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HVSH SR-Beobachtung Unterlagen - 04.09.2012

Hier stehen der HVSH SR-Beobachtungsbogen und die dazugehörigen Erläuterungen für die Saison 2012/2013  als Download zur Verfügung:

SR-Beobachtungsbogen Vorderseite.pdf

SR-Beobachtungsbogen Rückseite.pdf

Erläuterungen zum SR-Beobachtungsbogen.pdf

Rücktritte im Schiedsrichterausschuss - 15.06.2011

Schiedsrichterwart Jens Ivanoff und Schiedsrichteransetzer Michael Dahm sind am 10. Juni 2011 von ihren Ämtern zurückgetreten.

Die Amtsgeschäfte des Schiedsrichterwartes hat bis zur Berufung eines neuen Schiedsrichterwartes der Schiedsrichterlehrwart Wilfried Lübker übernommen. Die Aufgaben des ehemaligen Schiedsrichteransetzers Michael Dahm nimmt bis zur Berufung eines neuen Schiedsrichteransetzers Udo Ehlert wahr.

Nach der Saison ist vor der Saison

- 16.08.2017

Die meisten Mannschaften stecken in den letzten Zügen der Vorbereitung. Nachdem viele die Hauptphase mit den Tagesordnungspunkten Kraft, Koordination und Kondition abgeschlossen haben, folgt nun – ca. 3 Wochen vor Saisonstart – der Endspurt. Trainingsspiele finden statt, um den Stand der Mannschaften zu ermitteln. So sieht man auch mal wieder den einen oder anderen Schiedsrichter in der Halle. Doch was machen diese in der Sommerpause? Faul auf der Couch liegen?

 

Von wegen! Auch wir müssen uns auf die kommende Saison vorbereiten. Die Fitness der Schiedsrichter ist nämlich ein bedeutender Faktor. Nur mit einer guten Ausdauer gelingt es, sich von der ersten bis zur letzten Spielminute voll auf das Spielgeschehen zu konzentrieren.

 

Wie die anderen Schiedsrichter sich für die Saison fit machen, wissen wir nicht genau. Denn im Normalfall haben Schiedsrichter keinen Trainer oder ein Team, der oder das einen anspornt und einem so den inneren Schweinehund austreibt. Hier muss jeder Schiedsrichter seinen eigenen Weg finden – ob alleine oder im Gespann. Da wir noch aktiv Handball spielen, haben wir zwei Mal in der Woche Vereinstraining, wo auch eine Vorbereitung stattfindet. Allerdings ist diese nicht so intensiv, wie bei den höherklassigen Mannschaften. Um nicht nur zu merken, dass man etwas für die Fitness getan hat, sondern um auch voran zu kommen, ist mehr gefragt. So gehen wir zusammen laufen, wenn es zeitlich passt. Da wir ca. 30 km auseinander wohnen, ist hier auch gleich unser Organisationstalent gefordert. Für Abwechslung sorgt bei uns nicht unbedingt der Tabata Kurs oder Jumping-Fitness, sondern die Teilnahme an einem Lauf oder der Schwimmbadbesuch.

 

Das gemeinsame Training schweißt uns als Gespann mehr zusammen, denn jeder unterstützt den anderen bei seinen Schwächen. Ähnlich wie bei den Spielern trainieren auch wir nicht ohne unser Spielgerät – so pfeifen wir Trainingsspiele, um uns gegen Ende der Vorbereitung auf der Platte wieder im Gespann einzufinden. Denn nach der Saison ist vor der Saison – wie die Meisten ja bekanntlich wissen. Und so gibt es auch bei Schiedsrichterlehrgängen im HVSH verschiedene Lauftests mit denen unsere Fitness überprüft wird.

 

Natürlich müssen wir in der Saison auch weiter trainieren und dürfen nicht nachlassen. Schließlich trainieren die Mannschaften auch jede Woche hart, um am Wochenende alles geben zu können. Alles zu geben verlangt einem dabei nicht nur physisch sondern auch psychisch einiges ab. 60 Minuten – 1000 Emotionen, so warb der HSV Handball für unseren Sport. Doch wie geht man als Schiedsrichter mit den gefühlten 1000 Emotionen von allen Beteiligten um? Das erfahrt ihr im nächsten Bericht.

 

Bis dahin

Henrike und Rebekka


„Heute seid ihr nicht an unserer Niederlage schuld.“…

- 18.07.2017

…da freut man sich doch, so ein Kompliment nach einem gepfiffenen Spiel zu hören. So geht es zumindest uns, Henrike und Rebekka.

Als eines der wenigen Frauengespanne reisen wir durch Schleswig-Holstein und leiten dort Spiele der Landes- und SH-Ligen im Erwachsenenbereich.

Warum man solche Kommentare gerne belächeln darf und nicht zu ernst nehmen sollte, darüber wollen wir euch in den kommenden Monaten bis zur Frauen Heim-WM berichten.

Nachdem wir euch zuletzt über die Lehrmaßnahme in Wismar berichtet haben, möchten wir nun über unseren Weg als Schiedsrichter erzählen.

Eigentlich hat natürlich alles bei den Minis begonnen.

Von Mami und Papi zum Training gefahren, den Spaß am Handball gefunden und bis hin zu den Damen am Ball geblieben. So kann man viele Handballkarrieren beschreiben. Bei uns kam jedoch mit ca. 15 Jahren der Schiedsrichterschein dazu, wodurch wir unser Taschengeld ein kleines bisschen aufbessern wollten. Schon damals waren Schiedsrichter ein rares Gut, sodass bereits 2013 die Meldung ins Land erfolgte. Doch es war noch zu früh für uns. Unsere Wege trennten sich, bis wir 2015 wieder zusammengefunden haben. Im zweiten Anlauf starteten wir auf der Kreisebene in der HG Lau/Sto, wo es nach kurzem Zwischenstopp in der Jugend zu den ersten Auswärtsspielen im Erwachsenenbereich ging. Wir wuchsen nicht nur auf der Platte zu einem Team zusammen, sondern sind auch sehr gute Freundinnen geworden. Der Spaß kam nicht zu kurz und die Leistung stimmte auch. Das Projekt Aufstieg kam uns so langsam in den Sinn.

Zu der Saison 2016/2017 wurden wir in den Landeskader des HVSH gemeldet, um die ersten Einblicke bei den Frauen zu sammeln. Auch die Männer und die SH-Liga Spiele ließen nicht lange auf sich warten, sodass wir bereits zur Saisonmitte viele Erfahrungen machen konnten.

Obwohl dies nach einem schnellen Aufstieg klingt, waren wir zu keinem Zeitpunkt alleine. Durch die gute Unterstützung von Coaches und Beobachtern konnten wir uns stetig weiterentwickeln. Nicht nur im sportlichen, sondern auch im persönlichen Bereich - aber dazu in einem anderen Bericht mehr. Natürlich gibt es auch Spiele, mit denen wir nicht zufrieden waren – trotzdem gilt es, dabei zu bleiben und sich nicht von Kommentaren, wie zum Einstieg genannt, beeindrucken zu lassen.

Wie auch in der Vergangenheit wird in Zukunft der Spaß an erster Stelle stehen.  Natürlich wollen wir uns auch weiterentwickeln. Wir sind gespannt wo uns unsere Reise hinführt. Ob Vorbilder dabei für uns eine Rolle spielen, erfahrt ihr im nächsten Bericht.

Bis bald

Henrike und Rebekka


„Junge Schiris brauchen unsere Unterstützung, Begleitung und Betreuung“

- 13.07.2017

Interview mit dem neuen Schiedsrichterwart Udo Ehlert

 

Seit dem letzten Verbandstag hat der HVSH einen neuen Schiedsrichterwart: Udo Ehlert hat dieses Amt übernommen und ist nun für die Schiedsrichter in Schleswig-Holstein verantwortlich. Grund genug, um Udo Ehlert etwas genauer vorzustellen und mit ihm über den Stand der Dinge im Schiedsrichterwesen, Probleme und Pläne für die Zukunft zu sprechen.

 

Das nennt man eine Handball-Vita: Udo Ehlert wurde in Flensburg geboren, wo er im Alter von zehn Jahren beim IF Stjernen Flensborg mit dem Handballspielen begann. Nach einem Umzug ging es bei der SG Mittelangeln weiter, wo der heute 53-Jährige weitere 30 Jahre aktiv war und sich in dieser Zeit gelegentlich auch als Jugendtrainer engagierte. Nach drei weiteren Jahren bei der DGF Flensborg hat Udo Ehlert seine spielerische Karriere dann beendet. Seit 1982 ist der Soldat zudem ununterbrochen als Schiedsrichter auf HVSH-Ebene aktiv und wurde als Kampfrichter in den höchsten Bereichen sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League sowie bei Länderspielen eingesetzt. Darüber hinaus hat der verheiratete Vater von zwei Kindern schon viel Erfahrung als Funktionär und war im KHV Flensburg Schiedsrichterlehrwart sowie seit 2009 Schiedsrichterwart. Zudem war er im Bezirk Nord bis zur Auflösung 2007 Schiedsrichterwart und von 2007 bis 2013 Schiedsrichteransetzer für Senioren im Bereich des HVSH.

 

Hallo Herr Ehlert, wie kam es dazu, dass sie sich als Schiedsrichterwart zur Wahl gestellt haben?

 

Nachdem Dierk Petersen für das Amt des Präsidenten vorgeschlagen wurde und es darum ging, ein Team aufzustellen, kam er auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen könnte für dieses Amt zu kandidieren. Nach guten, fruchtbaren Gesprächen, in denen wir letztendlich übereinstimmend unsere Ziele für die zukünftige Verbandsarbeit herausarbeiten konnten, entschied ich, mich dieser schweren Aufgabe zu stellen.

 

Wie beurteilen sie die Entwicklung im Schiedsrichterwesen in den letzten Jahren?

 

Die Lage ist sehr ernst. Die Zahlen der einsetzbaren Schiedsrichter sind auf allen Ebenen in Schleswig-Holstein rückläufig. Zwar gibt es gute Initiativen, die in den vergangenen Jahren immer wieder viele junge Menschen zum Schiedsrichter ausgebildet haben, allerdings erweist es sich als zunehmend schwerer, diese Menschen dauerhaft als Schiedsrichter an den Handballsport zu binden. Selbst Schiedsrichter, die bereits die Ebene des DHB erreicht haben, bilden hier keine Ausnahme.

 

Wo sehen sie die Hauptprobleme dafür?

 

Der Sport steht, sofern er nicht dazu beiträgt, den Lebensunterhalt zu finanzieren, in der heutigen Gesellschaft zunehmend in Konkurrenz zu Ausbildung und Familie. Es gibt verschiedene Übergänge zwischen Lebensabschnitten, wo der Mensch Entscheidungen treffen muss. Nach dem Abitur steht z.B. die Entscheidung über den Studienort an, die oft dazu führt, dass junge Schiedsrichter in einer Phase, die manchmal schon eine Förderung ist, nicht mehr bereit sind, diese zusätzliche Belastung zu tragen. Gleiches gilt, wenn eine Entscheidung hinsichtlich Familienplanung, Hausbau, etc. ansteht.

 

Ein weiteres Problem ist die Bereitschaft der Schiedsrichter, dem Druck durch oft unangemessene und intensiv vorgetragene Kritik zu begegnen. Man muss heute davon ausgehen, dass nahezu jedes Spiel, zumindest auf Landesebene, in irgendeiner Form durch Bildmaterial den Weg in die Sozialen Netzwerke findet und dort auch kommentiert und diskutiert wird. Das ist nicht jedermanns Sache. Aber auch der Umgang miteinander in der Sporthalle ist nicht immer unkritisch zu bewerten. Man darf hierbei nicht außer Acht lassen, dass die Schiedsrichter, selbst wenn sie im Gespann antreten, die einzigen am Spiel beteiligten Personen sind, die sich nicht in einer Gruppe befinden. Eine Gruppe, die mit ihren sozialen Funktionen auch helfen kann, die beschriebenen Probleme zu ertragen, fehlt dem Schiedsrichter, zumindest im Spiel und kurz danach.

 

Wie wollen sie diese Probleme angehen?

 

Wir müssen insbesondere bei den Vereinen ein grundsätzliches Verständnis dafür entwickeln, dass diese, sofern sie am Spielbetrieb teilnehmen wollen, neben der handballerischen Ausbildung auch immer die Schiedsrichterausbildung im Blick behalten müssen. Als Verband müssen wir hier unterstützen und ggf. koordinieren. Zur Zeit sind die Vereine und die Kreise für die Grundschulung der Schiedsrichter zuständig, da gibt es Kreise, wo das ganz hervorragend läuft, aber man darf nicht verhehlen, dass es auch Kreise gibt, in denen niemand ehrenamtlich für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen werden kann und die Ausbildung somit nicht optimal verläuft, sofern sie überhaupt stattfindet. Genau hier müssen wir ansetzen und unsere Unterstützung anbieten.

 

Wie kann man junge Handballer dazu bringen, sich für eine Laufbahn als Schiedsrichter zu entscheiden?

 

Ich habe nicht das Gefühl, dass es ein wirkliches Problem ist, junge Menschen dafür zu begeistern, Schiedsrichter zu werden. Man muss sie oft nur ansprechen, aber da fehlt es bisweilen auch mal am Engagement der „alten Säcke“. Das „Dabeibleiben“ ist, wie eingangs erwähnt, das viel größere Problem.

 

Haben sie weitere Ideen, diesen wichtigen, aber oft undankbaren Job schmackhaft zu machen?

 

Ein Schlüssel liegt bereits in Ihrer Frage versteckt. Denn warum ist der Job des Schiedsrichters undankbar? Die fehlende Anerkennung ist ein grundlegender Faktor dieses Zustandes. Anerkennung kann natürlich finanzieller Natur sein. Das ist sicherlich auch wichtig und nicht zu verkennen, für die Zufriedenheit in der Funktion ist jedoch die ehrliche Anerkennung durch alle Beteiligten viel wichtiger. Nehmen sie z.B. mal ein Jugendspiel, wo in der Regel viele Eltern anwesend sind. Da finden sie doch keinen, der nach dem Spiel zu seinem Kind geht, um zu sagen, wie schlecht es gewesen ist. Nein, sie bekommen Anerkennung für die erbrachte Leistung, egal, ob dieses Spiel verloren oder gewonnen wurde. Anders ist es beim Schiedsrichter, für den es, egal wie die Leistung objektiv zu bewerten wäre, vielfach Kritik gibt.

 

Und wie sollte man dem begegnen?

 

Junge oder neu ausgebildete Schiedsrichter brauchen Unterstützung und Anerkennung direkt in der Sporthalle. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass ein flächendeckendes Coaching für diese Schiedsrichter erfolgen muss. Es reicht eben nicht, Schiedsrichter auszubilden, man muss sie auch begleiten und betreuen. Und hier kommen dann auch wieder die Vereine ins Spiel, denn der Verband hat bei Weitem nicht genügend Ressourcen, dies alleine zu gewährleisten. Insofern ist es notwendig, die Aufgaben der Ebene angemessen gerecht zu verteilen.

 

Was empfehlen sie Schiedsrichtern generell für ihre Aufgabe?

 

Neben der notwendigen Physis glaube ich, dass ein wichtiger Schlüssel die eigene Authentizität ist. Wenn ich mich natürlich gebe und von vornherein alle das Gefühl haben, auf Augenhöhe zu agieren, hilft das ungemein. Natürlich muss ich auch unangenehme Entscheidungen treffen, diese konsequent vertreten und somit auch die Autorität des Schiedsrichters in den Vordergrund rücken. Aber es fällt allen Beteiligten wesentlich leichter, dies zu akzeptieren, wenn ich authentisch wirke.
Ein weiterer Punkt ist, dass man mir als Schiedsrichter den Spaß an der Aufgabe anmerken sollte. Ein Lächeln kann auch im Sport manchmal viele Konflikte einfach beiseite räumen. Laufe ich jedoch 60 Minuten mit ernster, versteinerter Miene über das Spielfeld, bekomme ich sicherlich ganz schnell Probleme. Später spielen in einer Schiedsrichterkarriere sicher auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Aber wenn man die Aufgabe des Schiedsrichters erkannt und die Herausforderungen angenommen hat, kommt das in der Regel schon von alleine. Ich denke da an Spiel Vor- und Nachbereitung, Weiterbildungsbereitschaft oder selbstkritische Verhaltensanalysen, um hier nur ein paar Dinge zu nennen.

 

Wie sollten Interessierte am besten vorgehen, um Schiedsrichter zu werden und ggf. in den Kadern aufzusteigen?

 

Oftmals genügt schon ein Blick auf die Webseiten der Verbände, um fündig zu werden. In der Regel stehen hier die Ausschreibungen der Lehrgänge langfristig bereit. Aber auch der Gang zum Vereinsschiedsrichterwart ist nie verkehrt. Er verfügt normalerweise über die nötige Erfahrung, hier weiterzuhelfen. Hat man dann den Entschluss gefasst, auch in höheren Ligen zum Einsatz zu kommen, sind natürlich Einsatz und kontinuierliche Weiterbildung die Schlüssel zum Erfolg.

 

Gelegentlich stimmt auch die Einschätzung der Beobachter nicht unbedingt mit der der Vereine, Trainer und Spieler überein. Würden sie sich da eine andere Gewichtung bzw. klarere Vorgaben zur Regelauslegung wünschen?

 

Nein, die Vorgaben und Auslegungen sind grundsätzlich gut geeignet und auch in Ihrer Art gut verständlich. Die Diskrepanz in der unterschiedlichen Wahrnehmung, die Sie hier ansprechen, beruht meines Erachtens auf anderen Gründen. Zum einen ist die Weiterbildungsmöglichkeit der Schiedsrichter in den unteren Ligen, und da zähle ich auch Spielklassen im Landesspielbetrieb dazu, bei weitem nicht geeignet, den Vereinen eine verlässliche Regelauslegung der verschiedenen Gespanne zu präsentieren. Das ist bedauerlich, lässt sich aber bei einer Lehrmaßnahme pro Jahr und Schiedsrichter nur schwer verbessern. Hier ist dann die Eigeninitiative der Schiedsrichter gefragt, sich, wie schon gesagt, weiterzuentwickeln.

 

Zum andren sind die verschiedenen Voraussetzungen, mit denen die Beteiligten in ein Spiel gehen, auch Grundlage für die Betrachtung der jeweiligen Spielszenen. Hier sind oft Kleinigkeiten entscheidend, eine eigentlich gute Leistung in ein vermeintlich weniger gutes Licht zu rücken. So ist das Thema Vorteilsgewährung und spätere Bestrafung immer wieder ein „Zankapfel“ während und nach dem Spiel. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Pfiff „gegen mich“ subjektiv zunächst erstmal als falsch empfunden wird und die Emotionen in Gang setzt, die sich nach außen in Unverständnis und Kritik entladen.

 

Haben sie Ideen, Vorschläge oder Wünsche für ‚übergeordnete Gremien‘ in Bezug auf das Schiedsrichterwesen?

 

Wenn Sie mit den übergeordneten Gremien den DHB ansprechen, kann ich noch keine belastbare Aussage treffen, da ich hier noch keinen tiefgreifenden Einblick gewinnen konnte. Mein Schiedsrichterlehrwart berichtet mir jedoch, dass im Lehrwesen ein gutes Netzwerk entstanden ist, welches in Ausbildungs- und Regelfragen vorbildlich zusammenarbeitet.

 

Was würden sie sich abschließend von den Spielern, Trainern und Vereinen im Umgang mit den Schiedsrichtern wünschen?

 

Ich wünsche mir von allen Beteiligten, explizit aber auch von einigen Schiedsrichterkollegen, manchmal etwas mehr Gelassenheit. Wir bewegen uns auf einer Ebene des Sports, wo der Spaß und das Hobby im Vordergrund stehen. Auch mit der zum Spiel gehörenden Rivalität im Handballsport dürfen wir unter keinen Umständen den notwendigen Respekt voreinander verlieren bzw. die gebotene gegenseitige Toleranz vernachlässigen.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben!


Anpfiff - Mehr Frauen im Spiel - WM 2017 - Handball erleben

- 23.06.2017

Seit 2013 kommen die Frauenbeauftragten der Landesverbände regelmäßig zu den Projekttreffen "Apfiff - Mehr Frauen im Spiel " zusammen, um gemeinsam Lösungswege für mehr Frauen als Funktionärinnen im Handball zu erarbeiten. Dieses Jahr fand das Treffen vom 16.- bis 18. Juni in Wismar statt, wobei sich die Frauenkommission im Jahr der Heim-WM der Frauen etwas besonderes überlegt hat. Jeder Landesverband durfte ein weibliches Schiedsrichtergespann melden, welches beim Junior-Wismar-Cup gepfiffen hat, während die Frauenbeauftragten an dem Projekt arbeiteten. Sechs Schiedsrichtergespanne haben in zwei Hallen die Spiele des Bestenvergleichturniers der weiblichen D-Jugenden geleitet, in denen Landes- und Vizemeister aus den neuen Bundesländern und Berlin gegeneinander antraten.

 

Stellvertretend für den Handballverband Schleswig-Holstein nahmen wir, Henrike Broscheid und Rebekka Kraft, an der Maßnahme in Wismar teil. Da jedes Spiel in Zusammenarbeit mit einem Coach ausgewertet wurde, konnten wir uns sportlich weiterentwickeln.
Der Austausch der Schiedsrichterinnen stand bei der Kampagne ebenfalls im Vordergrund. So haben wir uns über die Unterschiede in den Landesverbänden unterhalten und über Erlebnisse und Erfahrungen berichtet. Im Rückblick kann man sagen, dass es ein erfolgreiches und spannendes Wochenende war - nicht nur in sportlicher Hinsicht.
 

Die Kampagne endet jedoch nicht mit diesem Wochenende. In den kommenden Monaten bis zur Frauen-WM im Dezember werden wir euch in lockerer Reihenfolge zu verschiedenen, interessanten Themen etwas berichten. Vorbilder, Rituale und der Blick in die Sporttasche sind nur ein kleiner Ausblick.
Abschließend treffen sich die Schiedsrichtergespanne der Kampagne zusammen mit der Frauenkommission im Dezember, um gemeinsam eine Bilanz zu ziehen und ein WM-Spiel zu erleben.


Zentrale Schiedsrichtergrundausbildung im HVSH vom 23. - 25. Juni 2017

- 24.03.2017

Der Handballverband Schleswig-Holstein möchte sehr gern auch in diesem Jahr die Vereine bei der Findung und Qualifizierung von Sportfreunden/-innen zum Erwerb des Schiedsrichterausweises unterstützen. Dazu findet wieder ein zentraler Grundausbildungskurs in Malente statt. Hierfür hat der Handballverband Schleswig-Holstein 100 Ausbildungsplätze reserviert.

 

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen bis zum 17.04.2017.

 

Weiteren Informationen könnt Ihr der Einladung entnehmen. Ebenso wie für die Lehrwesen-Seminare steht auch hier die ONLINE-ANMELDUNG zur Verfügung. Bei Fragen meldet Euch gern bei Sandro Berg.


Wie viel Geld erhalten die Schiedsrichter in den Landesverbänden?

- 16.11.2016

Schiedsrichter bereiten sich auf die neue Saison 2016/2017 vor

- 07.07.2016

Regeländerungen, Einführung des Spielberichts online, Videoanalysen und die Athletik standen auf dem Programm der Saisonvorbereitung für die Schleswig – Holsteinischen Schiedsrichter des Verbandes.

Dazu kamen am Wochenende 02.07.-03.07.2016 die Schiedsrichterteams der Schleswig–Holstein- und der Landesliga in Bad Malente zusammen.

Eine Vielzahl der Schiedsrichter sind zudem noch als Trainer unterwegs, die ihr Wissen in den Schiedsrichterlehrgang einbringen konnten.

Das Motto „Schiedsrichter bilden Schiedsrichter aus“, hat sich vollends bewährt.

Die Referenten Mirco Drews, Jonas Dieckmann, Patrick Setter und Kimberly Seemann haben einen guten Job gemacht, wie die teilnehmenden Schiedsrichter zu berichten wussten.

Interaktiv und in Gruppen wurden die Themen, im Schwerpunkt die Regeländerungen, in Wort, Bild, praktischen Übungen in der Sporthalle und Videoanalysen, herausgearbeitet und der Lehrmeinung, beziehungsweise Auslegung auf der Platte, zugeführt.

Wir können mit der Saisonvorbereitung der Schiedsrichter sehr zufrieden sein, resümiert der Schiedsrichterwart Sandro Berg.


Zentrale Schiedsrichtergrundausbildung im HVSH vom 24.-26.07.2016

- 21.03.2016

Die Durchführung eines regelgerechten Spielverkehrs erfordert, dass geeignete und gut ausgebildete Schiedsrichter in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.

 

Der Handballverband Schleswig – Holstein  möchte sehr gerne die Vereine unterstützen, indem er einen zentralen Schiedsrichtergrundkurs zur Qualifizierung und Erwerb des Schiedsrichterausweises allen Vereinen anbieten kann. Dazu hat der Handballverband Schleswig – Holstein 100 Ausbildungsplätze reserviert. 

 

Weiteren Informationen könnt Ihr der Einladung entnehmen. Bei Fragen und Anmerkungen meldet Euch gern bei Sandro Berg.


Feedbacks der SR vom Eulen-Cup in Tarp

- 08.09.2015

Auszüge der Rückmeldungen (Feedbacks) der lehrgangsteilnehmen Schiedsrichter – Schiedsrichterteams im Rahmen des Eulen–Cups 2015

Hallo Sandro,

Zufrieden war ich mit der Organisation des Regeltests und Fitnesstests. Der gemeinsame Shuttle Run (Simulation Spiel) hat Spaß gemacht. Auch die Beförderung mit dem Bus zum/vom Hostel hat gut geklappt. Das Essen war okay. Die Spiele waren von außerordentlich guter Qualität. Wir durften den deutschen Vizemeister wB und die Partie HSV Hamburg/Flensburg (mC) leiten, was viel Spaß gemacht hat. Aber natürlich als erste Spiele nach einem langen Sommer herausfordernd war. Die Coaches war sehr kompetent und freundlich. Das Wichtigste: Sie hielten mit Kritik nicht aus Freundlichkeit hinterm Berg – das war sehr gut.

Verbesserungsbedürftig war die Ausschilderung bei Ankunft. Matthias und ich sind auf dem Gelände etwas umhergeirrt, weil wir nicht wussten, wo der Regeltest stattfindet. Auf dem Plan stand Aula, die aber abgesperrt war.

Ansonsten kann ich nicht viel sagen, da ich leider Samstagmittag gehen musste. Dafür möchte ich mich nochmals außerordentlich entschuldigen. Mittlerweile habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben und kann sagen, dass ich die Zeit wirklich gebraucht habe.

Schließlich noch: Vielen Dank für die gute Betreuung, die weiteren Ansetzungen und Dein damit entgegen gebrachtes Vertrauen!

Beste Grüße

Hendrik

 

Hallo Sandro, ich fand den Lehrgang sehr gelungen, besonders der Ausdauertest, aber auch das Coaching vor Ort und die Zusammenarbeit. Genau so weiter machen :-)

Mit sportlichen Grüßen

Thorben Kreutzfeldt

VfL Bad Schwartau -stellv. Schiedsrichterwart Handball

 

Moin Sandro,

hier mal mein Feedback zum Lehrgang:

Unterkunft

Das Hostel war meiner Meinung nach als Unterkunft gut geeignet. Der Landgasthof ist natürlich nochmal eine Nummer schöner und auch wegen seiner Lage besser geeignet, aber das Hostel war auch in Ordnung. Unglücklich fand ich die Regelung mit dem Shuttle um 6 Uhr morgens zur Halle in Tarp. Mein Vorschlag für nächstes Jahr (angenommen wir bekommen den Landgasthof nicht) wäre, das zentralisierte Essen wegzulassen und das Budget für die Verpflegung in den Hallen dafür etwas erweitern. Das wichtigste Argument dafür ist, dass man dann bis zu 1,5 Stunden länger schlafen kann, da man direkt zur entsprechenden Halle fahren kann.

Theoretischer/Praktischer Test

Zu diesem Punkt kann man ja nicht viel sagen, da dies vorgegeben ist. Einziger Kommentar dazu vielleicht: Der "Gespann-Lauftest" mit den Ansagen dazwischen, war teilweise sehr schlecht zu verstehen und daher nur bedingt umsetzbar.

Theoretische "Besprechungen"

Diesen Teil fand ich sehr gut gelungen. Es wurden die wichtigen Punkte gut übermittelt und mit dem Thema "Stoßen" in der Luft ein guter Schwerpunkt gesetzt. Die Einbindung von uns Schiedsrichtern und das Zeigen der Videos fand ich ebenfalls gut.

Einzig die (rhetorische) Art des Vortrages war teilweise ein wenig "von oben herab".

Letzer und wohl wichtigster Punkt:

Betreuung in den Hallen

Hier kann ich natürlich nur für die Hallen sprechen in denen ich auch war (Samstag-Dänemark und Sonntag-Lindewitt). In beiden Hallen war dabei die Verpflegung auf sehr hohem Niveau. Dies hat mir sehr gut gefallen und trägt auch zur Motivation der Schiedsrichter bei und sollte deshalb auch unbedingt beibehalten werden.

Beim Coaching muss ich dir leider von Licht und Schatten berichten. Samstag hatten wir … als Coach. Dies ist leider der Schatten Teil. Er war leider total fixiert auf das Gespann das auch das wJA Finale gepfiffen hat und hatte die anderen beiden Gespanne kaum beachtet. Auch wenn man als "beobachtendes Gespann" Kritik an dem Final-Gespann geäußert hat wurde dies meist unberechtigt und kompromisslos von … zurückgewiesen. Dies artete irgendwann soweit aus, dass … sagte, dass wir (Also Louis und ich und auch das dritte Gespann) nicht kritikfähig wären und er sich deswegen keine Mühe mehr machen möchte. Also alles in allem eine sehr seltsames und für mich unverständliches Verhalten.

Am Sonntag hat uns dann … gecoacht, der seinen Job sehr gut gemacht hat. An diesem Tag konnten wir bei uns richtig Verbesserungen bei der Spielleitung feststellen. Dazu brachte … hier auch noch einen Funken Humor mit rein, sodass wir alle an diesem Tag viel Spaß und Erfolg hatten.

Soweit dazu. Wenn du irgendwo zu fragen hast, immer gerne.

Beste Grüße

Philipp

 

Lieber Sandro,

mir hat das Wochenende in Tarp Spaß gemacht und auch sehr weitergeholfen. Am besten fand ich dass wir einen Coach hatten der uns motiviert und weitergeholfen hat. Schade fand ich dass wir so früh aufstehen mussten und auch erst spät ins Bett gekommen sind.

Liebe Grüße Mats

 

Hallo Sandro,

hier mein Blitzlicht:

Ich fand das Wochenende sehr gut, besonders die Organisation für mich einen Schiedsrichterpartner zu finden, sodass ich doch noch Einiges dazu lernen konnte. Die Coaches an den beiden Tagen waren sehr freundlich und haben uns noch viele Dinge dazu beigebracht, die man vorher noch gar nicht so beachtet hat. Trotz der langen Tage wurde es nie langweilig und auch die Nachbesprechungen führten nicht dazu, dass man einschläft. Sie waren interessant gemacht und halfen motiviert in den nächsten Tag zu starten. :)

Wobei eine Stunde Schlaf mehr wäre bestimmt nicht schlecht gewesen.

LG, Finja

 

Hallo Sandro,

Das Turnier und der Lehrgang auch mit Videoanlayse waren sehr hilfreich und haben mich weitergebracht. Vor allem habe ich die Videoanalyse sehr gut empfunden da man was direkt aus der Praxis anschaulich gehabt hat und dieses zu diskutieren. Am Samstag die Darstellung der gefilmten Gespanne war interessant was die Unterschiede zwischen Realität t und was sie gepfiffen haben zu sehen. Nur hatte ich zwei Sachen die zu verbessern wären:

- Dadurch das es kein Kampfgericht gab kam man nicht in Ruhe dazu die anderen Gespanne zu beobachten.

- die beiden Coaches die uns einen Bericht gegeben haben waren extrem unterschiedlich in der Intensität und es kam hauptsächlich etwas von den Coaches

Gruß

Matthias

 

Mir hat der Lehrgang sehr gut gefallen. Es war sehr hart, aber man hat sehr viel gelernt.

LG Joost

 

Hallo Sandro,

Der Eulencup war für mich eine tolle Sache als Schiedsrichter. Ich habe dadurch viel Neues gelernt und habe weitere Einblicke in die "Welt des Schiedsrichters" bekommen. Der ganze Ablauf war für mich sehr gut. Also solltet ihr es das nächste Mal genauso machen wie jetzt.

MfG Jannis

 

Hallo,

mir hat das Lehrgangswochenende gut gefallen, da wir viele anspruchsvollere Spiele pfeifen konnten, was uns weiter gebracht hat. Des Weiteren war es klasse sich durch das filmen von Henning selbst beobachten zu können und eigene Fehler zu erkennen.

Mit freundlichen Grüßen

Jonas

Hi Sandro,
einmal meine Meinung/Ehrfahrung zum Eulencup 2015. Ich fand das Turnier an sich sehr gut und auch das wir genug Gespanne hatten in jeder Halle. Für die Saison nehme ich aus dem Turnier mit, dass man auch in eher ruhigeren Spielen die Konzentration hoch halten muss und dass wir die Progression noch etwas verfeinern können. Was Ihr besser machen könntet: da fällt mir jetzt nichts ein, ich finde dass auch Ihr einmal dafür ein großes Lob bekommen solltet, dass Ihr uns so gut unterstützt und auch wie ich finde die Lehrgänge an sehr guten Turnieren durchführt.
Lg Leroy


Hallo,

mir hat der Lehrgang in Tarp gut gefallen. Jonas und Ich durften interessante Begegnungen leiten, dies hat mir/uns Spaß gemacht und auch um eine Erfahrung reicher. Außerdem gefiel es mir, dass Hennig uns in Halle 1 über zwei Tage gefilmt hat, sodass wir uns beim Schiedsrichtern selber betrachten und auch gewisse Fehler erkennen konnten.

Jetzt freue ich mich auf die anstehenden Aufgaben in der Oberliga und bin mir sicher, dass dies eine weitere wichtige Erfahrung für mich sein wird.

Mit freundlichem Gruß

Patrick
 

Moin Sandro,

folgend mein schuldiges Blitzlicht zu unserem Lehrgang in Tarp:

Ein ganzes Wochenende pfeifen, das war in meinen Vorstellungen nicht das, was ich mir zu allererst für ein komplett freies Wochenende gewünscht habe.

Diese Gedanken im Vorfeld an den Lehrgang muss ich jedoch revidieren. Auch aufgrund der langen Pfeifpause von über einem Jahr, konnten mein Partner und ich wieder reinkommen, uns einspielen und viel durch das vor Ort geleistete Coaching mitnehmen. Für die neuen Aufgaben im NW-A fühlen wir uns durch das kompakte Wochenende nun gewappnet und freuen uns auf die ersten Ansetzungen.

Die Unterkunft und die Verpflegung habe ich als angemessen empfunden. Schön wäre es, sofern es möglich ist, dass man die Schiedsrichtergruppe ein wenig separiert und durch ein Geschenk - Turnier T-Shirt oder ähnlich- separiert und gesondert wertschätzt. Besonders für die Junggespanne und damit neuen im Kader wäre das eine Maßnahme, die die Gespanne langfristig binden könnte und jeder mit einem guten Gefühl aus dem Wochenende geht. Zudem sollte auf die Art & Weise der Ansprache gegenüber den Schiedsrichtern geachtet werden. Einen gradlinigen und klaren Ton favorisiere ich, jedoch sollte es nie genervt, abwertend oder arrogant rüberkommen. Diesen ersten Eindruck bei der Begrüßung zum Lauftest hatten jedoch sehr viele der Gruppe. Zumindest habe ich das den Gesprächen entnommen. Als junger Schiedsrichter würde ich mir in solch einer Situation eventuell nochmal Gedanken machen warum ich mir das antue. Denn sind wir ehrlich, einige werden in das Schiedsrichterwesen reingeschubst.

Alles in allem möchte ich mich nochmal für die Organisation und Durchführung bedanken.

Freuen wir uns nun auf die kommende und hoffentlich erfolgreiche Saison!

Gruß Sascha

 


Geschäftsverteilung Ansetzung Freundschaftsspiele...

- 03.07.2015

...nach § 8 Abs. 2ff. SR - Ordnung  (gültig ab 1.7.2015) neue Regelung zur Ansetzung von Freundschaftsspielen und –turnieren.

Diese Regelung ist an die neue DHB-SR-Ordnung angepasst, die ja ab 01.07.15 Gültigkeit hat. Ab sofort ist nach dieser Regelung zu verfahren. In Zweifelsfällen wendet Ihr Euch bitte an den Schiedsrichterwart des HVSH schiedsrichterwart@hvsh.de.

Die Spielleitungsentschädigungen sind auf Seite 2 der Regelung aufgeführt. Es wird nicht mehr unterschieden, ob der Bundesligist ein Heim- oder Auswärtsspiel hat.

Wolfgang Jamelle - DHB SR-Wart 3.Liga


Die Tatsachenfeststellung des Schiedsrichters oder

- 08.11.2013

„War dieses Tor spielentscheidend, verfügt das Sportgericht im Handballsport die Neuansetzung des Spiels", erläutert Heinz Winden in einem Artikel über das Für und Wider der Tatsachenfeststellung des Schiedsrichters. Die Diskussion über Tatsachenentscheidungen und Neuansetzungen ist angesichts des Phantom-Tors von Stefan Kießling in der Fußball-Bundesliga derzeit sportartübergreifend. Während im Fußball der Weltverband FIFA die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters als unumstößlich verteidigt, ist die Situation im Handball eine andere. Heinz Winden, als früherer DHB-Vizepräsident Recht, erläutert die rechtliche Lage im Handball. (handball-world)

Die Tatsachenfeststellung des Schiedsrichters oder „Die unmögliche Tatsache“

von Heinz Winden

In dem Gedicht "Die unmögliche Tatsache" von Christian Morgenstern ist Palmström, gerade von einem Fahrzeug überfahren und schwerverletzt, dennoch felsenfest überzeugt, der Unfall kann in Wirklichkeit nicht passiert sein, denn in dieser Straße darf laut Straßenverkehrsordnung kein Fahrzeug fahren. Folglich ist es unmöglich, dass ihn ein Auto überfahren haben kann! Und er kommt zu dem Ergebnis: "Nur ein Traum war das Erlebnis", weil, so schließt er messerscharf, "nicht sein kann, was nicht sein darf."

Auch im Sport müssen wir mit der „unmöglichen Tatsache“ leben, jedoch in umgekehrter Weise. Denn hier darf nicht nur, sondern muss sogar sein, was nicht sein kann, was nicht wa(h)r. Im Sportrecht benötigen wir die normative Vermutung für die Richtigkeit des geschilderten (evtl. objektiv falschen) Tatbestandes, nämlich der Tatsachenfeststellung des Schiedsrichters aufgrund eigener, subjektiver Wahrnehmung (Regel 17:11, § 55 DHB-Rechtsordnung). Diese Tatsachenfeststellung ist örtlich und zeitlich beschränkt und zwar auf den Wettkampfbereich und auf den Zeitraum, in dem der Schiedsrichter Maßnahmen treffen kann.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Richtigkeitsvermutung in anderen Rechtsbereichen kann der Vermutungs- oder Tatsachengegner im Sportgerichtsverfahren nicht den Beweis des Gegenteils antreten. Die sportrechtliche Vermutung der Richtigkeit schiedsrichterlicher Tatsachenfeststellung ist unwiderlegbar. Obwohl die Wahrnehmung des Schiedsrichters u. U. nicht der Wirklichkeit entspricht, gilt sie als Tatsache. Und Tatsachen sind denkgesetzlich unwiderlegbar und damit unanfechtbar. Folglich und unstreitig gilt hier das ungeschriebene Gesetz des Beweismittel- und des Beweisführungsverbots z. B. durch Zeugen oder Videoaufzeichnung.

Der Schiedsrichter gilt in seiner Wahrnehmungsfähigkeit als unfehlbar. „Dies muss so sein und ist im Interesse der zügigen und gesicherten Abwicklung eines Spiels und des gesamten Spielbetriebs hinzunehmen, auch wenn hierdurch gelegentlich die Prinzipien der Wahrheit und Gerechtigkeit zurückstehen müssen. Wenn die Widerlegung einer falschen Tatsachenfeststellung durch Zeugen oder eine Videoaufzeichnung zugelassen würde, müsste es aufgrund von Einsprüchen gegen die Wertung von Spielen in einem unerträglichen Maß zur Anordnung ihrer Neuansetzung führen. Eine Spielserie könnte kaum jemals fristgerecht zu Ende geführt werden“, so das DHB-Bundesgericht.

Die Fiktion der kognitiven Unfehlbarkeit des Schiedsrichters bezieht sich sowohl auf die positive wie auf die negative subjektive Wahrnehmung und Feststellung eines Vorgangs oder Zustands.

Vom besonderen Schutz der unwiderlegbaren Tatsachenfeststellung ausgenommen sind

  • die schiedsrichterliche Nichtwahrnehmung eines Ereignisses,
  • das Nichtwissen oder die Nichtfeststellung eines Vorgangs (z. B. Nichthören des Schlusssignals) oder
  • die sich gegenseitig widersprechenden bzw. ausschließenden Tatsachenfeststellungen eines Schiedsrichterteams.

In diesen Fällen obliegt es der Beweiserhebungs- und Beweiswürdigungskompetenz des Sportgerichts, welches Beweismittel es zur Erforschung des wahren Sachverhalts heranzieht. Mithin handelt es sich in dem Fall, in dem der Schiedsrichter eine Entscheidung trifft, die nicht auf seiner eigenen (irrigen) Wahrnehmung beruht, nicht um eine Tatsachenfeststellung und –entscheidung.

Hat der Schiedsrichter beispielsweise nach eigenem Bekunden nicht (genau) gesehen, dass/wie der Ball über die Torlinie zwischen den Torpfosten ins Tor gelangt ist oder hegt er diesbezüglich Zweifel, schlussfolgert jedoch aus andren Tatsachen (z. B. der Ball liegt im Tor, Spieler wie Zuschauer protestieren nicht, der Linienrichter macht keine gegenteilige Aussage), dass das Tor regulär erzielt worden ist und entscheidet dann auf Tor, so mag die Entscheidung situationsbedingt richtig sein. Es handelt sich in diesem Fall jedoch nicht um eine unwiderlegbare Tatsachenfeststellung, weil die Schiedsrichterentscheidung nicht auf seiner eigenen Wahrnehmung, sondern auf einer Geschehensschlussfolgerung beruht. War dieses Tor spielentscheidend, verfügt das Sportgericht im Handballsport die Neuansetzung des Spiels.

Im Interesse der Wahrheit und damit der Gerechtigkeit ist außerhalb der unwiderlegbaren Tatsachenfeststellung die Videoaufzeichnung ein taugliches Beweismittel wie jedes andere. Bei Terminengen des Spielbetriebs und in Eilverfahren kann die Videovorführung sogar das zweckmäßige Beweismittel sein, wenn sie beispielsweise eine Verfahrensvertagung zwecks weiterer Zeugenvernehmung überflüssig macht oder dem Gericht Hintergrundwissen und einen allgemeinen Überblick (z. B. über angeblich chaotische Geschehensabfolgen) vermitteln kann. Wie das Beweismittel an sich und seine Einführung in das Verfahren letztlich zu werten sind, hängt ausschließlich von der ihm zugemessenen Bedeutung in der sportrichterlichen Beweiswürdigung ab, die Bestandteil der Urteilsbegründung ist.

Im Gegensatz zur klaren Regelung im Falle der (irrigen) Tatsachenfeststellung des Schiedsrichters hat der Handballsport im Vergleich zu anderen Sportarten ein anderes Problem: Nach der internationalen Handballregel 17:11 sind auch die Beurteilungen eines Sachverhalts durch den Schiedsrichter und den Delegierten sowie die entsprechende Entscheidung unanfechtbar.

Die Beurteilung, d. h. die Bewertung einer Situation ist in einem höheren Maße menschlichen Fehlerquellen und Meinungsverschiedenheiten ausgesetzt als die subjektive, sensitive Tatsachenfeststellung. Die menschlichen Sinne trügen weniger, nicht weil sie immer richtig urteilen, sondern weil sie überhaupt nicht urteilen und der Irrtum meistens durch Gehirn und Verstand ausgelöst wird.

Führt schon die Tatsachenfeststellung aufgrund der unterschiedlichen neuronalen Vernetzungen im Menschenhirn  –  eine „Tatsache“ ist kein objektiver äußerer Vorgang oder eine Wahrnehmung von Auge und Ohr, sondern die individuelle Reproduktion von Gehirnreizungen  –  zu unterschiedlichen Tatsachenschilderungen mehrerer Zeugen desselben Vorgangs, so ist die  B e w e r t u n g  des Vorgangs in weit größerem Maße von subjektiven, individuellen Empfindungen, persönlichen Einstellungen, Wertvorstellungen und vom Denkvermögen des Urteilenden abhängig und somit auch weiter von der objektiven Gerechtigkeit entfernt.

Und der Schiedsrichter hat von allen Spielbeteiligten das erste Anrecht auf Irrtum. Werden doch an seine Fähigkeiten, in Sekundenbruchteilen einen Vorgang

  • visuell wahrzunehmen,
  • kognitiv zu erkennen,
  • intellektuell zu beurteilen und
  • judikativ zu entscheiden,

höhere Ansprüche gestellt als an Spieler, deren Fehler oder Versagen beispielsweise bei einem spielentscheidenden Elfmeter oder Siebenmeter-Wurf keiner Kritik ausgesetzt ist!

Aufgrund der gravierenden Auswirkungen ist die Unanfechtbarkeit der Tatsachenfeststellung und Beurteilung des Schiedsrichters (Delegierten) auf Spielverlauf, Spielstrafen und Spielergebnis zu beschränken und nicht auf über das Spiel hinausgehende Bestrafungen anzuwenden. Vorstehendem BG-Zitat ist damit immer noch Genüge getan. Es sind Konsequenzen aus der Fragestellung zu ziehen, ob ein Zivilgericht die Unanfechtbarkeit beispielsweise einer Disqualifikation wegen Tätlichkeit im Hinblick auf eine mehrmonatige Sperre bestätigen würde, wenn der Schiedsrichter sich geirrt hat („nicht die Nr. 4, sondern die Nr. 14 hat ihn geschlagen“).

Die Unanfechtbarkeit eines solchen Irrtums würde für einen Bundesligaspieler die Wirkung eines zeitweisen Berufsverbots zur Folge haben. Oder nimmt man allgemein die Beurteilung eines Verhaltens gegenüber dem Schiedsrichter, das in der Wertungsskale von Unsportlichkeit bis Tätlichkeit (zwei-Minuten-Hinausstellung bis 48 Monate Sperre) je nach subjektiven Bewertungsmaßstäben eingeordnet werden kann. Im Bereich des grundgesetzlich geschützten Rechts auf Beruf und Arbeit wird ein Zivilgericht die formelle Unanfechtbarkeit einer nachweislich falschen Tatsachenfeststellung oder Sachverhaltswertung durch den Schiedsrichter oder den Delegierten kaum bestätigen können, wohlgemerkt nur bezüglich der weitergehenden, individuellen Strafwirkungen, die über den Spielverlauf und das Spielergebnis hinausgehen.

Menschen irren und Schiedsrichterpersönlichkeiten gestehen einen erkannten Irrtum ein. Die zugestandene Irrtumsfähigkeit ist Voraussetzung für die Lernfähigkeit, diese wiederum ist ein Mitgarant für das hohe Niveau unserer Schiedsrichter im DHB. Und es spricht auch für die Schiedsrichtergilde, dass sie mit der auferlegten Unfehlbarkeit, welche eine erst- und letztinstanzliche Richterfunktion bezüglich der eigenen Wahrnehmung und damit in eigener Sache darstellt, nicht glücklich ist.

Heinz Winden


In Westfalen drohen flächenweite Spielabsetzungen aus Schiedsrichtermangel

- 29.08.2012

NOTSTAND - Es gibt zu wenig von ihnen: Handballschiedsrichter

Während die Profiligen teilweise schon im Spielbetrieb stehen, beginnen die Amateurrunden erst Anfang und Mitte September. So auch in Westfalen. Da aber droht Ungemach – aufgrund des akuten Schiedsrichtermangels denkt man über Verlegungen und gar eine Absage ganzer Spieltage nach.

 

Das Problem zieht sich durch den gesamten deutschen Handball – von der Elite bis in die Kreisklasse. Es gibt zu wenige Schiedsrichter. Und ohne Referees ist kein Handballspiel möglich. Wie die Neue Westfälische berichtet, ist in einigen Bezirken des Handballverbandes Westfalen der Notstand ausgebrochen. "Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist zwei Minuten nach zwölf", sagte Friedhelm Krietemeyer, der Staffelleiter der Bezirks- und Landesligen aus Minden.

Man plant nun Sondersitzungen der Kreisverantwortlichen, um Lösungen zu finden, denn es gibt schlicht zu wenig Unparteiische, um die Spiele zu pfeifen. Rund 66 Spiele alleine im Herbst stünden in Frage. Die wenigen Referees – alleine im Bezirksverband Nord stehen 99 zur Verfügung, um 92 Spiele an jedem Wochenende zu leiten – müssten Mehrfachansetzungen akzeptieren – das sei aber aufgrund der Überlastung auch keine Lösung. "Alle wissen seit Jahren um den Mangel, aber keiner hat etwas getan", betonte Schiedsrichterwart Gregor Finkemeier.

Auch in anderen Verbänden plagt man sich mit dem Mangel an Referees. So hat gerade erst der Handballverband Rheinland rund 17.000 Euro von seinen Vereinen eingefordert – Strafzahlungen aufgrund von zu wenigen Schiedsrichtern im Verein. Das Geld tut dem Verband sicher gut – allein, es sorgt noch nicht für mehr Männer und Frauen an der Pfeife. So bleibt vielen Spielleitern und Schiedsrichteransetzern in Zukunft wohl auch nur noch der Weg der Westfalen – "Kein Schiedsrichter vorhanden", heißt es dann lakonisch.

Quelle: handballworld.com

 

Hier stellen wir unseren HVSH-Schiedsrichter-Flyer zum Download zur Verfügung...

 


SR-Turnieradministrator / Nachwuchsgespanne

- 21.09.2011

Die Gewinnung und Förderung von neuen jungen Schiedsrichtern ist eine der Aufgaben, der sich der Schiedsrichterausschuss seit einiger Zeit vordringlich annimmt. Dabei ist uns insbesondere die Förderung der Nachwuchsgespanne in konzentrierten Praxisvorhaben wichtig.
Aus diesem Grund hat der SRA in dieser Saison einige personelle Maßnahmen weiter entwickelt oder neu getroffen:

  • Wir haben Coaches erfasst und benannt, die die Betreuung der Nachwuchsgespanne in den Maßnahmen übernehmen
  • Wir haben einen Leistungskader für die Nachwuchsgespanne definiert, in dem laufend die Gespanne erfasst werden
  • Wir haben einen Koordinator der Förderungsmaßnahmen dem Präsidium zur Berufung vorgeschlagen
  • Wir haben einen Administrator zur Erfassung der geeigneten Turniere im Landesverband benannt

Wir möchten euch bitten, an den Turnieradministrator Informationen zu Turnieren zu schicken, die wir auf Eignung für unsere Weiterbildungszwecke prüfen können, insbesondere sind wir interessiert an folgenden Kriterien:

  • Es soll sich um ein Jugendturnier der Altersklassen C bis A handeln
  • Das Turnier soll sich möglichst über mindestens ein ganzes Wochenende erstrecken
  • Für die Spielleitung sollen Gespanne eingesetzt werden können

Solltet ihr in eurem Verein Turniere durchführen, die euch geeignet erscheinen, so sendet bitte diese Informationen an unseren Turnieradministrator:

  • Name des Turniers, ausrichtender Verein
  • Datum des Turnier
  • Altersklassen im Turnier
  • Geplante Spielzeit
  • geplante Halle bzw. Hallen
  • Anzahl der Spiele / Bedarf an Schiedsrichtergespannen
  • Ansprechpartner

Bei Eignung würde der HVSH in Kooperation mit den KHV eine Auswahl der in Frage kommenden Nachwuchsgespanne für die Spielleitung in Abstimmung mit der Turnierleitung bereitstellen.
Die Kontaktdaten unseres Turnieradministrators sind:

Eitel-Friedrich Ebert
Telefon: 04192-813938
Mobil: 0171-3345368
E-Mail: handball-sr@efebert.de

Er wird die Informationen sammeln und steht eurem Verein als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die eingegangen Informationen werden im Ausschuss überprüft, bei Eignung werden wir mit dem Turnierverantwortlichen einvernehmlich abstimmen, in welchem Umfang das Turnier mit Nachwuchsgespannen unterstützt wird. Wir sind der Überzeugung, dass dies auch für eure Turniere ein positives Merkmal ist, mit dem ihr in euren Einladungen werben könnt.


kommissarische Ernennung SR-Wart

- 09.08.2011

Das Präsidium des HVSH hat am 08. August beschlossen, Sandro Berg als kommissarischen Schiedsrichterwart des HVSH zu ernennen. Er ist somit Vorsitzender des Schiedsrichter-Ausschusses und kraft Amtes Angehöriger verschiedener Kommissionen und Ausschüssen.

 


Landesliga Lehrgang Tagesordnung

- 31.05.2011

Liebe Sportfreunde,

 

unter dem unten aufgeführten Link erhaltet Ihr die Tagesordnung der Landesliga Lehrgänge.

Wir bitten den Ablaufplan zu beachten und wünschen allen Teilnehmern einen erfolgreichen Lehrgang.

Link: Entwurf Tageslehrgänge 2011.doc


6 Gründe dem Schiedsichterwesen auf die Sprünge zu helfen...

- 31.03.2011
  • Fördere den Handball und daher das Schiedsrichterwesen.
  • Kommunikation, Teamgeist, Selbstvertrauen, Durchsetzungskraft, 
  • Verantwortung, Vorbild.
  • Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer, Analytik, Spielverständnis.
  • Wir wollen den Handball-Spielbetrieb attraktiv mit gestalten.
  • Werbe für unsere Sportart und gebe Deine Erfahrungen weiter.
  • Handball hat Tradition. Für die Zukunft wollen wir sorgen bzw. Vorsoge treffen.

 

„Ich habe mich oft geärgert, weil keine Schiedsrichter erschienen sind.“

Ohne Schiedsrichter wäre Handball als Wettkampfsport nicht denkbar.

Wir möchten gerne mit Dir zusammenarbeiten und an der Entwicklung unserer Sportart teilhaben.

Entscheide Dich für diesen Job, denn er ist wichtig.

Man kann sich ausmalen, was bei einigen Spielen passieren könnte, wenn es keine Schiedsrichter gäbe.

Junge Menschen können bei diesem Job obenrein sehr viel für ihr Berufsleben lernen. 

„Mach mit. Du kannst Karriere  machen“.

 

weitere Informationen hier klicken...

 


 
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