Elternengagement. Sie will niemanden angreifen, sie freut sich ja über jeden jungen Erwachsenen im B- und A-Jugend-Alter, der oder die überhaupt noch Handball spielt.

 

Aber ganz allgemein gesprochen fehlen ihr die Eltern, die den älteren Kindern Handballbegeisterung vorleben.

 

Bis etwa zur C-Jugend kann Nicole Gildner noch auf gewachsene Strukturen in Handballfamilien zurückgreifen. Das läuft. Danach aber, wenn die Jugendlichen lieber feiern und daddeln wollen („sie haben ja den ganzen Tag das Handy vor der Nase“) und auch sie selbst in Sachen Handballwerbung kein Gehör mehr findet, gehen die jungen Erwachsenen dem Handball verloren.

 

„Ich finde das sehr schade. Ich fürchte aber, wir können das nicht allein ändern. Obwohl Handball ein tolles Hobby ist und die Gemeinschaftserlebnisse prägen“, sagt die Vorsitzende der Spielgemeinschaft mit dem sperrigen Namen: HSG  SZOWW, was für Handball-Spielgemeinschaft Sportzentrum Ohrstedt Ostenfeld-Wittbek-Winnert steht. Das ganze passt in keine Zeitungszeile. Deswegen die Abkürzung. Die ja immer noch lang genug ist.

 

Eine weibliche A-Jugend hat die HSG aktuell übrigens nicht. Das ist ja auch kein Problem, das die schleswig-holsteinische Westküste exklusiv besitzt. Zum veränderten Freizeitverhalten kommt noch die Schule: Wenn die Jugendlichen zehn Stunden in der Lehranstalt verbringen, schwinden Zeit und Lust am Sport. Vielleicht wird die neue Landesregierung aus CDU, FDP und Grünen helfen; sie möchte aus den derzeitigen acht Jahren wieder neun Jahre am Gymnasium machen. Schulschluss um 13 statt um 16 Uhr – das wäre schon mal ein Anfang.

 

Die HSG ist mit zwölf Jugend-Mannschaften und etwa 130 Spielerinnen und Spielern ein Handball-Leuchtturm an der Westküste. Dort, wo die Nordsee nah, die Wege weit und die Einwohner wenige sind, nimmt die HSG ihren Auftritt als ambitionierter Teil des Breitensports der Stammvereine TSV Ostenfeld und SZ Ohrstedt mit Ausflügen in die Spitze sehr ernst. Auf drei Achtsitzer-Busse kann die HSG dabei dank der Unterstützung der Gemeinden und Stammvereine jedes Wochenende zurückgreifen, um die vielen Teams vom Südwesten des Landes am Hamburger Rand bis hoch an die dänische Grenze zu chauffieren. Manche Eltern hätten schon den Kopf geschüttelt, wenn es darum ging, dass ihre Kinder in der C-Jugend für ein Spiel den halben Tag unterwegs gewesen seien, wenn es bis nach Burg in Dithmarschen ging. Zwei Spiele am Tag könnten eine Lösung sein, dafür dann auch mal ein freies Wochenende, findet Nicole Gildner. Einer Saison in Turnierform kann sie in weit gestreuten Staffeln einiges abgewinnen.

 

Es hängt viel an Frauen wie ihr, Jahrgang 1972, Mutter zweier Söhne, halbtags in der Beschaffung bei der Bundeswehr tätig, wohnhaft in Ostenfeld. „Es gab schon Stress zuhause, weil ich soviel unterwegs bin“, sagt sie. „Aber ich habe eben ein großes Interesse am Handball.“ Als Multifunktionärin greift sie an vielen Stellen ein, setzt das, was sie bei Gesprächen und Fortbildungen in Kiel beim HVSH mitnimmt, gewinnbringend im Verein um. Dabei hätte sie als Fahrdienst ihres 16 Jahre alten Sohn Kjell schon genug zu tun. Er spielt in der B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt. Fünf Mal in der Woche trainiert er dort. Gymnasium in Husum bis 16 Uhr, dann mit „Taxi Mama“ zum Training in die Duburg- oder Fördehalle. Manchmal fährt Nicole Gildner über Schuby, um Teamkollegen aus dem Schleswiger Raum einzusammeln. Nicht immer sitzt sie am Steuer, aber wenn sie chauffiert, ist sie fünf Stunden von zuhause weg: „Das stresst ganz schön.“ Natürlich ist sie stolz auf ihren Sohn, der sehr motiviert seinen Weg geht. Auch der jüngere Filius Lennert spielt natürlich Handball, in der B-Jugend der HSG.

 

Doch nicht nur die großen, auch die kleineren Spieler der HSG müssen zu jedem Training ganz schöne Wege zurücklegen, wenn sie etwa aus Viöl kommen. Nicole Gildner sagt: „Für alle Eltern gibt es zwei große Themen. Die Fahrerei, und die Termine am Wochenende.“ Schließlich möchte jede Familie auch mal handballfrei haben, um etwas zu unternehmen.

 

Für die kleinen Vereinsmitglieder sind Spieler wie Kjell Vorbilder. Die Nähe zu Flensburg zieht, und jedes Jahr veranstaltet die HSG Festtage des Handballs mit Bundesliga-Partien der SG Flensburg-A-Jugend, die in Ohrstedt ausgetragen werden. Einmal im Jahr fährt der Förderkreis Ostenfeld zudem mit 40 bis 50 Kindern zu einem Bundesligaspiel der SG-Profimannschaft. Die HSG hat Glück, denn sie wird von drei Förderkreisen unterstützt. Ostenfeld und Ohrstedt fördern die starke Jugendarbeit, unterstützen etwa die jährliche Teilnahme an einem Handballturnier in Dänemark. Und der Förderverein Liga-Handball entlastet bei den Ausgaben für die Mannschaften der Senioren in der Schleswig-Holstein- und der Landesliga. Die 1. Männermannschaft ist gerade in die SH-Liga aufgestiegen; es kommen höhere Ausgaben auf die HSG zu.

 

Der Verein, die Region, sie leben Handball. Einmal im Jahr veranstaltet die HSG ein Handball-Camp für E- und D-Jugend-Spieler. Die engagierten Nachwuchstrainer der HSG werben schon in Kindergarten und Grundschule für den Handball, so dass dann über die E-Jugend der Grundstock für den Nachwuchs gelegt werden kann. „Ohne aktive Ehrenamtler im Nachwuchs geht bei uns gar nichts“, sagt Nicole Gildner.

 

Den zunächst nicht leichten Zusammenschluss der Klubs aus Ohrstedt und Ostenfeld bezeichnet sie als unerlässlich. „Als Einzelverein hat man kaum noch eine Chance“, sagt sie, von Ausnahmen abgesehen. Die Mildstedter und der Bredstedter TSV haben, zur Freude Nicole Gildners (im Sinne der Konkurrenz), beide große Handballsparten mit vielen Mannschaften. Der große Konkurrent Fußball saugt mit vielen Vereinen in Husum und rundherum natürlich sportliche Talente ab.

 

Als Klage will Nicole Gildner ihre Aussagen nicht verstanden wissen. Sondern als Zustandsbeschreibung. Ohnehin macht die Arbeit mit und für den Handball viel zu viel Spaß, als dass ihr ein Lamento einfiele – auf die Frage, ob die Begeisterung für den Sport den mit dem Auszug der Söhne aus dem Elternhaus ende, überlegt sie kurz und sagt: „Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Vielleicht schon. Aber ich hätte dann doch eher mehr Zeit, mich um die HSG zu kümmern.“

von FRANK HEIKE


HVSH Jugend-Beachhandball-Pokal am 8. Juli in Holnis

- 05.07.2017

Am 8. Juli findet erneut der HVSH Jugend-Beachhandball-Pokal als offene Landesmeisterschaft des Handballverbandes Schleswig-Holstein in Holnis bei Glücksburg statt. Auf vier parallelen Beachhandballfeldern, die direkt am Strandabschnitt beim Strandservice Festersen aufgebaut sind, wird in fünf Turnierkategorien am Samstag ab 10.00 Uhr gespielt. Die weiblichen und männlichen C- und B-Jugendlichen gehen um den Jugend-Landesmeistertitel im Beachhandball an den Start. Dank der bestehenden Kooperation zwischen dem Handballverband Schleswig-Holstein e.V. und Special Olympics Schleswig-Holstein wird in diesem Jahr auch wieder in der Handicap-Kategorie gespielt. Zusätzlich qualifizieren sich die Landesmeister im Beachhandball der weiblichen und männlichen B-Jugend für die Deutsche Beachhandball-Meisterschaft (26. und 27. August 2017) in Nürnberg.

 

„Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr haben sich nahezu doppelt so viele Mannschaften angemeldet“, freut sich HVSH-Geschäftsführer Gert Adamski. Insgesamt gehen über 30 Teams in vier Jugend-Turnierkategorien an den Start. Zusätzlich werden auch drei Handicap-Teams starten.

 

Gespielt wird bei der Beachhandball-Landesmeisterschaft des Handballverbandes Schleswig-Holstein e.V. nach dem offiziellen Regelwerk der IHF. Geleitet werden die Spiele im Sand durch offiziell angesetzte HVSH-Schiedsrichter.

 

Weitere Informationen zum HVSH Beachhandball-Pokal unter www.hvsh.de/beachhandball und auf www.facebook.com/hvsh.beachhandball.

 

Für Rückfragen:

Katharina Pohle

HVSH-Referentin Beachhandball

Mobil: 0170/288 66 00

Mail: beachhandball@hvsh.de


Schulung Beachhandball-SR ein voller Erfolg

- 30.06.2017

Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Schulung für Beachhandball-Schiedsrichter mit unser Beauftragten für Beachhandball-SR Kerstin Felgentreu und Ihrer Vertreterin Sarah Borchers statt. Als ein großes Team paukte man zuerst die Theorie um sich bereits am Freitagabend in den ersten Spielen zu beweisen. Um Euch einen Eindruck zu vermitteln, haben wir Euch hier zwei Erfahrungsberichte der Schiedsrichter zur Verfügung gestellt. Habt Ihr auch Lust auf Beachhandball? Am 08.07.2017 und 15.07.2017 finden unsere HVSH-Beachhandball-Pokale statt. Es sind in der männlichen Jugend C, Handicap, Frauen(Restplätze) und Männer Startplätze frei:

 

Erfahrungsbereicht 1:

Am Freitag ging es nach der Schule, Arbeit oder von zuhause aus los nach Damp! Wir Schiedsrichter waren alle sehr gespannt,  was uns dort erwartet. Der Großteil unser Schiedsrichter, ich eingeschlossen,  hatte noch keine nennenswerte Erfahrung im Beachhandball. So ging es,  als langsam alle „Neulinge“  Freitag eingetroffen sind,  in den Kongressraum, wo wir unsere erste Schulung hatten. Direkt nach der Theorie ging es für uns in die Praxis: es waren schon am Freitag-Abend einige Spiele zu pfeifen.  Danach haben wir uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht und sind von da aus weiter zum Technical Meeting. Dort wurden auch noch den Trainer die Regeln des Beachhandball, das sich im Vergleich zum Hallenhandball sehr unterscheidet,  erklärt. So bekamen wir auch noch mit, was den Trainern wichtig war.

 

Samstag früh ging es für uns alle los! Nach einem entspannten Frühstück in unserem Kongressraum wussten wir alle, es steht ein anstrengender Tag vor uns.  So ging es um 8:40 Uhr mit den ersten Spielen los. Wir merkten schnell, dass  die Trainer hier viel entspannter als in der Halle an die Sache ran gingen. So pfiffen wir alle allein oder im Gespann einige Spiele und machten meines Erachtens alle einen guten Job! Dies sagten auch einige Trainer nach dem Spieltag. Es gab auch bei jedem von uns kleine Fehler, die wir am Abend analysierten und verbesserten uns am nächsten Tag nochmal. Jedoch waren wir alle sehr erschöpft nach dem Spieltag und freuten uns, nachdem wir noch am Strand waren, auf unser Bett. Wir haben alle ca. 18 Spiele gepfiffen gehabt, egal ob Regen, Sonne oder Wolken. Trotz der ganzen Hektik waren wir sehr froh und hatten viel Spaß.  Am Abend stoß noch eine weitere Schiedsrichterin zu uns als Unterstützung.

 

Am nächsten Tag sollten wir eigentlich Unterstützung bekommen durch zwei weitere Schiedsrichter, weil einer vom letzten Tag nur am Samstag konnte. Jedoch musste Kerstin, unsere Leiterin, alles umplanen, weil einer der Schiedsrichter, die neu kommen sollten, krank geworden ist. Der andere fiel aus, weil er sich am Abend verletzt hat. An dieser Stelle nochmal gute Besserung .

 

Den Tag haben wir alle auch geschafft mit starken Leistungen und viel Spaß! Ich denke, ich spreche in Namen aller Schiedsrichter, wenn ich sage, dass es ein echt spaßiges Turnier war und wir als Schiedsrichter ein starkes Team waren. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

 

Erfahrungsbericht 2:

 

Am vergangenen Wochenende fand in Damp das Beachhandballturnier der Ballfreunde statt.

 

Wir angehenden Beach-Schiedsrichter haben uns am Freitag im Seminarraum vor Ort getroffen. Nach einer aktiven Vorstellungsrunde, wo jeder sich mit einem besonderen Merkmal vorstellen musste, fingen Kerstin und Sarah mit der Theorie an. Alle hatten ihre Hausaufgaben gemacht und so konnten wir uns auf die wichtigen Themen konzentrieren. Nach einem leckeren Essen, ging es dann auch schon in den Sand und das gerade gelernte in die Tat umsetzten. Im Anschluss gab es noch ein Treffen wo wir offene Fragen geklärt haben. Zum Technical Meeting mit den Trainern und Interessierten waren wir alle dabei und konnten so auch den Eindruck und Fragen der Trainer mit bekommen. Zufrieden mit dem ersten Tag ging es dann auch schon ins Bett, schließlich war für 7:00 Uhr Frühstück angesetzt.

 

Nach dem Frühstück mit Schokopudding zum Trinken, frischen Brötchen und Joghurt, gab es die nächste Unterrichtstunde. Videoanalyse, in mehreren Sequenzen mussten wir erkennen ob es ein Kempator, eine saubere Pirouette oder doch nur ein einfaches Tor war.

 

Pünktlich um 8:40 ertönten dann wieder die ersten Pfiffe von uns. Das Wetter war gut, wenn man den Regen rausnimmt und auch die Stimmung aller war angenehm entspannt.

 

Wir Schiedsrichter hatten eine Menge Spaß und nach ca. 18 geleiteten Spielen die jeder hinter sich gebracht hatte, gab es noch eine Theorieeinheit.

 

Beim anschließenden Essen, das schnell zur Nebensache wurde, zeigte sich wie harmonisch unsere Gruppe war. Die meisten von uns kannten sich erst seit Freitag, dennoch half man sich gegenseitig bei der zwischenmenschlichen Kommunikation mit dem Nachbartisch. Nach einem Treffen an der "Frauenhütte" gingen wir gemeinsam alle an den Strand zur Party und auch hier konnte man sehen coole Truppe. Aber auch am Sonntag sollten noch Spiele geleitet werden und so ging es dann auch schon bald wieder in die Federn.

 

Der Sonntag verlief eigentlich wie der Samstag, mit viel Spaß ging es auf die Felder. Leider hatten nicht alle den Rat von Katja und Kerstin befolgt und so wurden sich die Füße verbrannt. Das sollte aber nicht die gute Stimmung beeinträchtigen und so wurden dann auch mal die 2Tore mit einer Rolle vorwärts angezeigt.

 

Wer jetzt denkt das Wochenende war anstrengend hat vielleicht recht, aber so viel Spaß wie wir hatten und das perfekt passende Team entschuldigt alles.


"Kieler Woche Inklusiv" ein voller Erfolg

- 23.06.2017

~ Inklusives Handballturnier als Jahresprojekt unserer FJSlerin ~

 

Am Samstag den 17.06.2017 fand das Sportfest ,,Kieler Woche Inklusiv‘‘ für Menschen mit und ohne Behinderung im Sport-und Begegnungspark in Kiel-Gaarden statt. statt. Neben Fußball, Floorball und Basketball, war die Sportart Handball als Größte Sparte vertreten und lockte acht  Jugendmannschaften zum Mitmachen an. Sowohl inklusive Teams wie Hand in Handball aus Segeberg oder der TuS Lübeck, als auch nicht-inklusive Mannschaften wie die männliche E-Jugend des TV Laboe oder die weibliche C-Jugend des TuS Holstein Quickborn nahmen an dieser Veranstaltung teil. Das inklusive Sportfest, an dem insgesamt 200 Aktive zusammenkamen, wurde von der Stiftung Alsterdorf und der Stadt.Mission.Mensch veranstaltet.

 

Die FSJ-lerin des Handballverbandes Schleswig-Holstein Ann-Kathrin Erdmann organisiere als Jahresprojekt ein inklusive Handballturnier als Teil dieses Sportfestes mit insgesamt 80 Handballspielern. Ihre Handball-AG am Förderzentrum Schönkirchen kooperierte zusammen mit ihrer männlichen D-Jugend des TV Laboe. Egal ob mit oder ohne Behinderung: Ziel der Inklusion im Sport ist es, gemeinsam Sport zu treiben, Grenzen auszutesten und Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Um eine Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu erschaffen, wurde das Regelwerk des Handballbundes an das Turnier angepasst. Trotz anfänglicher Zweifel vieler Sportler und Zuschauer, ob ein inklusiver Sport vor allem im Handballbereich überhaupt möglich sei, waren diese Zweifel spätestens nach dieser großartigen Veranstaltung beseitigt. Alle Teilnehmer des Sportfestes wurden nach ihrer tollen Leistung mit einer Medaille belohnt und ziehen das Fazit, dass sie im nächsten Jahr wieder teilnehmen werden. So konnten wir als Handballverband neue Impulse in Richtung Inklusion im Sport geben und die inklusive Gemeinschaft weiter fördern.

 

Unser Dank geht auch nochmal an die Schiedsrichter, die zahlreichen Helfer des Sport-und Begegnungsparks Gaarden, sowie an die jeweiligen Trainer, die ihren Spielen diese Erfahrung ermöglicht haben!

 

Teilgenommen haben: TV Laboe mE, TV Laboe mD (zusammen mit Förderzentrum Schönkirchen), TuS Holstein Quickborn, Die Flamingos, TuS Lübeck 1+2, Hand in Handball, Rosenstadt Kids. 


Kieler Woche Inklusiv am 17. Juni 2017

- 14.06.2017

Liebe Aktive und Freunde des Sports,

gleich zu Beginn der Kieler Woche möchten wir Sie recht herzlich am Samstag, den 17. Juni 2017 zu einem ganz besonderen Event in den Sport- und Begegnungspark Gaarden einladen: „Kieler Woche inklusiv – Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderung“.

Um 10 Uhr wird Sportdezernent Gerwin Stöcken und der Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Thilo von Trott, die Wettkämpfe eröffnen, die anschließend den ganzen Tag über bis ca. 16 Uhr laufen werden.

Wir möchten an diesem Tag schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die nationalen Wettkämpfe der Special Olympics Deutschland im kommenden Jahr geben und freuen uns, dass 200 Sportlerinnen und Sportler in vier Disziplinen (Florball, Fußball, Handball und Basketball) miteinander wetteifern werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie ebenfalls an diesem Tag begrüßen dürfen und würden

Sie bitten diese Termin auch noch breit in Ihren eigenen Netzwerken und Vereinen zu streuen.

 

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung bringen wir Experten und Fachleute beim Kieler Frühstücksgespräch in der Sozialkirche Gaarden (Stoschstr. 52) zusammen und möchten mit diesen unter dem Motto „Segel setzen für die Special Olympics 2018 – den Kieler Sport inklusiv gestalten“ zusammen ausloten, welche Impulse für den Inklusiven Sport in Kiel von den Special Olympics ausgehen können, welche Hürden es dabei zu überwinden gilt und was wir dabei von anderen lernen können. Sehr gerne möchten wir Sie – die Aktiven des Kieler Vereinsports – als Fachpublikum zu diesem Gespräch einladen und freuen uns auf eine hochkarätige Gesprächsrunde mit

  • Gerwin Stöcken, Sportdezernent der Landeshauptstadt Kiel
  • Brigitte Lehnert, Vizepräsidentin Special Olympics Deutschland (SOD)
  • Dirk Mitzloff, stellv. Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung
  • Prof. Dr. Manfred Wegner, M.S. Christian Albrecht Universität zu Kiel, Sportpsychologie und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von SOD
  • Dr. Katrin Steen, Vorstand Sportverband Kiel e.V.
  • Gerd Neuner, InTuS miteinander.sportlich.
  • Dr. Thilo von Trott, Vorstand Evangelische Stiftung Alsterdorf

 

Wir würden uns freuen, wenn sie uns bei Teilnahme am Kieler Frühstücksgespräch eine Rückmeldung an (sebastian.rehbach@stadtmission-kiel.de) zukommen lassen könnten, damit wir entsprechend den Raum gestalten können. Laden Sie auch gerne Ihre Kolleginnen und Kollegen zu dieser Gesprächsrunde ein und verbreiten Sie diese Information auch sehr gerne in Ihren Netzwerken.

 

Wir freuen uns auf einen inklusiven Auftakt zur Kieler Woche, hoffen auf gutes Wetter und auf einen gelungenen Start in ein inklusives Sportjahr in Kiel.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Sebastian Rehbach

Fachbereichsleiter

Sozialökonom

stadt.mission.mensch gemeinnützige GmbH

Fachbereich Soziale Teilhabe


 
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