Schliessen

AUSSCHREIBUNG: WEITERBILDUNG ZUM THEMA: INKLUSION - 09.06.2017

Eröffnung einer Handballmannschaft für Menschen mit Handicap – gekoppelt mit einer Trainingseinheit

 

Liebe Handballfreundinnen und Handballfreunde,

Liebe Interessierte im Bereich Inklusion,

 

alle Jahre wieder beginnt zum Ende des Jahres die Planung der Aus- und Weiterbildung für Lizenzinhaber, aber auch interessierte und wissbegierige Trainerinnen und Trainer sind auf der Suche nach attraktiven Veranstaltungen.

 

Dabei ist es uns wichtig, dass wir immer wieder neue und aktuelle Themenbereiche betrachten und ansprechen.

 

Aus diesem Grund haben wir uns in diesem Jahr auch dem Thema Inklusion angenommen und eine Weiterbildung zu diesem Thema in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf mit dem Fortbildungsprogramm BLICKWINKEL in den Weiterbildungskalender aufgenommen.

 

Die Eckdaten des Lehrgangs:

Thema:         Eröffnung einer Handballgruppe für Menschen mit Handicap – gekoppelt mit einer Trainingseinheit

Kooperationspartner:      Evangelische Stiftung Alsterdorf mit dem Fortbildungsprogramm BLINKWINKEL

Datum:          02.09.2017

Uhrzeit:         10:00 – 14:00 Uhr

Ort:                 Flensburg Akademie, Jens-Due-Weg 1, Flensburg

Referenten: Britta Jänicke und Katharina Pohle

Anerk.:          5 LE für die C- und B-Lizenz

Teilnehmer: Teilnehmen können sowohl Lizenzinhaber, aber auch Interessierte Handballer

Kosten:         45,-€ für Lizenzinhaber

                        30,-€ ohne Lizenz

 

Themenbeschreibung:

Die Weiterbildung am 02.09.2017 beschäftigt sich mit der Thematik, wie man als Verein eine Handballgruppe für Menschen mit Handicap eröffnet. Dabei gehen die Teilnehmer zusammen mit den Referenten darauf ein, was vorab organisiert werden muss, über welche Vereine und Organisationen man die Gruppe bewerben kann, aber betrachten gleichzeitig auch die praktische Umsetzung der Trainingseinheiten. Am Ende der Veranstaltungen sollen alle Teilnehmer eine Vorstellung davon haben, welche Schritte man bis zum ersten Training der Handballgruppe beschreiten muss und wie man die Einheiten gestaltet.

 

Kleiner Ausblick:

In Hamburg hat sich bereits eine Liga für Menschen mit Handicap etabliert (Freiwurfliga). Vielleicht ist es in den nächsten Jahren möglich, diese Liga auch in Schleswig-Holstein einzuführen und/oder mit Hamburg einen gemeinsamen Spielbetrieb auf die Beine zu stellen.

 

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen!

 

Die Ausschreibung zum Download

15 neue C-Trainer - Ausbildung abgeschlossen - 31.03.2016

Geschafft! 15 Trainer absolvierten die C-Trainer-Ausbildung in Bad Malente.

Beginnend mit dem Kinderhandballgrundkurs an einem Wochenende, 4 Tage in den Herbstferien 2015 und letztendlich nochmal 4 Tage vom 28.-31.03.2016 in Bad Malente wurden 15 Trainer mit der C-Lizenz des Deutschen Handballbundes ausgestattet.

Das HVSH-Referententeam um Olaf Schimpf (Vizepräsident) und Mirko Spieckermann (Lehrwart) sowie Thomas Engler (Verbandstrainer) und Wolf-Dieter Goebel und die Trainer haben mit viel Spaß fünf Tage Handballtheorie und -praxis hinter sich. Jetzt heißt es die erworbenen Kenntnisse im täglichen Trainingsbetrieb anzuwenden. Inhalte der Ausbildung waren DHB-Ramentrainingskonzeption, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Trainingslehre, Techniktraining, Athletiktraining, Koordinationstraining und vieles mehr.

Wir bedanken uns bei allen Referenten und gratulieren zur bestandenen Trainerprüfung!

Trainerfortbildung in den Osterferien

- 19.04.2017

Während viele Handballer die Osterferien in Schleswig-Holstein für Urlaub nutzten, waren einige ihrer Trainer weiter fleißig und schlossen ihre Ausbildung zur C-Lizenz ab – oder begannen damit. Von Samstag bis Freitag kamen die insgesamt 53 Teilnehmer dazu im Sport- und Bildungszentrum in Bad Malente zusammen und absolvierten das Modul 1 bzw. 2. Während 24 von ihnen ihre Ausbildung bereits erfolgreich beendeten und sich nun C-Lizenz-Trainer des DHB nennen dürfen, haben 29 weitere Coaches mit dem ersten Teil begonnen, der in den nächsten Monaten fortgesetzt und im Sommer abgeschlossen wird.

Ferienzeit heißt für viele Urlaubszeit, doch nicht für alle. Denn die engagierten Trainer und Ausbilder des HVSH nutzten die Ferien, um die Ausbildung zur C-Lizenz fortzusetzen. Im Sport- und Bildungszentrum in Bad Malente

stand dabei von Samstag bis Dienstag zunächst für 24 Trainer das Modul 2 auf dem Programm, mit dem die C-Lizenz-Ausbildung abgeschlossen wurde. Nachdem die dafür geforderten Lehrproben schon im Vorfeld in kleineren Gruppen abgenommen wurden, wurden an den vier Tagen unter anderem die Themen 3:2:1-Abwehr, individuelles Angriffstraining, kooperative Abwehrausbildung, kooperative Abwehr und kooperatives Spiel sowie Tempospiel behandelt. Zudem sprachen die Referenten Mirko Spieckermann, Andreas Juhra, Wolf-Dieter Goebel, Sven Rusbült und Olaf Schimpf über das Handwerkszeug eines Trainers, Persönlichkeitsentwicklung, Pädagogik, Anti-Doping und sexualisierte Gewalt. Neben diesen Themen wurden auch die Lehrproben nachbereitet sowie über die Hausarbeiten mit einem Trainingsplan und einer Mannschaftsanalyse des eigenen Teams gesprochen. Nach der abschließenden Prüfung hatten dann alle Teilnehmer bestanden und der Deutsche Handballbund ist um 24 C-Lizenztrainer reicher.

Im nahtlosen Übergang begann danach für 29 weitere Coaches ihre Ausbildung zur C-Lizenz mit dem Modul 1. Von Dienstag bis Freitag standen dabei beispielsweise die Themen Spielfähigkeit, kleine Spiele, individuelle Abwehrausbildung und Technikerwerb sowie Finten und Täuschungen, Torwarttraining, Methodische Reihen, Grundspiele, Athletik und Gegenstoß auf der Agenda. Unterstützt wurden die Referenten und Teilnehmer in dieser Woche von der weiblichen C- und B-Jugend des VfL Bad Schwartau sowie der männlichen B-Jugend der HSG Wagrien, die als Demo-Teams zur Verfügung standen. Bis zum Sommer stehen für die 29 neuen C-Lizenz-Anwärter nun ebenfalls eine praktische Lehrprobe sowie eine Hausarbeit an, bevor die Ausbildung mit dem Modul 2 abgeschlossen wird und sich der HVSH zur kommenden Saison auf viele neue Lizenz-Trainer freuen darf.

Dementsprechend zufrieden äußerte sich auch der Lehrwart des HVSH, Mirko Spieckermann: „Herzlichen Glückwunsch an alle unsere neuen C-Lizenz-Inhaber, auch im Namen des Verbandes! Und einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Referenten sowie die Demo-Teams für ihren Einsatz trotz der Osterferien! Es war einmal mehr eine rundum gelungene Fortbildung, von der alle Trainer viel mitgenommen haben. Nun gilt es, die neuen Erkenntnisse in den jeweiligen Mannschaften umzusetzen und dabei wünsche ich viel Erfolg.“


117 Trainer in den Herbstferien aus- und weitergebildet

- 02.11.2016

Ab dem 15. Oktober nutzten 117 Trainer aus Schleswig-Holstein die Herbstferien, um ihre Ausbildung zum Lizenztrainer zu beginnen, fortzusetzen oder ihre Lizenz zu verlängern. Über eine Woche wurden dabei an unterschiedlichen Standorten verschiedene handballspezifische Inhalte der C-und B-Lizenz vermittelt. 

Am Wochenende des  15./16. Oktobers begann für 30 Trainer aus dem Handballverband Schleswig-Holstein in Tarp die Ausbildung zur C-Lizenz mit dem dafür notwendigen Kinderhandball-Grundkurs. Die Schwerpunkte lagen dabei auf Trainingsinhalten von der F- bis zur D-Jugend, für die die passenden Mannschaften der HSG Tarp-Wanderup als Trainings-Teams zur Verfügung standen. Zudem referierten Ex-Nationalspielerin Sabine Kalla und B-Trainer Hauke Grösch über Grundtechniken in Angriff und Abwehrschulung sowie Rechte und Pflichten eines Trainers.

Einen Schritt weiter waren bereits 25 Trainer, die ihre C-Lizenz-Ausbildung über vier Tage mit dem Modul 1 im Sport- und Bildungszentrum Bad Malente fortsetzten. Hiebei stand nicht nur das Thema  ‚Handwerkszeug eines Trainers‘, sondern auch  der ‚Technikerwerb‘ auf dem Plan. Nebst Theorie in verschiedenen Bereichen des Handballs, zählte auch die aktive Teilnahme an verschiedenen Übungen zum Lehrgangsprogramm. Als Demomannschaften stellten sich die männliche B- und A-Jugend der Bramstedter TS, die weibliche B-Jugend des TV Laboe und die weibliche A-Jugend des VfL Bad Schwartau zur Verfügung, sodass professionelle Referenten wie Klaus Feldmann, Wolf-Dieter Goebel und Andreas Juhra, Thomas Engler und Jugendnationaltrainer der Mädchen Frank Hamann ihre relevanten Themen und Fallbeispiele demonstrieren konnten. Hierbei referierten sie sowohl über verschiedene Methoden und Grundspiele als auch über Technikerwerb des Schlag- und Sprungwurfes.

Abschließend an das Modul 1 müssen die angehenden C-Trainer eine Hausarbeit zu einem ihnen vorgegebenen Schwerpunkt anfertigen.  Die extern abgenommene Lehrprobe ist letzter Prüfungsbestandteil des Ausbildungsmodells des HVSH. Während die einen Trainer sich mit ihrer Lehrprobe beschäftigten, fuhren 24 Coaches bereits zum letzten Teilmodul der C-Trainerausbildung. Neben Ausarbeitung der Lehrproben, wurde hierbei ein großer Fokus auf die technischen Feinschliffe des Handballs gelegt. Ob 3:2:1-Abwehr oder individuelles Angriffstraining: Die Referenten lehrten den Absolventen des Kurses abermals wichtige Bestandteile des Handballsports. 

Darüber hinaus können wir die B-Lizenz Weiterbildung `Torwarttraining im Leistungsbereich´ in der Flensburg Akademie ebenfalls als erfolgreich einstufen. In erster Linie galt es hier, den Teilnehmern diverse Torwartübungen, das Stellungsspiel des Torhüters, sowie die passende Einbindung ins Mannschaftstraining näher zu bringen. Referent Dirk Elvers konnte dabei zu Demonstrationszwecken auf Keeper des Nachwuchses der SG Flensburg-Handewitt setzen.

An der von Andreas Juhra geleiteten Weiterbildung mit dem Thema  `Angriffsspiel variabel gestalten – das Spiel mit zwei Kreisläufern, eine erfolgsversprechende Variante‘ nahmen in Schenefeld gleich 29 Trainer teil.

Dementsprechend zufrieden äußerte sich auch HVSH-Lehrwart Mirko Spieckermann nach diesem sehr umfangreichen Aus- und Weiterbildungsmarathon in den Herbstferien: „Ich finde es toll, dass so viele Trainerkolleginnen und Kollegen unser Angebot der Aus- und Weiterbildung annehmen. Das zeigt auch, dass wir mit der Themen- und Referentenauswahl sehr gut aufgestellt sind und die Interessen unserer Trainer treffen. Bereits jetzt planen wir den Weiterbildungskatalog für das Jahr 2017 mit vielen verschiedenen Inhalten. Gerne möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Referenten, die in diesem Jahr den Bereich Lehre unterstützt haben, bedanken – ohne euer ehrenamtliches Engagement wäre das nicht möglich!“


Neue C-Trainer - Ausbildung abgeschlossen

- 01.08.2016

Geschafft! 18 Trainer absolvierten die C-Trainer-Ausbildung in Bad Malente.

Beginnend mit dem Kinderhandballgrundkurs an einem Wochenende, 4 Tage in den Osterferien 2015 und letztendlich nochmal 4 Tage vom 23.-26.07.2016 in Bad Malente wurden 18 Trainer mit der C-Lizenz des Deutschen Handballbundes ausgestattet.

 

Das HVSH-Referententeam um Mirko Spieckermann (Lehrwart) sowie Thomas Engler (Verbandstrainer) und die Trainer haben mit viel Spaß in Zusammenarbeit mit den HVSH-Sommercamp 2016 vier Tage Handballtheorie und -praxis hinter sich. Jetzt heißt es die erworbenen Kenntnisse im täglichen Trainingsbetrieb anzuwenden. Inhalte der Ausbildung waren DHB-Ramentrainingskonzeption, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Trainingslehre, Techniktraining, Athletiktraining, Koordinationstraining und vieles mehr.

 

Wir bedanken uns bei allen Referenten und gratulieren zur bestandenen Trainerprüfung!


auf dem Weg zum C-Trainer

- 04.04.2016

Kinderhandball-Grundkurs absolviert und Teil 1 der C-Trainerausbildung hinter sich - vergangene Woche startete der neue C-Trainer-Ausbildungskurs in Bad Malente. 16 Trainer absolvierten das 1 Modul der C-Trainerausbildung vom 31.03.-03.04.2016. Wir bedanken uns bei allen Referenten, die den Teilnehmern mit viel Spaß in Theorie und Praxis ihr Wissen weitergegeben haben. Der zweite Teil der Ausbildung findet in den Sommerferien statt. Bis dahin haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe das Erlernte mit Ihrer Heimmannschaft zu üben. Zu Beginn des zweiten Ausbildungsteiles steht gleich die Abnahme der Lehrproben auf dem Programm.


Während viele Spieler Pause oder Ferien hatten, ...

- 03.11.2015

... bildeten sich knapp 90 ihrer Trainer weiter


22 Trainer und Trainerinnen haben im Oktober ihre Trainerprüfung bestanden und sind jetzt Inhaber der C-Lizenz des Deutschen Handballbundes. Und auch die nächsten angehenden C-Trainer haben bereits mit ihrer Ausbildung begonnen. Zudem wurden 24 Coaches weiter auf ihre Prüfung zur B-Lizenz vorbereitet und damit bei gleich vier parallelen Maßnahmen in den Herbstferien insgesamt knapp 90 Trainer weitergebildet. Für alle gilt es nun, das Gelernte im Trainingsalltag anzuwenden.

In den Herbstferien begann für 25 Teilnehmer ihre Trainerausbildung mit einem Kinderhandball-Grundkurs in Kiebitzreihe. 20 weitere angehende Trainer haben diesen Grundkurs, bei dem neben generellen Anforderungen für Kindertrainer beispielsweise die allgemeine und handballspezifische Koordination, Werfen, Fangen, Prellen sowie Manndeckung oder auch Kräftigung und Stabilisation thematisiert wurden, bereits absolviert.

Diese haben ihre Ausbildung nun in Tarp mit dem Modul 1 fortgesetzt. Der Schwerpunkt lag während der vier Tage auf dem Thema ‚Technikerwerb in den verschiedenen Bereichen des Handballsports‘, unterteilt in Finten und Täuschungen, Schlagwurf, Abwehr, Athletik sowie Pass und Passtäuschungen. Darüber hinaus haben die verschiedenen Referenten die Themen Methodik und Methodische Reihen, Grundspiele, Gegenstoß sowie Handlungsschnelligkeit, Koordination und Torwarttraining behandelt. Dabei wurde mit den Trainingsmannschaften auch die Videoschulung genutzt, wobei die Teilnehmer die Spielerinnen und Spieler zum Beispiel beim Werfen filmen und sie anhand des Videomaterials korrigieren mussten. Zudem probierten die C-Lizenz-Anwärter viele der Übungen gleich selber aus. Auch wurde den Teilnehmern das ‚Handwerkszeug eines Trainers‘ an die Hand gegeben und besprochen, wie ein Trainer auftreten sollte und was er den Kindern wie am besten vermitteln kann. Nun müssen die Trainer eine Hausarbeit sowie eine externe Lehrprobe abgeben, bevor die Ausbildung Ende März mit dem fünftägigen Modul 2 weitergeht. Dabei werden dann auch die Lehrproben analysiert und die C-Lizenz mit einer Prüfung hoffentlich erfolgreich abgeschlossen.

22 Coaches haben diese Prüfung fast zeitgleich bereits erfolgreich absolviert und dürfen sich nun C-Trainer nennen. Ebenfalls in Tarp standen beim Modul 2 der Ausbildung zum Beispiel 3:2:1-, 3:3- und 1:5-Abwehr, Stoßen im Angriff und individuelles Angriffstraining sowie Kooperation in Angriff und Abwehr auf dem Programm. Zudem wurden auch die Themen Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung sowie Elternkommunikation behandelt und die Lehrproben ausgiebig besprochen und ausgewertet.

Bereits einen Schritt weiter sind die 24 Teilnehmer der B-Trainerausbildung, die parallel in Bad Malente durchgeführt wurde. An sechs Tagen wurden dabei verschiedene Themen wie Athletik, Mannschaftstaktik, 3:2:1-, 5:1- und 6:0-Abwehr sowie variables Abwehrspiel oder aktive Abwehrsysteme vertieft. Darüber hinaus wurde auch Torwarttraining thematisiert und über Leistungsoptimierung durch Mentaltraining gesprochen. Abschließend begann bereits die erste Vorbereitung auf die Prüfung, die für die Teilnehmer am Ende eines weiteren Lehrgangs Anfang 2016 ansteht.

„Ich möchte mich, auch im Namen des HVSH, sehr herzlich bei allen Organisatoren, Referenten, Mannschaften und Teilnehmern bedanken, die unsere Maßnahmen unterstützt haben. Ein besonderer Dank geht dabei an Wolf-Dieter Göbel als Lehrgangsleiter, Anette Hesse von der HSG Tarp/Wanderup und Marc Schwarzin vom KHV Steinburg für die Organisation und Unterstützung vor Ort sowie die zahlreichen Referenten Thomas Engler, Frank Hamann, Olaf Schimpf, Celina Meissner, Hannah Belgardt, Matthias Karbowski, Martin Schmidt, Klaus Feldmann, Maike Koberg, Sabine Kalla, Monika Witt und Andreas Juhra. Ohne Euch wäre die Durchführung von vier Maßnahmen in den Herbstferien nicht möglich gewesen! Wir konnten den Trainerkolleginnen und Kollegen wieder einmal eine breite Basis an Grundlagen und Übungen vermitteln. Jetzt heißt es für jeden einzelnen, dies in die tägliche Trainingsarbeit zu integrieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Dabei wünsche ich allen Trainerkolleginnen und Kollegen viel Erfolg!“, resümierte der zufriedene Lehrwart Mirko Spieckermann nach den Lehrgängen.


22 neue C-Trainer - Ausbildung abgeschlossen

- 23.10.2015

Geschafft! 22 Trainer absolvierten die C-Trainer-Ausbildung in Tarp.

Beginnend mit dem Kinderhandballgrundkurs an einem Wochenende, 4 Tage in den Sommerferien 2015 und letztendlich nochmal 5 Tage vom 17.-21.10.2015 in Tarp wurden 22 Trainer mit der C-Lizenz des Deutschen Handballbundes ausgestattet.

Das HVSH-Referententeam um Olaf Schimpf (Vizepräsident) und Mirko Spieckermann (Lehrwart) sowie Thomas Engler (Verbandstrainer) und die Trainer haben mit viel Spaß fünf Tage Handballtheorie und -praxis hinter sich. Jetzt heißt es die erworbenen Kenntnisse im täglichen Trainingsbetrieb anzuwenden. Inhalte der Ausbildung waren DHB-Rahmentrainingskonzeption, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Trainingslehre, Techniktraining, Athletiktraining, Koordinationstraining und vieles mehr.

Wir bedanken uns bei allen Referenten, sowie bei Anette Hesse und Ihrem Team in Tarp für die Organisation vor Ort und gratulieren zur bestandenen Trainerprüfung!


Wissenstransfer, Reflektion, Positionierung und Emanzipation

- 17.09.2015

Die 2. Athletik-Konferenz in Bonn – auch für die Handball-Bundesliga relevant:

Athletik-, Fitness- und Rehabilitationstrainer diskutierten auf dem Venusberg in Bonn über ihren Stellenwert und die zunehmend komplexen Arbeitsanforderungen im Mannschafts-Spitzensport. Im Fokus stand die Fußball-Bundesliga, doch nicht nur aufgrund der Anwesenheit mehrerer Vertreter aus der Handballszene ergaben sich auch neue Perspektiven und Denkanstöße im Hinblick auf den Umgang mit verletzten Ballwerfern, deren Reha sowie ihre Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb.

Von Frank Schneller 

 

René Adler, einer der hochkarätigen Gäste der Athletik-Konferenz 2015 in Bonn, brachte es auf den Punkt. Und sprach gewiss auch vielen Handballern aus dem Herzen: „Ich habe gefühlt viel zu viel Zeit mit Euch verbracht“, sagte er zunächst und schmunzelte. Dann wurde er ernster: „Der Athletikbereich ist im Fußball – wie in allen Mannschaftssportarten – unabdingbar geworden. Das Spiel ist so schnell und athletisch heutzutage – entsprechend werden auch die Bereiche Athletik, Prävention und Reha immer wichtiger. Ich wäre ohne Athletiktrainer wohl längst kein Profi mehr, ich bin Euch Jungs ewig dankbar – so individuell, schnell und komplex wie das Spiel geworden ist.“ Der leidgeprüfte, weil in seiner Laufbahn mehrmals von ernsten Verletzungen gebeutelte Ex-Nationaltorwart des HSV, vermittelte den Anwesenden auf der abschließenden Podiumsdiskussion jenes Gefühl, lieferte den Referenten und Teilnehmern der dreitägigen Wissensmesse jene Bestätigung, das bzw. die sie stellvertretend für eine ganze Branche in Anspruch nehmen können – und sollten.

 

Über 200 Teilnehmer, darunter auch Vertreter von Handballklubs und Coaches, die mit Handballern individuell arbeiten (u.a. Magdeburg, Hannover-Burgdorf, Essen, Kiel, Leipzig), waren auf den Venusberg nach Bonn gekommen, um der von Marek Joschko und Robert Heiduk zum zweiten Mal ausgerichteten Konferenz beizuwohnen, neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln, sich einzubringen, auf Basis neuer Expertisen selbst zu reflektieren – und zu positionieren. Es ging nicht nur um fachspezifische Inhalte an diesem ersten Wochenende im September, nicht nur um Wissenstransfer und die Konfrontation mit neuen Trainings-Ansätze, neue Methoden, Konzepten und Philosophien. Die auch medial aufmerksam verfolgte Informationsbörse diente rund um die zahlreichen Workshops, Vorführungen, Referate und Ausstellungen nicht nur als sportart-übergreifende Kontaktplattform. Sie war und bot freilich all das. Sie setzte vor allem aber auch ein Ausrufezeichen hinter das bewusst etwas plakativ gewählte Motto der sonntäglichen Gesprächsrunde, „Athletiktrainer – Fußabtreter oder Fitness-Guru?“.

 

Athletiktraining inzwischen immer bedeutender, Individualisierung immer wichtiger

Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Bereiche Athletik, Fitness, Rehabilitation, Prävention, Regeneration und Leistungsmaximierung im Spitzensport – und hier vor allem im komplexen Mannschaftssport –, hatte sich der Veranstalter schon im Vorfeld in Stellung gebracht und angemahnt: „Das kurzfristige Erfolgs- und Profitdenken steht dem langfristigen Leistungsaufbau und oftmals auch der vollständigen und nachhaltigen Genesung der Spitzensportler entgegen“, so Robert Heiduk, selbst Diplom-Sportlehrer und mit dem Hochschulsport der Uni Bonn als Sportwissenschaftler in Lehre und Ausbildung von Trainern und Sportlern aktiv. Marek Joschko hatte hinzugefügt: „Soziokulturelle Veränderungen, steigende Professionalisierung und zunehmende kommerzielle Einflüsse verlangen eine klare Standortbestimmung unseres Berufstandes“. Er wird sogar noch deutlicher: „Wir müssen uns dagegen wehren, in den Vereinen Fußabtreter oder Blitzableiter der sportlichen Leitung zu sein.“  Ein (Auf-)Begehren, welches in vielen bilateralen Gesprächen im Rahmen der Konferenz vernehmbar war – und auch auf dem Sonntags-Podium thematisiert wurde. Vor allem die Kommunikationssteuerung und Informationskoordination im Trainer- und Betreuerstab rund um die Aktiven war im Verlauf des Wochenendes ein immer wiederkehrender Aspekt: „In einem Profiklub ist die Prozesskoordination von ganz besonderer Bedeutung und Wichtigkeit. Sämtliche Informationen müssten zusammenfließen und dann gefiltert an den Cheftrainer gehen“, betont Dominik Suslik, Athletiktrainer unterhalb der Profis bei Hannover 96, zudem auch für den Handballbundesligisten Hannover-Burgdorf und zuvor beim Ligarivalen MT Melsungen tätig. Er fordert eine Art „Belastungs-Management“ – eine Ebene, die jeder Spitzenverein dringend einziehen müsse in seine Strukturen rund um die Mannschaft. Die ebenfalls anwesenden Fußball-Kollegen Thomas Wilhelmi (FC Bayern München) und Andreas Beck (Borussia Dortmund) konnten von derartigen Strukturen und einem koordinierten Austausch aller Bereiche, vom Mediziner über den Physiotherapeut bis hin zum Reha-Coach und Athletiktrainer, zwar berichten, doch wurde im Rahmen der Konferenz auch deutlich, dass nicht jeder Verein – auch nicht jeder Erstligist – derart aufgestellt ist. Mit teils negativen Folgen. Für den Spieler, aber auch in Sachen Außendarstellung. Denn in der öffentlichen Wahrnehmung werden selten alle Aspekte und wissenschaftlichen Erkenntnisse der athletischen Ausbildung von Hochleistungssportlern ausgeleuchtet.

 

Die Gier nach der Prognose eint Spieler, Trainer und Medien

Meist reduziert sich das Interesse auf die Frage: Wie schnell ist der Athlet nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit? Die Berichterstattung ist selten ausreichend fundiert. Und beim Versuch, komplexe Sachverhalte möglichst knapp und einfach zu umschreiben oder ‚abzuhandeln’, schleichen sich zwangsläufig Fehler ein. Die Schnelllebigkeit der Nachrichten und die Gier auf vermeintliche News stehen dem Anspruch an eine fundierte, sachgerechte Berichterstattung zunehmend im Wege. Aber nicht nur dort: Auch viele Vereine lassen sich unter dem Druck der Öffentlichkeit oftmals zu wenig belastbaren, verfrühten Bulletins hinreißen, wann mit dem oder der Verletzten voraussichtlich wieder gerechnet werden könne. Und setzen sich damit selbst noch zusätzlich unter Druck. Sogar in der Trainerszene herrscht aufgrund der hohen Komplexität und der vielfältigen konzeptionellen Ansätze im Umgang mit dem Bewegungsapparat oftmals gefährliches Halbwissen – bzw. Uneinigkeit. Viele aktuelle Beispiele allein in der jüngeren Vergangenheit verdeutlichen dies. Das breite Spektrum zwischen Fitnesscoach, Physiotherapeut, Vereinsarzt und sportlicher Leitung birgt die Gefahr mangelhafter bis fehlerhafter Kommunikation, Athletik-Experten werden nicht selten zu Erfüllungsgehilfen der Cheftrainer degradiert. Leidtragende sind dann stets die Aktiven.

 

Belastungs-Manager als zusätzliche, koordinative Instanz

„Spieler sind leider oft Spielbälle“, kritisiert Suslik, man müsse den Komplex Reha/-Athletik „eigentlich von ihm fernhalten und somit auch von seiner persönliche Erwartungshaltung“ – und der des Trainers. „Jeder Trainer, jeder Sportdirektor würde am liebsten immer nur hören: Der spielt am Wochenende wieder ...“. Es sei aber eine Unart von Trainern, den Spieler selbst ständig zu fragen, wie sein Gesundheitszustand ist: „Die Chefcoaches sollten diesbezüglich zunächst den Arzt, Reha- und Athletiktrainer fragen.“ Hierfür seien Datensammler und Bindeglieder, also regelrechte Belastungs-Manager, eigentlich unabdingbar. Ein organisatorisch wie wirtschaftlich mit Blick auf Handballvereine ambitionierter Wunsch, aber einer, der zum Nachdenken anregen sollte. Suslik betont, dass in der Arbeit mit dem Spieler in den Bereichen Fitness, Prävention, Rehabilitation und Regeneration eine umfassende Expertise gefragt ist, die nicht primär vom Wunsch nach der schnellstmöglichen Rückkehr des Spielers geprägt sein sollte.  Er verkörpert das neue Selbstbewusstsein und Selbstverständnis der Athletiktrainer. Er würde mit seiner Art vermutlich in so mancher Struktur eines Fußball- oder Handball-Bundesligisten anecken.

 

Die eigene Rolle wahr- und annehmen

Thomas Wilhelmi und Andreas Beck indes arbeiten mit der ersten Mannschaft der Bayern bzw. des BVB. Sie brachten ihr Verständnis von der eigenen Rolle zum Ausdruck. Wilhelmi, der mit den dauerverletzten Superstars Franck Ribéry und Arian Robben alle Hände voll zu tun hat, reflektiert seinen Status beim Branchenprimus folgendermaßen: „Wir Athletiktrainer sind ähnlich wie Physiotherapeuten, Osteopathen, Masseure oder Ernährungsberater etc. kleine aber wichtige Mosaikseine für das große Ganze. Nicht mehr und nicht weniger.“ Auch er sagt: „Alle Verantwortlichen intern sollten jederzeit über den Stand einer Verletzung informiert sein. Nur so kann ein effektives Arbeiten intern möglich gemacht werden. Auch die Kommunikation mit dem Cheftrainer sollte stets offen und jederzeit möglich sein. Ein harmonisches und hochprofessionelles Miteinander, bei dem es einzig und allein um die Sache an sich geht, ist eine absolute Grundvoraussetzung für das Wohl des Spielers und den Erfolg insgesamt.“ Sich selbst sehe er als Zuarbeiter, sagte er im Rahmen der Podiumsdiskussion. Wilhelmi versuchte aber vor dem Hintergrund seines beträchtlichen Erfahrungsschatzes auch, den Blick auf und für die Realität zu schärfen, als er einräumte, dass er und seine Liga-Kollegen gewiss alle am liebsten noch mehr Zeit mit den Rekonvaleszenten bzw. Spielern verbringen wollen würden,  als dies im Rahmen der strukturellen, vor allem aber auch zeitlichen Gegebenheiten möglich sei. Die Leistungssteuerung obliege nun mal dem Chefcoach und dessen unmittelbarem Verbindungsmann. Der Athletiktrainer sei Teil eines Teams und nicht dazu da, sich vollumfänglich auszuleben oder sich in den Vordergrund zu stellen. Das gäben die Umstände nun einmal nicht her. Wilhelmis Botschaft an die Audienz ließe sich in etwa so widergeben: Verstehe Deine Rolle. Nimm Dich nicht zu wichtig, akzeptiere auch mal Kompromisse.

 

Andreas Beck, der ebenfalls von einer immer stärkeren Individualisierung im Athletik- und Rehabilitations-Bereich sprach, schloss sich Wilhelmi an: „Die Kommunikation untereinander muss stimmen angesichts der Vielzahl an Beteiligten, die mit der Athletik- und Fitness-Steuerung zu tun haben. Im Fokus aber steht der Cheftrainer. Der muss vorne erklären und den Kopf hinhalten. Mir ist es übrigens durchaus recht, nicht an der Front zu stehen.“ Voraussetzung dafür: Stimmige Strukturen und möglichst wenig Informationsverlust innerhalb des Funktionsteams.

 

Der Reha- und Fitnesscoach als Psychologe und Beschützer

Dass mancher der anwesenden Kollegen davon zu berichten wusste, nicht nur einmal intern gehört zu haben, er solle „sich nicht so wichtig nehmen“, verdeutlicht die Komplexität des Themas. Ebenso René Adlers Hinweis auf die ‚Soft Skills’, über die der Athletiktrainer verfügen müsse: „Cheftrainer üben bisweilen schon verdammt viel Druck aus – das ist klar. Sie wollen, dass ihre Spieler spielen. Es ist daher eine wichtige Leistung der Athletiktrainer und Physios, uns zu schützen und auch mal dagegen zu halten, mal Position zu beziehen gegenüber dem Chef. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass natürlich auch jeder Betroffene selbst so schnell wie möglich wieder auf den Platz will. Eine Reha beispielsweise aber geht nicht immer linear nach oben. Da spielen auch Existenzängste oftmals eine Rolle. Die psychologische Komponente ist daher auch extrem wichtig. Die müssen die Reha- und Fitnesstrainer auch noch mitbringen. Darum muss der Athletikcoach manchmal eine Schutzfunktion übernehmen und dagegen halten.“ Eine Erfahrung, die Susliks Thesen untermauert. Eine Kategorisierung indes war schließlich auch weder Ziel der Athletik-Konferenz, noch war sie möglich oder gar nötig. Gleichwohl waren sich hinter den Kulissen viele Gäste einig, dass in den Handballklubs noch mehr Nachholbedarf in Sachen Belastungs- und Reha-Management besteht als in den Fußballvereinen, die kommunikative Abstimmung mit den Cheftrainern noch mehr Optimierungspotenzial hat – allein schon deshalb, weil Handballerinnen und Handballer im Zweifel eigene Schmerzgrenzen überschreiten und „die Zähne zusammenbeißen“ oder Beschwerden notfalls „weg-tapen“. Und dies bis hinunter in den strukturell noch nicht flächendeckend professionalisierten Nachwuchsbereich – vor allem dort.

 

Fundierte Ausbildung als Grundvoraussetzung für den Berufseinstieg

Völlige Übereinstimmung herrschte auf dem Venusberg in punkto Ausbildung. Noch ist der Begriff Athletiktraining kein trainings­wissenschaftlicher Fachterminus. Die fehlenden Rahmenrichtlinien in der Ausbildung lassen noch immer eine Grauzone entstehen. Andreas Beck forderte: „Ein Master in Sportwissenschaft sollte Zulassung-Grundlage sein.“ Anschließend müsse der Coach sukzessive Erfahrungen sammeln – vom Nachwuchs- bis hinein in die Profi-Ebene. Auch Thomas Wilhelmi äußerte sein Unbehagen, wenn vermeintliche, aber schlecht ausgebildete Fitness-‚Experten’ in den Markt drängen und ohne ausreichende Grundlagen Hand anlegen würden. Seriosität sei unerlässlich. Die Bereitschaft, dazuzulernen, sich weiterzubilden gleichermaßen.

 

Der wahre Lohn der Arbeit

Umso wichtiger war der Meinungs- und Erfahrungsaustausch, der Einblick in die Expertise von Kollegen – wie in Bonn an jenem Wochenende, das schlussendlich eine Vielzahl gemeinsamer Nenner zutage förderte: Die Wichtigkeit des Wissenstransfers. Die Notwendigkeit der (Selbst-)Reflektion. Die Bereicherung durch den Blick über den Tellerrand hinaus und in andere Vereine, Konzepte und Sportarten hinein. Das Recht auf Emanzipation – wo diese erforderlich ist – im Einklang mit den Gegebenheiten. Und nicht zuletzt: Das Hochgefühl, im Umgang und in der Arbeit mit Menschen erfolgreich zu sein. Comeback-Momente, verriet Thomas Wilhelmi, „sind doch das herrlichste für uns. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn ein Spieler zurückkommt nach monatelangem Training und ein gutes Spiel abliefert. Da hab ich auf der Bank oder auf der Tribüne sogar manchmal Tränen in den Augen. Man hat bisweilen wochen-, oder monatelang mit dem Spieler gearbeitet und mitgelitten – und dann ist dessen gelungene Rückkehr der Lohn für unserer Tätigkeit.“                                                               


Fortbildung 07.08. + 08.08.15 in Bad Malente

- 20.08.2015

Am Freitag, den 07.08.2015 und Samstag, den 08.08.2015 fand en in Bad Malente zwei B-Weiterbildungen parallel zur Vorbereitung der SGH BW Rosengarten-Buchholz statt. Das Team um Trainer Steffen Birkner (A-Lizenzinhaber) hat in Vorbereitung auf die Saison 2015/2016 in der 1. Frauenbundesliga ihr Trainingslager in Bad Malente durchgeführt. Die Teilnehmer der Weiterbildung konnten die Mannschaft als Demoteam erleben. Als Referent hat neben dem Bundesligatrainer auch Andreas Juhra (A-Lizenz-Inhaber) den Teilnehmern zum Thema höherer Leistungsbereich: vom Individuellen zur Abwehrtaktik in der offensiven Verteidigung (Freitag)und höherer Leistungsbereich: individuelles Training: TW-Training und positionspezif. Wurftraining (Samstag) Tipps aus der Praxis für die nächsten Trainingseinheiten mitgegeben.

Wir danken den beiden Andreas Juhra, Steffen Birkner und der Mannschaft der 1.Bundesliga Frauen SGH BW Rosengarten-Buchholz  für ihren Einsatz, sowie dem TSV Malente für die Bereitstellung des Schulungsraumes.

 


C-Trainer Weiterbildung: Koordinationstraining im Grundlagentraining

- 20.08.2015

Am Sonntag, den 09 August nahmen 29 Trainer an der C-Weiterbildung zum Thema Koordinationstraining im Grundlagentraining und Grundlagentraining Neumünster teil.

Die Referentin Sabine Kalla (Lehrstab HV Niedersachsen) gab den Anwesenden viele Übungen und ihr Wissen an die Trainer weiter. 

Vielen Dank für den Einsatz. 

Außerdem bedanken wir uns für die Organisation und Unterstützung vor Ort.

 

Die Bilder vermitteln den Spaß den alle beteiligten hatten.

 

 

 


Genesung, Prävention, Maximalleistung – reine Kopf- und Nervensache ...

- 12.08.2015

Um im Spitzensport erfolgreich zu sein, müssen Jugendliche schon frühzeitig großen Trainingsaufwand betreiben. Technik, Athletik, Kraft – der Aufwand ist enorm, der Körper wird frühzeitig in den Hoch- oder gar Höchstleistungsmodus versetzt. Und das in der Wachstumsphase junger Menschen – wie zum Beispiel die Handballerinnen und Handballer der Nachwuchs-Auswahlmannschaften oder der Jugend-Bundesligen. Auch Verletzungen sind im Nachwuchsbereich keine Ausnahme mehr. Doch zahllose Wiederholungen und maximale Belastung sind nicht die entscheidenden Faktoren, die ans Ziel führen. Weder in Sachen Leistungssteigerung, noch in punkto Rehabilitation und Prävention. Im Gegenteil, meint Lars Lienhard. Der Sportwissenschaftler gilt im Bereich des sogenannten Neuroathletiktrainings als Geheimtipp. Als erster Neuroathletik-Coach in der DFB-Geschichte begleitete er die deutsche Nationalmannschaft zu einem Top-Event: Zur WM 2014 in Brasilien. Er plädiert für einen Perspektivwechsel. Auch im Umgang mit heranwachsenden Sportlerinnen und Sportlern. Im Interview erklärt der 43-Jährige, auf dessen Konzept inzwischen auch schon Spitzenhandballer bauen, warum.

Herr Lienhard, Sie sind Neuroathletiktrainer - was ist das?

Ich bin Sportwissenschaftler und arbeite an der Schnittstelle zwischen Neurowissenschaften und Athletiktraining. Die Bezeichnung Neuroathletiktrainer ist zu Teilen eine Wortneuschöpfung, die im Rahmen der WM-Vorbereitung 2014 mit dem DFB in Südtirol entstanden ist. Im Grunde genommen hat Oliver Bierhoff die Bezeichnung „Neuro-Trainer“ erfunden, um mich und meine Arbeit im Kreis der Nationalmannschaft vorzustellen, da es anfangs schwer zu umschreiben war, was genau ich mache. Ich finde, der Begriff Neuroathletiktrainer trifft es ziemlich gut, denn es geht um die neuronalen Grundlagen des Athletiktrainings.

Wie lautet Ihre Berufs-Maxime?

Lassen Sie es mich meinen ‚Grundgedanken’ nennen: „Du bist nur so stark wie deine schwächste Stelle!“ Das menschliche Bewegungssystem ist in seiner Komplexität so aufgebaut, dass alles miteinander verbunden ist, in Wechselwirkung zueinander steht und vom Gehirn und Nervensystem gesteuert wird. In Sachen Rehabilitation, Prävention und Athletiktraining wird sich bislang zu sehr auf die biomechanische Sichtweise verlassen und die neuronale Komponente missachtet. Leider. Dabei findet sich hinter sehr vielen Problemen fast immer ein neuronaler Hintergrund. Es läuft nichts ohne das Gehirn.

Sie plädieren für einen Perspektivwechsel.

Genau. Andernfalls bleiben etliche Prozente zwangsläufig auf der Strecke – egal, wie intensiv man trainiert, die Muskulatur dehnt oder belastet. Die Erkenntnisse über das Gehirn und Nervensystem als bewegungssteuernde Instanzen und deren praktische Umsetzung gehören im Sport leider noch zu den meist ignorierten Grundlagen zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Sie müssen aus meiner Sicht aber in den Vordergrund rücken und in ein ganzheitliches Athletiktraining integriert werden, man muss weg von der rein quantitativen Ausrichtung hin zu einer qualitativen. Damit erreicht man einen Quantensprung. Und bei jungen Sportlerinnen und Sportlern schafft man die Basis, sich auf gesundem, stabilen Weg in Richtung Leistungsmaximum zu bewegen. Denn die neuronale Komponente ist natürlich völlig altersunabhängig, insofern auch im Nachwuchsbereich elementar, denn bei jungen Sportlern muss besonders auch bei Wachstumsphasen der Fokus auf die Qualität der Bewegung gerichtet werden. Was hier falsch antrainiert wird, schleift sich falsch ein und führt zu Fehlern, die später korrigiert werden müssen – wenn sie als solche überhaupt erkannt werden.

Neuronale Komponenten – bitte erklären Sie diese etwas näher.

Okay, die bewegungssteuernden Instanzen sind: Erstens das visuelle System, also die Augen. An zwei steht das vestibuläre System, also das Gleichgewichtssystem im Innenohr. An dritter Stelle: Das propriozeptive System, also die Informationen aus der Körperperipherie. Wird durch eines dieser Systeme Gefahr erfasst, kommt es zu ‚Schutzmechanismen’, die immer leistungsmindernd wirken und den biomechanischen Defiziten und Problemen zu Grunde liegen. Darum ist auch die rein symptombezogene Behandlung von Schmerzen nicht ausreichend, nicht zielführend.

Ein Beispiel bitte.

Ist ein kleines Gelenk im Fuß nicht zu 100 Prozent unter neuronaler Kontrolle, werden die Muskeln, die daran ‚hängen’ und das Gelenk belasten würden, sozusagen ‚heruntergefahren’. Krafttraining zum Aufbau und zur Stärkung der ‚schwachen’ Muskeln bringt in diesem Fall rein gar nichts! Es geht nicht darum, dass ein Athlet schwach ist, sondern warum er es ist. Ergo würde Krafttraining nichts bringen, da die ‚Bewegungssoftware’ dadurch nicht verändert würde. In der Folge können zudem Schmerzen und Probleme auftreten – aber nicht zwangsläufig im Fußgelenk, sondern an anderer Stelle.

Soll heißen, neuronale Trainingskomponenten sind quasi ein ‚Software-Update’? Fehlerhafte Bewegungssoftware wird überschrieben?

So kann man das ausdrücken, ja. Um im Bild zu bleiben: Bewegung findet in erster Linie im Gehirn statt. Und die ‚Bewegungslandkarte’ im Gehirn wird über Stimulation des visuellen, vestibulären und propriozeptiven Systems erschlossen – heißt: ‚blinde Flecken’ werden durch ein ‚Bewegungssoftware-Update’ regelrecht ‚überschrieben’ und neutralisiert. Gerade im Nachwuchsbereich ist ja eine ganzheitliche Bewegungsausbildung von höchster Wichtigkeit. Falsches Training, falsche Belastung und die falsche Analyse von Schmerzen und deren Ursache kann bei Heranwachsenden fatale Folgen haben. Nicht selten soll ‚bis an die Schmerzgrenze’ trainiert oder gedehnt werden – das ist ein falscher Umgang mit den Signalen. Wird aber das Nervensystem richtig aktiviert, das am schnellsten agierende System im Körper, kommt es sehr schnell zur Bewegungsoptimierung, Schmerzlinderung und Leistungsverbesserung. Die Resultate sind unmittelbar fühl-, mess- und sichtbar – nicht erst nach Monaten wie bei biomechanischen Ansätzen.

Eine Individualisierung bzw. Spezifizierung des Trainings ist vermutlich unabdingbar?

Natürlich. Erst einmal muss die aktuelle Bewegungsqualität analysiert werden. Dies impliziert auch eine genaue Überprüfung des Nervensystems. Trainingskonzepte müssen so individuell wie der Fingerabdruck der Sportlerinnen und Sportler sein.  Zudem ist ja auch der Faktor Techniktraining von großer Bedeutung. Unterschiedliche Sportarten und Disziplinen bringen schließlich unterschiedliche, spezifische Gegebenheiten mit sich.

Wie sieht Ihre Art des Trainings denn nun aus, worin liegen die Unterschiede zu den herkömmlichen Verfahren?

Dazu muss ich die zwei Konzepte gegeneinander stellen: das vorherrschende biomechanische und eines, welches die Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften mit einbezieht. Letztlich beinhalten alle etablierten Trainingssysteme und Lehren, auch die scheinbar noch so innovativen – zum Beispiel solche, die sich mit funktioneller Bewegungsanalyse, mit Faszien oder mit motorischen Grundmustern und Programmen beschäftigen – die Sichtweise eines Soll-Ist-Vergleichs, nach dem Motto „Das haben wir gefunden und das ist der mechanische Hintergrund“. Dieses Denken ist noch sehr an einer mechanischen Grundstruktur ausgerichtet. Doch der Mensch ist kein Roboter. Und der Heranwachsende erst recht nicht. Unser Ansatz betrachtet den individuellen und aktuellen Status quo des Menschen und versucht, die neuronalen Hintergründe für den jeweiligen Ist-Zustand zu finden – eine Analyse, die so individuell ist wie der menschliche Fingerabdruck.

Weitergedacht würde das in letzter Konsequenz bedeuten, dass man in Zukunft Stars regelrecht entwickeln – um nicht zu sagen: bauen – kann. Ist das eine zu abenteuerliche Vision oder eine logische Folgerung?

Das ist natürlich ein fast schon philosophischer Ansatz. Es klingt etwas befremdlich, für Romantiker vielleicht sogar abschreckend, aber letztlich kann man tatsächlich sagen: Sportliche Elite lässt sich kreieren. Übrigens fernab der Doping-Problematik. Eine für mich als Sportwissenschaftler und Trainer faszinierende Perspektive. Talent allein, das jedenfalls steht für mich fest, wird überbewertet.


auf dem Weg zum C-Trainer

- 27.07.2015

Kinderhandball-Grundkurs absolviert und Teil 1 der C-Trainerausbildung hinter sich - vergangene Woche startete der neue C-Trainer-Ausbildungskurs in Bad Malente. 24 Trainer absolvierten das 1 Modul der C-Trainerausbildung vom 22.-25.07.2015. Wir bedanken uns bei allen Referenten, die den Teilnehmern mit viel Spaß in Theorie und Praxis ihr Wissen weitergegeben haben. Der zweite Teil der Ausbildung findet in den Herbstferien statt. Bis dahin haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe das Erlernte mit Ihrer Heimmannschaft zu üben. Zu Beginn des zweiten Ausbildungsteiles steht gleich die Abnahme der Lehrproben auf dem Programm.

 


16 neue C-Trainer - Ausbildung abgeschlossen

- 24.07.2015

Geschafft! 16 Trainer absolvierten die C-Trainer-Ausbildung in Bad Malente.

Beginnend mit dem Kinderhandballgrundkurs an einem Wochenende, 4 Tage in den Osterferien 2015 und letztendlich nochmal 5 Tage vom 18.-22.07.2015 in Bad Malente wurden 16 Trainer mit der C-Lizenz des Deutschen Handballbundes ausgestattet.

Das HVSH-Referententeam um Olaf Schimpf (Vizepräsident) und Mirko Spieckermann (Lehrwart) sowie Thomas Engler (Verbandstrainer) und die Trainer haben mit viel Spaß in Zusammenarbeit mit den HVSH-Leistungscamp 2015 fünf Tage Handballtheorie und -praxis hinter sich. Jetzt heißt es die erworbenen Kenntnisse im täglichen Trainingsbetrieb anzuwenden. Inhalte der Ausbildung waren DHB-Ramentrainingskonzeption, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Trainingslehre, Techniktraining, Athletiktraining, Koordinationstraining und vieles mehr.

Wir bedanken uns bei allen Referenten und gratulieren zur bestandenen Trainerprüfung!

 


Fortbildung 4.7. + 5.7.15 in Stockelsdorf

- 17.07.2015

Im Rahmen des Rainer Niemand Cups haben 25 Teilnehmer am 4. und 5. Juli an einer Weiterbildung teilgenommen, bei der Jugend-Nationaltrainer Frank Hamann über Krafttraining und Periodisierung im Nachwuchsbereich berichtet und eine praktische Einheit vorgeführt hat.

Zudem war Jörg Hermes vom TV Aldekerk als Referent bei der zweitägigen Fortbildung in Stockelsdorf. Er hat nun im dritten Jahr hintereinander das Final 4 um die deutsche Meisterschaft mit seiner weiblichen A-Jugend erreicht und der Verein an der Grenze zu Holland verfügt über ein hervorragendes Nachwuchssystem in allen Altersklassen. Von diesem Modell hat der sympathische Sportlehrer ausführlich berichtet und zwei Demoeinheiten vorgeführt.

Wir danken den beiden Referenten und der Demomannschaft der Bundesliga wJA des VfL Bad Schwartau für ihren Einsatz, sowie dem ATSV Stockelsdorf für die Bereitstellung der Halle.

 


C-Trainer Weiterbildung: Torwarttraining

- 01.07.2015

Am Samstag, den 27. Juni nahmen 19 Trainer an der C-Weiterbildung zum Thema Torwarttraining in Westerrönfeld teil.

Die Referentinnen Celina Meissner (DHB Torfrau Jahrgang 98) und Hanna Belgardt (ehm. HVSH Spielerin w 97) sind selber Torfrauen und spielen gemeinsam in der JBLH beim VfL Bad Schwartau. In der 3. Liga spielt Celina für den SV Henstedt-Ulzburg, wohingegen Hanna für den TSV Travemünde auflaufen wird.

In Westerrönfeld demonstrierten Sie den Anwesenden viele Übungen zusammen mit den Demotorhütern und gaben ihr Wissen an die Trainer weiter. Das Feed-Back von den Teilnehmern an den Lehrwart war sehr positiv, nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis!“.

Vielen Dank für den Einsatz. 

Außerdem bedanken wir uns für die Organisation und Unterstützung vor Ort  bei der HSG Schülp/Westerrönfeld und ihren Torhütern. 

 

Die Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck über die vielseitigen Möglichkeiten zur Gestaltung des Torwarttrainings...

 

 

 


Kinderhandball Grundkurs in Tarp

- 01.07.2015

Am Wochenende 27./28. Juni absolvierten 45 Teilnehmer den Kinderhandball-Grundkurs in Tarp, der Voraussetzung für den Erwerb der Trainer C-Lizenz ist. 

Für die Organisation und Unterstützung vor Ort bedanken wir uns bei der HSG Tarp/Wanderup und insbesondere bei Anette Hesse. 

Die Referentinnen Sabine Kalla und Moni Witt haben in 20 Stunden den Teilnehmern ihr Wissen vermittelt und ihnen gezeigt, dass man auch als Erwachsener viel Freude an kleinen Spiele findet. Vielen Dank für euren Einsatz. 

 

Die Bilder vermitteln den Spaß, den alle Beteiligten hatten...

 

 


Kinderhandball-Grundkurs: HVSH bildet für Südafrika aus

- 24.06.2015

Beim Kinderhandball-Grundkurs in Geesthacht erlebte Lehrwart Mirko Spieckermann ein Novum: Unter den 28 Teilnehmern fanden sich einBasketballer und ein Tennisspieler, mit Handball hatten beide bisher nichts am Hut. Finn Heins und Sebastian Werblinski erklärten dem verdutzten A-Lizenz-Inhaber den Grund ihrer Anwesenheit - und der war begeistert: „Die beiden Jungs werden für ein Jahr nach Südafrika gehen und dort an einer Schule unterrichten“, freut sich Spieckermann. „Um vorbereitet zu sein, haben sie an unserem Lehrgang teilgenommen.“

Der Lehrwart zeigte sich von dem Duo beeindruckt. „Finn und Sebastian sind tolle Typen, einfach Sportler durch und durch“, fasst Spieckermann seine Eindrücke zusammen. „Sie haben großes Interesse an der für sie bisher fremden Sportart gezeigt und sich bedankt, dass sie mitmachen durften.“ Für den Lehrwart war das eine Selbstverständlichkeit. „Natürlich unterstützt der HVSH ihr Engagement und somit die Projekte von borabola - Freiwilligendienst in Südafrika“, so Spieckermann. „Ich habe den beiden angeboten, dass sie sich aus Südafrika jederzeit melden können, wenn sie noch Anregungen oder Materialien benötigen. Ich wünsche ihnen eine schöne und interessante Zeit.“
 

Hinweis: 

In den kommenden Monaten werden die beiden Freiwilligen immer mal wieder Einblicke in das Leben und die Arbeit in Südafrika gewähren …


Kinderhandball Grundkurs in Geesthacht

- 22.06.2015

Am Wochenende 13./14. Juni absolvierten 27 Teilnehmer den Kinderhandball-Grundkurs in Geesthacht. Erstmals waren zwei Weltwärts Freiwillige unter den Teilnehmern, die für Ihren diesjährigen Auslandsaufenthalt mit Handballschwerpunkt noch weitere Erfahrung mitnehmen wollten.

Der Kurs wurde vom VfL Geesthacht ausgerichtet. Hierfür bedanken wir uns bei Uschi Kallenberg für die Organisation und Unterstützung vor Ort. Sabine Kalla (Kadertrainerin und Mitglied im Referentenstab des HV Niedersachsen) als Referentin wurde unterstützt von Antje Kasemeyer-Strisio.Vielen Dank für euren Einsatz. Dieser Kurs ist Voraussetzung für den Erwerb der Trainer-C-Lizenz.

Die Bilder vermitteln den Spaß, den alle Beteiligten hatten...
 

 


Mirko Spieckermann neuer HVSH-Lehrwart

- 13.03.2015

Mirko Spieckermann neuer Lehrwart beim Handballverband Schleswig-Holstein e.V.

Nach dem Rücktritt der bisherigen Lehrwartin Steffi Schütt hat das Präsidium am 12.3.2015 den Neustädter Mirko Spieckermann zum neuen Lehrwart des Verbandes berufen.

Mirko Spieckermann ist Inhaber einer A-Lizenz und seit vielen Jahren als HVSH-Auswahltrainer der männlichen Jugend tätig.


Gut ausgebildete Trainer für den Nachwuchs

- 01.06.2015

Mirko Spieckermann neuer HVSH-Lehrwart

Mitte März berief das HVSH-Präsidium Mirko Spieckermann zum neuen Lehrwart des Verbandes. Der A-Lizenz-Inhaber ist seit 20 Jahren als Landesauswahltrainer in Schleswig-Holstein tätig und seitdem auch in der Lehre tätig. Als Lehrwart hat er nun einiges vor. Die Trainerausbildung liegt Spieckermann besonders am Herzen, denn „um gute Spieler zu haben, brauche ich gut ausgebildete Trainer, die den Nachwuchs nicht nur betreuen, sondern fördern.“

Unter diesem Leitsatz geht Spieckermann seine neue Aufgabe an. „Die Aus- und Fortbildung ist eine wichtige Säule im Konzept der Jugendförderung“, unterstreicht der Landesauswahltrainer. Es geht ihm jedoch nicht nur um den Spitzenhandball, sondern auch um „ein optimales Angebot für die Breite. Durch eine strukturierte Aus- und Weiterbildung unserer Trainer verstärken wir deutlich die Nachhaltigkeit in unseren Vereinen und haben damit Absicherung gegen schwindenden Erfolg und schwindende Mitgliederzahlen.“ Um das Lehrwesen zu verbessern, hat er sich deshalb einiges vorgenommen: „Wir wollen die Verbindlichkeit in der Terminplanung stärken sowie die Inhalte regelmäßig und strukturiert an die aktuellen und modernen Tendenzen im nationalen und internationalen Handball anpassen“, blickt Spieckermann voraus. „Damit das funktioniert, brauche ich ein Team von Referenten - denn ich alleine kann das nicht leisten.“

Sein neues Referententeam soll aus zwölf bis fünfzehn erfahrenen Trainern bestehen; ein neues Kompetenzteam - bestehend aus dem Vizepräsidenten Leistungssport und Lehre Olaf Schmipf, Verbandstrainer Thomas Engler und Spieckermann - kümmert sich um die Organisation des Lehrwesens. Der neue Lehrwart wird auf Kommunikation setzen: „Es geht nicht um uns Referenten, wir hoffen auf die Kooperation der Kreishandballverbände und der Vereine in ganz Schleswig-Holstein“, macht Spieckermann deutlich. „Wenn ein KHV oder ein Verein eine Aus- oder Fortbildungsmaßnahme anbieten möchten, soll er uns mit entsprechenden Vorlauf Bescheid geben. Wir sind dann gerne bereit, hier zu unterstützen!“

Für sein Amt als Lehrwart kann der in Neustadt (Holstein) geborene Spieckermann auf 26 Jahre eigene Trainererfahrung zurückblicken. Aktuell ist er beim ATSV Stockelsdorf beschäftigt, er trainiert dort die erste männliche B-Jugend des Vereins. Bereits mit 16 Jahren startete seine Trainerlaufbahn, Spieckermann coachte Teams in Neustadt, beim VfL Bad Schwartau und dem AMTV Hamburg, bevor er zum ATSV kam. Dabei sammelte er Erfahrung in der Regionalliga der Männer und der männlichen A-Jugend, wobei er festhält: „Ich bin meistens im leistungsorientierten Jugendbereich unterwegs gewesen.“ Im Verband ist der Neustädter der dienstälteste Landesauswahltrainer. Gemeinsam mit Verbandstrainer Engler kümmert er sich derzeit um die Jungs des Jahrgangs 1999. 

Die Vorfreude auf seine neue Aufgabe ist bei dem erfahrenen Trainer groß: „Ich freue mich darauf, dass ich das eigene Wissen und die eigenen Erfahrungen an meine Trainerkollegen weitergeben kann“, beschreibt Spieckermann. „Ich möchte quasi als Multiplikator für das fungieren, was ich selbst kennengelernt und mir erarbeitet habe.“

Grundstein der Aus- und Fortbildungsseminare wird die Rahmentrainingskonzeption des DHB sein.   Spieckermann: „Auf diesen Basics werden unsere Kurse und Angebote aufbauen.“ Der Lehrwart hat dabei eine ganz bestimmte Idealvorstellung vom Handball im Kopf: „Ich stelle mir Handball als ein temporeiches Spiel vor, mit vielen individuellen technischen und taktischen Mitteln in Angriff und Abwehr aufbauend auf eine gute Athletik und einer hohen Spielfähigkeit“, beschreibt Spieckermann. Und das ist ja auch das große Ziel des Lehrwartes: Eine gute Trainerausbildung, um eine gute Nachwuchsförderung in Spitze und Breite zu erreichen.


 
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