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Auf zu neuen Ufern - 28.09.2017

Gert Adamski scheidet nach 15 Jahren im HVSH aus!

 

Nach 15 erfolgreichen Jahren im Handballverband Schleswig-Holstein e.V., wird Geschäftsführer Gert Adamski den Verband verlassen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. "Der Entschluss ist mir sicher nicht leicht gefallen, mein Herz hängt natürlich an dem Verband, der 15 Jahre ein toller Arbeitgeber war. Ich habe aber für mich in der letzten Zeit gemerkt, dass ich eine neue Herausforderung suche und daher beschlossen, mich beruflich neu zu orientieren," erklärte der 42-jährige.

 

Adamski war vor 15 Jahren als Verbandstrainer in den Norden gekommen und hatte im Laufe der Zeit mehr und mehr administrative Aufgaben übernommen. Seit mehreren Jahren leitete er die Geschicke auf der Geschäftsstelle. "Es sind ereignisreiche Jahre gewesen, früher hatten wir nur eine Sachbearbeiterin auf der Geschäftsstelle, heute habe ich Personalverantwortung für mehrere Mitarbeiter. Wir sind in den letzten Jahren rasant gewachsen und es war spannend diese Entwicklung entscheidend mit zu prägen", so Adamski weiter.

 

Der HVSH muss sich nun auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. "Gert wird erst einmal eine Riesenlücke hinterlassen. Er hat mit seinem Engagement den Handball hier im Norden in den letzten 15 Jahren entscheidend mitgeprägt," erklärte Präsident Dierk Petersen. "Wir wünschen Gert alles erdenklich Gute für die Zukunft und danken ihm für die geleistete Arbeit für den HVSH", so der Präsident weiter.

 

Wer die Nachfolge von Adamski, der zum 30.9.2017 aus dem Amt ausscheidet antreten wird, werden die zuständigen Gremien nun in Ruhe betraten.

HSG Holstein/Kiel Kronshagen – Gekommen, um zu bleiben - 27.09.2017

In der vergangenen Saison sicherte sich die HSG Holstein/Kiel Kronshagen als Zweiter der Schleswig-Holstein Liga der Frauen den Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Dabei fiel die Entscheidung erst auf den letzten Metern: In einem wahren Herzschlagfinale zog die HSG am letzten Spieltag mit einem Sieg über den HC Treia/Jübek noch am direkten Konkurrenten vorbei auf den Aufstiegsplatz. Die Medienmannschaft hat nach dem erfolgreichen Saisonstart mit Trainer André Böhrensen über die vergangene Spielzeit sowie die Ziele für die kommende Serie gesprochen.

 

Das ging an die Nerven: Die letzte Saison und vor allem die letzten beiden Spiele waren für HSG Holstein/Kiel Kronshagen an Spannung kaum zu überbieten.

Zwei Spieltage vor Schluss lag die Mannschaft noch auf dem dritten Tabellenplatz und konnte zunächst dem späteren Meister SV Preußen Reinfeld mit 26:26 ein Unentschieden abtrotzen, sodass der Rückstand auf den HC Treia/Jübek auf einen Punkt schmolz. Pikanterweise wurde das letzte Spiel der Saison damit zum direkten Duell um den Aufstieg, den sich die HSG dank eines 29:27-Erfolges sicherte. Am Ende lag man mit 36:16 Zählern, punktgleich mit dem Meister und einen Punkt vor Jübek, gegen die auch der direkte Vergleich unentschieden ausging, auf Platz zwei. „Die beiden letzten Spiele gegen Reinfeld und Treia waren sehr intensiv und werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Es herrschte eine fantastische Atmosphäre in der Tallinhalle. Im letzten Spiel wollten wir unbedingt den Sieg, gaben alles und wurden dafür belohnt“, so HSG-Coach André Böhrensen, der ergänzt: „Wir sind in der Saison oft gestolpert, aber immer wieder aufgestanden und haben nach Niederlagen nicht aufgegeben.“ Auch ein Verdienst des 37 Jahre alten Sozialpädagogen, der die Mannschaft nach dem Abstieg aus der Oberliga 2014 erst zur Winterpause und einen Platz vor den Abstiegsrängen liegend zusammen mit Svenja Ohms übernahm. Sie schafften die Wende und den Klassenerhalt und formten aus der fast identischen Mannschaft in der Folgesaison ein Spitzenteam, das den Aufstieg in die Oberliga nur knapp verpasste.

Ein Jahr später hat es nun also mit dem Aufstieg geklappt und im Hintergrund war der Verein mit seinen Strukturen noch so gut aufgestellt, dass es keine Zweifel an der Realisierung gab und sofort die Planung für die Oberliga beginnen konnte, zu der Böhrensen sagt: „In Josefine Lüthje, die zur HG O-K-T gewechselt ist, hat uns eine absolute Führungsspielerin verlassen, die sowohl im Angriff als auch in der Deckung eine enorme Stütze war. Sie ist zwar nicht sofort eins zu eins zu ersetzen, aber mit Johanna Matthießen vom THW Kiel und Stefanie Pekeler aus Herzhorn konnten wir unseren Kader verstärken und sind sehr zufrieden damit. Zudem wird uns Kim Wotschke, die ebenfalls vom THW kam, nach auskurierter Verletzung  ab der Winterpause zur Verfügung stehen.“ Dass er mit seinem Kader zu Recht zufrieden ist, belegt auch der Start in die neue Spielzeit, die auf Anhieb mit einem Sieg beim TSV Ellerbek begann. Laut Böhrensen ein unglaublich intensives und temporeiches Spiel – mit einem perfekten Resultat.

Einen Schlüssel für den geglückten Start sieht der Trainer darin, dass sich die Mannschaft kaum verändert hat: „Es ist natürlich ein Vorteil, dass wir bereits eingespielt sind. So konnten wir uns in der Vorbereitung unter anderem darauf konzentrieren, die beiden neuen Spielerinnen einzubinden. Was wir noch nicht so gut können, verrate ich hier allerdings nicht. Aber Baustellen haben wir natürlich noch und wollen diese auch fleißig minimieren und Tempohandball spielen, was uns gleich im ersten Spiel sehr gut geglückt ist.“ Dass es trotzdem eine schwere Saison wird, in der Böhrensen auf den AMTV Hamburg, Todesfelde und Alstertal als Favoriten für die Meisterschaft tippt, ist den Kielern bewusst: „Als Aufsteiger mit 16 Minuspunkten können wir nur den Klassenerhalt als Ziel haben. Ich hoffe aber, dass die sportliche Veränderung vor allem in der Geschwindigkeit liegt, denn das Umschalten in die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung bereitet uns am wenigsten Probleme. Dann könnten wir uns relativ schnell an die neue Liga gewöhnen.“ Welchem Aufsteiger das besser gelingt, wird man schon am kommenden Sonntag, 1. Oktober, sehen, wenn es zum Wiedersehen mit Vorjahres-Konkurrent Reinfeld kommt. Da die heimische Halle derzeit allerdings noch saniert wird, steht das erste Heimspiel der Saison erst am Dienstag, 3. Oktober, um 15.00 Uhr gegen den TSV Altenholz an.

Bis dahin wird der verheiratete Vater von zwei Kindern zusammen mit seiner Co-Trainerin Svenja Ohms noch weiter an den erwähnten Baustellen arbeiten. Durch die Unterstützung des Vereins kann er sich voll darauf konzentrieren und sagt dazu: „Am liebsten bin ich nur Trainer und kümmere mich hauptsächlich um die handballerischen Inhalte. Bei den Spielen ist es dann natürlich Svenja Ohms, die mich fantastisch unterstützt und mit der ich mich viel austausche. Alles andere gebe ich gerne in die vielen unterstützenden Hände.“ Ein Punkt ist Böhrensen dann noch besonders wichtig: „Meine Mannschaft ist etwas ganz Besonderes. Innerhalb des Teams sind viele Freundschaften vorhanden und die Mannschaft besitzt eine hohe Motivation, ist sehr oft mit Spaß und Fleiß bei der Sache und wir versuchen, schnellen und attraktiven Handball zu spielen. Durch unsere Spielweise erhalten beide Mannschaften viele Angriffe, was somit oft zu vielen Toren führt.“ Und das ist ja eigentlich genau das, was Handball-Fans sehen wollen, weshalb man in Kiel darauf hoffen darf, dass noch ein paar mehr Zuschauer zu den bisherigen ca. 150 Fans dazukommen. Und dann stehen die Chancen sicher gut, gemeinsam noch einige Erfolge zu feiern und in der Oberliga zu bleiben.

132 sind am 27.09.2017 dabei - 07.08.2017

132 Grundschulen haben sich zum diesjährigen Grundschulaktionstag am 27. September 2017 angemeldet. Eine Steigerung von über 30 Schulen aus dem Jahre 2016. Der Handballverband Schleswig-Holstein ist mit dem Resultat zufrieden: Immer mehr Schulen streben nach einer Kooperation zwischen Schule und Verein. Auch viele Handball-AGs sind in den letzten Jahren entstanden. Somit hoffen wir, dass der Grundschulaktionstag auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wird und die TrainerInnen der örtlichen Vereine diesen Tag an der Schule durchführen. Ob Flensburg oder Brunsbüttel, St. Peter Ording oder Ratzeburg: Das Band der teilnehmenden Schulen legt sich über ganz Schleswig-Holstein.

Wie jedes Jahr stellt der Handballverband den Kontakt zwischen Schule und Verein her und stellt dem Trainer Materialien zur Verfügung. Wir freuen uns über die zahlreichen Anmeldungen und wünschen gutes Gelingen!

mehr Informationen hier...

Ernst-Ludwig Lamp verstorben

- 06.10.2017

Wir haben die traurige Pflicht mitzuteilen, das der Ehrenvorsitzende des Kreishandballverbandes Ostholstein

                                        

Ernst-Ludwig Lamp

 

am 28. September 2017 im 80. Lebensjahr verstorben ist.

 

Ernst-Ludwig Lamp war seit Ende der 50-er Jahre Abteilungsleiter des TSV Malente und hat seinen Verein auch während der Zeit der Spielgemeinschaft Malente/Dörfergemeinschaft vertreten. 1994 übernahm er die Position des Schriftwartes im Kreishandballverband  und wurde im direkten Anschluss 2001 dessen Vorsitzender. Auf eigenen Wunsch schied er dort 2012 aus und wurde auf dem Verbandstag zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

 

Für seine Verdienst um den Handballsport erhielt Ernst-Ludwig Lamp im Jahr 2000 die goldenen Ehrennadel des Kreisverbandes, 2003 die goldene Ehrennadel des Handballverbandes Schleswig-Holstein.

 

Weit über die Kreisgrenzen hinaus war Ernst-Ludwig Lamp ein anerkannter Kenner der Handballszene und der Kreisverband Ostholstein profitierte von seinem Wissen und seinem Engagement. Wir werden Ernst-Ludwig Lamp  vermissen, ihm jedoch ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Unser Mitgefühl gehört seiner Familie.

 


HVSH-Beach-Schiedsrichter bei der 1. Deutschen Jugendmeisterschaft im Beachhandball

- 29.09.2017

Wir, Finja, Fynn & Frédéric wurden vom Verband zu den 1. Deutschen Jugendmeisterschaften im Beachhandball nach Nürnberg geschickt. Die Hinfahrt war lang und mit vielen Umstiegen, doch sind ohne Verspätungen um 21:30 in Nürnberg angekommen, wo uns der Veranstalter abgeholt und zur Unterkunft gebracht hat. Wir rundeten den Abend mit einer Portion Nudeln ab und freuten uns auf den kommenden Tag. Am Samstag nach dem Frühstück lernten wir unseren Coach Andreas vom DHB kennen, der mit uns und den anderen 3 Gespannen eine Einweisung für das Turnier durch nahm und anschließend folgte die technische Besprechung mit den Trainern sowie die Eröffnung des Turniers.

 

Da wir zu dritt angereist waren, haben wir uns untereinander abgewechselt. Die Spiele waren auf einem sehr hohen Niveau und haben uns gefordert. Am Anfang haben wir den Schiedsrichtern aus Bayern zugeschaut, die es sehr routiniert geleitet haben. Bei unseren ersten Spielen ging es dann gleich zur Sache. Es dauerte nicht lange, bis die erste Hinausstellung ausgesprochen wurde. Dennoch sahen wir viele 2-Punkte Tore und hatten viel Spaß die Punkte dann auch geben zu dürfen. Bei 30° war es sehr anstrengend, mussten uns öfter mal eincremen und einiges an Wasser zu uns nehmen. Nach ein paar Spielen haben wir von unserem Coach Andreas Tipps bekommen wie wir unsere Leistung nochmal ein bisschen verbessern können.

 

Nach den Spielen am Samstag haben wir mit den Schiedsrichtern aus Bayern und Andreas noch eine kleine Feedbackrunde gemacht und uns über unsere Erlebnisse aus den Spielen ausgetauscht. Am Sonntag begann unser Tag erstmal mit packen, da wir nach den Spielen relativ schnell unseren Zug erreichen mussten. Nach einem entspannten Frühstück wurden die Spielfelder kontrolliert und Andreas erzählte dabei worauf man alles achten sollte. Kurz vor dem ersten Spiel bekamen wir nochmal eine letzte Einweisung für die Spiele und dann standen wir schon wieder mit der Pfeife im Sand. Die Spiele waren nochmal sehr spannend und anstrengend zu leiten.

 

Der Rückweg war dann sehr entspannt mit nur einem Umstieg in Hamburg und so hatten wir genügend Zeit um über das Erlebnisreiche Wochenende zu schwärmen. Unser gemeinsames Ziel wurde bei der Rückfahrt auch klar: nächstes Jahr wieder dahin! 

 


HVSH-Pokal Achtelfinal-Ansetzungen

- 15.09.2017

Die Achtelfinalbegegnungen des HVSH-Pokals der Frauen und Männer wurden vergangenen Montag, 11.09.2017, ausgelost.

Da der geplante Spieltermin für die Begegnungen der 03.10.2017 ist und alle Ligen von 3.- bis zur Kreisliga an diesem Tag auch Saisonspiele haben können, werden die Achtelfinals im Zeitraum  vom 03.10.2017 bis 16.10.2017 gespielt.

Die Heimvereine haben die Spieltermine bis zum 28.09.2017 an die spielleitende Stelle zu melden.

 

Achtelfinale Frauen:

HSG Hohe Geest (KHV-Pok.)

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TSV Nord Harrislee (3. Liga)

TSV Alt Duvenstedt (SH-Liga)

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SG Dithmarschen Süd (SH-Liga)

TSV Altenholz (OL HH-SH)

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TSV Wattenbek 2 (3. Liga)

HSG Tills Löwen (LL- Süd)

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HSG Holstein Kiel/ K. (OL HH-SH)

MTV Heide (SH-Liga)

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HG OKT (3.Liga)

Slesvig IF (SH-Liga)

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TSV Travemünde (3.Liga)

HSG SZOWW (LL-Nord)

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SV Henstedt- Ulzburg (3.Liga)

SG Todesfelde/Leezen (OL HH-SH)

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HSG Jörl- DE Viöl (3.Liga)

 

Achtelfinale Männer:

HSG Horst/ Kiebitzreihe (LL- Süd)

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TSV Mildstedt (SH-Liga)

HSG Marne/ Brunsbüttel (SH-Liga)

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HSG Mönk.-Schön. 2 (OL HH-SH)

HSG Störtal Hummeln (LL-Süd)

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HSG Eider Harde 1 (SH-Liga)

TSV Büsum (LL-Nord)

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HSG We/He/De 1 (OL HH-SH)

HSG Kremperheide/Münsterdorf (LL-Süd)

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HSG Tarp/Wanderup (SH-Liga)

HG OKT 2 (KHV-Pok)

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HC Treia/Jübek (SH-Liga)

HSG Ostsee N/G (OL HH-SH)

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TSV Hürup 2 (OL HH-SH)

Wellingdorfer TV (LL-Nord)

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TSV Westerland (LL-Nord)

 


140 junge Menschen engagieren sich ein Jahr im Sportverein

- 07.09.2017

Jugendfreiwilligendienste im Sport mit großer Nachfrage

Kiel, den 05.09.2017
Mit rund 140 jungen Menschen haben sich in Schleswig-Holstein mehr Jugendliche als je zuvor für einen Freiwilligendienst im Sport entschieden. Sie beginnen Anfang September ein Freiwilliges So-ziales Jahr (FSJ), einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in einem Sportverein oder Sportverband des Landes.
Begleitet und unterstützt werden die Freiwilligen im Alter von 16 bis 26 Jahren von der Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband, die als anerkannter Träger der Freiwilligendienste im Sport die Plätze in allen Kreisen und kreisfreien Städten anbietet.


Zeitgleich mit dem Start des neuen Jahrgangs beginnt auch schon das Bewerbungsverfahren für das nächste Jahr. Jugendliche, die ab Sommer 2018 einen Freiwilligendienst im Sport absolvieren möchten, können sich ab sofort direkt bei den anerkannten Einsatzstellen bewerben. Informationen und eine Liste aller anerkannten Einsatzstellen in Schleswig-Holstein finden Interessierte auf der Homepage der Sportjugend unter www.sportjugend-sh.de.
Dietmar Rohlf, stellvertretender Vorsitzender der sjsh, freut sich vor allem über die große Anzahl von Freiwilligen in diesem Jahr. „Auch ein Jahr nach dem doppelten Abiturjahrgang setzt sich der Trend des steigenden Interesses von jungen Menschen an einem FSJ oder BFD im Sport in Schleswig-Holstein fort. Uns freut das hohe Engagement dieser Jugendlichen für unsere Sportvereine und –verbände, das wir durch eine qualitativ hochwertige pädagogische Begleitung unterstützen werden“, so Dietmar Rohlf.

Die Einsatzfelder gehen dabei vom klassischen Training und der Wettkampfbetreuung über die Organisation von Veranstaltungen bis hin zu Kooperationen mit Kindergärten und Schulen sowie mit Flüchtlingsorganisationen zur Betreuung von minderjährigen Flüchtlingen im Sport.
Das FSJ im Sport richtet sich an junge Menschen in Sportvereinen/-verbänden. Der 12-monatige Einsatz erfolgt in Vollzeit in der Kinder- und Jugendarbeit im Sport. Der BFD, zeitlich flexibler geregelt, ermöglicht nicht nur jungen Menschen ab Vollendung der Vollzeitschulpflicht, sondern auch älteren Menschen freiwilliges gesellschaftliches Engagement in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen der Sportvereine/-verbände. Der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug richtet sich an Freiwillige ab 18 Jahren ohne Flüchtlingshintergrund und an volljährige Flüchtlinge.
Finanziell unterstützt werden die Freiwilligendienste durch den Landessportverband Schleswig-Holstein, das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration, das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Die wJB von HNH am Strand von Nürnberg

- 05.09.2017

Als Landesmeister SH 2017 im Beachhandball war allen mittel- und unmittelbar Beteiligten und Betroffenen schnell klar, dass wir nun auch zur 1. Deutschen Jugendmeisterschaft des DHB im Beachhandball am 26./27. August nach Nürnberg fahren müssen.

Kräftemessen auf Bundesebene: geile Nummer. Aber ein Beach in Nürnberg? Haben wir auch in Geographie nicht aufgepasst und Nürnberg liegt doch am Meer?

Fazit der 20 Personen starken Reisegruppe nach 3,5 Tagen Abwesenheit, jeweils 1.750 km mehr auf den Tachos der 3 eingesetzten Kleinbusse, nach 2 Testspielen im Vorfeld und dem 4. Platz bei der Beachhandball-Meisterschaft in Nürnberg: wir haben (fast) alles richtig gemacht.

Los ging’s am Donnerstag, d. 24.08., kurz nach dem Mittag, mit 15 Spielerinnen, dem Trainer, dem Co-Trainer (zgl. Kraftfahrer), der Betreuerin und 2 Vätern, ebenfalls Kraftfahrer und im Nebenjob lautstarke, manchmal auch fanatische Fangruppe.

Die erste Etappe führte uns nach Hannover zum Testspiel gegen die HSG Hannover-Badenstedt (Oberliga Niedersachsen). Nach 6 Stunden einschl. mehrerer kläglich gescheiterter Versuche, Staus auf der Autobahn zu umgehen, mussten sich die Kraftfahrer, in Hannover angekommen, sagen lassen, dass diese Strecke normalerweise in der Hälfte der Zeit zu schaffen ist … und dass das deutlich besser werden muss.

Das anschließende Spiel gegen die Badenstedter gewannen wir nach einer herausragenden 1. Halbzeit (18:10) und einer weniger guten 2. Halbzeit am Ende mit 32:27. Als Belohnung warteten ein Abendessen beim Italiener und das 4-Sterne-Hotel „H4“ für die Nacht in Hannover.

Am Freitagmorgen, nach einem qualitativ hochwertigen Frühstück, wurde noch kurz der Kleinst-Beach am Hotel H4 getestet und dann ging’s los zu einem weiteren Testspiel nach Erfurt zum Thüringer HC (Oberliga Mitteldeutschland).

Auf halber Strecke hieß es plötzlich: „Wir wollen zu McDonald’s“. Bis zu diesem Moment war an diesem Tag alles super gelaufen; ab dann war es wieder da: unser Navigationsproblem. Rechtzeitig losgefahren, einen klitzekleinen Umweg zu viel genommen, zu spät angekommen, aber mitten in der Erfurter Innenstadt den McDonald’s gefunden. Super Leistung … aber nun keine Zeit mehr für das größte Freibad im Freistaat Thüringen. Stattdessen 1 Stunde zur freien Verfügung im Erfurter Stadtzentrum. Was für eine Alternative!

Die Eindrücke rund um das Testspiel am Abend gegen die Mädchen des Thüringer HC waren vielfältig. Besonders nachhaltig in Erinnerung geblieben sind die vergitterten Umkleidekabinen, das Endergebnis nach 3 richtig gut gespielten Halbzeiten à 20 Minuten mit einem deutlichen 29:19 für uns sowie die überaus freundliche Einladung des Gastgebers zu einem anschließenden Grillen mit Thüringer Rostbratwurst. Aber auch der Genuss dieser außergewöhnlichen regionalen Spezialität konnte nicht verhindern, dass die Marschkolonne vor der Abfahrt nach Nürnberg noch ein weiteres Mal an diesem Tag bei McDonald’s vorbei musste. Danach fuhren wir in die Nacht hinein, um gegen Mitternacht, nach heftigsten Gewittern, wolkenbruchartigen Regenfällen das 4-Sterne-Hotel „Novina Wöhrdersee“ in Nürnberg zu erreichen, wo wir uns für 2 Nächte einquartiert hatten.

Unser erstes Spiel bei der Deutschen Meisterschaft am Samstag, d. 25.08. war für 13:00 Uhr angesetzt. Wir machten uns also am späten Samstagvormittag auf den Weg zum Nürnberger Beach. Und auf dem weitläufigen Gelände des gastgebenden ESV Flügelrad – einem Verein mit bemerkenswerter Beachhandball-Expertise – lächelte uns ein Beachhandball-Areal mit 3 Feldern mit bestem Ostseestrandsand entgegen. Heimatgefühle!

Trotz dieses vermeintlichen Heimvorteils ging das erste Spiel daneben. Der Grund war schnell identifiziert: der Gegner, das Beachteam HBW, war keine Vereinsmannschaft, sondern die Landesauswahl im Beachhandball aus Baden-Württemberg.

Das Thermometer war mittlerweile auf über30°C geklettert. Spätestens jetzt war allen klar: wir sind nicht am Ostseestrand.

Der nächste Gegner hieß Bavaria Beacher. Unser Bauchgefühl wurde bestätigt, als wir feststellten, dass es sich bei diesem Team erneut um eine Landesauswahl Beachhandball, dieses Mal aus Bayern, handelte. Auch bei diesem Spiel gab‘s außer verbaler Anerkennung für unseren Einsatz keinen Blumentopf zu gewinnen.

Aufwind verspürten wir in Anbetracht der beiden nächsten Gegner, dem SV Union Halle-Neustadt und den Pfeffersportlern Berlin, die wir als „normale“ Vereinsmannschaften identifizieren konnten und uns nun die ersten Gewinnpunkte ausrechneten.

Das Ziel war somit klar gesteckt, wurde gegen Halle-Neustadt auch sehr deutlich erreicht, aber gegen Berlin musste am Ende der 2. Hälfte bei Unentschieden das Golden Goal herhalten, was dann auch zu unseren Gunsten fiel. Mit 4:4 Punkten ging es zurück ins Hotel und nach dem Duschen schloss sich die obligatorische Frage an: „Was gibt’s zum Abendessen?“

Wer jetzt meint, McDonald’s wäre zum dritten Mal in 2 Tagen 1. Wahl, wird nun enttäuscht zur Kenntnis nehmen müssen, dass wir auch anders können. Denn unsere interkulturelle Kompetenz führte uns zum Türken im Nürnberger Hauptbahnhof. Aus den avisierten 10 Minuten Fußweg wurden dann – auch ohne sich zu verlaufen – 20 Minuten, aus „Döner für alle“ wurde dann Döner für 13, ergänzt mit „KFC“ und Panini von „BackWerk“.

Wieder spät zurück im Hotel, nach einer kurzen Nacht, aber einem leckeren Frühstück, checkten wir aus und fuhren zum Sportgelände, um zum letzten Spiel anzutreten. Der letzte Gegner, die bis dahin ungeschlagenen Beach Bazis, waren eindeutiger Titelanwärter. Unsere Chancen auf den Meistertitel hingegen hatten sich schon am Vortag verflüchtigt.

Unsere Absicht, uns mit einem engagierten Spiel würdevoll aus Nürnberg zu verabschieden, wurde mit 2 roten Karten gegen uns nachhaltig torpediert. Trotz aller Bemühungen ging die erste Hälfte gegen den späteren Deutschen Meister klar mit 22:13, die 2. Hälfte, die wir lange Zeit offen halten konnten, mit 13:10 verloren.

Trost fanden wir in der Erkenntnis, dass wir nur gegen die Beach-Spezialisten verloren hatten, die im direkten Vergleich eher weniger Tore erzielten als wir, diese aber eben mit jenen spektakulären Würfen, die mit Zusatzpunkten gewertet werden.

In Anbetracht der noch vor uns liegenden 800 km langen Rückreise wurden wir in einer Spielpause – noch deutlich vor der offiziellen Siegerehrung – vom Turnierleiter des DHB geehrt und mit den besten Wünschen für die Heimreise verabschiedet.

Gegen 14:45 Uhr verließen wir Nürnberg, um dann kurz nach Mitternacht, nach einer mehr als gut gelungenen Rückreise einschließlich eines weiteren Besuchs bei McDonald’s, in die Arme einiger glücklicher Eltern fallen zu können.

Sehr sehr schön war’s! Gerne wieder!


FSJ beim HVSH - Karoline Jäger stellt sich vor

- 01.09.2017

Karoline Jäger leistet ein Freiwilliges soziales Jahr im Sport beim Handballverband Schleswig-Holstein e.V. vom 01.09.2017 bis zum 31.08.2018 ab. Wir begrüßen sie recht herzlich und freuen uns, dass sie sich den Herausforderungen eines Berufslebens bei uns stellt.

 

Hallo, ich bin Karoline Jäger, die neue FSJlerin des Handballverbandes Schleswig-Holstein e.V.!
Knapp sechs Wochen ist es jetzt her, dass ich meinen Abiball gefeiert habe und das Kapitel Schule endgültig beendet habe. Die große Frage, um die sich alles im letzten Schuljahr gedreht hat war: „Was kommt nach dem Abitur?“.


Ich bin auf den Handballverband Schleswig-Holstein e.V. gekommen, da ich selbst schon über zehn Jahre Handball spiele, als Schiedsrichterin tätig bin und sich gefühlt alles in meinem Leben um diesen Sport dreht. Verbracht habe ich meine Handballjugend beim Wellingdorfer TV, dieses Jahr verbringe ich mein erstes Jahr im Seniorenbereich bei den 1. Frauen beim Ellerbeker TV. Mein persönliches Vorbild ist der Handballer Filip Jicha, daher trage ich auf dem Trikot auch die Rückennummer 39. Ansonsten besteht meine Freizeit daraus, den THW Kiel anzuschauen und den Fußballbundesligisten HSV im Stadion in Hamburg anzufeuern.
Wenn es in meinem Leben mal eine Zeit gibt, in der ich nicht in einer Sporthalle oder im Stadion bin, singe ich im Kirchenchor und genieße es einfach mal nichts zu tun und faul zu sein.

Ich habe mich für einen Freiwilligendienst beim Handballverband Schleswig-Holstein e.V. entschieden, da ich noch enger mit Menschen im Bereich Sport zusammenzuarbeiten möchte und weitere Erfahrungen im Bereich Sportorganisation sammeln will. Zu meiner Arbeit beim HVSH gehören unter anderem das Mitorganisieren von Aktionstagen, Turnieren und eigenen Projekten, das Ausstellen von Pässen und Lizenzen sowie verschiedene andere Tätigkeiten.

Ich kann jedem Schüler einen Freiwilligendienst empfehlen, da es die Möglichkeit bietet, sich ein Jahr lang zu orientieren und neue Leute kennenzulernen. Außerdem wird man mit neuen Herausforderungen konfrontiert und es besteht die Möglichkeit, dass man sich sozial für die Gemeinschaft engagiert.

Eure Karoline


Förderpreis "Kein Kind ohne Sport!" / Einsendeschluss am 10.9.

- 31.08.2017

Mit diesem Förderpreis der Sportjugend Schleswig-Holstein werden vielfältige Initiativen, Maßnahmen und Ideen der Sportvereine und -verbände ausgezeichnet, die jungen Menschen eine aktive Teilnahme an den Angeboten des organisierten Sports ermöglichen. Gerade unsere Vereine und Verbände übernehmen eine herausragende Funktion, um jungen Menschen wichtige Werte wie Fairplay, Hilfsbereitschaft, Respekt und Solidarität zu vermitteln. Inklusive Maßnahmen haben dabei grundsätzlich dieselbe Aussicht auf eine Förderung wie integrative Initiativen oder Projekte zugunsten finanziell bedürftiger Kinder. Ebenso werden aber auch Initiativen bedacht, die den diesbezüglichen Einsatz von Ehrenamtlichen fördern und unterstützen.

Insgesamt ist der Förderpreis mit 5.000 EUR dotiert. Die Summe wird in Teilbeträgen an die von der Jury ausgewählten Vereine und Verbände vergeben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 10.09.2017.

Alle Informationen, den Flyer und das Bewerbungsformular unter https://www.sportjugend-sh.de/index.php?id=337.

Unterstützt wird der Förderpreis durch die Autokraft GmbH und die Firmengruppe Hugo Hamann, Heinr. Hünicke und Jacob Erichsen. Die Gesamtinitiative "Kein Kind ohne Sport!" wird gefördert durch die Schleswig-Holstein Netz AG und viele weitere Unterstützer.

 

Bei Rückfragen zur Bewerbung steht Finn-Lasse Beil per E-Mail: finn-lasse.beil@sportjugend-sh.de oder Telefon: 0431-6486-298 zur Verfügung.

 

 


HSG Ostsee – im zweiten Anlauf soll die Meisterschaft her!

- 30.08.2017

In den letzten drei Jahren hat die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz eine nahezu kometenhafte Entwicklung genommen und ist in der letzten Saison nur knapp am dritten Aufstieg in drei Jahren gescheitert. Der Erfolg an der Ostsee ist eng mit dem Namen Thomas Knorr verbunden, mit dem die Medienmannschaft über die vergangene sowie die neue Spielzeit in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein gesprochen hat.

 

Ein großer Namen sollte es richten. Und der große Name lieferte. Vor gut drei Jahren hatte man sich bei der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz dazu entschlossen, den Handball in der Region neu zu beleben.

In Thomas Knorr konnte dafür ein Trainer gewonnen werden, der die Ziele sofort und mehr als erfolgreich umgesetzt hat. „Das Projekt hat mich sofort überzeugt und ich wollte ein Teil davon sein. Wir haben viele Leute, die im Hintergrund einen tollen Job machen und hatten in jedem Jahr eine super Mannschaft, mit vielen Spielern aus unserer Region“, so der 83-malige Nationalspieler.

Aus seinen Teams hat er stets das Maximum rausgeholt, sodass nach dem Neustart in der Landesliga prompt der Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga gelang. Auch dort war die HSG sofort das Maß aller Dinge und schaffte den Durchmarsch in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, wo sie erneut auf Anhieb zum Spitzenteam avancierte und von vielen als Top-Favorit auf den nächsten Aufstieg gehandelt wurde. Am Ende reichte es zwar ‚nur‘ zu Platz zwei hinter der ungeschlagenen HG Hamburg-Barmbek, die in der gesamten Saison nur einen einzigen Punkt – an die HSG Ostsee – abgab. Trotzdem ein Erfolg, wie es auch Thomas Knorr beurteilt: „Wir haben eine tolle Saison gespielt und bis auf ein paar Spiele war ich sehr zufrieden. Wir wollten oben mitspielen und das haben wir souverän geschafft. Dass es am Ende nur zwei Teams waren, die um die Meisterschaft gekämpft haben, hat mich ein wenig überrascht. Die Niederlage in Hürup war aufgrund von ein paar Ausfällen etwas unglücklich und nur die Partie beim THW Kiel 2 hat mich enttäuscht, da sie uns ein wirkliches Endspiel gegen die HGHB gekostet hat, die insgesamt etwas konstanter war.“

Zur kommenden Saison hat sich das Team etwas verändert: Fünf Abgängen stehen ebenfalls fünf Neuzugänge gegenüber, die den Kader weiter verstärken werden: Piet Möller, Torben Hinsch, Jascha Fehlberg, Nico Kibat und Knorrs Sohn Juri, auf den als erst 17 Jahre alten Jugend-Nationalspieler nicht nur der Vater große Stücke hält: „Wir haben uns gezielt verstärkt und in Piet und Juri zwei sehr junge, talentierte Spieler dazubekommen. Juri trainiert schon seit zwei Jahren bei uns mit und obwohl er noch zwei Jahre in der A-Jugend spielen könnte, wird er auch im Männer-Bereich seinen Weg gehen und von Spiel zu Spiel sicherer. Zudem ist Torben als Linkshänder ein starker Rechtsaußen, Jascha im Tor ein ganz anderer Typ als Markus Noel und Nico Kibat bringt die Erfahrung mit, die uns im letzten Jahr vielleicht ein bisschen gefehlt hat. Eine ganz wichtige Personalie. Seine Klasse hat er sowohl in der Abwehr als auch im Angriff schon unter Beweis gestellt.“

Mit der Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern wird das Team in der nächsten Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen. Auch die Vorbereitung läuft schon ganz nach Knorrs Vorstellungen: „Wir hatten ein paar angeschlagene Spieler, aber keine längeren Verletzungs-Ausfälle. Nur Kim Colin Reiter wird als Torschützenkönig der letzten Saison nach einer Schulterverletzung erst in ca. zwei Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren. In den bisherigen Testspielen gegen Drittligisten haben wir immer gut ausgesehen und vor allem in der Abwehr stehen wir schon ziemlich sicher. Zudem haben wir unser Tempospiel verbessert und auch mit drei Rechtshändern im Rückraum schon sehr ordentlich gespielt.“

Bis zum Start der Saison wird sich die Mannschaft der HSG Ostsee noch weiter eingespielt haben, denn Knorr kann sich voll und ganz auf seine Aufgabe als Trainer konzentrieren. Dabei wird er von seinem ehemaligen Bundesliga-Weggefährten Kjell Landsberg unterstützt, der in der letzten Saison selbst noch im Dress der HSG auflief. Sowohl für ihn als auch das Umfeld findet Knorr nur lobende Worte: „Durch die Unterstützung von Kjell konnten wir die Qualität im Training nochmal steigern und er kann seine Erfahrung vor allem im athletischen Bereich sowie der Abwehrarbeit einbringen. Darüber hinaus haben wir mit unserem Physiotherapeuten und unserem Betreuer ein tolles Team hinter dem Team und im Hintergrund können wir uns voll auf unseren Manager Roland Dieckmann sowie unseren Vorsitzenden Jan-Erik Hertwig verlassen.“

Kein Wunder also, dass man an der Ostsee erwartungsvoll dem Saisonstart und dem ersten Heimspiel gegen den THW Kiel 2 am Samstag, 16. September, um 18.15 Uhr, entgegenfiebert und auch die Ziele für die Saison selbstbewusst formuliert: „Wir haben alle Positionen doppelt gut besetzt, wollen unser Tempospiel über 60 Minuten durchziehen und Meister werden. Zudem wollen wir im Amateur-Pokal das Finale erreichen und nach Hamburg reisen“, so Knorr, der mit Blick auf die anstehende Saison sagt: „Wir schauen hauptsächlich auf uns. Viele Teams sind schwer einzuschätzen. Ich rechne aber damit, dass die Liga ausgeglichener sein wird und sich auch dank interessanten Aufsteigern viele Teams gegenseitig die Punkte abnehmen werden.“ Auf die Frage nach dem härtesten Konkurrenten um den Aufstieg erwartet Thomas Knorr einen starken Nachwuchs des THW Kiel, sodass es gleich am ersten Spieltag zu einem entscheidenden Top-Spiel kommen wird. Dass sein Team dabei zu Recht wieder als Top-Favorit in die Saison geht, ist man bei der HSG Ostsee ja schon gewohnt.

 


TSV Altenholz: Der Meister bleibt der Gejagte

- 16.08.2017

In der letzten Saison ist der TSV Altenholz mit 52:8 Punkten Meister in der 3. Liga Nord geworden und hat die Tabelle über weite Strecken der Spielzeit angeführt. Trotzdem hat der Verein auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet und wird auch in der kommenden Saison in Liga drei auf Torejagd gehen. Die Medienmannschaft hat sich bei Trainer Mirko Baltic umgehört und beleuchtet die Gründe, die anstehende Spielzeit und die Ziele.

Wer dem Rekordmeister aus Kiel ein 31:35 abringt und zwischenzeitlich sogar in Führung liegt, auch wenn es ‚nur’ in der Saisonvorbereitung geschah, der hat das Zeug dazu, hochklassig mitzumischen. Dass der TSV Altenholz trotz der Meisterschaft 2016/2017 auch in der kommenden Saison dennoch ‚nur’ in der 3. Liga spielen wird, hat durchaus so seine Gründe. Es war, so heißt es aus der Kieler Nachbarschaft, von vorneherein klar, dass dieser Schritt noch etwas zu früh kommen würde, wenn er sportlich gelingen sollte, da der Zweitliga-Aufstieg wirtschaftlich nicht so kurzfristig darstellbar war. Denn selbst für den TSV kam die Meisterschaft etwas überraschend, war man doch im Vorjahr noch Zehnter geworden.

Und schon der Schritt von der Oberliga in die 3. Liga ist mit einer erheblichen Kostensteigerung verbunden, in Liga zwei wird es noch einmal deutlich mehr. „Ohne mindestens einen Etat von einer halben Million Euro zu haben, braucht man über einen Aufstieg eigentlich nicht nachzudenken, wenn man die Klasse halten will. Außerdem wollten wir jetzt keinen riesen Umbruch vollziehen, den ein Aufstieg mit sich gebracht hätte, da einige Spieler den Aufwand nicht hätten betreiben können und sicher auch ein paar Verstärkungen nötig gewesen wären“, sagt Altenholz-Trainer Mirko Baltic, der in der letzten Saison im Gespann mit Manhard Bech für den Erfolg verantwortlich war. Seit letztem Mai besitzt Baltic die A-Lizenz des DHB und trägt in dieser Saison die alleinige sportliche Verantwortung. Unterstützt wird er dabei von Torwart-Trainer Florian Hossner. Und seiner Frau, die dafür sorgt, dass er sich neben seinem Fulltime-Job im Qualitätsmanagement bei einer Marinetechnik-Firma und den zwei gemeinsamen Töchtern auf seine Tätigkeit als Trainer konzentrieren kann.

Sein Team bereitet Baltic also gerade auf die nächste Saison in der 3. Liga vor, die am Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin beginnt. Ernst wird es aber bereits am kommenden Wochenende, wenn es beim Erstrunden-Turnier des DHB-Pokals in der heimischen Edgar-Meschkat-Halle zunächst gegen den TSV Bayer Dormagen geht. „Sollten wir gewinnen, würde im  Finale vermutlich die SG Flensburg-Handewitt auf uns warten, die gegen den VfL Lübeck-Schwartau spielt. Daher wird es wohl sehr schwer, weiterzukommen, aber es ist trotzdem ein optimaler Härtetest vor dem Liga-Start“ sagt Baltic, in dessen Kader auch vier Spieler aus dem Elitekader des Kooperationspartners THW Kiel stehen: Lucas Firnhaber, Tom Landgraf, Thies Bergemann und Ferris Klotz sind alle erst 19 oder 20 Jahre jung und bringen die besten Voraussetzungen für eine Karriere als Handballer mit. Und darauf werden sie in Kiel und Altenholz optimal vorbereitet: „In der Vorbereitung trainieren wir fast täglich, in der Saison werden es dann vier Einheiten in der Halle und eine Athletik-Einheit sein. Die jungen Spieler sind vormittags zudem noch mindestens zweimal beim THW und kommen so auf sieben bis acht Trainingseinheiten pro Woche.“

Aus dem letztjährigen Kader haben den TSV lediglich Sebastian Firnhaber (THW Kiel) und Timon Kaminski (HG Hamburg-Barmbek) verlassen, zudem mussten zwei Spieler aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Dafür konnte man sich mit Marcel Möller (SG Leutershausen), Ferris Klotz (THW Kiel U23) und Michael Nicolaisen (SG Flensburg-Handewitt, zuletzt an Handball Tirol ausgeliehen) verstärken. Zudem können Ole Diringer und Alexander Williams nach längerer Verletzungspause bald wieder ins Training einsteigen. „Wir hatten demnach keinen großen Umbruch im Team und konnten uns schnell einspielen. Zudem kennen sich einige Spieler noch aus der Jugend“, so Baltic, der mit den punktuellen Verstärkungen sowie dem Verlauf der Vorbereitung insgesamt zufrieden ist: „Wir hatten ein paar Verletzungsprobleme, die zum Glück nicht schlimm waren, aber trotzdem sind oft drei bis vier Spieler ausgefallen. Die letzten Wochen waren wir aber komplett und konnten uns den letzten Feinschliff in den Abläufen holen. Auch mit den Ergebnissen bin ich zufrieden, die Jungs haben super durchgezogen, die Vorgaben gut umgesetzt und sind körperlich topfit.“

Und auch auf ein wichtiges Erfolgsrezept des letzten Jahres kann Mirko Baltic in der kommenden Saison weiterhin vertrauen: „Wir hatten in der letzten Saison und haben auch in dieser keinen Erfolgsdruck und können wirklich von Spiel zu Spiel schauen. Wir wollen zwar schon unter den besten vier landen, was auch sehr ordentlich wäre, aber wir haben starke Konkurrenz und die erneute Meisterschaft ist sicher kein übergeordnetes Ziel.“ Als größte Konkurrenten um die vorderen Plätze in der noch stärker gewordenen Staffel Nord tippt Baltic neben dem Topfavoriten HSV Hamburg auf die HF Springe, Handball Hannover-Burgwedel und den Oranienburger HC. 

Mittelfristig soll es mit einer weiteren Meisterschaft und dem Aufstieg in die zweite Liga aber doch klappen, wofür man sich in Altenholz das Ziel 2020 gesetzt hat. Bis dahin ist zwar noch etwas Zeit, es wird aber auch nicht einfacher. Denn sollte die Titelverteidigung gelingen, müsste man sich ab dieser Saison erst noch gegen die Meister der anderen drei Staffeln durchsetzen, von denen am Ende nur zwei den Sprung in die Bundesliga schaffen. Die Voraussetzungen dafür sind zum größten Teil bereits gegeben oder werden für den Fall der Fälle kurzfristig geschaffen, sodass Mirko Baltic sich voll auf die Ausbildung seiner Spieler und eine weitere erfolgreiche Saison konzentrieren kann. Ein paar Wünsche dafür hat er aber auch: „Ich hoffe vor allem, dass alle gesund bleiben. Und ein paar mehr Zuschauer wären auch schön, damit wir auch da zu den Top-Teams der Liga zählen.“ Sportlich tut der TSV Altenholz das auf jeden Fall schon jetzt und der Erfolg des letzten Jahres war kein Zufall, sondern hart erarbeitet. Dass sich daran etwas ändert, ist nicht zu erwarten und das zieht mit Sicherheit noch den einen oder anderen Fan mehr in die Halle. Außerdem: Wer – wie jüngst dargeboten – dem großen THW Kiel derart Paroli bietet, sollte sich um Zuspruch und Interesse aus der handballverrückten Region doch keine allzu großen Sorgen machen.


Nach der Saison ist vor der Saison

- 16.08.2017

Die meisten Mannschaften stecken in den letzten Zügen der Vorbereitung. Nachdem viele die Hauptphase mit den Tagesordnungspunkten Kraft, Koordination und Kondition abgeschlossen haben, folgt nun – ca. 3 Wochen vor Saisonstart – der Endspurt. Trainingsspiele finden statt, um den Stand der Mannschaften zu ermitteln. So sieht man auch mal wieder den einen oder anderen Schiedsrichter in der Halle. Doch was machen diese in der Sommerpause? Faul auf der Couch liegen?

 

Von wegen! Auch wir müssen uns auf die kommende Saison vorbereiten. Die Fitness der Schiedsrichter ist nämlich ein bedeutender Faktor. Nur mit einer guten Ausdauer gelingt es, sich von der ersten bis zur letzten Spielminute voll auf das Spielgeschehen zu konzentrieren.

 

Wie die anderen Schiedsrichter sich für die Saison fit machen, wissen wir nicht genau. Denn im Normalfall haben Schiedsrichter keinen Trainer oder ein Team, der oder das einen anspornt und einem so den inneren Schweinehund austreibt. Hier muss jeder Schiedsrichter seinen eigenen Weg finden – ob alleine oder im Gespann. Da wir noch aktiv Handball spielen, haben wir zwei Mal in der Woche Vereinstraining, wo auch eine Vorbereitung stattfindet. Allerdings ist diese nicht so intensiv, wie bei den höherklassigen Mannschaften. Um nicht nur zu merken, dass man etwas für die Fitness getan hat, sondern um auch voran zu kommen, ist mehr gefragt. So gehen wir zusammen laufen, wenn es zeitlich passt. Da wir ca. 30 km auseinander wohnen, ist hier auch gleich unser Organisationstalent gefordert. Für Abwechslung sorgt bei uns nicht unbedingt der Tabata Kurs oder Jumping-Fitness, sondern die Teilnahme an einem Lauf oder der Schwimmbadbesuch.

 

Das gemeinsame Training schweißt uns als Gespann mehr zusammen, denn jeder unterstützt den anderen bei seinen Schwächen. Ähnlich wie bei den Spielern trainieren auch wir nicht ohne unser Spielgerät – so pfeifen wir Trainingsspiele, um uns gegen Ende der Vorbereitung auf der Platte wieder im Gespann einzufinden. Denn nach der Saison ist vor der Saison – wie die Meisten ja bekanntlich wissen. Und so gibt es auch bei Schiedsrichterlehrgängen im HVSH verschiedene Lauftests mit denen unsere Fitness überprüft wird.

 

Natürlich müssen wir in der Saison auch weiter trainieren und dürfen nicht nachlassen. Schließlich trainieren die Mannschaften auch jede Woche hart, um am Wochenende alles geben zu können. Alles zu geben verlangt einem dabei nicht nur physisch sondern auch psychisch einiges ab. 60 Minuten – 1000 Emotionen, so warb der HSV Handball für unseren Sport. Doch wie geht man als Schiedsrichter mit den gefühlten 1000 Emotionen von allen Beteiligten um? Das erfahrt ihr im nächsten Bericht.

 

Bis dahin

Henrike und Rebekka


Weibliche B1 der HSG-HNH tritt Reise nach Nürnberg...

- 16.08.2017

...zur 1. Deutschen Meisterschaft der Jugend im Beachhandball (Jahrgänge 2000-2002) an

Durch den Sieg bei der Beachhandball-LM in Holnis am 08.07.17 qualifizierte sich das Team für die 1. DM in Nürnberg am 26./27.8.2017. Da schon am 21.08.2017 die Vorbereitung für die kommende Oberligasaison HHSH beginnt, wird die Anreise für zwei Trainingsspiele genutzt. Bereits am Donnerstag, 24.08., 12.30h, startet die B1 um Christian Tönder und Reno Schoor in drei Kleinbussen von der Holmberghalle Harrislee nach Hannover. Dort konnte für den Abend die B1 der HSG Hannover-Badenstedt (Oberliga Niedersachsen) als Testspielgegner gewonnen werden. Zudem ist ein Fototermin mit dem Sponsor „Sympacon“ geplant. Im Anschluss geht es zum Essen im „Ristorante da Vinci“, die Nacht wird im „H4 Hotel Laatzen“ verbracht. Nach dem Frühstück setzt der HNH-Tross (20 Personen!) am Freitag seine Reise Richtung Erfurt fort, um dort den Tag im Freibad, Kletterpark oder beim „Bummeln“ zu verbringen, bevor am Abend das 2. Testspiel gegen die B-Jugend des Thüringer HC (Oberliga Mitteldeutschland) ansteht. Anschließend wird gegrillt und es folgt das letzte Teilstück der Anreise nach Nürnberg. Die Mannschaft bezieht dort in der Nähe des Austragungsortes für die Dauer des Turnieres das „Novina Hotel“ am Wöhrdersee.

Am Samstagmorgen, ab 10h, beginnt dann auf der tollen Anlage des ESV Flügelrad Nürnberg (Veranstalter) das Turnier. Abends ist ein Ausflug in die Stadt geplant. Am Sonntag folgt der 2. Turniertag und Nachmittags steht dann der 1. Deutsche Jugendmeister im Beachhandball fest. Obwohl laut der Regularien des DHB auch Spielerinnen der Jahrgänge 00 spielberechtigt sind, besteht unser Kader aus 6 Spielerinnen des Jahrgangs 01, 9 Spielerinnen des Jg. 02 und einer Spielerin des Jg. 03. Nach der Siegerehrung steht die direkte Rückreise an.

Die historische Teilnahme an der 1. DM im Jugendbeachhandball, Testspiele gegen zwei Topmannschaften Deutschlands, Übernachtungen in tollen Hotels, einer „Deutschlandtour“ und die gemeinsamen Unternehmungen,  machen diese Reise zu einem tollen und unvergesslichen Event. Ohne die Eltern, Sponsoren, der freundlichen Unterstützung der Hotels, dem Förderverein und anderen engagierten Helfern, wäre das nicht möglich. Vielen Dank an Alle!!!

Der HVSH drückt Euch die Daumen!

 


Erlebnisbericht eines Schiedsrichtergespannes des HVSH

- 08.08.2017

Mein Partner, Joost Sommer, und ich, Niels Carstensen, hatten am Dienstag, den  01. August 2017, die Ehre, das Spiel der Förderstützpunkte Ost und West des weiblichen Jahrganges 2004 im Rahmen des Flens–Cup zu leiten. Dieses Spiel war als Appetitanreger für das Hauptevent SG Flensburg-Handewitt gegen THW Kiel gedacht, was sich auch bestätigte und die Zuschauer schon mal in Stimmung brachte.

Wir erklärten uns spontan bereit, das Spiel der Förderstützpunkte zu leiten, nachdem wir am Samstag davor gefragt wurden. Ich machte mich rechtzeitig auf den Weg, da man ja nie weiß, wieviel auf der Autobahn zur Ferienzeit los ist und sammelte Joost bei ihm zu Hause ein.

Wir lagen gut in der Zeit, denn wir sollten schließlich um 16:30 Uhr in der Holstenhalle in Neumünster sein. Wir schafften das locker und trudelten schon um 15:40 ein. Dies mag Einigen sehr früh zu erscheinen, war es auch, aber es gab genügend Dinge zu sehen, wie z. B. die letzten Vorbereitungen der Techniker in der Halle oder dem Soundcheck von Holzi, dem Hallensprecher der SG. Als die Spielerinnen, der Stützpunkte eintrafen, wurde sich auch auf das anstehende Spiel vorbereitet und Fotos geschossen. Wir pfiffen das Spiel der Förderstützpunkte pünktlich um 17:15 UIhr an. Aufgrund der Zeitplanung dauerte das Spiel nur zweimal 20 Minuten mit fünf Minuten Pause, was aber für diesen Anlass vollkommen ausreichend war. Die Halle war zu Beginn des Spieles noch nicht wirklich voll, aber dies änderte sich zur zweiten Halbzeit und so herrschte auch eine gute Stimmung auf den Rängen. Als das faire und interessante Spiel der beiden Stützpunkte beendet war und alle glücklich und zufrieden waren, begegnete man schon den Profis in den Katakomben, die sich auf dem Weg zum Aufwärmen machten.

Aber man lief nicht nur stur aneinander vorbei, sondern es kam auch von Einigen ein freundliches „Hallo“ oder „Moin“. Wir bekamen nach dem Spiel, dann auch noch ein kleines positives Feedback von dem Schiedsrichtergespann, die das Spiel der Profis leiten sollten und ebenfalls aus der Region kommen. Es war auch sehr interessant zu erfahren, wie sich Bundesliga–Schiedsrichter auf ein Spiel oder eine Saison vorbereiten.

Dann fing auch schon bald das Spiel der SG und dem THW an, welches wir hautnah erleben durften, denn wir konnten hinter dem Kampfgericht das Spiel genießen und so mal erleben, was wirklich auf den Bänken und hinter den Kulissen los ist. Nach dem Spiel konnte man sich in Ruhe Autogramme holen oder Bilder mit den Profis machen und nicht mit den ganzen anderen Fans im Getümmel stehen. Die Spieler waren davon auch nicht genervt, sondern sehr freundlich, obwohl diese zuvor auch noch Interviews geben mussten.

Danach machten wir uns nach einem langen, aber schönen Tag, auf den Heimweg und haben den Tag nochmal Revue passieren lassen und sind zu dem Fazit gekommen, dass dies ein schönes Erlebnis nicht nur für uns war, sondern auch für die Mädels, die teilweise „Aufwischer“ sein durften und auch, denken wir mal, einen schönen Tag hatten. Außerdem finden wir, dass der HVSH, dies öfters machen könnte, wenn die Möglichkeit besteht, denn es war sehr interessant, diese ganzen Dinge zu erleben und man ist wieder um eine Erfahrung reicher.

 

Euer HVSH – Schiedsrichtergespann,

Niels Carstensen und Joost Sommer


Hand in Handball: Inklusionshandball in Todesfelde

- 08.08.2017

Mittlerweile sind drei Monate vergangen, als Handballtrainerin Gabi Nemeth das Inklusionsprojekt ,,Hand in Handball‘‘ ins Leben rief. 18-25 Spieler trainierten fleißig regelmäßig einmal wöchentlich dienstags zusammen in Todesfelde, sodass sie bereits am 17. Juni 2017 zum Sportfest ,,Kieler Woche Inklusiv‘‘ als Handballmannschaft antreten konnten. Jeder Spieler gewann dabei eine Medaille und eine Süßigkeitenbox für die Mannschaft. Mit Begeisterung und vielfältigen Trainingsmethoden wird das Training von Gabi Nemeth und ihren Betreuern geleitet, sodass der Zulauf von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung groß ist. Auch 3-4 Erwachsene mit Handicap besuchen regelmäßig das Handballtraining von den engagierten "Machern".

Am 11.Juli 2017 hat der Handballverband Schleswig-Holstein e.V., vertreten durch Katja Meyer, Sarah Borchers und Darius Krai, das Training von ,,Hand in Handball‘‘ besucht. Bereits zu Beginn des Projektes wurde das Engagement vom HVSH mit einem Ballpaket von Kempa belohnt!

Wir wünschen Gabi Nemeth mit ihrem Projekt ,,Hand in Handball‘‘ weiterhin viel Spaß und alles Gute!


Schule Viöl + HSG Jörl-DE Viöl = Project Partille Cup

- 04.08.2017

Partille Cup 2017 – Gewinnen ist schön, Teamgeist ist besser!

Montagmorgen, 4:45 Uhr, Schule Viöl. Die Klasse 8b der Gemeinschaftsschule in Viöl trifft sich zur Abfahrt zum Partille Cup 2017 - dem größten Handballturnier der Welt.

An 5 Tagen messen sich hier 22.000 Spielerinnen und Spielern in 1.500 Teams aus über 50 Nationen in den Altersklassen U10 bis U21.

Die Schule Viöl ist mit je einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft in der Altersklasse U15 vertreten.

 

Ca. ein Jahr Vorbereitung liegt hinter der Klasse, Sportlehrer Rainer Ginzel und den Betreuern. Die Idee, dass eine Klassenfahrt zum größten Handballturnier der Welt geht, ist wohl einzigartig. Schließlich ist in der Klasse nur eine Handballerin zu finden. Die Jungen-Mannschaft wird noch von zwei Handballern aus der Parallelklasse unterstützt.

Die Kooperation der Gemeinschaftsschule Viöl mit der HSG Jörl-DE Viöl ermöglicht diese Fahrt. Initiatoren des Projektes sind Rainer Ginzel und Rolf Hänsel, die seit September von Johannes Krüger unterstützt werden. Im Rahmen seines Freiwilligendienstes nutzt er die Fahrt als Jahresprojekt und stellt dieses unter anderem bei der FWD-Jahresprojektemesse beim Abschlussseminar in Bad Malente vor.

 

Zu der Organisation gehören An- und Abreise, Organisation der Finanzierung, Trikots, die Zustimmung der Eltern und der Schule und natürlich die sportliche Vorbereitung. Nahezu wöchentlich wurden die Sportstunden intensiv für die handballerische Schulung genutzt. Sportlehrer Rainer Ginzel kümmerte sich um alle organisatorischen Dinge, obwohl er nicht aktiv an der Fahrt teilnimmt. Da die planmäßige Lehrkraft noch kurzfristig erkrankte, musste auch noch Ersatz gefunden werden. Dies war allerdings kein Problem und so erklärte sich Bianca Schäfer aus Ohrstedt spontan bereit, die Fahrt zu begleiten.

 

Nach einer zehnstündigen Anreise per Bus und Fähre erreichen die Schüler mit den Betreuern Henrike Westphal und Bianca Schäfer als Lehrkräfte, sowie Rolf Hänsel und Johannes Krüger von der HSG Jörl-DE Viöl ihre Unterkunft in Göteborg. Anmelden, Unterkunft beziehen, Betten aufbauen, Schlafsack ausrollen, Klassenraum herrichten, Essen und das erste mal zum „Center Court“ nach Heden im Zentrum Göteborgs fahren, das war der Plan für den restlichen Montag.

 

Am Dienstag starten wir - wie alle anderen Turnierteilnehmer - mit unseren Gruppenspielen. Zunächst die Jungen, dann die Mädchen. Leider wenig erfolgreich, und es wird schnell klar, was es bedeutet, Handball zu spielen! Schnelligkeit, Ballsicherheit, Aggressivität in der Abwehr, Umschaltvermögen, Zusammenspiel, alle sportlichen Anforderungen werden uns gestellt. Die Jungen werfen an diesem Tag schon zwölf Tore, während die Mädchen ihren ersten Torerfolg auf Mittwoch verschieben müssen. Nach dem letzten Spiel ging es zum Essen und anschließend zur begehrten Eröffnungsfeier im Scandinavium. „So etwas habe ich noch nie erlebt!“ , tönt es im Anschluss. In knapp 75 Minuten werden bei der Show alle teilnehmenden Nationen beim Turnier begrüßt, unterstützt von musikalischen Tanz- und Showacts. Danach geht es auch schnell ins Bett. Am nächsten Tag warten wieder neue Gegner!

 

Pünktlich um 8:40 Uhr versammelt sich der Tross an der Unterkunft, um gemeinsam Richtung Heden aufzubrechen. Dort haben die Jungen ihre nächsten beiden Gruppenspiele und siehe da: das Zweite verlieren sie mit nur einem Tor gegen Frogner IL aus Norwegen. Da es bei einigen Spielen eine Liveschalte im Internet gibt, können einige Eltern das Spiel sogar im Internet verfolgen. Wir schnuppern an einem Punkt, müssen leider doch beide abgeben. Im Anschluss bricht der Clan auf in Richtung Härlanda, wo die Mädchen ihre nächsten Gruppenspiele bestreiten. Auch wenn die Differenz sehr hoch ist, können die Mädchen an diesem Tag auch Erfolge feiern und insgesamt sieben Tore erzielen. Man sollte meinen, bei so vielen Gegentoren und Niederlagen könnte die Stimmung kippen. Allerdings gehen wir es realistisch an und lassen uns davon nicht beirren, sondern genießen das schwedische Sommerwetter und die Atmosphäre auf den Plätzen. Den freien Abend nutzen wir, um gemeinsam in den Liseberg, dem größten Freizeitpark Nordeuropas, zu gehen. Am späten Abend treten wir dann - teilweise „bewässert“ von der Wildwasserbahn - unseren Heimweg in die Unterkunft an.

 

Am Donnerstag können wir es etwas ruhiger angehen. Wir haben jeweils nur noch ein Gruppenspiel und haben den Vormittag zur freien Verfügung. Dies nutzen wir und fahren gemeinsam zu einem malerischen Badesee in der Nähe unserer Unterkunft. Nach einer kleinen Planscheinheit und etwas Entspannung in der Sonne geht es zum Mittagessen. In der Zwischenzeit erklären sich Einige bereit, für alle Sponsoren, die die Fahrt unterstützen, eine Dankespostkarte zu schreiben. Diese werden nach dem Mittagessen fix von allen unterschrieben und dann in den Briefkasten geworfen. Doch in welchen? Gibt es in Schweden auch das System mit der In- und Auslandspost? Oder ist wie bei uns ein Postkasten für alle gedacht? Fragen über Fragen. Die Betreuer sind sich uneinig. Da wir allerdings nur einen Postkasten finden, bleibt uns nichts anderes übrig, als die Karten dort hineinzuwerfen. Wird schon schief gehen.

Da wir ziemlich weit außerhalb des Zentrums untergebracht sind, verbringen wir viel Zeit in der Straßenbahn. Dies bringt Gelegenheiten, die drei Betreuer aus dem nicht-plattdeutschsprachigen Raum ein wenig zu unterrichten. Wichtige Vokabeln wie „instiegen“ und „utstiegen“ werden schnell beherrscht. Man lernt ja nie aus…

 

Am Donnerstag steht für die Jungen noch das Highlight gegen die Handballexoten der Li Shin Junior High School aus Chinese Taipei an. Mit viel Hoffnung und Selbstbewusstsein gehen die Jungen das Spiel an, doch die Erkenntnis, dass auch Asiaten mit dem kleinen Ball umgehen können, macht schnell die Runde, und so geht leider auch das fünfte Gruppenspiel verloren. Ähnlich läuft es für die Mädchen, zwar kommt der Gegner wieder aus Skandinavien, jedoch lässt sich auch dieser nicht bezwingen, aber immerhin erzielen wir wieder ein Tor.

 

In der Zwischenzeit hat sich nach 4 Tagen ein beachtlicher Pfandflaschenberg im Zimmer der Jungen angesammelt. „Lass uns diese doch der älteren Dame geben.“ , vernehmen die Betreuer. Großes soziales Engagement, auch im Ausland. Mit Pfandflaschen kennen sich die Schüler bestens aus. Wurde doch im Vorfeld eine Pfandflaschentonne ins Leben gerufen, die mehrere hundert Euro in die Fahrtenkasse eingebracht hat.

 

Am Donnerstagabend steht für die Betreuer die Leadersparty im Scandinavium an. Die Schüler bleiben beaufsichtigt in der Unterkunft und nutzen den Abend, um zu entspannen. Auf der Leadersparty gibt es zur Abwechslung mal keinen Reis, sondern ein reichhaltiges Buffet und kalte Getränke.

Am Freitag beginnen dann die Playoffspiele im B-Pokal. Lieder müssen wir uns wieder geschlagen geben und da wir uns nun in der KO-Phase befinden, ist nach einem Spiel am Freitag das Turnier sportlich beendet. Trotz der hohen Tordifferenzen lassen sich die Schüler aber nicht unterkriegen und genießen das einmalige Erlebnis beim größten Handballturnier der Welt. Wer kann das als Nicht-Handballer schon von sich behaupten?

Am Freitagabend fahren wir nochmal ins Scandinavium, um uns das skandinavische Derby zwischen Norwegen und Island im Spiel um Patz drei der U19 European Open anzugucken. Müde und erschöpft von den vorangegangen Turniertagen geht es danach auch schon weder in die Unterkunft.

 

Am Samstag ist Abreisetag. Nach dem Frühstück richtet die Klasse vorbildlich und eigenständig die Klassenräume wieder her und versammelt sich im Vorraum, um die Räume von den Betreuern und dem Personal vor Ort abnehmen zu lassen.

Nachdem wir alles ordnungsgemäß hinterlassen, kommt auch schon das Shuttle zur Fähre. wieder heißt es drei Stunden auf der Fähre und vier Stunden im Bus bis wir wieder Schleswig-Holsteins Norden erreichen.

An dieser Stelle möchten wir und noch einmal bei allen Sponsoren und Unterstützern bedanken! Auch wenn es sportlich nicht optimal lief, hatten wir eine unvergessliche Fahrt und ein einmaliges Erlebnis während der Schulzeit!


auf dem Weg zum C-Trainer

- 04.08.2017

Kinderhandball-Grundkurs absolviert und Teil 1 der C-Trainerausbildung hinter sich - vergangene Woche startete der neue C-Trainer-Ausbildungskurs in Tarp. 22 Trainer absolvierten das 1 Modul der C-Trainerausbildung vom 25.07.-28.07.2017. Wir bedanken uns bei allen Referenten, die den Teilnehmern mit viel Spaß in Theorie und Praxis ihr Wissen weitergegeben haben.

Der zweite Teil der Ausbildung findet in den Herbstferien statt. Bis dahin haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe das Erlernte mit Ihrer Heimmannschaft zu üben. Zu Beginn des zweiten Ausbildungsteiles steht gleich die Abnahme der Lehrproben auf dem Programm.


20 neue C-TRAINER – AUSBILDUNG ABGESCHLOSSEN

- 04.08.2017

Geschafft! 20 Trainer absolvierten die C-Trainer-Ausbildung in Tarp.

Beginnend mit dem Kinderhandballgrundkurs an einem Wochenende, 4 Tage in den Osterferien 2017 und letztendlich nochmal 4 Tage vom 22.-25.07.2017 in Tarp wurden 20 Trainer mit der C-Lizenz des Deutschen Handballbundes ausgestattet.

Das HVSH-Referententeam um Mirko Spieckermann (Lehrwart) sowie Thomas Engler (Verbandstrainer) und Olaf Schimpf (VP Le/Le) und die Trainer haben mit viel Spaß in Zusammenarbeit Demoteam vier Tage Handballtheorie und -praxis hinter sich. Jetzt heißt es die erworbenen Kenntnisse im täglichen Trainingsbetrieb anzuwenden. Inhalte der Ausbildung waren DHB-Ramentrainingskonzeption, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Trainingslehre, Techniktraining, Athletiktraining, Koordinationstraining und vieles mehr.

 

Wir bedanken uns bei allen Referenten und gratulieren zur bestandenen Trainerprüfung!


Ferienzeit = Testspielzeit - nicht nur für die SG und den THW...

- 02.08.2017

Im Rahmen des sh:z-Sportsommers spielten am gestrigen Dienstagabend die beiden Spitzenclubs aus Schleswig-Holstein, die SG Flensburg-Handewitt und der THW Kiel, den "Flens-Cup" - die erste Trophäe der Saison 17/18 - aus. Der Sieger hieß nach 60 Minuten SG Flensburg-Handewitt mit 28:25 vor 2800 Zuschauern in der ausverkauften Holstenhalle Neumünster.

Im Rahmen dieses Saisonvorbereitungskrachers der Bundesligateams bestritten unsere weiblichen Nachwuchstalente des Jahrgangs 2004 der beiden Förderstützpunkte West und Ost das Auftaktspiel des Handballabends. Zu Beginn der Partie waren beide Teams recht nervös.  Ab Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit 23:20 (11:10) für den FSP West.

Ein besonderer Dank geht an Dirk Iwersen (Geschäftsführer Holstenhallen Neumünster GmbH), der zum Einen dieses Vorspiel unseren Mädels ermöglichte und zum Anderen kurzerhand die Kosten für die Trikot's der beiden FSP-Mannschaften übernahm.

Kader der FSP-Mannschaften:

West: Peetz, Nina; Sommer, Mariel; Lenkeit, Pia (3); Fritzsche, Florentine; Aschmoneit, Jule (1); Holtschneider, Lily (2); Reese, Greta (2); Adrian, Kristin (2); Rathjen, Chralotte; Eisenhardt, Nele (3); Luksa, Nancy (8); Kabbe, Franke (2) - Trainer: Hengstberger, Karin; Hengstberger, Fritz

Ost: Paulsen, Ley; Löw, Nele; Schulz, Janne (3); Schwarz, Jaqueline; Meyer, Farina (4); Gerber, Katja; Weiß, Lara (2); Rave, Lene (2); Nöcker, Lina; Pfannschmidt, Jona (1); Walter, Elin (7); Batha, Denise (1) - Trainer: Marxen, Sönke; Hell, Hendrik

 


Neue Verfahrensweise bei der Antragstellung von Spielausweisen

- 26.07.2017

Es ist ab sofort notwendig, dass sämtliche Dokumente einzeln bei der Antragstellung hochgeladen werden, d.h. im Sinne der Weiterbearbeitung keine Sammel-pdf-Datei mit mehreren Dokumenten inkl. des Antrages hochzuladen sind.

Hintergrund:

Die Dokumente welche zur Identitätsprüfung benötigt werden (z.B. Geburtsurkunde, Personalausweis, Reisepass, Heiratsurkunde u.ä.), werden nach der Antragsprüfung umgehend von den Speichermedien gelöscht.

 

Beispiel:

Es darf nicht mehr sein, dass z. Bsp. ein Neuantrag zusammen mit der Geburtsurkunde als eine pdf-Datei hochgeladen wird. Sondern bitte jedes Dokument einzeln einscannen und hochladen.

Begründung:

Nach Erteilen der Spielberechtigung müssen alle für den Antrag notwendigen persönlichen Identitätsnachweise (Kopie des PA oder Reisepasses; Kopie der Geburtsurkunde, Heiratsurkunde usw.) gelöscht werden – es darf keine Speicherung erfolgen.

Wir behalten uns vor, Anträge welche nicht der neuen Verfahrensweise entsprechen als fehlerhaft zurückzuweisen.


Kreishandballverband führt Grundschulturniere durch – Zwergencup erfolgreich

- 20.07.2017

Eutin. Zum zweiten Mal führte der Kreishandballverband Ostholstein mit dem „internationalen Zwergencup“ Kleinfeldturniere für Grundschüler der ersten und zweiten Klassen durch und konnte dabei einen Zuwachs verzeichnen. Im Vorjahr als Pilotprojekt an der Eutiner Gustav-Peters-Schule (Außenstelle am kleinen See) gestartet, nahmen nunmehr auch Schüler der Standorte Fissau und Blaue Lehmkuhle sowie der Grundschule Malente teil. An vier Turniertagen spielten die Erst-und Zweitklässler auf bis zu drei Spielfeldern im 4+1 Modus Handball, während Kinder der dritten und vierten Klassen als Schiedsrichter und Trainer zum Einsatz kamen. Den insgesamt 38 Teams waren Ländernamen zugeordnet, sodass es zu spannenden Begegnungen zwischen Kanada und Chile, Peru und Mexiko oder auch Island und Dänemark kam. Tobias Müller, der ein freiwilliges soziales Jahr beim Kreishandballverband (KHV) absolviert und im Rahmen seines Jahresprojektes die Federführung übernommen hatte, zeigte sich zufrieden mit allen vier Veranstaltungen und lobte  sämtliche  Beteiligten für ihren Einsatz.

 

„Wir haben tolle Handballspiele gesehen“, zog auch Petra Stock, Jugendwartin des KHV, ein positives Fazit. „Besonders freut uns, dass die Dritt- und Viertklässler so gut mit der ihnen übertragenen Verantwortung umgehen. Ein Dankeschön richten wir an die Grundschulen aus Malente und Eutin, die uns die Durchführung ermöglicht haben. Der Verband bietet dieses Turnier sämtlichen Grundschulen im KHV-Einzugsgebiet an und hofft für das nächste Jahr auf noch mehr Anmeldungen.“

 

Im Rahmen der Siegerehrung an der Gustav-Peters-Schule wurde der Außenstelle am kleinen See der KHV - Förderpreis „Grundschule aktiv am Ball 2017“ überreicht. Für den Förderpreis können sich die Grundschulen im Kreisgebiet jährlich bewerben, die Ausschreibungen erfolgen jeweils Anfang September. Die Grundschule am kleinen See in Eutin zeichnet sich durch ihr besonderes und nachhaltiges Engagement für den Handballsport in Ostholstein aus. So wurde im ablaufenden Schuljahr neben verschiedenen AG-Angeboten, der Kooperation „Schule & Verein“ des Landessportverbandes sowie Teilnahme an Wettbewerben und Turnieren ein zunächst dreimonatiges Projekt „Ballschule für Erstklässler“ ins Leben gerufen. Stellvertretend für ihre Schule nahmen Barbara Kleinmann und Lena Schulz den mit 200 Euro dotierten Preis entgegen.


 
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