Schliessen

Kieler Woche Inklusiv am 17. Juni 2017 - 14.06.2017

Liebe Aktive und Freunde des Sports,

gleich zu Beginn der Kieler Woche möchten wir Sie recht herzlich am Samstag, den 17. Juni 2017 zu einem ganz besonderen Event in den Sport- und Begegnungspark Gaarden einladen: „Kieler Woche inklusiv – Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderung“.

Um 10 Uhr wird Sportdezernent Gerwin Stöcken und der Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Thilo von Trott, die Wettkämpfe eröffnen, die anschließend den ganzen Tag über bis ca. 16 Uhr laufen werden.

Wir möchten an diesem Tag schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die nationalen Wettkämpfe der Special Olympics Deutschland im kommenden Jahr geben und freuen uns, dass 200 Sportlerinnen und Sportler in vier Disziplinen (Florball, Fußball, Handball und Basketball) miteinander wetteifern werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie ebenfalls an diesem Tag begrüßen dürfen und würden

Sie bitten diese Termin auch noch breit in Ihren eigenen Netzwerken und Vereinen zu streuen.

 

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung bringen wir Experten und Fachleute beim Kieler Frühstücksgespräch in der Sozialkirche Gaarden (Stoschstr. 52) zusammen und möchten mit diesen unter dem Motto „Segel setzen für die Special Olympics 2018 – den Kieler Sport inklusiv gestalten“ zusammen ausloten, welche Impulse für den Inklusiven Sport in Kiel von den Special Olympics ausgehen können, welche Hürden es dabei zu überwinden gilt und was wir dabei von anderen lernen können. Sehr gerne möchten wir Sie – die Aktiven des Kieler Vereinsports – als Fachpublikum zu diesem Gespräch einladen und freuen uns auf eine hochkarätige Gesprächsrunde mit

  • Gerwin Stöcken, Sportdezernent der Landeshauptstadt Kiel
  • Brigitte Lehnert, Vizepräsidentin Special Olympics Deutschland (SOD)
  • Dirk Mitzloff, stellv. Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung
  • Prof. Dr. Manfred Wegner, M.S. Christian Albrecht Universität zu Kiel, Sportpsychologie und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von SOD
  • Dr. Katrin Steen, Vorstand Sportverband Kiel e.V.
  • Gerd Neuner, InTuS miteinander.sportlich.
  • Dr. Thilo von Trott, Vorstand Evangelische Stiftung Alsterdorf

 

Wir würden uns freuen, wenn sie uns bei Teilnahme am Kieler Frühstücksgespräch eine Rückmeldung an (sebastian.rehbach@stadtmission-kiel.de) zukommen lassen könnten, damit wir entsprechend den Raum gestalten können. Laden Sie auch gerne Ihre Kolleginnen und Kollegen zu dieser Gesprächsrunde ein und verbreiten Sie diese Information auch sehr gerne in Ihren Netzwerken.

 

Wir freuen uns auf einen inklusiven Auftakt zur Kieler Woche, hoffen auf gutes Wetter und auf einen gelungenen Start in ein inklusives Sportjahr in Kiel.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Sebastian Rehbach

Fachbereichsleiter

Sozialökonom

stadt.mission.mensch gemeinnützige GmbH

Fachbereich Soziale Teilhabe

Zuschnitt Landesligen der Frauen Saison 2017/2018 - 16.06.2017

In der kommenden Saison 2017/2018 spielen die Mannschaften der Landesliga Frauen in folgender Einteilung:

Frauen Landesliga Staffel Nord 2017/2018

Frauen Landesliga Staffel Süd 2017/2018

HC Treia/Jübek 2

HSG Tills Löwen 08

TSV Mildstedt

SV Henstedt-Ulzburg

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg

HSG Horst/Kiebitzreihe

IF Stjernen Flensborg

TuS Lübeck von 1893

HSG Eider Harde

Lübecker TS

Suchsdorfer SV

SV Sülfeld

HSG Tarp/Wanderup

GHG Hahnheide

Wellingdorfer TV

SG Kollmar/Neuendorf

HSG Jörl-Doppeleiche Viöl 2

HSG Holsteinische Schweiz

HSG Holstein Kiel/Kronshagen 2

THW Kiel

SG Mittelangeln

BSV Kisdorf

HFF Munkbrarup

VfL Geesthacht

HSG SZOWW

ATSV Stockelsdorf

Handewitter SV

SC Nahe 08

 

 

Zuschnitt Landesligen der Männer Saison 2017/2018 - 16.06.2017

In der kommenden Saison 2017/2018 spielen die Mannschaften der Landesliga Männer in folgender Einteilung:

Männer Landesliga Staffel Nord 2017/2018

Männer Landesliga Staffel Süd 2017/2018

SC Gut-Heil Neumünster

TSV Ellerau

TSV Mildstedt 2

HSG Kremperheide/Münsterdorf

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg 2

HSG Horst/Kiebitzreihe

TSV Sieverstedt

SG Glinde/Reinbek

TSV Büsum

Lübecker TS

SG Oeversee/Jarplund-Weding

SG Boostedt/Großenaspe

HSG Tarp/Wanderup 2

HSG Störtal Hummeln

SG Pahlhude/Tellingstedt

HSG Holsteinische Schweiz

Kieler MTV

VfL Geesthacht

Wellingdorfer TV

TSV Plön

SG Bordesholm/Brügge

HSG Wagrien 2

Büdelsdorfer TSV

HSG Tills Löwen 08

HSG Mönkeberg-Schönkirchen 2

ATSV Stockelsdorf

TSV Westerland

Lauenburger SV

 

JUGEND: Qualifikation zur Oberliga 2017 - 01.06.2017

Der Jugendausschuss hat auf seiner Sitzung folgende Durchführungsbestimmungen und Ausschreibung für die Qualifikation zur Oberliga der Jugend zur Saison 2017/2018 beschlossen:

gesamt Durchführungsbestimmungen und Ausschreibung zum Download hier...

 

Ausschreibung der OL Quali 2017 weibliche A-Jugend hier...

Ausschreibung der OL Quali 2017 männliche B-Jugend hier...

Ausschreibung der OL Quali 2017 weibliche B-Jugend hier...


Augrund der erfolgreichen Qualifikation zur Jugendbundesliga des TSV Sieverstedt I - Herzlichen Glückwunsch! - der männlichen A-Jugend ist die Ausschreibung der Qualifikation zur Oberliga HHSH der mA angepasst worden - Stand 13.06.2017:

Fortschreibung der Ausschreibung der OL Quali 2017 männlichen A-Jugend hier...

Anpfiff - Mehr Frauen im Spiel - WM 2017 - Handball erleben

- 23.06.2017

Seit 2013 kommen die Frauenbeauftragten der Landesverbände regelmäßig zu den Projekttreffen "Apfiff - Mehr Frauen im Spiel " zusammen, um gemeinsam Lösungswege für mehr Frauen als Funktionärinnen im Handball zu erarbeiten. Dieses Jahr fand das Treffen vom 16.- bis 18. Juni in Wismar statt, wobei sich die Frauenkommission im Jahr der Heim-WM der Frauen etwas besonderes überlegt hat. Jeder Landesverband durfte ein weibliches Schiedsrichtergespann melden, welches beim Junior-Wismar-Cup gepfiffen hat, während die Frauenbeauftragten an dem Projekt arbeiteten. Sechs Schiedsrichtergespanne haben in zwei Hallen die Spiele des Bestenvergleichturniers der weiblichen D-Jugenden geleitet, in denen Landes- und Vizemeister aus den neuen Bundesländern und Berlin gegeneinander antraten.

 

Stellvertretend für den Handballverband Schleswig-Holstein nahmen wir, Henrike Broscheid und Rebekka Kraft, an der Maßnahme in Wismar teil. Da jedes Spiel in Zusammenarbeit mit einem Coach ausgewertet wurde, konnten wir uns sportlich weiterentwickeln.
Der Austausch der Schiedsrichterinnen stand bei der Kampagne ebenfalls im Vordergrund. So haben wir uns über die Unterschiede in den Landesverbänden unterhalten und über Erlebnisse und Erfahrungen berichtet. Im Rückblick kann man sagen, dass es ein erfolgreiches und spannendes Wochenende war - nicht nur in sportlicher Hinsicht.
 

Die Kampagne endet jedoch nicht mit diesem Wochenende. In den kommenden Monaten bis zur Frauen-WM im Dezember werden wir euch in lockerer Reihenfolge zu verschiedenen, interessanten Themen etwas berichten. Vorbilder, Rituale und der Blick in die Sporttasche sind nur ein kleiner Ausblick.
Abschließend treffen sich die Schiedsrichtergespanne der Kampagne zusammen mit der Frauenkommission im Dezember, um gemeinsam eine Bilanz zu ziehen und ein WM-Spiel zu erleben.


"Kieler Woche Inklusiv" ein voller Erfolg

- 23.06.2017

~ Inklusives Handballturnier als Jahresprojekt unserer FJSlerin ~

 

Am Samstag den 17.06.2017 fand das Sportfest ,,Kieler Woche Inklusiv‘‘ für Menschen mit und ohne Behinderung im Sport-und Begegnungspark in Kiel-Gaarden statt. statt. Neben Fußball, Floorball und Basketball, war die Sportart Handball als Größte Sparte vertreten und lockte acht  Jugendmannschaften zum Mitmachen an. Sowohl inklusive Teams wie Hand in Handball aus Segeberg oder der TuS Lübeck, als auch nicht-inklusive Mannschaften wie die männliche E-Jugend des TV Laboe oder die weibliche C-Jugend des TuS Holstein Quickborn nahmen an dieser Veranstaltung teil. Das inklusive Sportfest, an dem insgesamt 200 Aktive zusammenkamen, wurde von der Stiftung Alsterdorf und der Stadt.Mission.Mensch veranstaltet.

 

Die FSJ-lerin des Handballverbandes Schleswig-Holstein Ann-Kathrin Erdmann organisiere als Jahresprojekt ein inklusive Handballturnier als Teil dieses Sportfestes mit insgesamt 80 Handballspielern. Ihre Handball-AG am Förderzentrum Schönkirchen kooperierte zusammen mit ihrer männlichen D-Jugend des TV Laboe. Egal ob mit oder ohne Behinderung: Ziel der Inklusion im Sport ist es, gemeinsam Sport zu treiben, Grenzen auszutesten und Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Um eine Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu erschaffen, wurde das Regelwerk des Handballbundes an das Turnier angepasst. Trotz anfänglicher Zweifel vieler Sportler und Zuschauer, ob ein inklusiver Sport vor allem im Handballbereich überhaupt möglich sei, waren diese Zweifel spätestens nach dieser großartigen Veranstaltung beseitigt. Alle Teilnehmer des Sportfestes wurden nach ihrer tollen Leistung mit einer Medaille belohnt und ziehen das Fazit, dass sie im nächsten Jahr wieder teilnehmen werden. So konnten wir als Handballverband neue Impulse in Richtung Inklusion im Sport geben und die inklusive Gemeinschaft weiter fördern.

 

Unser Dank geht auch nochmal an die Schiedsrichter, die zahlreichen Helfer des Sport-und Begegnungsparks Gaarden, sowie an die jeweiligen Trainer, die ihren Spielen diese Erfahrung ermöglicht haben!

 

Teilgenommen haben: TV Laboe mE, TV Laboe mD (zusammen mit Förderzentrum Schönkirchen), TuS Holstein Quickborn, Die Flamingos, TuS Lübeck 1+2, Hand in Handball, Rosenstadt Kids. 


EWE-Cup 2017: HVSH-Talente kehren mit Platz 1 und 2 aus Bremervörde zurück

- 13.06.2017

Erfolgreiches Wochenende für den Handballverband Schleswig-Holstein in Bremervörde: Der Nachwuchs des männlichen Jahrgangs 2002 sicherte sich mit einem starken Auftritt den ersten Platz beim EWE-Cup, die Mädchen des Jahrgangs 2003 schlossen das Turnier auf dem zweiten Rang ab. Für die jungen Talente war es nicht nur der erste große Vergleich mit den anderen Landesverbänden, sondern auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur DHB-Sichtung im Februar 2018.

 

Bei der 17. Auflage des EWE-Cups maßen sich die HVSH-Talente mit den Auswahlmannschaften aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen. Unter Leitung von Martin Schmidt holte die Auswahl m2002 drei Siege aus drei Spielen. „Es war eine Standortbestimmung für uns und ich bin sehr zufrieden“, bilanzierte der Kadertrainer. „Die Jungs haben Spaß gehabt und so kam auch der Erfolg. Außerdem konnten wir in jedem Spiel die Zahl der technischen Fehler reduzieren und haben immer mehr Sicherheit gewonnen.“

 

Schmidt war mit 16 Talenten nach Bremervörde gereist, darunter sieben Spieler vom THW Kiel und fünf Akteure aus dem Nachwuchs der SG Flensburg-Handewitt. „Die beiden großen Vereinsblöcke haben sich für Schleswig-Holstein zusammengerauft“, lobte der Trainer. „Wir haben sehr gut als Mannschaft harmoniert und sind aus mehreren Abwehrvarianten gut ins Konterspiel gekommen. Auch vorne haben wir schon eine gute Spielanlage gezeigt.“

 

Auch sein Kollege zog nach dem zweiten Rang der Auswahl w2003 ein positives Fazit. „Die erste Maßnahme ist immer ein bisschen wie eine Wundertüte - und dafür war der Auftritt schon sehr ordentlich“, freute sich Olaf Schimpf. „Die Mannschaft hat Potenzial, aber es liegt auch noch relativ viel Arbeit vor uns.“ Gegen Bremen und Hamburg feierte sein Team jeweils einen Sieg, gegen Turniersieger Niedersachsen musste man sich im letzten Spiel geschlagen geben. Schimpf lobte anschließend vor allem das Umschaltspiel: „Das sah schon ziemlich gut aus.“

 

In den kommenden Monaten bereiten die verantwortlichen Trainer/innen die jungen Spielerinnen und Spieler auf die DHB-Sichtung in Kienbaum vor. Beide können aktuell aus einem Pool von rund 25 bis 30 Talenten schöpfen. „Über den Sommer arbeiten die Spieler in den Vereinen, im Herbst stehen dann mehrere Lehrgänge an“, blickt Schmidt voraus. Schimpf hat den nächsten Tageslehrgang sogar noch vor den Sommerferien angesetzt. „Wir wollen versuchen, den Kader zu festigen“, erklärt der Trainer. „Wir haben gesehen, woran wir noch arbeiten müssen.“ Für Kienbaum kann das Duo je zwölf Talente nominieren.

 

Die Ergebnisse vom EWE-Cup auf einen Blick:

 

Männliche Jugend, Jahrgang 2002

Kaderliste hier klicken...

 

Hamburg - Schleswig-Holstein 19:29

Bremen – Schleswig-Holstein 17:28

Schleswig-Holstein – Niedersachsen 35:21

 

1.Schleswig-Holstein
2.Niedersachsen
3.Hamburg
4.Bremen 

 

Weibliche Jugend, Jahrgang 2003

Kaderliste hier klicken...

 

Hamburg - Schleswig-Holstein 18:25

Bremen – Schleswig-Holstein 24:28

Schleswig-Holstein – Niedersachsen 21:25

 

1.Niedersachsen
2.Schleswig-Holstein
3.Bremen
4.Hamburg


Schulungslehrgang w01/02: „Ein erster Step“ auf dem Weg nach Sindelfingen

- 13.06.2017

Der Startschuss ist gefallen - der Weg zum Länderpokal 2018 hat begonnen: Am vergangenen Wochenende fand zum Auftakt der Vorbereitung ein Schulungslehrgang für die weiblichen Jahrgänge 2001 und 2002 statt. Verbandstrainer Thomas Engler und Kadertrainerin Anna Heyck-Schäfer luden 25 Talente nach Bad Malente ein, um sich nach einer längeren Maßnahmenpause einen ersten Eindruck über den Leistungsstand zu verschaffen.

 

„Wir sind zufrieden, die jungen Damen weisen einen ordentlichen Ausbildungsstand auf“, zog Engler anschließend ein positives Fazit. Schwerpunkt eine erste  Zusammenführung der beiden Jahrgänge, wobei die Spielerinnen w2001 unter besonderer Beobachtung standen. „Wir wollten die Spielerinnen wieder in eine Sichtungssituation bringen, um zu sehen, wie sie sich seit Kienbaum 2015 entwickelt haben“, erläutert Engler. „Wir konnten  uns einen ersten Eindruck über das technisch-taktische Niveau verschaffen und haben Grundlagen für die Angriffsstruktur gelegt.“

 

Das große Ziel für die Jahrgänge w01/02 ist der Länderpokal 2018, der im kommenden Jahr vom 11. bis 15. Januar in Sindelfingen stattfinden wird. Für beide Jahrgänge ist es neben den DHB-Sichtungen in Kienbaum der Höhepunkt der Verbandsförderung, da es für den Jahrgang w2002 keinen „eigenen“ Länderpokal mehr geben wird. Aufgrund einer Änderung der DHB-Förderungsstruktur wird der Länderpokal 2019 für den Jahrgang w2003 ausgerichtet, wodurch der Jahrgang w2002 übersprungen wird.

 

So wird sich die HVSH-Mannschaft für den anstehenden Länderpokal aus zwei Jahrgängen zusammensetzen. Die nächste Vorbereitungsmaßnahme findet im September statt und schließt mit dem Eröffnungsspiel beim hochkarätigen Eulen-Cup in Tarp ab. Neben weiteren Lehrgängen steht im November zudem ein Turnier in Emmertal auf dem Programm. Engler: „Wir werden versuchen, die Spielerinnen gemeinsam mit ihren Vereinen intensiv vorzubereiten. Dieser Schulungslehrgang war ein erster Step auf dem Weg zum Länderpokal.“

 

HVSH-Kaderliste w01/02 hier...


Ein Blick durch die Ligen und über die Landesgrenzen hinaus

- 09.06.2017

Die Saison 2016/2017, von der Ober- bis zur Bundesliga

 

Um mit den – in doppelter Hinsicht – ‚Großen’ zu beginnen: Ganz oben auf dem Podest stand einmal mehr der THW Kiel. Die Handballstars aus der Landeshauptstadt hatten Grund zum Jubeln: Eine ansonsten eher schwierige und unstete Saison wurde durch den Gewinn des DHB-Pokals im Frühjahr doch noch vergoldet. Doch noch ein Titel für den Rekordmeister, der die Meisterschaft im zweiten Jahr nacheinander nicht gewinnen und auch in der Champions League nicht ganz oben angreifen konnte. Unterlegener Gegner im Pokalfinale von Hamburg: Die SG Flensburg-Handewitt – das zweite Aushängeschild Schleswig-Holsteins. In allen Wettbewerben mischte der ewige Widersacher des THW lange aussichtsreich mit – am Ende aber landete keine Trophäe an der dänischen Grenze.

 

Insbesondere die verpasste, so sehnsüchtig begehrte zweite Deutsche Meisterschaft schmerzte die SG. Vizemeister waren die Flensburger schließlich schon (zu) oft geworden, Vizepokalsieger ebenfalls. Und so war die Stimmung ganz oben im Norden am Ende einer langen und lange Zeit guten Saison auch eher gedämpft. Auch im direkten Duell der beiden Rivalen behielt der THW wettbewerbsübergreifend mit 3:2 Derbysiegen die Oberhand. Und das, obwohl man der SG bescheinigt hatte, den besseren, den schöneren Handball zu spielen.

 

Ein Pott also konnte im erfolgsverwöhnten Handballland Schleswig-Holstein gefeiert werden. Und sie haben ihn gefeiert, die Kieler. Darin sind sie schließlich immer noch geübt. Etwas weiter südlich, vor den Toren Lübecks, herrschte ebenfalls Grund zur Freude: Zweitligist VfL Bad Schwartau lieferte eine ansprechende Serie ab und belegte schlussendlich einen bemerkenswerten sechsten Platz. Tendenz steigend. Vielleicht wird aus dem schleswig-holsteinischen Bundesliga-Duo ja absehbar wieder ein Trio.

 

Erst- und Zweitliga-Handball made im ‚Land zwischen den Meeren’ – darauf müssen die Fans des Frauenhandballs noch warten. Aber es tut sich was: In Liga 3, Staffel Nord, sind die Teams aus Schleswig-Holstein ziemlich tonangebend: Ein Trio jagte Meister Oyten buchstäblich bis zum Schluss: Die HSG Jörl-DE Viöl (Platz zwei), der SV Henstedt-Ulzburg (Platz drei) und der TSV Nord-Harrislee (Platz fünf). Nur zwei bzw. drei Punkte fehlten den drei Teams zu Platz eins. Vor allem der freche Aufsteiger Jörl begeisterte dabei in dieser spannenden Spielzeit. Die HG OKT (Siebter) und der TSV Travemünde (Platz neun) schafften den Klassenerhalt – dabei musste allerdings vor allem der TSV bis in die Schlussminuten der letzten Partie zittern, ehe das Thema Abstieg abgehakt werden konnte.

 

Bei den Männern ging es nicht ganz so dramatisch zu: Die Meisterschaft holte sich – sehr souverän – der TSV Altenholz, ohne allerdings den Weg in Richtung 2. Bundesliga antreten zu wollen. Auch die Vizemeisterschaft ging an einen Verein in Schleswig-Holstein: Die HSG Nord HU, die in der Aufstiegs-Relegation an Hagen scheiterte und nun nach Hamburg umzieht, um dort künftig unter ‚Metropolitans’ zu firmieren. Die SG Flensburg-Handewitt II (Achter) und der DHK Flensborg (Elfter) bleiben Schleswig-Holstein als Drittligisten erhalten.

 

In den Hamburg-Schleswig-Holstein-Ligen erwiesen sich der TSV Wattenbek als souveräner Meister und Aufsteiger in die 3. Liga der Frauen, sowie die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz, Vizemeister bei den Männern, als stärkste Teams unseres Bundeslands.

 

Und unsere Talente? Die boten fantastische Spiele und lieferten sich packende Duelle. In der Jugend-Bundesliga (m), Staffel Nord, belegten die SG Flensburg-Handewitt (Vierter), der VfL Bad Schwartau (Sechster) und der THW Kiel (Siebter) Mittelfeldplätze. Die Jugend-Bundesliga-Girls aus Henstedt-Ulzburg verpassten den Sprung ins Viertelfinale, der VfL Bad Schwartau schaffte es indes unter die besten 16 Teams bundesweit – dort allerdings war dann ebenfalls Endstation. Die männliche B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt als Meister der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein erreichte das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft gegen die Füchse Berlin Reinickendorf und scheiterte leider. Auf dem Weg in die Vorschlussrunde scheiterte ebenfalls die weibliche B-Jugend der HSG Marne-Brunsbüttel am späteren Champion, dem HC Leipzig.

 

Und unsere besten A-Jugend-Oberligateams? Die Jungs der HSG Marne-Brunsbüttel (mA) holten sich die Oberliga-Meisterschaft. Der SV Henstedt-Ulzburg (wA) landete auf Platz drei.

 

Nun befinden sich bald alle Mannschaften in ihrer verdienten Sommerpause. Doch schon bald beginnt die Vorbereitung auf die Saison 2017/2018. Hinter den Kulissen laufen die Planungen bereits auf Hochtouren. Wir sind gespannt. Echte Handball-Action im „wahren Norden“ – Fortsetzung folgt.

 


AUSSCHREIBUNG: WEITERBILDUNG ZUM THEMA: INKLUSION

- 09.06.2017

Eröffnung einer Handballmannschaft für Menschen mit Handicap – gekoppelt mit einer Trainingseinheit

 

Liebe Handballfreundinnen und Handballfreunde,

Liebe Interessierte im Bereich Inklusion,

 

alle Jahre wieder beginnt zum Ende des Jahres die Planung der Aus- und Weiterbildung für Lizenzinhaber, aber auch interessierte und wissbegierige Trainerinnen und Trainer sind auf der Suche nach attraktiven Veranstaltungen.

 

Dabei ist es uns wichtig, dass wir immer wieder neue und aktuelle Themenbereiche betrachten und ansprechen.

 

Aus diesem Grund haben wir uns in diesem Jahr auch dem Thema Inklusion angenommen und eine Weiterbildung zu diesem Thema in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf mit dem Fortbildungsprogramm BLICKWINKEL in den Weiterbildungskalender aufgenommen.

 

Die Eckdaten des Lehrgangs:

Thema:         Eröffnung einer Handballgruppe für Menschen mit Handicap – gekoppelt mit einer Trainingseinheit

Kooperationspartner:      Evangelische Stiftung Alsterdorf mit dem Fortbildungsprogramm BLINKWINKEL

Datum:          02.09.2017

Uhrzeit:         10:00 – 14:00 Uhr

Ort:                 Flensburg Akademie, Jens-Due-Weg 1, Flensburg

Referenten: Britta Jänicke und Katharina Pohle

Anerk.:          5 LE für die C- und B-Lizenz

Teilnehmer: Teilnehmen können sowohl Lizenzinhaber, aber auch Interessierte Handballer

Kosten:         45,-€ für Lizenzinhaber

                        30,-€ ohne Lizenz

 

Themenbeschreibung:

Die Weiterbildung am 02.09.2017 beschäftigt sich mit der Thematik, wie man als Verein eine Handballgruppe für Menschen mit Handicap eröffnet. Dabei gehen die Teilnehmer zusammen mit den Referenten darauf ein, was vorab organisiert werden muss, über welche Vereine und Organisationen man die Gruppe bewerben kann, aber betrachten gleichzeitig auch die praktische Umsetzung der Trainingseinheiten. Am Ende der Veranstaltungen sollen alle Teilnehmer eine Vorstellung davon haben, welche Schritte man bis zum ersten Training der Handballgruppe beschreiten muss und wie man die Einheiten gestaltet.

 

Kleiner Ausblick:

In Hamburg hat sich bereits eine Liga für Menschen mit Handicap etabliert (Freiwurfliga). Vielleicht ist es in den nächsten Jahren möglich, diese Liga auch in Schleswig-Holstein einzuführen und/oder mit Hamburg einen gemeinsamen Spielbetrieb auf die Beine zu stellen.

 

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen!

 

Die Ausschreibung zum Download


Preisübergaben Grundschulaktionstag Nachbereitung

- 24.05.2017

Insgesamt acht Schulen gewannen bei der Nachbereitungsaktion des Grundschulaktionstages 2016. Neben Ballpaketen und einem Trikotsatz von KEMPA, organisierte der Handballverband Schleswig-Holstein ein Startraining mit THW Kiel Spieler Lucas Firnhaber und David Meurer. Wie bereits im Jahre 2015, war auch der Grundschulaktionstag in diesem Jahr ein großer Erfolg. Insgesamt 109 Schulen nahmen an diesem Tag teil und begeisterten ihre Schülerinnen und Schüler mit einer Handballeinheit vom Trainer des ansässigen Vereins. Auch im Jahre 2017 hoffen wir wieder auf zahlreiche Schulen, die sich zu dieser Aktion anmelden und sich anschließend an der Nachbereitungsaktion beteiligen. Denn vor allem diese Aktionen bringen den Handball in die Schule und lassen dem Mitgliederrückgang in den Vereinen entgegenwirken.

Datum Grundschulaktionstag 2017: Mittwoch, 27. September 2017

Hier geht’s zur Anmeldung…


DHB-Ehrennadel in Gold für Rainer Tschirne und ...

- 22.05.2017

...viele Verabschiedungen beim Verbandstag

Im Rahmen des 46. Verbandstages des Handballverbandes Schleswig-Holstein wurden auch einige Mitglieder des HVSH verabschiedet und Rainer Tschirne für seine Verdienste im Handballsport geehrt. Rainer Tschirne, Vizepräsident Spieltechnik und seit Samstag auch HVSH-Ehrenmitglied, erhielt dabei die DHB-Ehrennadel in Gold, die dem scheidenden Vizepräsident Finanzen, Bernd Michaelis sowie Männerwart Wilfried Tetens bereits 2008 verliehen wurden. Zudem wurden Schiedsrichterwart Sandro Berg und Kassenprüfer Klaus Puhlmann aus ihren Ämtern verabschiedet. Alle haben dem Handball in Schleswig-Holstein durch ihre Tätigkeiten große Dienste erwiesen und für ihre Nachfolger gilt es nun, den eingeschlagenen Weg mit neuen Impulsen weiterzugehen.

Ein Blick in die Ehrungsordnung des DHB gibt bereits einen Einblick, welch hohe Anforderungen erfüllt sein müssen, um die höchste Ehrung im Deutschen Handball zu erhalten:

Für seine Verdienste wurde Rainer Tschirne 1983 bereits von seinem Verein mit der Silbernen Ehrennadel bedacht und erhielt 1991 die Goldene Ehrennadel. Vom HVSH besitzt Tschirne bereits alle Ehrennadeln, seit 1992 die Bronzene, seit 1994 die Silberne und seit 2004 die Goldene sowie seit 2008 die Verbandsnadel in Silber des Regionalverbandes. Zudem erhielt er vom KHV Rendsburg-Eckernförde eine Ehrennadel und 2016 die Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein. Damit erfüllt er seit der Verleihung der DHB-Ehrennadel in Silber 2004 und mittlerweile 31 Jahren in den höchsten Ämtern auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Regionalebene auch die Voraussetzungen für die höchste Ehrung des DHB, die Ehrennadel in Gold, die Tschirne nun beim Verbandstag am 20. Mai von DHB-Präsident Andreas Michelmann verliehen wurde. Der DHB-‚Chef’ umriss dabei auch dessen bewegende und bewegte Laufbahn als Handballer und vor allem Handballfunktionär.

Die vielen Ehrungen geben allerdings nur einen kleinen Eindruck dessen, was Rainer Tschirne in seinen bisher 31 Jahren in offiziellen Ämtern im Handballsport geleistet hat und der Geschäftsführer des HVSH, Gert Adamski, sagt über Rainer Tschirne: „In den letzten Jahren hat sich im Bereich der Spieltechnik und Spielordnung sehr viel getan und Rainer Tschirne war gerade in diesen Bereichen auch über die Landesgrenzen hinweg sehr engagiert. Er hat sich dabei einen Namen als absoluter Fachmann erarbeitet und seine Meinungen werden zu Recht auch auf Bundesebene abgefragt. In Rainer verlässt uns eine Koryphäe der Spieltechnik und ich bin sehr dankbar für das, was er für uns und den Verband geleistet hat!“

Mit der Goldenen Ehrennadel besitzt Rainer Tschirne nun alle Auszeichnungen im Deutschen Handball und wird seinen Platz nach 15 Jahren auf Verbands- und Landesebene räumen. Auf der Kreisebene bleibt er dem KHV Rendsburg-Eckernförde aber weiterhin erhalten.

Ebenfalls den Verband verlassen wird Bernd Michaelis – und der einzige Grund, warum er nicht ebenso geehrt wurde, ist, dass er inklusive der Goldenen Ehrennadel des DHB bereits alle Auszeichnungen erhalten hat. Nach 18 Jahren als Vizepräsident Finanzen ist auch für ihn nun der Zeitpunkt gekommen, seine Tätigkeit beim HVSH zu beenden und er blickt auf erfolgreiche Amtszeiten zurück, in denen es zwar nicht immer einfach war, er es am Ende aber fast immer schaffte, dass schwarzen Zahlen im Jahresabschluss standen. Mitglied wird Bernd Michaelis bleiben, denn beim Verbandstag wurde er als Ehrenmitglied im Handballverband Schleswig-Holstein aufgenommen.

Besonders emotional verabschiedet wurde Wilfried Tetens. Mit Ehrungen für ihn ist das indes so eine Sache: Bis hin zur Goldenen Ehrennadel besitzt Tetens bereits seit 2008 alle Auszeichnungen des DHB. Und das wie Bernd Michaelis und nun auch Rainer Tschirne vollkommen zu Recht, denn Tetens blickt mittlerweile auf über 50 Jahre (!) Handballfunktionärstätigkeit auf allen Ebenen zurück: Von 1959 bis 1965 war er Schiedsrichterwart im KHV Flensburg, von 1964 bis 1978 im Bezirk Nord des HVSH und im Anschluss daran für sechs Jahre für den gesamten Verband. Seit 1984 ist Wilfried Tetens zudem Männerwart beim Verband und war zeitgleich bis 1991 als Schiedsrichterwart für den NHV tätig. Darüber hinaus ist Tetens seit 2005 1. Vorsitzender im KHV Flensburg und wird das auch in Zukunft bleiben, während seine jahrzehntelange Verbandstätigkeit nun endete.

Auch Klaus Puhlmann hat dem HVSH als Kassenprüfer lange Jahre zuverlässige Dienste erwiesen. Bereits seit 2008 liefen alle Finanzen über seinen Tisch, doch nach neun Jahren und drei Legislaturperioden darf er aufgrund der bestehenden Satzung nicht noch einmal antreten und gewählt werden. Demnach wurde auch Puhlmann beim Verbandstag verabschiedet.

Ebenfalls verabschiedet wurde Sandro Berg, der als Schiedsrichterwart seit 2011 dem ganzen Schiedsrichterwesen vorstand und trotz sehr engagierter Arbeit in den letzten Jahren immer noch ein großes Arbeitsfeld für die Zukunft übergibt. Schon die reine (zu geringe) Zahl der Schiedsrichter stellt dabei große Anforderungen und der neue Schiedsrichterwart Udo Ehlert wird gemeinsam mit dem Verband viel Kraft und Zeit investieren müssen, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

„Im Namen des HVSH und all seinen Mitgliedern bedanke ich mich bei allen Geehrten und Verabschiedeten für ihre Zeit beim und ihre Leistungen für den HVSH. Ohne euch wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Aber auch, wenn ihr eine Lücke hinterlassen werdet, bin ich mir sicher, dass eure Nachfolger engagiert an die Arbeit gehen werden. Dafür wünsche ich Ihnen – auch im Namen des Präsidiums – schon jetzt viel Erfolg“, so HVSH-Neu-Präsident Dierk Petersen mit Blick auf die vielen verdienten ‚Abgänge’.


Eine neue Ära: Der Wechsel ist vollzogen

- 22.05.2017

Draußen schien die Sonne durch die typisch norddeutschen Wolken hindurch – das Wetter also bot eine gebührende, schleswig-holsteinische Kulisse. Und drinnen – im Haus des Sports in Kiel – sorgten zahlreiche Gäste hohen Ranges, darunter u.a. Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt, LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen, DHB-Präsident Andreas Michelmann, die Stellvertretende DHB-Jugendkommissions-Vorsitzende Doris Birkenbach und Funktionärs-Ikone Heinz Jacobsen sowie zahlreiche Verbandschefs aus den Nachbarbundesländern,  für ein angemessenes Ambiente zu diesem außergewöhnlichen Anlass. Am vergangenen Samstag wurde beim Handballverband Schleswig-Holstein (HVSH) eine neue Ära eingeleitet. Im Rahmen des 46. Ordentlichen Verbandstages des HVSH übergab Karl-Friedrich Schwark nach 21 erfolgreichen Jahren als Präsident die Führung an seinen Nachfolger Dierk Petersen (siehe Interview > Link). Dieser wurde im Hans-Hansen-Saal mit überwältigender Mehrheit (92 Ja-Stimmen gegenüber lediglich einer Nein-Stimme) ins Amt gewählt.

Am Ende des Verbandstages wurde Karl-Friedrich Schwark aufgrund seiner enormen Lebensleistung zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt. Gleichzeitig startete die von den Delegierten bestätigte, künftige Präsidiumsmannschaft in eine neue Ära – in ihre Ära: Die Vizepräsidenten Daniel von Oldershausen (Recht, Flensburg), Carola Ketelhut (Finanzen, Neumünster), Olaf Schimpf (Leistungssport/Lehre, Lübeck), Katja Meyer (Breitensport, Neumünster), Marco Piotraschke (Spieltechnik, Bad Oldesloe), Sascha Zollinger (Jugend, Flensburg/bereits seit Jahresbeginn im Amt), Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) und Frauenwart Michael Buss (Satrup). Auf den Posten des Schiedsrichterwartes wurde Udo Ehlert aus Flensburg gewählt. Er hatte mehr Stimmen erhalten als sein Vorgänger Sandro Berg aus Hamburg.

 

18 Punkte auf der Tagesordnung, ein gemeinsames Mittagessen, eine Modenschau von Kooperationspartner KEMPA und letztlich die Staffelstabübergabe von Schwark an Petersen – es war ein gehaltvoller, ereignisreicher aber auch wehmütiger Tag. Gleichzeitig war die Aufbruchsstimmung innerhalb des Verbandes greifbar – eine durchaus emotionale Mischung also, wie auch der Mix aus Sonne und Wolken draußen am Kieler Himmel.

 

Über sämtliche Inhalte des Verbandstages, weitere Wahlergebnisse und Beschlüsse können Sie sich / könnt Ihr Euch nachfolgend mit einem Blick ins Protokoll genauer informieren.

(Link) PROTOKOLL – noch nicht öffentlich


neuer HVSH-Präsident: „Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH“

- 22.05.2017

Der  Präsident Dierk Petersen spricht im Interview über die Gründe seiner Kandidatur, seine Ziele, sein Team sowie über die Chancen und Nöte des HVSH.

Der neue Mann an der Spitze des schleswig-holsteinischen Handballs ist gefunden: Dierk Petersen macht’s. Der 54 Jahre alte geborene Wanderuper mit Wohnsitz in Sieverstedt tritt die Nachfolge von Karl-Friedrich Schwark an. Petersen ist in der Region Tarp und darüber hinaus kein Unbekannter. Sein Weg ins Ehrenamt war klassisch: Jugendwart, Handball-Obmann und Vorsitzender beim TSV Sieverstedt. Zweiter Vorsitzender im Kreishandballverband (KHV) Flensburg. Sprecher der Kreishandballverbände im Handballverband Schleswig-Holstein. Erfolgreicher ehemaliger Lokalpolitiker in der Gemeinde Sieverstedt und im Amt Oeversee.

Stolz ist Petersen, der im Raum Flensburg selbständig Jugendpflegeeinrichtungen leitet, auf seinen Stallgeruch und die Story der Gemeinde Sieverstedt, dem Sporthallenbau und in derer Konsequenz die Sieverstedter  A-Jugend: Gerade klopft die älteste Nachwuchsmannschaft des TSV Sieverstedt ans Tor zur A-Jugend-Bundesliga an.

Seit Ende 2016 stand Dierk Petersen als Kandidat für das Präsidentenamt parat. Mit den Vizepräsidenten Daniel von Oldershausen (Recht, Flensburg), Carola Ketelhut (Finanzen, Neumünster), Olaf Schimpf (Leistungssport/Lehre, Lübeck), Katja Meyer (Frauen und Breitensport, Neumünster), Marco Piotraschke (Spieltechnik, Bad Oldesloe), Sascha Zollinger (Jugend, Flensburg) und dem Frauenwart Michael Buss (Satrup) sowie dem Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) steht sein Team. Als Schiedsrichterwart wurde Udo Ehlert aus Flensburg vom Verbandstag gewählt.

Petersen und alle Kandidaten außer Zollinger, der schon von den Jugendvertretern Anfang des Jahres gewählt wurde, erhielten beim Verbandstag am 20. Mai in Kiel von den Delegierten das Vertrauen.

 

Im Interview spricht Petersen über seine neue Position.

 

Herr Petersen, was sind die Aufgaben eines Sprechers der Kreishandballverbände?

Ich muss respektieren, was jeder Kreishandballverband für sich möchte und so kommunizieren, dass es keine Differenzen gibt – das ist gar nicht so leicht. Alle Sportfreunde in den Kreishandballverbänden sind ehrenamtlich tätig und machen dort eine tolle Arbeit. Aber man kann zum Beispiel die Kreise Nordfriesland und Dithmarschen nicht mit Kiel oder Flensburg vergleichen. Die ländlichen Regionen haben andere Schwierigkeiten zu überwinden. Als Vertreter der Kreishandballverbände weiß ich, dass das Präsidium in Kiel manchmal Ideen hatte, wie Dinge zu sein hätten – das war aber nicht immer im Einklang mit den Kreisen. Diese Vermittlung war meine Aufgabe, und das ist ganz gut gelungen.

 

Waren Sie überrascht, plötzlich aus dem Kreis der Kreisverbände heraus Präsidentschaftskandidat zu werden?

Das war im November 2016, und ich war sehr überrascht, aber nur im ersten Moment. Dann habe ich mir überlegt, dass es eine große Ehre für mich ist, die Chance zu bekommen, Präsident eines so großen und erfolgreichen Verbandes zu sein. Wenn ich sehe wie viel Lebenszeit Wilfried Tetens, Heinz Jacobsen und der bisherige Präsident Karl-Friedrich Schwark dem Handball gewidmet haben, 21Jahre Präsidentschaft bei „Kalle“ Schwark, über 50 Jahre Ehrenamt bei Wilfried Tetens  – das ist ja gar nicht in Worte zu fassen. Dem gebührt großer Respekt.

 

Werden Sie sich hauptsächlich dem Mitgliederschwund entgegenstellen?

Das Thema bewegt alle Sportfreunde im HVSH. Es sind in diesem Jahr wieder zehn Prozent weniger Mannschaften. Aber – Mitgliederschwund: Das klingt zu 100 Prozent negativ. Wie benennt man es? Damit beginnt die Frage. Vielleicht finden wir irgendwann einen anderen Begriff dafür. Der Begriff ist zu negativ behaftet, damit gewinnen wir nichts. Inhaltlich: In Kreisverbänden, wo eng mit Schulen zusammengearbeitet wird, gibt es einen Mannschaftszuwachs! Ob das nachhaltig ist, wird man erst in ein paar Jahren sehen. Wir müssen als Verband positive Aspekte liefern. Da werden wir im neuen Präsidium mit den Kreisverbänden, dem Referenten für Schulhandball, dem Jugendvorstand, den Schulen und Vereinen neue Ideen entwickeln. Klar ist, dass wir den Vereinen und Kreishandballverbänden nicht noch mehr Kosten aufdrücken dürfen. Die Kosten für die Mitgliedergewinnung sollten in der Hauptlast beim Verband liegen.

 

Wie wollen sie die Sorgen der dünnbesiedelten Landstriche lindern?

Es muss Akteure vor Ort geben, die wir ansprechen können, die mit uns arbeiten. Wenn sie nicht da sind, können wir uns noch so tolle Konzepte ausdenken. Es gibt ja Erfolgsgeschichten, wenn ich etwa an den Grundschulaktionstag denke. Da haben 120 Grundschulen (Anm.: also fast jede dritte Grundschule) teilgenommen – das ist doch ein Riesengewinn für unsere Sportart. Da muss man weitermachen. Aber wie soll man es machen, wenn man keine Manpower hat?

Wir brauchen  Projekte zur Mitgliedergewinnung, die über die Dauer der Legislaturperiode laufen, drei Jahre. Das ist eine Riesenaufgabe und erfordert die Unterstützung der Kreishandballverbände und deren Vereine.

 

Wie groß ist Ihr Einfluss als Präsident?

Das ist eine Frage der Vorbereitung. Mir liegt eines speziell am Herzen: Wir haben den Auftrag, ein guter Dienstleister für unsere Mitglieder und Vereine zu sein. Ich muss da das Rad nicht neu erfinden. Nehmen wir das Beispiel Schiedsrichter: Wenn wir gute Ideen haben, wie wir Schiedsrichter entwickeln, ausbilden und halten wollen, müssen wir das zusammen mit den Kreisverbänden anpacken. Die Schiedsrichter haben eine große Verantwortung. Sie stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung. Ich finde, der Schiedsrichterwart im Verband sollte nicht wie bisher weiterarbeiten, wir brauchen für die weitere Entwicklung des Schiedsrichterwesens innovative Ideen und Konzepte. Uns fehlen über 100 Gespanne im HVSH, das Problem ist viele Jahre bekannt und bisher haben wir keine Ideen entwickeln können diesem Missstand entgegen zu wirken. Und man bräuchte einen zweiten Mann oder eine Frau, der/ die ihn vertritt und entlastet. Man darf den Menschen im Ehrenamt nicht zu viel auflasten, dann bleibt irgendwas auf der Strecke.

 

Es fehlen landesweit 100 Gespanne? Wie wollen Sie dem begegnen?

Indem wir sie besser betreuen. Ein junger Schiedsrichter ohne Auto wird von seinen Eltern zum Spiel gefahren, macht dort womöglich schlechte Erfahrungen mit Eltern und den Akteuren und pfeift möglicherweise nie wieder. In Hessen gibt es junge ausgebildete Schiedsrichter nur als Gespann, und sie haben grundsätzlich einen Beobachter dabei, der in den Hallen mäßigend auf Zuschauer, Trainer, Spieler einwirken kann und soll. Das ist ein Riesenunterschied, ob man zu dritt oder allein anreist.

 

Hören Sie von der Basis Kritik, nach dem Motto: Jetzt kommt ein Präsident aus Flensburg, der kennt doch unsere Sorgen auf dem Land gar nicht?

Das sagen sie zu Recht! Wir haben die Basis als Verband lange nicht erreicht. Wir müssen genau hingucken – was können wir denen anbieten! Die Regionen müssen sich aber auch Gedanken machen, wie sie den ordentlichen Spielbetrieb aufrechterhalten wollen. Die Westküste hat weiße Flecken, wo Handball nahezu ausgestorben ist. Die Westküste ist da schon sehr gebeutelt. Auch da geht es um Ideen, Lösungen. Aber um andere als in Flensburg, wo der Handball lebt. Die HSG SZOWW macht es ja vor – wobei das Beispiel auch nicht überall taugt, weil durch Spielgemeinschaften auch Mitglieder verloren gehen, weil sie ihre Stammvereine vermissen.

 

Suchen Sie die Nähe der Basis?

Unbedingt. So können wir dicht an den Kernpunkten sein. Ich will jede Woche einen Nachmittag in der Geschäftsstelle in Kiel sein, darüber hinaus möchte ich mit den Kreisverbänden so oft wie möglich ins Gespräch gehen. Die institutionalisierten Treffen sind mir zu wenig. Wenn ich mit 14 Kreisverbänden zusammensitze, werde ich nicht spüren, was in deren Vereinen los ist. Ich muss mit Vereinsvertretern aus den Regionen sprechen, um zu verstehen, was sie bewegt. Ich muss die Sprecher der Regionen an einen Tisch kriegen und sie fragen, was tut sich bei euch, dann können wir gemeinsam etwas entwickeln. Das hat bisher zu wenig stattgefunden. Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH.

 

Haben Sie lange nach Ihrem Präsidiums-Team gesucht?

Ich habe einen Vorteil. Ich hatte noch keine Funktion im HVSH. Aus der Findungskommission wurden Vorschläge von den Kreishandballverbänden genannt, diese wurden durch Teilnehmer der Findungskommission kontaktiert und deren Bereitschaft abgefragt. Wir haben uns viele Absagen abholen müssen, insbesondere bei dem Posten für die Spieltechnik, dessen Arbeitsauftrag und Umfang sehr arbeitsaufwendig ist. Ich bin sehr froh eine kompetente Person gefunden zu haben. Ich hatte die Kandidaten im Austausch mit der Findungskommission kollegial kontaktiert. Dazu muss ich sagen: es ging vor allem um persönliche Bereitschaft. Aber natürlich auch um die Fähigkeit. Ich hätte niemanden abgelehnt. Es gibt bei mir keine verbrannte Erde, wo ich sage: Nein, mit dem oder der nicht. Wir haben uns am 24. April in Treia getroffen und ausgetauscht. Ich habe da große Bereitschaft zur Kooperation im Sinne des Handballs in Schleswig-Holstein gespürt. Die haben alle Lust, etwas zu bewegen. Die wissen ja fachlich viel mehr als ich in ihren Ressorts. Ich muss sie laufen lassen und machen lassen. Ich habe das Gefühl, ein harmonisches Team zusammenzuhaben.

 

Was soll sich in ihrer Amtsperiode ändern?

Ich komme aus einer anderen Generation als Karl-Friedrich Schwark. Mir ist das wichtigste, dass wir das Vertrauen einiger Kreishandballverbände zurückgewinnen. Das war teilweise zerrüttet. Diesen Auftrag habe ich, und den nehme ich ernst. Es wird ein anderer Ton im Verband angestimmt.

 

Konnten Sie sich vor der Wahl bei den Delegierten vorstellen?

Durch meine Funktion als Sprecher der Kreishandballverbände bin ich kein unbeschriebenes Blatt. Ich bin auf einigen Verbandstagen gewesen, zuletzt in der HG Lauenburg/Stormarn und bei der HG Förde, dort konnte ich mich vorstellen. In Flensburg, Dithmarschen, Schleswig und Nordfriesland kennt man mich ohnehin.

 

Werden Sie mit Forderungen antreten?

Die Kreishandballverbände möchten in ihrem Haus gern bestimmen, was passiert. Das ist auch richtig so. Aber ich muss sagen, dass wir an den Kreisgrenzen nicht festhalten können, weil sie ein Hindernis der Spielplangestaltung sind. Es ist nicht die Lösung, wenn alles im Hauptamt in Kiel geregelt wird. Aber die Spieltechnik könnte in Kiel im Hauptamt gebündelt werden, gerade, weil ab 2018 ja alles digital abgewickelt wird. Ist der gläserne Spielbericht nicht ein Vorteil für alle? Viele Kreise sagen: Nein. Ich mache das gern selbst. Nehmt mir das nicht weg. Ich möchte das weitermachen. Das hinzukriegen, ist eine Herausforderung. Wir müssen für unsere Vereine auf Sylt und Föhr auch andere Spielformen entwickeln, damit sich die langen Anfahrten lohnen. Da müssen wir ganz individuell gucken, was Sinn macht. Vielleicht muss man dann auch mal zwei Spiele an einem Tag machen. Wir müssen neue Ideen entwickeln, und die Spieltechniker müssen das mit den Vereinen absprechen.

 

Gibt es eine Vision?

Wir müssen im Verband viel mehr projektbezogen arbeiten, etwa im Schiedsrichterwesen. Wir wollen Menschen von außerhalb mit guten Ideen berufen, um für uns tätig zu werden, für ein halbes Jahr oder so. Dem stehen noch Satzungen und Ordnungen im Weg. Wir müssen da moderner werden. Ich weiß nicht, ob ich alles so hinkriege, wie ich es jetzt gesagt habe. Aber ich möchte da nah herankommen.

 

Die Fragen stellte Frank Heike

 


Verbandstag 2017: Satzungsänderung vereint Spieltechnik unter einem Dach

- 22.05.2017

Weichenstellung für die Zukunft: Auf dem 46. Ordentlichen Verbandstag des Handballverbandes Schleswig-Holstein wurde eine richtungsweisende Satzungsänderung beschlossen. Im Fokus stand dabei §35, in welchem die Aufgabe der Spielkommission festgelegt ist. Dort ist die Spieltechnik nun unter einem Dach vereint, statt wie bisher auf zwei Ressorts aufgeteilt zu sein.

Konkret heißt das: Durch den Einschub „im Erwachsenen- und im Jugendbereich“ in §35 wird die Spieltechnik Jugend aus der Zuständigkeit des Jugendausschusses ausgegliedert und in den Bereich der Spielkommission verlagert. Außerdem werden die Ressorts Jugend und Breitensport unter dem Titel „Jugend- und Breitensportkommission“ zusammengelegt, um Kräfte zu bündeln. Die Kommission stellt in Zukunft zwei Vizepräsidenten, um das breite Themenspektrum im Präsidium des HVSH angemessen zu vertreten.

Die Satzungsänderung war eine Initiative der Basis. „Der Wunsch, dies zu beschließen, rührt aus den entsprechenden Jugendgremien her“, hieß es im entsprechenden Antrag des Kreishandballverbandes Neumünster, der vor dem Verbandstag form- und fristgerecht eingereicht wurde. „Diesem Wunsch sollte entsprochen werden, damit die Jugend sich wieder vornehmlich mit der Thematik „Jugend“ befassen kann.“ Auf dem Verbandstag, der am Samstag in Kiel stattfand, wurde der Antrag einstimmig Stimmen angenommen.

Der neu gewählte Präsident Dierk Petersen begrüßt die Entscheidung der Delegierten. „Die Änderung der Satzung ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll, da der Spielbetrieb so zukünftig zentral organisiert werden kann. Das schafft eine Einheitlichkeit, die wünschenswert ist“, erklärt der Sieverstedter und betonte zudem einen weiteren Vorteil: „Die Jugend- und Breitensportkommission kann sich so auf ihre Arbeit im Bereich der Mitgliedergewinnung konzentrieren. Da kam in den vergangenen Jahren vieles zu kurz, weil die Spieltechnik einen großen Raum eingenommen hat.“


HVSH-Verbandstag: neues Präsidium gewählt

- 20.05.2017

 


Der 46. Verbandstag des HVSH beschloss eine Satzungsänderung und traf folgende Wahlentscheidungen:

 


 

Wahl des Präsidiums:

Präsident Dierk Petersen (Flensburg) Neuwahl
VP Recht Daniel von Oldershausen (Flensburg) Wiederwahl
VP Finanzen Carola Ketelhut (Neumünster) Neuwahl
VP Leistungssport/Lehre Olaf Schimpf (Lübeck) Wiederwahl
VP FEB Katja Meyer (Neumünster) Neuwahl
VP Spieltechnik Marco Piotraschke (Stormarn) Neuwahl
Frauenwart Michael Buss (Flensburg) Wiederwahl        
Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) Neuwahl
Schiedsrichterwart Udo Ehlert (Flensburg) Neuwahl


Wahl der Fachwarte:

Frauenwart Michael Buss (Flensburg)     Wiederwahl
Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) Neuwahl
Schiedsrichterwart Udo Ehlert (Flensburg) Neuwahl

 


DHB: amtliche Bekanntmachungen

- 17.05.2017

Der Bundesrat des Deutschen Handballbundes hat am Sonntag 14.05.2017 in seiner Sitzung in Bremen nach Feststellung der Dringlichkeit Ordnungsänderungen beschlossen. Diese stehen hier zum Download zur Verfügung und treten wie angegeben in Kraft.


„Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH“

- 16.05.2017

Präsidentschaftskandidat Dierk Petersen spricht im Interview über die Gründe seiner Kandidatur, seine Ziele, die Chancen und Nöte des HVSH und sein Schattenkabinett.


Treffpunkt Norderstedt. Da, wo Hamburg schon Schleswig-Holstein ist, treffen wir Dierk Petersen zum, Hintergrundgespräch. Der 54 Jahre alte geborene Wanderuper mit Wohnsitz in Sieverstedt ist in der Region Tarp und darüber hinaus kein Unbekannter. Sein Weg ins Ehrenamt war klassisch: Jugendwart, Handball-Obmann und Vorsitzender beim TSV Sieverstedt. Zweiter Vorsitzender im Kreishandballverband (KHV) Flensburg. Sprecher der Kreishandballverbände im Handballverband Schleswig-Holstein. Erfolgreicher ehemaliger Lokalpolitiker in der Gemeinde Sieverstedt und im Amt Oeversee.


Stolz ist Petersen, der im Raum Flensburg selbständig Jugendpflegeeinrichtungen leitet, auf seinen Stallgeruch und die Story der Gemeinde Sieverstedt, dem Sporthallenbau und in derer Konsequenz die Sieverstedter  A-Jugend: Gerade klopft die älteste Nachwuchsmannschaft des TSV Sieverstedt ans Tor zur A-Jugend-Bundesliga an.

Seit Ende 2016 steht Dierk Petersen als Kandidat für das Präsidentenamt parat. Mit den Vizepräsidenten Daniel von Oldershausen (Recht, Flensburg), Roland Dieckmann (Finanzen, Hansühn), Olaf Schimpf (Leistungssport/Lehre, Lübeck), Katja Meyer (Frauen und Breitensport, Neumünster), Antje Kasemeyer-Strzysio (Spieltechnik, Lübeck), Sascha Zollinger (Jugend, Flensburg) und dem Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel), und Frauenwart Michael Buss (Satrup) steht sein „Schattenkabinett“. Petersen und alle Kandidaten außer Zollinger, der schon von den Jugendvertretern Anfang des Jahres ins Amt gehoben wurde, müssen beim Verbandstag am 20. Mai in Kiel von den Delegierten gewählt werden. Für den Posten des Schiedsrichterwartes kandidieren Udo Ehlert aus Flensburg und Sandro Berg aus Hamburg.
 

Worin besteht Ihre Aufgabe als Sprecher der Kreishandballverbände?

Ich muss respektieren, was jeder Kreishandballverband für sich möchte und so kommunizieren, dass es keine Differenzen gibt – das ist gar nicht so leicht. Alle Sportfreunde in den Kreishandballverbänden sind ehrenamtlich tätig und machen dort eine tolle Arbeit. Aber man kann zum Beispiel die Kreise Nordfriesland und Dithmarschen nicht mit Kiel oder Flensburg vergleichen. Die ländlichen Regionen haben andere Schwierigkeiten zu überwinden. Als Vertreter der Kreishandballverbände weiß ich, dass das Präsidium in Kiel manchmal Ideen hat, wie Dinge zu sein hätten – das war aber nicht immer im Einklang mit den Kreisen. Diese Vermittlung war meine Aufgabe, und das ist bisher ganz gut gelungen.
 

Waren Sie überrascht, plötzlich aus dem Kreis der Kreisverbände heraus Präsidentschaftskandidat zu sein?

Das war im November 2016, und ich war sehr überrascht, aber nur im ersten Moment. Dann habe ich mir überlegt, dass es eine große Ehre für mich ist, die Chance zu bekommen, Präsident eines so großen und erfolgreichen Verbandes zu sein. Wenn ich sehe wie viel Lebenszeit Wilfried Tetens, Heinz Jacobsen und der aktuelle Präsident Karl-Friedrich Schwark dem Handball gewidmet haben, 21Jahre Präsidentschaft bei „Kalle“ Schwark, über 40 Jahre bei Wilfried Tetens  – das ist ja gar nicht in Worte zu fassen. Dem gebührt großer Respekt.
 

Werden Sie sich hauptsächlich dem Mitgliederschwund entgegenstellen?

Das Thema bewegt alle Sportfreunde im HVSH. Es sind in diesem Jahr wieder zehn Prozent weniger Mannschaften. Aber – Mitgliederschwund: Das klingt zu 100 Prozent negativ. Wie benennt man es? Damit beginnt die Frage. Vielleicht finden wir irgendwann einen anderen Begriff dafür. Der Begriff ist zu negativ behaftet, damit gewinnen wir nichts. Inhaltlich: In Kreisverbänden, wo eng mit Schulen zusammengearbeitet wird, gibt es einen Mannschaftszuwachs! Ob das nachhaltig ist, wird man erst in ein paar Jahren sehen. Wir müssen als Verband positive Aspekte liefern. Da werden wir im neuen Präsidium mit den Kreisverbänden, dem Referenten für Schulhandball, dem Jugendvorstand, den Schulen und Vereinen neue Ideen entwickeln. Klar ist, dass wir den Vereinen und Kreishandballverbänden nicht noch mehr Kosten aufdrücken dürfen. Die Kosten für die Mitgliedergewinnung sollten in der Hauptlast beim Verband liegen.
 

Wie wollen sie die Sorgen der dünnbesiedelten Landstriche lindern?

Es muss Akteure vor Ort geben, die wir ansprechen können, die mit uns arbeiten. Wenn sie nicht da sind, können wir uns noch so tolle Konzepte ausdenken. Es gibt ja Erfolgsgeschichten, wenn ich etwa an den Grundschulaktionstag denke. Da haben 120 Grundschulen (Anm.: also fast jede dritte Grundschule) teilgenommen – das ist doch ein Riesengewinn für unsere Sportart. Da muss man weitermachen. Aber wie soll man es machen, wenn man keine Manpower hat.

Wir brauchen  Projekte zur Mitgliedergewinnung, die über die Dauer der Legislaturperiode laufen, drei Jahre. Das ist eine Riesenaufgabe und erfordert die Unterstützung der Kreishandballverbände und deren Vereine.
 

Wie groß ist Ihr Einfluss als Präsident?

Das ist eine Frage der Vorbereitung. Mir liegt eines speziell am Herzen: Wir haben den Auftrag, ein guter Dienstleister für unsere Mitglieder und Vereine zu sein. Ich muss da das Rad nicht neu erfinden. Nehmen wir das Beispiel Schiedsrichter: Wenn wir gute Ideen haben, wie wir Schiedsrichter entwickeln, ausbilden und halten wollen, müssen wir das zusammen mit den Kreisverbänden anpacken. Die Schiedsrichter haben eine große Verantwortung. Sie stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung. Ich finde, der Schiedsrichterwart im Verband sollte nicht wie bisher weiterarbeiten, wir brauchen für die weitere Entwicklung des Schiedsrichterwesens innovative Ideen und Konzepte. Uns fehlen über 100 Gespanne im HVSH, das Problem ist viele Jahre bekannt und bisher haben wir keine Ideen entwickeln können diesem Missstand entgegen zu wirken. Und man bräuchte einen zweiten Mann oder eine Frau, der/ die ihn vertritt und entlastet. Man darf den Menschen im Ehrenamt nicht zu viel auflasten, dann bleibt irgendwas auf der Strecke.
 

Es fehlen landesweit 100 Gespanne. Wie wollen Sie dem begegnen?

Indem wir sie besser betreuen. Ein junger Schiedsrichter ohne Auto wird von seinen Eltern zum Spiel gefahren, macht dort womöglich schlechte Erfahrungen mit Eltern und den Akteuren und pfeift möglicherweise nie wieder. In Hessen gibt es junge ausgebildete Schiedsrichter nur als Gespann, und sie haben grundsätzlich einen Beobachter dabei, der in den Hallen mäßigend auf Zuschauer, Trainer, Spieler einwirken kann und soll. Das ist ein Riesenunterschied, ob man zu dritt oder allein anreist.
 

Hören Sie von der Basis Kritik, nach dem Motto: Jetzt kommt ein Präsident aus Flensburg, der kennt doch unsere Sorgen auf dem Land gar nicht?

Das sagen sie zu Recht! Wir haben die Basis als Verband lange nicht erreicht. Wir müssen genau hingucken – was können wir denen anbieten! Die Regionen müssen sich aber auch Gedanken machen, wie sie den ordentlichen Spielbetrieb aufrechterhalten wollen. Die Westküste hat weiße Flecken, wo Handball nahezu ausgestorben ist. Die Westküste ist da schon sehr gebeutelt. Auch da geht es um Ideen, Lösungen. Aber um andere als in Flensburg, wo der Handball lebt. Die HSG SZOWW macht es ja vor – wobei das Beispiel auch nicht überall taugt, weil durch Spielgemeinschaften auch Mitglieder verloren gehen, weil sie ihre Stammvereine vermissen.
 

Suchen Sie die Nähe der Basis?

Unbedingt. So können wir dicht an den Kernpunkten sein. Ich will jede Woche einen Nachmittag in der Geschäftsstelle in Kiel sein, darüber hinaus möchte ich mit den Kreisverbänden so oft wie möglich ins Gespräch gehen. Die institutionalisierten Treffen sind mir zu wenig. Wenn ich mit 14 Kreisverbänden zusammensitze, werde ich nicht spüren, was in deren Vereinen los ist. Ich muss mit Vereinsvertretern aus den Regionen sprechen, um zu verstehen, was sie bewegt. Ich muss die Sprecher der Regionen an einen Tisch kriegen und sie fragen, was tut sich bei euch, dann können wir gemeinsam etwas entwickeln. Das hat bisher zu wenig stattgefunden. Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH.
 

Haben Sie lange nach Ihrem Präsidiums-Team gesucht?

Ich habe einen Vorteil. Ich hatte noch keine Funktion im HVSH. Aus der Findungskommission wurden Vorschläge aus den Kreishandballverbänden genannt, diese wurden durch Teilnehmer der Findungskommission kontaktiert und deren Bereitschaft abgefragt. Wir haben uns viele Absagen abholen müssen, insbesondere bei dem Posten für die Spieltechnik, dessen Arbeitsauftrag und Umfang sehr arbeitsaufwendig ist. Ich bin sehr froh eine kompetente Person vorschlagen zu können. Ich habe die Kandidaten im Austausch mit der Findungskommission kollegial kontaktiert. Dazu muss ich sagen: es geht vor allem um persönliche Bereitschaft. Aber natürlich auch um die Fähigkeit. Ich hätte niemanden abgelehnt. Es gibt bei mir keine verbrannte Erde, wo ich sage: Nein, mit dem oder der nicht. Wir haben uns am 24. April in Treia getroffen und ausgetauscht. Ich habe da große Bereitschaft zur Kooperation im Sinne des Handballs in Schleswig-Holstein gespürt. Die haben alle Lust, etwas zu bewegen. Die wissen ja fachlich viel mehr als ich in ihren Ressorts. Ich muss sie laufen lassen und machen lassen. Ich habe das Gefühl, ein harmonisches Team zusammenzuhaben.
 

Was soll sich in ihrer Amtsperiode ändern?

Ich komme aus einer anderen Generation als Karl-Friedrich Schwark. Mir ist das wichtigste, dass wir das Vertrauen einiger Kreishandballverbände zurückgewinnen. Das war teilweise zerrüttet. Diesen Auftrag habe ich, und den nehme ich ernst. Es wird ein anderer Ton im Verband angestimmt.
 

Konnten Sie sich bei den Delegierten vorstellen?

Durch meine Funktion als Sprecher der Kreishandballverbände bin ich kein unbeschriebenes Blatt. Ich bin auf einigen Verbandstagen gewesen, zuletzt in Lauenburg/Stormarn und bei der HG Förde, dort konnte mich vorstellen. In Flensburg, Dithmarschen, Schleswig und Nordfriesland kennt man mich ohnehin.
 

Werden Sie mit Forderungen antreten?

Die Kreishandballverbände möchten in ihrem Haus gern bestimmen, was passiert. Das ist auch richtig so. Aber ich muss sagen, dass wir an den Kreisgrenzen nicht festhalten können, weil sie ein Hindernis der Spielplangestaltung sind. Es ist nicht die Lösung, wenn alles im Hauptamt in Kiel geregelt wird. Aber die Spieltechnik könnte in Kiel im Hauptamt gebündelt werden, gerade, weil ab 2018 ja alles digital abgewickelt wird. Ist der gläserne Spielbericht nicht ein Vorteil für alle? Viele Kreise sagen: Nein. Ich mache das ganz gern selbst. Nehmt mir das nicht weg. Ich möchte das weitermachen. Das hinzukriegen, ist eine Herausforderung. Wir müssen für unsere Vereine auf Sylt und Föhr auch andere Spielformen entwickeln, damit sich die langen Anfahrten lohnen. Da müssen wir ganz individuell gucken, was Sinn macht. Vielleicht muss man dann auch mal zwei Spiele an einem Tag machen. Wir müssen neue Ideen entwickeln, und die Spieltechniker müssen das mit den Vereinen absprechen.
 

Gibt es eine Vision?

Wir müssen im Verband viel mehr projektbezogen arbeiten, etwa im Schiedsrichterwesen. Wir wollen Menschen von außerhalb mit guten Ideen berufen, um für uns tätig zu werden, für ein halbes Jahr oder so. Dem stehen noch Satzungen und Ordnungen im Weg. Wir müssen da moderner werden. Ich weiß nicht, ob ich alles so hinkriege, wie ich es jetzt gesagt habe. Aber ich möchte da nah herankommen.
 

Die Fragen stellte Frank Heike


Ende einer Ära: Karl-Friedrich Schwark tritt nach 21 Jahren als HVSH-Präsident ab

- 15.05.2017

Es ist das Ende einer Ära im Handballverband Schleswig-Holstein: Nach 21 Jahren als HVSH-Präsident wird Karl-Friedrich Schwark dieses Jahr nicht erneut kandidieren. Es ist ein Rekord, kein Präsident vor ihm war so lange im Amt. Auf dem Verbandstag am 20. Mai wird er das Zepter nun an seinen Nachfolger übergeben. Unter der Ägide des ehemaligen Spitzenschiedsrichters wurde mit zahlreichen Strukturreformen und wegweisenden Entscheidungen der Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft im nördlichsten Landesverband gelegt.

 

„Wenn man sich 50 Jahre ehrenamtlich engagiert hat, darf man auch mal zu dem Ergebnis kommen: Jetzt ist Schluss“, zeigt sich Schwark angesichts seines - lang geplanten - Abschieds von der Verbandsspitze aufgeräumt. „Ich habe es gerne gemacht, aber jetzt denke ich an mich und meine Familie.“

 

In den vergangenen Jahrzehnten hatte die Familie hingegen immer wieder zurückstecken müssen:

Schwark leitete nicht nur die Geschicke im HVSH, sondern war bis März 27 Jahre lang auch Vorsitzender des Kreishandballverbandes Rendsburg-Eckernförde und saß seit zwölf Jahren als Vertreter der Landes- und Regionalverbände im Präsidium des Deutschen Handballbundes. „Wenn ich alles Revue passieren lasse, war es eine schöne, obwohl mitunter natürlich auch anstrengende Zeit“, zieht Schwark ein positives Fazit. „Man kann aber nicht immer unendlich weitermachen.“ Der erfahrene Funktionär, den DHB-Präsident Andreas Michelmann einmal als ‚Archiv des deutschen Handballs‘ adelte, wird im Sommer 70 Jahre alt - eine für ihn wichtige Marke. „Ich habe immer gesagt: ‚Wenn ich 70 bin, habe ich kein Ehrenamt mehr in leitender Funktion‘“, betont Schwark mit einem Schmunzeln. „Das Ziel werde ich erreichen.“

 

Um dem Verband die Zeit zu geben, in aller Ruhe nach einem Nachfolger zu suchen, kündigte Schwark seinen Abschied bereits 2015. Die Geschicke geordnet zu übergeben, war dem ehemaligen Spitzenschiedsrichter wichtig - weiß er doch aus eigener Erfahrung, wie schwierig es andernfalls sein kann. „Ich bin damals ohne große Vorbereitungszeit eingestiegen“, erinnert sich Schwark, der als Dienststellen-Leiter bei der Polizei tätig war. 1996 wurde der Rendsburger auf dem Verbandstag zum Nachfolger von Heinz Jacobsen gewählt. Er kümmerte sich zunächst vor allem um die innere Struktur des Verbandes. „Wir haben allein sechs Jahre gebraucht, um den Verband modern zu formen“, blickt der langjährige Funktionär zurück.

 

Einer der ersten Schritte der Neustrukturierung war die Zuordnung von Geschäftsbereichen für die Vizepräsidenten. „Es war unbedingt notwendig, dieses Ressortprinzip einzuführen. Vorher gab es keine eindeutige Aufgabenverteilung - seitdem ist klar, was jeder zu tun hat“, weiß Schwark um den Erfolg der Reform. Als weitere wichtige Errungenschaften seiner Amtszeit bezeichnet er die Strukturreform, mit welcher der Verbandstag 2006 eine Auflösung der Bezirksverbände beschloss, die Verbesserung der finanziellen Situation des Verbandes sowie die Verlagerung der Verwaltung in die Hauptamtlichkeit und die Einstellung eines Landestrainers.

 

Dass derart einschneidende Veränderungen nicht reibungslos ablaufen, hat Schwark in seiner Amtszeit mehr als einmal erlebt. Er habe die Erfahrung gemacht, so der 69-Jährige, dass „Veränderung im Sport verdammt, verdammt schwere Geburten“ seien. „Verbandsarbeit bedeutet, jede kleine Kiste mehrheitsfähig machen zu müssen“, fasst er zusammen. „Es ist nicht immer einfach, die Ideen von oben nach unten durchzubekommen, man braucht viel Überzeugungskraft.“

 

Entmutigen lassen hat sich Schwark davon jedoch nicht - ebenso wenig wie von verbandsinternen Meinungsverschiedenheiten. „Es gibt gewisse Spannungen, die wir nicht überbewerten wollen, die aber zum Ausscheiden zweier unserer Präsidiumsmitglieder geführt haben“, bedauerte der Präsident den Konflikt bereits 2015. Zwei Jahre später gesteht Schwark ein, dass die starke Opposition dem Präsidium „schon ganz schön Kraft abverlangt“ habe. Er weiß jedoch auch: „Man muss ein dickes Fell haben - und als Verband haben wir uns in den vergangenen 21 Jahren ein gutes Standing im deutschen Handballbund erarbeitet. Das ist ebenso wie unsere Entwicklung ein toller Erfolg.“

 

Baustellen gibt es trotzdem noch genug. „Ich halte es für notwendig, die Spieltechnik ebenfalls in die Hauptamtlichkeit zu verlagern“, erläutert Schwark. „Außerdem müssen die institutionelle Förderung über den LSV erhöht und einige Optimierungen im Schiedsrichterwesen vorgenommen werden.“ Er selbst wird diese Schritte zwar nicht mehr als Präsident vorantreiben können, doch dem Handball will er erhalten bleiben. Er verspricht: „Ich werde die Entwicklungen mit Sicherheit mit einem wachsamen Auge verfolgen, denn die Arbeit für den Verband hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.“

 

Ganz loslassen will und kann Schwark seine Herzenssportart daher auch in Zukunft nicht - und so hat der langjährige Präsident bereits ein neues Projekt gefunden. „2021 wird der HVSH 75 Jahre alt - und ich will die letzten 21 Jahre für die Verbandschronik aufbereiten“, verrät Schwark. „Ich habe viele, viele Dinge miterlebt und es liegt bereits einiges bei mir zu Hause, dass ich für die Aufarbeitung verwenden kann.“ Auch für die Familie will er sich mehr Zeit nehmen. „Meine Frau und ich reisen gerne und ich muss unseren Urlaub jetzt endlich nicht mehr von den verschiedenen Präsidiumssitzungen abhängig machen“, freut sich Schwark. „Wir sind von der Zeit her nun ein bisschen freier und unabhängiger.“

 

Dass ihm seine Ämter fehlen werden, glaubt Schwark nicht. „Ich habe 1997 schon den Totalausstieg als Schiedsrichter gewählt, nachdem ich über 3000 Partien auf allen Ebenen geleitet hatte“, erinnert er sich. „Ich hatte keine Probleme damit, nicht mehr Schiedsrichter zu sein und ich bin auch ziemlich sicher, dass ich nun keine Probleme damit haben werde, nicht mehr Verbandspräsident zu sein. Ich konnte mich in meinem Leben immer beschäftigen und habe noch nie Langeweile gehabt.“


Jugendausschuss fasst wichtige Beschlüsse - Vorbereitung Saison 2017/2018

- 11.05.2017

Beschluss Mannschaftsmeldung 2017/2018:

  • Die Vereine können noch bis zum 15.05.2017 bis 12.00 Uhr kostenfrei ABC Jugendmannschaften anmelden, ummelden und abmelden - Kontakt: spielbetrieb@hvsh.de oder telefonisch 0431-6486302.

 

Beschluss Qualifikation für SH-Liga (Landesebene) zur Saison 2017/2018:

  • Es wird in keiner Altersklasse auf SH-Ebene eine Qualifikation zur Saison 2017/2018 gespielt. Jede gemeldete Mannschaft für die Landesebene SH-Liga spielt in dieser.

 

Beschluss Qualifikation zu den Oberligen 2017/2018:

  • Es finden Qualifikationsturniere/-spiele zu allen Oberligen wA, mA, wB und mB zur Saison 2017/2018 statt.
  • Der Jugendausschuss hat  folgende Spieltermine für die Qualifikation zur Oberliga beschlossen:

 

  • Weibliche Jugend A:
  • 17./18.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – zweite Qualirunde
  • Männliche Jugend A:
  • 10./11.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – zweite Qualirunde
  • Eventuell eine dritte Qualirunde
  • Weibliche Jugend B:
  • 17./18.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – zweite Qualirunde
  • Männliche Jugend B:
  • 17./18.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – erste Qualirunde

 


Amtliche Bekanntmachung - Nutzungsvereinbarung Phönix PassOnline

- 09.05.2017

Der Handballverband Schleswig-Holstein hat die Nutzungsbedingungen für Phönix PassOnline (NVPPO) aktualisiert:

§6 Fristen - Anpassung an die Bestimmung - Passbeantragung nur noch Online möglich

 

Die geänderten Bedingungen vom 08.05.2017 treten nach §4 Änderung der Nutzungsbedingungen 2 Wochen nach Veröffentlichung auf der Homepage des HVSH in Kraft. In diesem Fall erhalten die NVPPO am 23.05.2017 Gültigkeit.

 

Zu den Nutzungsvereinbarung Phönix PassOnline - Stand 08.05.2017

 


Die C1 der HSG HNH wird Dritter beim „Cup der Landesmeister“ in Berlin

- 08.05.2017

Vom 29.-30.04. nahm der frischgebackene Landesmeister des Jahrgangs 02/03 auf Einladung des Berliner Handballverbandes an diesem hervorragend besetzten Turnier teil. Bereits Freitag reiste das Team an, um noch ein wenig auf dem Kurfürstendamm zu bummeln.

Samstag wurde es dann ernst. In zwei Gruppen mit jeweils 5 Mannschaften und einer Spielzeit von 2x15 Minuten begann das Turnier an den Spielorten Reinickendorf und Tegel. Von Beginn an wurde klar, dass das Team um Christian Tönder nicht als Touristentruppe gekommen war.

Im 1. Gruppenspiel wurde der SV Union Halle-Neustadt (LM Sachsen-Anhalt) mit 17:12 geschlagen. Es folgte ein 13:10 gegen SV Grün-Weiß Schwerin (LM Mecklenburg-Vorpommern) und auch die Partie gegen den TSV Rudow (Vize LM Berlin) wurde mit 16:13 gewonnen. Im abschließenden 4. Spiel um den Gruppensieg gegen den Frankfurter HC (LM Brandenburg) wurde ein 22:22 erkämpft. Aufgrund eines weniger erzielten Treffers zog die C1 als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Am Sonntag war dort der AMTV Hamburg (LM HH) der Gegner. Der AMTV hatte sich in der anderen Gruppe gegen die Füchse Berlin (LM Berlin), HC Leipzig (LM Sachsen), HSG Hannover-Badenstedt (LM Niedersachsen) und den Thüringer HC (LM Sachsen) als Gruppenerster durchgesetzt. Das Halbfinale war hart umkämpft, nach klarem Rückstand konnte zwar eine 10:8 Führung herausgeworfen werden, am Ende stand jedoch eine unnötige 11:13 Niederlage. Obwohl die Enttäuschung über das verpasste Finale riesengroß war, ließ das Team mal wieder eine wahre Energieleistung im Spiel um Platz 3 folgen. In einem der besten Turnierspiele konnte der Frankfurter HC  (Verlierer des Halbfinales gegen die Füchse Berlin) nach Verlängerung mit 27:22, 17:17 nach regulärer Spielzeit, geschlagen werden. Die Freude kannte keine Grenzen!

Insgesamt ein Riesenerfolg, nahmen doch an diesem Turnier Nachwuchsmannschaften von Frauen-Bundesligisten, Sportschulen und Sportinternaten teil. Enorm, wie sich das Team um Christian Tönder und Svea Lundelius entwickelt hat.

Turniersieger wurden die Füchse Berlin.


Kieler Woche inklusiv - Handball für Menschen mit und ohne Behinderung

- 05.05.2017

Liebe Sportfreunde,

wir freuen uns sehr, Sie und Euch zum ersten Mal zu „Kieler Woche inklusiv“ dem Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderung im Sport- und Begegnungspark Gaarden am 17.06.2017 einzuladen.

 

In Kooperation mit zahlreichen Partnern aus Kiel und Schleswig-Holstein, unter anderem auch mit dem Handballverband Schleswig-Holstein, organisieren die stadt.mission.mensch und der Bereich Sport und Inklusion der Ev. Stiftung Alsterdorf ein besonderes Kieler Woche Event! An dem eintägigen Sportfest gibt es Wettbewerbe im Basketball, Floorball, Handball und Fußball und ein Spiel- und Mitmachangebot für Alle. Insbesondere das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Der sportliche Bereich Handball von 14.00 bis 17.00 Uhr wird vom Handballverband Schleswig-Holstein organisiert, als Jahresprojekt der Freiwilligendienstleistenden.
 

Anmeldeschluss ist der 31.05.2017, die Teilnehmerplätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.

Die ausführliche Einladung und Ausschreibung sowie eine Vorlage für die Anmeldung zu den Wettbewerben findet ihr hier:

Einladung

Anmeldung

Bei allgemeinen Fragen stehen Katharina Pohle (040 5077 3654), katharina.pohle@alsterdorf.de) und Martina Kliemann (0431 3641573), info@sportpark-gaarden.de) zur Verfügung. Bei Fragen im Bereich Handball wenden Sie/wendet Euch bitte an fsj@hvsh.de oder an 0431/6486301.


 
Handballverband...
Zuklappen
  •  
    Handballverband S...
    •  
      Aktionstage
      •  
        Klaas
      •  
        Marie
    •  
      Breitensport
      •  
        Beachhandball
      •  
        Flüchtlinge i...
      •  
        Frauen im HVSH
      •  
        Handball für ...
      •  
        Kinderhandball
      •  
        Projekte - Fr...
      •  
        Schulhandball
    •  
      HVSH: amtliche ...
    •  
      Handball
    •  
      Jugend im HVSH
      •  
        bundesweiter ...
    •  
      Landesauswahlen
      •  
        Förderkader
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        HVSH-Auswahl ...
      •  
        Jugendaustaus...
    •  
      Lehrwesen
      •  
        B-Trainerausb...
      •  
        C-Trainerausb...
      •  
        C-Trainerausb...
      •  
        Termine in de...
    •  
      Perspektive 2020
    •  
      Schiedsrichter
      •  
        Aktive
      •  
        SR-Erlebnisbe...
    •  
      Software Verban...
    •  
      Spielbetrieb
      •  
        Final Four
    •  
      Turniere
    •  
      Verbandstag 2011
    •  
      Verbandstag 2012
    •  
      Verbandstag 2014
    •  
      Verbandstag 2017
    •  
      WM 2015 Kolumne
    •  
      aoVerbandstag 2...
    •  
      häufig gestellt...
    •  
      verbindliche Ve...
Übersicht
Termine
Mediathek