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HSG Holstein/Kiel Kronshagen – Gekommen, um zu bleiben - 27.09.2017

In der vergangenen Saison sicherte sich die HSG Holstein/Kiel Kronshagen als Zweiter der Schleswig-Holstein Liga der Frauen den Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Dabei fiel die Entscheidung erst auf den letzten Metern: In einem wahren Herzschlagfinale zog die HSG am letzten Spieltag mit einem Sieg über den HC Treia/Jübek noch am direkten Konkurrenten vorbei auf den Aufstiegsplatz. Die Medienmannschaft hat nach dem erfolgreichen Saisonstart mit Trainer André Böhrensen über die vergangene Spielzeit sowie die Ziele für die kommende Serie gesprochen.

 

Das ging an die Nerven: Die letzte Saison und vor allem die letzten beiden Spiele waren für HSG Holstein/Kiel Kronshagen an Spannung kaum zu überbieten.

 

Zwei Spieltage vor Schluss lag die Mannschaft noch auf dem dritten Tabellenplatz und konnte zunächst dem späteren Meister SV Preußen Reinfeld mit 26:26 ein Unentschieden abtrotzen, sodass der Rückstand auf den HC Treia/Jübek auf einen Punkt schmolz. Pikanterweise wurde das letzte Spiel der Saison damit zum direkten Duell um den Aufstieg, den sich die HSG dank eines 29:27-Erfolges sicherte. Am Ende lag man mit 36:16 Zählern, punktgleich mit dem Meister und einen Punkt vor Jübek, gegen die auch der direkte Vergleich unentschieden ausging, auf Platz zwei. „Die beiden letzten Spiele gegen Reinfeld und Treia waren sehr intensiv und werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Es herrschte eine fantastische Atmosphäre in der Tallinhalle. Im letzten Spiel wollten wir unbedingt den Sieg, gaben alles und wurden dafür belohnt“, so HSG-Coach André Böhrensen, der ergänzt: „Wir sind in der Saison oft gestolpert, aber immer wieder aufgestanden und haben nach Niederlagen nicht aufgegeben.“ Auch ein Verdienst des 37 Jahre alten Sozialpädagogen, der die Mannschaft nach dem Abstieg aus der Oberliga 2014 erst zur Winterpause und einen Platz vor den Abstiegsrängen liegend zusammen mit Svenja Ohms übernahm. Sie schafften die Wende und den Klassenerhalt und formten aus der fast identischen Mannschaft in der Folgesaison ein Spitzenteam, das den Aufstieg in die Oberliga nur knapp verpasste.

Ein Jahr später hat es nun also mit dem Aufstieg geklappt und im Hintergrund war der Verein mit seinen Strukturen noch so gut aufgestellt, dass es keine Zweifel an der Realisierung gab und sofort die Planung für die Oberliga beginnen konnte, zu der Böhrensen sagt: „In Josefine Lüthje, die zur HG O-K-T gewechselt ist, hat uns eine absolute Führungsspielerin verlassen, die sowohl im Angriff als auch in der Deckung eine enorme Stütze war. Sie ist zwar nicht sofort eins zu eins zu ersetzen, aber mit Johanna Matthießen vom THW Kiel und Stefanie Pekeler aus Herzhorn konnten wir unseren Kader verstärken und sind sehr zufrieden damit. Zudem wird uns Kim Wotschke, die ebenfalls vom THW kam, nach auskurierter Verletzung  ab der Winterpause zur Verfügung stehen.“ Dass er mit seinem Kader zu Recht zufrieden ist, belegt auch der Start in die neue Spielzeit, die auf Anhieb mit einem Sieg beim TSV Ellerbek begann. Laut Böhrensen ein unglaublich intensives und temporeiches Spiel – mit einem perfekten Resultat.

Einen Schlüssel für den geglückten Start sieht der Trainer darin, dass sich die Mannschaft kaum verändert hat: „Es ist natürlich ein Vorteil, dass wir bereits eingespielt sind. So konnten wir uns in der Vorbereitung unter anderem darauf konzentrieren, die beiden neuen Spielerinnen einzubinden. Was wir noch nicht so gut können, verrate ich hier allerdings nicht. Aber Baustellen haben wir natürlich noch und wollen diese auch fleißig minimieren und Tempohandball spielen, was uns gleich im ersten Spiel sehr gut geglückt ist.“ Dass es trotzdem eine schwere Saison wird, in der Böhrensen auf den AMTV Hamburg, Todesfelde und Alstertal als Favoriten für die Meisterschaft tippt, ist den Kielern bewusst: „Als Aufsteiger mit 16 Minuspunkten können wir nur den Klassenerhalt als Ziel haben. Ich hoffe aber, dass die sportliche Veränderung vor allem in der Geschwindigkeit liegt, denn das Umschalten in die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung bereitet uns am wenigsten Probleme. Dann könnten wir uns relativ schnell an die neue Liga gewöhnen.“ Welchem Aufsteiger das besser gelingt, wird man schon am kommenden Sonntag, 1. Oktober, sehen, wenn es zum Wiedersehen mit Vorjahres-Konkurrent Reinfeld kommt. Da die heimische Halle derzeit allerdings noch saniert wird, steht das erste Heimspiel der Saison erst am Dienstag, 3. Oktober, um 15.00 Uhr gegen den TSV Altenholz an.

Bis dahin wird der verheiratete Vater von zwei Kindern zusammen mit seiner Co-Trainerin Svenja Ohms noch weiter an den erwähnten Baustellen arbeiten. Durch die Unterstützung des Vereins kann er sich voll darauf konzentrieren und sagt dazu: „Am liebsten bin ich nur Trainer und kümmere mich hauptsächlich um die handballerischen Inhalte. Bei den Spielen ist es dann natürlich Svenja Ohms, die mich fantastisch unterstützt und mit der ich mich viel austausche. Alles andere gebe ich gerne in die vielen unterstützenden Hände.“ Ein Punkt ist Böhrensen dann noch besonders wichtig: „Meine Mannschaft ist etwas ganz Besonderes. Innerhalb des Teams sind viele Freundschaften vorhanden und die Mannschaft besitzt eine hohe Motivation, ist sehr oft mit Spaß und Fleiß bei der Sache und wir versuchen, schnellen und attraktiven Handball zu spielen. Durch unsere Spielweise erhalten beide Mannschaften viele Angriffe, was somit oft zu vielen Toren führt.“ Und das ist ja eigentlich genau das, was Handball-Fans sehen wollen, weshalb man in Kiel darauf hoffen darf, dass noch ein paar mehr Zuschauer zu den bisherigen ca. 150 Fans dazukommen. Und dann stehen die Chancen sicher gut, gemeinsam noch einige Erfolge zu feiern und in der Oberliga zu bleiben.

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