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neuer HVSH-Präsident: „Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH“ - 22.05.2017

Der  Präsident Dierk Petersen spricht im Interview über die Gründe seiner Kandidatur, seine Ziele, sein Team sowie über die Chancen und Nöte des HVSH.

Der neue Mann an der Spitze des schleswig-holsteinischen Handballs ist gefunden: Dierk Petersen macht’s. Der 54 Jahre alte geborene Wanderuper mit Wohnsitz in Sieverstedt tritt die Nachfolge von Karl-Friedrich Schwark an. Petersen ist in der Region Tarp und darüber hinaus kein Unbekannter. Sein Weg ins Ehrenamt war klassisch: Jugendwart, Handball-Obmann und Vorsitzender beim TSV Sieverstedt. Zweiter Vorsitzender im Kreishandballverband (KHV) Flensburg. Sprecher der Kreishandballverbände im Handballverband Schleswig-Holstein. Erfolgreicher ehemaliger Lokalpolitiker in der Gemeinde Sieverstedt und im Amt Oeversee.

Stolz ist Petersen, der im Raum Flensburg selbständig Jugendpflegeeinrichtungen leitet, auf seinen Stallgeruch und die Story der Gemeinde Sieverstedt, dem Sporthallenbau und in derer Konsequenz die Sieverstedter  A-Jugend: Gerade klopft die älteste Nachwuchsmannschaft des TSV Sieverstedt ans Tor zur A-Jugend-Bundesliga an.

Seit Ende 2016 stand Dierk Petersen als Kandidat für das Präsidentenamt parat. Mit den Vizepräsidenten Daniel von Oldershausen (Recht, Flensburg), Carola Ketelhut (Finanzen, Neumünster), Olaf Schimpf (Leistungssport/Lehre, Lübeck), Katja Meyer (Frauen und Breitensport, Neumünster), Marco Piotraschke (Spieltechnik, Bad Oldesloe), Sascha Zollinger (Jugend, Flensburg) und dem Frauenwart Michael Buss (Satrup) sowie dem Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) steht sein Team. Als Schiedsrichterwart wurde Udo Ehlert aus Flensburg vom Verbandstag gewählt.

Petersen und alle Kandidaten außer Zollinger, der schon von den Jugendvertretern Anfang des Jahres gewählt wurde, erhielten beim Verbandstag am 20. Mai in Kiel von den Delegierten das Vertrauen.

 

Im Interview spricht Petersen über seine neue Position.

 

Herr Petersen, was sind die Aufgaben eines Sprechers der Kreishandballverbände?

Ich muss respektieren, was jeder Kreishandballverband für sich möchte und so kommunizieren, dass es keine Differenzen gibt – das ist gar nicht so leicht. Alle Sportfreunde in den Kreishandballverbänden sind ehrenamtlich tätig und machen dort eine tolle Arbeit. Aber man kann zum Beispiel die Kreise Nordfriesland und Dithmarschen nicht mit Kiel oder Flensburg vergleichen. Die ländlichen Regionen haben andere Schwierigkeiten zu überwinden. Als Vertreter der Kreishandballverbände weiß ich, dass das Präsidium in Kiel manchmal Ideen hatte, wie Dinge zu sein hätten – das war aber nicht immer im Einklang mit den Kreisen. Diese Vermittlung war meine Aufgabe, und das ist ganz gut gelungen.

 

Waren Sie überrascht, plötzlich aus dem Kreis der Kreisverbände heraus Präsidentschaftskandidat zu werden?

Das war im November 2016, und ich war sehr überrascht, aber nur im ersten Moment. Dann habe ich mir überlegt, dass es eine große Ehre für mich ist, die Chance zu bekommen, Präsident eines so großen und erfolgreichen Verbandes zu sein. Wenn ich sehe wie viel Lebenszeit Wilfried Tetens, Heinz Jacobsen und der bisherige Präsident Karl-Friedrich Schwark dem Handball gewidmet haben, 21Jahre Präsidentschaft bei „Kalle“ Schwark, über 50 Jahre Ehrenamt bei Wilfried Tetens  – das ist ja gar nicht in Worte zu fassen. Dem gebührt großer Respekt.

 

Werden Sie sich hauptsächlich dem Mitgliederschwund entgegenstellen?

Das Thema bewegt alle Sportfreunde im HVSH. Es sind in diesem Jahr wieder zehn Prozent weniger Mannschaften. Aber – Mitgliederschwund: Das klingt zu 100 Prozent negativ. Wie benennt man es? Damit beginnt die Frage. Vielleicht finden wir irgendwann einen anderen Begriff dafür. Der Begriff ist zu negativ behaftet, damit gewinnen wir nichts. Inhaltlich: In Kreisverbänden, wo eng mit Schulen zusammengearbeitet wird, gibt es einen Mannschaftszuwachs! Ob das nachhaltig ist, wird man erst in ein paar Jahren sehen. Wir müssen als Verband positive Aspekte liefern. Da werden wir im neuen Präsidium mit den Kreisverbänden, dem Referenten für Schulhandball, dem Jugendvorstand, den Schulen und Vereinen neue Ideen entwickeln. Klar ist, dass wir den Vereinen und Kreishandballverbänden nicht noch mehr Kosten aufdrücken dürfen. Die Kosten für die Mitgliedergewinnung sollten in der Hauptlast beim Verband liegen.

 

Wie wollen sie die Sorgen der dünnbesiedelten Landstriche lindern?

Es muss Akteure vor Ort geben, die wir ansprechen können, die mit uns arbeiten. Wenn sie nicht da sind, können wir uns noch so tolle Konzepte ausdenken. Es gibt ja Erfolgsgeschichten, wenn ich etwa an den Grundschulaktionstag denke. Da haben 120 Grundschulen (Anm.: also fast jede dritte Grundschule) teilgenommen – das ist doch ein Riesengewinn für unsere Sportart. Da muss man weitermachen. Aber wie soll man es machen, wenn man keine Manpower hat?

Wir brauchen  Projekte zur Mitgliedergewinnung, die über die Dauer der Legislaturperiode laufen, drei Jahre. Das ist eine Riesenaufgabe und erfordert die Unterstützung der Kreishandballverbände und deren Vereine.

 

Wie groß ist Ihr Einfluss als Präsident?

Das ist eine Frage der Vorbereitung. Mir liegt eines speziell am Herzen: Wir haben den Auftrag, ein guter Dienstleister für unsere Mitglieder und Vereine zu sein. Ich muss da das Rad nicht neu erfinden. Nehmen wir das Beispiel Schiedsrichter: Wenn wir gute Ideen haben, wie wir Schiedsrichter entwickeln, ausbilden und halten wollen, müssen wir das zusammen mit den Kreisverbänden anpacken. Die Schiedsrichter haben eine große Verantwortung. Sie stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung. Ich finde, der Schiedsrichterwart im Verband sollte nicht wie bisher weiterarbeiten, wir brauchen für die weitere Entwicklung des Schiedsrichterwesens innovative Ideen und Konzepte. Uns fehlen über 100 Gespanne im HVSH, das Problem ist viele Jahre bekannt und bisher haben wir keine Ideen entwickeln können diesem Missstand entgegen zu wirken. Und man bräuchte einen zweiten Mann oder eine Frau, der/ die ihn vertritt und entlastet. Man darf den Menschen im Ehrenamt nicht zu viel auflasten, dann bleibt irgendwas auf der Strecke.

 

Es fehlen landesweit 100 Gespanne? Wie wollen Sie dem begegnen?

Indem wir sie besser betreuen. Ein junger Schiedsrichter ohne Auto wird von seinen Eltern zum Spiel gefahren, macht dort womöglich schlechte Erfahrungen mit Eltern und den Akteuren und pfeift möglicherweise nie wieder. In Hessen gibt es junge ausgebildete Schiedsrichter nur als Gespann, und sie haben grundsätzlich einen Beobachter dabei, der in den Hallen mäßigend auf Zuschauer, Trainer, Spieler einwirken kann und soll. Das ist ein Riesenunterschied, ob man zu dritt oder allein anreist.

 

Hören Sie von der Basis Kritik, nach dem Motto: Jetzt kommt ein Präsident aus Flensburg, der kennt doch unsere Sorgen auf dem Land gar nicht?

Das sagen sie zu Recht! Wir haben die Basis als Verband lange nicht erreicht. Wir müssen genau hingucken – was können wir denen anbieten! Die Regionen müssen sich aber auch Gedanken machen, wie sie den ordentlichen Spielbetrieb aufrechterhalten wollen. Die Westküste hat weiße Flecken, wo Handball nahezu ausgestorben ist. Die Westküste ist da schon sehr gebeutelt. Auch da geht es um Ideen, Lösungen. Aber um andere als in Flensburg, wo der Handball lebt. Die HSG SZOWW macht es ja vor – wobei das Beispiel auch nicht überall taugt, weil durch Spielgemeinschaften auch Mitglieder verloren gehen, weil sie ihre Stammvereine vermissen.

 

Suchen Sie die Nähe der Basis?

Unbedingt. So können wir dicht an den Kernpunkten sein. Ich will jede Woche einen Nachmittag in der Geschäftsstelle in Kiel sein, darüber hinaus möchte ich mit den Kreisverbänden so oft wie möglich ins Gespräch gehen. Die institutionalisierten Treffen sind mir zu wenig. Wenn ich mit 14 Kreisverbänden zusammensitze, werde ich nicht spüren, was in deren Vereinen los ist. Ich muss mit Vereinsvertretern aus den Regionen sprechen, um zu verstehen, was sie bewegt. Ich muss die Sprecher der Regionen an einen Tisch kriegen und sie fragen, was tut sich bei euch, dann können wir gemeinsam etwas entwickeln. Das hat bisher zu wenig stattgefunden. Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH.

 

Haben Sie lange nach Ihrem Präsidiums-Team gesucht?

Ich habe einen Vorteil. Ich hatte noch keine Funktion im HVSH. Aus der Findungskommission wurden Vorschläge von den Kreishandballverbänden genannt, diese wurden durch Teilnehmer der Findungskommission kontaktiert und deren Bereitschaft abgefragt. Wir haben uns viele Absagen abholen müssen, insbesondere bei dem Posten für die Spieltechnik, dessen Arbeitsauftrag und Umfang sehr arbeitsaufwendig ist. Ich bin sehr froh eine kompetente Person gefunden zu haben. Ich hatte die Kandidaten im Austausch mit der Findungskommission kollegial kontaktiert. Dazu muss ich sagen: es ging vor allem um persönliche Bereitschaft. Aber natürlich auch um die Fähigkeit. Ich hätte niemanden abgelehnt. Es gibt bei mir keine verbrannte Erde, wo ich sage: Nein, mit dem oder der nicht. Wir haben uns am 24. April in Treia getroffen und ausgetauscht. Ich habe da große Bereitschaft zur Kooperation im Sinne des Handballs in Schleswig-Holstein gespürt. Die haben alle Lust, etwas zu bewegen. Die wissen ja fachlich viel mehr als ich in ihren Ressorts. Ich muss sie laufen lassen und machen lassen. Ich habe das Gefühl, ein harmonisches Team zusammenzuhaben.

 

Was soll sich in ihrer Amtsperiode ändern?

Ich komme aus einer anderen Generation als Karl-Friedrich Schwark. Mir ist das wichtigste, dass wir das Vertrauen einiger Kreishandballverbände zurückgewinnen. Das war teilweise zerrüttet. Diesen Auftrag habe ich, und den nehme ich ernst. Es wird ein anderer Ton im Verband angestimmt.

 

Konnten Sie sich vor der Wahl bei den Delegierten vorstellen?

Durch meine Funktion als Sprecher der Kreishandballverbände bin ich kein unbeschriebenes Blatt. Ich bin auf einigen Verbandstagen gewesen, zuletzt in der HG Lauenburg/Stormarn und bei der HG Förde, dort konnte ich mich vorstellen. In Flensburg, Dithmarschen, Schleswig und Nordfriesland kennt man mich ohnehin.

 

Werden Sie mit Forderungen antreten?

Die Kreishandballverbände möchten in ihrem Haus gern bestimmen, was passiert. Das ist auch richtig so. Aber ich muss sagen, dass wir an den Kreisgrenzen nicht festhalten können, weil sie ein Hindernis der Spielplangestaltung sind. Es ist nicht die Lösung, wenn alles im Hauptamt in Kiel geregelt wird. Aber die Spieltechnik könnte in Kiel im Hauptamt gebündelt werden, gerade, weil ab 2018 ja alles digital abgewickelt wird. Ist der gläserne Spielbericht nicht ein Vorteil für alle? Viele Kreise sagen: Nein. Ich mache das gern selbst. Nehmt mir das nicht weg. Ich möchte das weitermachen. Das hinzukriegen, ist eine Herausforderung. Wir müssen für unsere Vereine auf Sylt und Föhr auch andere Spielformen entwickeln, damit sich die langen Anfahrten lohnen. Da müssen wir ganz individuell gucken, was Sinn macht. Vielleicht muss man dann auch mal zwei Spiele an einem Tag machen. Wir müssen neue Ideen entwickeln, und die Spieltechniker müssen das mit den Vereinen absprechen.

 

Gibt es eine Vision?

Wir müssen im Verband viel mehr projektbezogen arbeiten, etwa im Schiedsrichterwesen. Wir wollen Menschen von außerhalb mit guten Ideen berufen, um für uns tätig zu werden, für ein halbes Jahr oder so. Dem stehen noch Satzungen und Ordnungen im Weg. Wir müssen da moderner werden. Ich weiß nicht, ob ich alles so hinkriege, wie ich es jetzt gesagt habe. Aber ich möchte da nah herankommen.

 

Die Fragen stellte Frank Heike

 

Eine neue Ära: Der Wechsel ist vollzogen - 22.05.2017

Draußen schien die Sonne durch die typisch norddeutschen Wolken hindurch – das Wetter also bot eine gebührende, schleswig-holsteinische Kulisse. Und drinnen – im Haus des Sports in Kiel – sorgten zahlreiche Gäste hohen Ranges, darunter u.a. Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt, LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen, DHB-Präsident Andreas Michelmann, die Stellvertretende DHB-Jugendkommissions-Vorsitzende Doris Birkenbach und Funktionärs-Ikone Heinz Jacobsen sowie zahlreiche Verbandschefs aus den Nachbarbundesländern,  für ein angemessenes Ambiente zu diesem außergewöhnlichen Anlass. Am vergangenen Samstag wurde beim Handballverband Schleswig-Holstein (HVSH) eine neue Ära eingeleitet. Im Rahmen des 46. Ordentlichen Verbandstages des HVSH übergab Karl-Friedrich Schwark nach 21 erfolgreichen Jahren als Präsident die Führung an seinen Nachfolger Dierk Petersen (siehe Interview > Link). Dieser wurde im Hans-Hansen-Saal mit überwältigender Mehrheit (92 Ja-Stimmen gegenüber lediglich einer Nein-Stimme) ins Amt gewählt.

Am Ende des Verbandstages wurde Karl-Friedrich Schwark aufgrund seiner enormen Lebensleistung zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt. Gleichzeitig startete die von den Delegierten bestätigte, künftige Präsidiumsmannschaft in eine neue Ära – in ihre Ära: Die Vizepräsidenten Daniel von Oldershausen (Recht, Flensburg), Carola Ketelhut (Finanzen, Neumünster), Olaf Schimpf (Leistungssport/Lehre, Lübeck), Katja Meyer (Breitensport, Neumünster), Marco Piotraschke (Spieltechnik, Bad Oldesloe), Sascha Zollinger (Jugend, Flensburg/bereits seit Jahresbeginn im Amt), Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) und Frauenwart Michael Buss (Satrup). Auf den Posten des Schiedsrichterwartes wurde Udo Ehlert aus Flensburg gewählt. Er hatte mehr Stimmen erhalten als sein Vorgänger Sandro Berg aus Hamburg.

 

18 Punkte auf der Tagesordnung, ein gemeinsames Mittagessen, eine Modenschau von Kooperationspartner KEMPA und letztlich die Staffelstabübergabe von Schwark an Petersen – es war ein gehaltvoller, ereignisreicher aber auch wehmütiger Tag. Gleichzeitig war die Aufbruchsstimmung innerhalb des Verbandes greifbar – eine durchaus emotionale Mischung also, wie auch der Mix aus Sonne und Wolken draußen am Kieler Himmel.

 

Über sämtliche Inhalte des Verbandstages, weitere Wahlergebnisse und Beschlüsse können Sie sich / könnt Ihr Euch nachfolgend mit einem Blick ins Protokoll genauer informieren.

(Link) PROTOKOLL – noch nicht öffentlich

Verbandstag 2017: Satzungsänderung vereint Spieltechnik unter einem Dach - 22.05.2017

Weichenstellung für die Zukunft: Auf dem 46. Ordentlichen Verbandstag des Handballverbandes Schleswig-Holstein wurde eine richtungsweisende Satzungsänderung beschlossen. Im Fokus stand dabei §35, in welchem die Aufgabe der Spielkommission festgelegt ist. Dort ist die Spieltechnik nun unter einem Dach vereint, statt wie bisher auf zwei Ressorts aufgeteilt zu sein.

Konkret heißt das: Durch den Einschub „im Erwachsenen- und im Jugendbereich“ in §35 wird die Spieltechnik Jugend aus der Zuständigkeit des Jugendausschusses ausgegliedert und in den Bereich der Spielkommission verlagert. Außerdem werden die Ressorts Jugend und Breitensport unter dem Titel „Jugend- und Breitensportkommission“ zusammengelegt, um Kräfte zu bündeln. Die Kommission stellt in Zukunft zwei Vizepräsidenten, um das breite Themenspektrum im Präsidium des HVSH angemessen zu vertreten.

Die Satzungsänderung war eine Initiative der Basis. „Der Wunsch, dies zu beschließen, rührt aus den entsprechenden Jugendgremien her“, hieß es im entsprechenden Antrag des Kreishandballverbandes Neumünster, der vor dem Verbandstag form- und fristgerecht eingereicht wurde. „Diesem Wunsch sollte entsprochen werden, damit die Jugend sich wieder vornehmlich mit der Thematik „Jugend“ befassen kann.“ Auf dem Verbandstag, der am Samstag in Kiel stattfand, wurde der Antrag einstimmig Stimmen angenommen.

Der neu gewählte Präsident Dierk Petersen begrüßt die Entscheidung der Delegierten. „Die Änderung der Satzung ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll, da der Spielbetrieb so zukünftig zentral organisiert werden kann. Das schafft eine Einheitlichkeit, die wünschenswert ist“, erklärt der Sieverstedter und betonte zudem einen weiteren Vorteil: „Die Jugend- und Breitensportkommission kann sich so auf ihre Arbeit im Bereich der Mitgliedergewinnung konzentrieren. Da kam in den vergangenen Jahren vieles zu kurz, weil die Spieltechnik einen großen Raum eingenommen hat.“

HVSH-Verbandstag: neues Präsidium gewählt - 20.05.2017

 


Der 46. Verbandstag des HVSH beschloss eine Satzungsänderung und traf folgende Wahlentscheidungen:

 


 

Wahl des Präsidiums:

Präsident Dierk Petersen (Flensburg) Neuwahl
VP Recht Daniel von Oldershausen (Flensburg) Wiederwahl
VP Finanzen Carola Ketelhut (Neumünster) Neuwahl
VP Leistungssport/Lehre Olaf Schimpf (Lübeck) Wiederwahl
VP FEB Katja Meyer (Neumünster) Neuwahl
VP Spieltechnik Marco Piotraschke (Stormarn) Neuwahl
Frauenwart Michael Buss (Flensburg) Wiederwahl        
Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) Neuwahl
Schiedsrichterwart Udo Ehlert (Flensburg) Neuwahl


Wahl der Fachwarte:

Frauenwart Michael Buss (Flensburg)     Wiederwahl
Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel) Neuwahl
Schiedsrichterwart Udo Ehlert (Flensburg) Neuwahl

 

DHB-Ehrennadel in Gold für Rainer Tschirne und ...

- 22.05.2017

...viele Verabschiedungen beim Verbandstag

Im Rahmen des 46. Verbandstages des Handballverbandes Schleswig-Holstein wurden auch einige Mitglieder des HVSH verabschiedet und Rainer Tschirne für seine Verdienste im Handballsport geehrt. Rainer Tschirne, Vizepräsident Spieltechnik und seit Samstag auch HVSH-Ehrenmitglied, erhielt dabei die DHB-Ehrennadel in Gold, die dem scheidenden Vizepräsident Finanzen, Bernd Michaelis sowie Männerwart Wilfried Tetens bereits 2008 verliehen wurden. Zudem wurden Schiedsrichterwart Sandro Berg und Kassenprüfer Klaus Puhlmann aus ihren Ämtern verabschiedet. Alle haben dem Handball in Schleswig-Holstein durch ihre Tätigkeiten große Dienste erwiesen und für ihre Nachfolger gilt es nun, den eingeschlagenen Weg mit neuen Impulsen weiterzugehen.

Ein Blick in die Ehrungsordnung des DHB gibt bereits einen Einblick, welch hohe Anforderungen erfüllt sein müssen, um die höchste Ehrung im Deutschen Handball zu erhalten:

Für seine Verdienste wurde Rainer Tschirne 1983 bereits von seinem Verein mit der Silbernen Ehrennadel bedacht und erhielt 1991 die Goldene Ehrennadel. Vom HVSH besitzt Tschirne bereits alle Ehrennadeln, seit 1992 die Bronzene, seit 1994 die Silberne und seit 2004 die Goldene sowie seit 2008 die Verbandsnadel in Silber des Regionalverbandes. Zudem erhielt er vom KHV Rendsburg-Eckernförde eine Ehrennadel und 2016 die Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein. Damit erfüllt er seit der Verleihung der DHB-Ehrennadel in Silber 2004 und mittlerweile 31 Jahren in den höchsten Ämtern auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Regionalebene auch die Voraussetzungen für die höchste Ehrung des DHB, die Ehrennadel in Gold, die Tschirne nun beim Verbandstag am 20. Mai von DHB-Präsident Andreas Michelmann verliehen wurde. Der DHB-‚Chef’ umriss dabei auch dessen bewegende und bewegte Laufbahn als Handballer und vor allem Handballfunktionär.

Die vielen Ehrungen geben allerdings nur einen kleinen Eindruck dessen, was Rainer Tschirne in seinen bisher 31 Jahren in offiziellen Ämtern im Handballsport geleistet hat und der Geschäftsführer des HVSH, Gert Adamski, sagt über Rainer Tschirne: „In den letzten Jahren hat sich im Bereich der Spieltechnik und Spielordnung sehr viel getan und Rainer Tschirne war gerade in diesen Bereichen auch über die Landesgrenzen hinweg sehr engagiert. Er hat sich dabei einen Namen als absoluter Fachmann erarbeitet und seine Meinungen werden zu Recht auch auf Bundesebene abgefragt. In Rainer verlässt uns eine Koryphäe der Spieltechnik und ich bin sehr dankbar für das, was er für uns und den Verband geleistet hat!“

Mit der Goldenen Ehrennadel besitzt Rainer Tschirne nun alle Auszeichnungen im Deutschen Handball und wird seinen Platz nach 15 Jahren auf Verbands- und Landesebene räumen. Auf der Kreisebene bleibt er dem KHV Rendsburg-Eckernförde aber weiterhin erhalten.

Ebenfalls den Verband verlassen wird Bernd Michaelis – und der einzige Grund, warum er nicht ebenso geehrt wurde, ist, dass er inklusive der Goldenen Ehrennadel des DHB bereits alle Auszeichnungen erhalten hat. Nach 18 Jahren als Vizepräsident Finanzen ist auch für ihn nun der Zeitpunkt gekommen, seine Tätigkeit beim HVSH zu beenden und er blickt auf erfolgreiche Amtszeiten zurück, in denen es zwar nicht immer einfach war, er es am Ende aber fast immer schaffte, dass schwarzen Zahlen im Jahresabschluss standen. Mitglied wird Bernd Michaelis bleiben, denn beim Verbandstag wurde er als Ehrenmitglied im Handballverband Schleswig-Holstein aufgenommen.

Besonders emotional verabschiedet wurde Wilfried Tetens. Mit Ehrungen für ihn ist das indes so eine Sache: Bis hin zur Goldenen Ehrennadel besitzt Tetens bereits seit 2008 alle Auszeichnungen des DHB. Und das wie Bernd Michaelis und nun auch Rainer Tschirne vollkommen zu Recht, denn Tetens blickt mittlerweile auf über 50 Jahre (!) Handballfunktionärstätigkeit auf allen Ebenen zurück: Von 1959 bis 1965 war er Schiedsrichterwart im KHV Flensburg, von 1964 bis 1978 im Bezirk Nord des HVSH und im Anschluss daran für sechs Jahre für den gesamten Verband. Seit 1984 ist Wilfried Tetens zudem Männerwart beim Verband und war zeitgleich bis 1991 als Schiedsrichterwart für den NHV tätig. Darüber hinaus ist Tetens seit 2005 1. Vorsitzender im KHV Flensburg und wird das auch in Zukunft bleiben, während seine jahrzehntelange Verbandstätigkeit nun endete.

Auch Klaus Puhlmann hat dem HVSH als Kassenprüfer lange Jahre zuverlässige Dienste erwiesen. Bereits seit 2008 liefen alle Finanzen über seinen Tisch, doch nach neun Jahren und drei Legislaturperioden darf er aufgrund der bestehenden Satzung nicht noch einmal antreten und gewählt werden. Demnach wurde auch Puhlmann beim Verbandstag verabschiedet.

Ebenfalls verabschiedet wurde Sandro Berg, der als Schiedsrichterwart seit 2011 dem ganzen Schiedsrichterwesen vorstand und trotz sehr engagierter Arbeit in den letzten Jahren immer noch ein großes Arbeitsfeld für die Zukunft übergibt. Schon die reine (zu geringe) Zahl der Schiedsrichter stellt dabei große Anforderungen und der neue Schiedsrichterwart Udo Ehlert wird gemeinsam mit dem Verband viel Kraft und Zeit investieren müssen, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

„Im Namen des HVSH und all seinen Mitgliedern bedanke ich mich bei allen Geehrten und Verabschiedeten für ihre Zeit beim und ihre Leistungen für den HVSH. Ohne euch wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Aber auch, wenn ihr eine Lücke hinterlassen werdet, bin ich mir sicher, dass eure Nachfolger engagiert an die Arbeit gehen werden. Dafür wünsche ich Ihnen – auch im Namen des Präsidiums – schon jetzt viel Erfolg“, so HVSH-Neu-Präsident Dierk Petersen mit Blick auf die vielen verdienten ‚Abgänge’.


DHB: amtliche Bekanntmachungen

- 17.05.2017

Der Bundesrat des Deutschen Handballbundes hat am Sonntag 14.05.2017 in seiner Sitzung in Bremen nach Feststellung der Dringlichkeit Ordnungsänderungen beschlossen. Diese stehen hier zum Download zur Verfügung und treten wie angegeben in Kraft.


„Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH“

- 16.05.2017

Präsidentschaftskandidat Dierk Petersen spricht im Interview über die Gründe seiner Kandidatur, seine Ziele, die Chancen und Nöte des HVSH und sein Schattenkabinett.


Treffpunkt Norderstedt. Da, wo Hamburg schon Schleswig-Holstein ist, treffen wir Dierk Petersen zum, Hintergrundgespräch. Der 54 Jahre alte geborene Wanderuper mit Wohnsitz in Sieverstedt ist in der Region Tarp und darüber hinaus kein Unbekannter. Sein Weg ins Ehrenamt war klassisch: Jugendwart, Handball-Obmann und Vorsitzender beim TSV Sieverstedt. Zweiter Vorsitzender im Kreishandballverband (KHV) Flensburg. Sprecher der Kreishandballverbände im Handballverband Schleswig-Holstein. Erfolgreicher ehemaliger Lokalpolitiker in der Gemeinde Sieverstedt und im Amt Oeversee.


Stolz ist Petersen, der im Raum Flensburg selbständig Jugendpflegeeinrichtungen leitet, auf seinen Stallgeruch und die Story der Gemeinde Sieverstedt, dem Sporthallenbau und in derer Konsequenz die Sieverstedter  A-Jugend: Gerade klopft die älteste Nachwuchsmannschaft des TSV Sieverstedt ans Tor zur A-Jugend-Bundesliga an.

Seit Ende 2016 steht Dierk Petersen als Kandidat für das Präsidentenamt parat. Mit den Vizepräsidenten Daniel von Oldershausen (Recht, Flensburg), Roland Dieckmann (Finanzen, Hansühn), Olaf Schimpf (Leistungssport/Lehre, Lübeck), Katja Meyer (Frauen und Breitensport, Neumünster), Antje Kasemeyer-Strzysio (Spieltechnik, Lübeck), Sascha Zollinger (Jugend, Flensburg) und dem Männerwart Ferdinand Panizzi (Kiel), und Frauenwart Michael Buss (Satrup) steht sein „Schattenkabinett“. Petersen und alle Kandidaten außer Zollinger, der schon von den Jugendvertretern Anfang des Jahres ins Amt gehoben wurde, müssen beim Verbandstag am 20. Mai in Kiel von den Delegierten gewählt werden. Für den Posten des Schiedsrichterwartes kandidieren Udo Ehlert aus Flensburg und Sandro Berg aus Hamburg.
 

Worin besteht Ihre Aufgabe als Sprecher der Kreishandballverbände?

Ich muss respektieren, was jeder Kreishandballverband für sich möchte und so kommunizieren, dass es keine Differenzen gibt – das ist gar nicht so leicht. Alle Sportfreunde in den Kreishandballverbänden sind ehrenamtlich tätig und machen dort eine tolle Arbeit. Aber man kann zum Beispiel die Kreise Nordfriesland und Dithmarschen nicht mit Kiel oder Flensburg vergleichen. Die ländlichen Regionen haben andere Schwierigkeiten zu überwinden. Als Vertreter der Kreishandballverbände weiß ich, dass das Präsidium in Kiel manchmal Ideen hat, wie Dinge zu sein hätten – das war aber nicht immer im Einklang mit den Kreisen. Diese Vermittlung war meine Aufgabe, und das ist bisher ganz gut gelungen.
 

Waren Sie überrascht, plötzlich aus dem Kreis der Kreisverbände heraus Präsidentschaftskandidat zu sein?

Das war im November 2016, und ich war sehr überrascht, aber nur im ersten Moment. Dann habe ich mir überlegt, dass es eine große Ehre für mich ist, die Chance zu bekommen, Präsident eines so großen und erfolgreichen Verbandes zu sein. Wenn ich sehe wie viel Lebenszeit Wilfried Tetens, Heinz Jacobsen und der aktuelle Präsident Karl-Friedrich Schwark dem Handball gewidmet haben, 21Jahre Präsidentschaft bei „Kalle“ Schwark, über 40 Jahre bei Wilfried Tetens  – das ist ja gar nicht in Worte zu fassen. Dem gebührt großer Respekt.
 

Werden Sie sich hauptsächlich dem Mitgliederschwund entgegenstellen?

Das Thema bewegt alle Sportfreunde im HVSH. Es sind in diesem Jahr wieder zehn Prozent weniger Mannschaften. Aber – Mitgliederschwund: Das klingt zu 100 Prozent negativ. Wie benennt man es? Damit beginnt die Frage. Vielleicht finden wir irgendwann einen anderen Begriff dafür. Der Begriff ist zu negativ behaftet, damit gewinnen wir nichts. Inhaltlich: In Kreisverbänden, wo eng mit Schulen zusammengearbeitet wird, gibt es einen Mannschaftszuwachs! Ob das nachhaltig ist, wird man erst in ein paar Jahren sehen. Wir müssen als Verband positive Aspekte liefern. Da werden wir im neuen Präsidium mit den Kreisverbänden, dem Referenten für Schulhandball, dem Jugendvorstand, den Schulen und Vereinen neue Ideen entwickeln. Klar ist, dass wir den Vereinen und Kreishandballverbänden nicht noch mehr Kosten aufdrücken dürfen. Die Kosten für die Mitgliedergewinnung sollten in der Hauptlast beim Verband liegen.
 

Wie wollen sie die Sorgen der dünnbesiedelten Landstriche lindern?

Es muss Akteure vor Ort geben, die wir ansprechen können, die mit uns arbeiten. Wenn sie nicht da sind, können wir uns noch so tolle Konzepte ausdenken. Es gibt ja Erfolgsgeschichten, wenn ich etwa an den Grundschulaktionstag denke. Da haben 120 Grundschulen (Anm.: also fast jede dritte Grundschule) teilgenommen – das ist doch ein Riesengewinn für unsere Sportart. Da muss man weitermachen. Aber wie soll man es machen, wenn man keine Manpower hat.

Wir brauchen  Projekte zur Mitgliedergewinnung, die über die Dauer der Legislaturperiode laufen, drei Jahre. Das ist eine Riesenaufgabe und erfordert die Unterstützung der Kreishandballverbände und deren Vereine.
 

Wie groß ist Ihr Einfluss als Präsident?

Das ist eine Frage der Vorbereitung. Mir liegt eines speziell am Herzen: Wir haben den Auftrag, ein guter Dienstleister für unsere Mitglieder und Vereine zu sein. Ich muss da das Rad nicht neu erfinden. Nehmen wir das Beispiel Schiedsrichter: Wenn wir gute Ideen haben, wie wir Schiedsrichter entwickeln, ausbilden und halten wollen, müssen wir das zusammen mit den Kreisverbänden anpacken. Die Schiedsrichter haben eine große Verantwortung. Sie stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung. Ich finde, der Schiedsrichterwart im Verband sollte nicht wie bisher weiterarbeiten, wir brauchen für die weitere Entwicklung des Schiedsrichterwesens innovative Ideen und Konzepte. Uns fehlen über 100 Gespanne im HVSH, das Problem ist viele Jahre bekannt und bisher haben wir keine Ideen entwickeln können diesem Missstand entgegen zu wirken. Und man bräuchte einen zweiten Mann oder eine Frau, der/ die ihn vertritt und entlastet. Man darf den Menschen im Ehrenamt nicht zu viel auflasten, dann bleibt irgendwas auf der Strecke.
 

Es fehlen landesweit 100 Gespanne. Wie wollen Sie dem begegnen?

Indem wir sie besser betreuen. Ein junger Schiedsrichter ohne Auto wird von seinen Eltern zum Spiel gefahren, macht dort womöglich schlechte Erfahrungen mit Eltern und den Akteuren und pfeift möglicherweise nie wieder. In Hessen gibt es junge ausgebildete Schiedsrichter nur als Gespann, und sie haben grundsätzlich einen Beobachter dabei, der in den Hallen mäßigend auf Zuschauer, Trainer, Spieler einwirken kann und soll. Das ist ein Riesenunterschied, ob man zu dritt oder allein anreist.
 

Hören Sie von der Basis Kritik, nach dem Motto: Jetzt kommt ein Präsident aus Flensburg, der kennt doch unsere Sorgen auf dem Land gar nicht?

Das sagen sie zu Recht! Wir haben die Basis als Verband lange nicht erreicht. Wir müssen genau hingucken – was können wir denen anbieten! Die Regionen müssen sich aber auch Gedanken machen, wie sie den ordentlichen Spielbetrieb aufrechterhalten wollen. Die Westküste hat weiße Flecken, wo Handball nahezu ausgestorben ist. Die Westküste ist da schon sehr gebeutelt. Auch da geht es um Ideen, Lösungen. Aber um andere als in Flensburg, wo der Handball lebt. Die HSG SZOWW macht es ja vor – wobei das Beispiel auch nicht überall taugt, weil durch Spielgemeinschaften auch Mitglieder verloren gehen, weil sie ihre Stammvereine vermissen.
 

Suchen Sie die Nähe der Basis?

Unbedingt. So können wir dicht an den Kernpunkten sein. Ich will jede Woche einen Nachmittag in der Geschäftsstelle in Kiel sein, darüber hinaus möchte ich mit den Kreisverbänden so oft wie möglich ins Gespräch gehen. Die institutionalisierten Treffen sind mir zu wenig. Wenn ich mit 14 Kreisverbänden zusammensitze, werde ich nicht spüren, was in deren Vereinen los ist. Ich muss mit Vereinsvertretern aus den Regionen sprechen, um zu verstehen, was sie bewegt. Ich muss die Sprecher der Regionen an einen Tisch kriegen und sie fragen, was tut sich bei euch, dann können wir gemeinsam etwas entwickeln. Das hat bisher zu wenig stattgefunden. Ich möchte eine andere Gesprächskultur im HVSH.
 

Haben Sie lange nach Ihrem Präsidiums-Team gesucht?

Ich habe einen Vorteil. Ich hatte noch keine Funktion im HVSH. Aus der Findungskommission wurden Vorschläge aus den Kreishandballverbänden genannt, diese wurden durch Teilnehmer der Findungskommission kontaktiert und deren Bereitschaft abgefragt. Wir haben uns viele Absagen abholen müssen, insbesondere bei dem Posten für die Spieltechnik, dessen Arbeitsauftrag und Umfang sehr arbeitsaufwendig ist. Ich bin sehr froh eine kompetente Person vorschlagen zu können. Ich habe die Kandidaten im Austausch mit der Findungskommission kollegial kontaktiert. Dazu muss ich sagen: es geht vor allem um persönliche Bereitschaft. Aber natürlich auch um die Fähigkeit. Ich hätte niemanden abgelehnt. Es gibt bei mir keine verbrannte Erde, wo ich sage: Nein, mit dem oder der nicht. Wir haben uns am 24. April in Treia getroffen und ausgetauscht. Ich habe da große Bereitschaft zur Kooperation im Sinne des Handballs in Schleswig-Holstein gespürt. Die haben alle Lust, etwas zu bewegen. Die wissen ja fachlich viel mehr als ich in ihren Ressorts. Ich muss sie laufen lassen und machen lassen. Ich habe das Gefühl, ein harmonisches Team zusammenzuhaben.
 

Was soll sich in ihrer Amtsperiode ändern?

Ich komme aus einer anderen Generation als Karl-Friedrich Schwark. Mir ist das wichtigste, dass wir das Vertrauen einiger Kreishandballverbände zurückgewinnen. Das war teilweise zerrüttet. Diesen Auftrag habe ich, und den nehme ich ernst. Es wird ein anderer Ton im Verband angestimmt.
 

Konnten Sie sich bei den Delegierten vorstellen?

Durch meine Funktion als Sprecher der Kreishandballverbände bin ich kein unbeschriebenes Blatt. Ich bin auf einigen Verbandstagen gewesen, zuletzt in Lauenburg/Stormarn und bei der HG Förde, dort konnte mich vorstellen. In Flensburg, Dithmarschen, Schleswig und Nordfriesland kennt man mich ohnehin.
 

Werden Sie mit Forderungen antreten?

Die Kreishandballverbände möchten in ihrem Haus gern bestimmen, was passiert. Das ist auch richtig so. Aber ich muss sagen, dass wir an den Kreisgrenzen nicht festhalten können, weil sie ein Hindernis der Spielplangestaltung sind. Es ist nicht die Lösung, wenn alles im Hauptamt in Kiel geregelt wird. Aber die Spieltechnik könnte in Kiel im Hauptamt gebündelt werden, gerade, weil ab 2018 ja alles digital abgewickelt wird. Ist der gläserne Spielbericht nicht ein Vorteil für alle? Viele Kreise sagen: Nein. Ich mache das ganz gern selbst. Nehmt mir das nicht weg. Ich möchte das weitermachen. Das hinzukriegen, ist eine Herausforderung. Wir müssen für unsere Vereine auf Sylt und Föhr auch andere Spielformen entwickeln, damit sich die langen Anfahrten lohnen. Da müssen wir ganz individuell gucken, was Sinn macht. Vielleicht muss man dann auch mal zwei Spiele an einem Tag machen. Wir müssen neue Ideen entwickeln, und die Spieltechniker müssen das mit den Vereinen absprechen.
 

Gibt es eine Vision?

Wir müssen im Verband viel mehr projektbezogen arbeiten, etwa im Schiedsrichterwesen. Wir wollen Menschen von außerhalb mit guten Ideen berufen, um für uns tätig zu werden, für ein halbes Jahr oder so. Dem stehen noch Satzungen und Ordnungen im Weg. Wir müssen da moderner werden. Ich weiß nicht, ob ich alles so hinkriege, wie ich es jetzt gesagt habe. Aber ich möchte da nah herankommen.
 

Die Fragen stellte Frank Heike


Ende einer Ära: Karl-Friedrich Schwark tritt nach 21 Jahren als HVSH-Präsident ab

- 15.05.2017

Es ist das Ende einer Ära im Handballverband Schleswig-Holstein: Nach 21 Jahren als HVSH-Präsident wird Karl-Friedrich Schwark dieses Jahr nicht erneut kandidieren. Es ist ein Rekord, kein Präsident vor ihm war so lange im Amt. Auf dem Verbandstag am 20. Mai wird er das Zepter nun an seinen Nachfolger übergeben. Unter der Ägide des ehemaligen Spitzenschiedsrichters wurde mit zahlreichen Strukturreformen und wegweisenden Entscheidungen der Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft im nördlichsten Landesverband gelegt.

 

„Wenn man sich 50 Jahre ehrenamtlich engagiert hat, darf man auch mal zu dem Ergebnis kommen: Jetzt ist Schluss“, zeigt sich Schwark angesichts seines - lang geplanten - Abschieds von der Verbandsspitze aufgeräumt. „Ich habe es gerne gemacht, aber jetzt denke ich an mich und meine Familie.“

 

In den vergangenen Jahrzehnten hatte die Familie hingegen immer wieder zurückstecken müssen:

Schwark leitete nicht nur die Geschicke im HVSH, sondern war bis März 27 Jahre lang auch Vorsitzender des Kreishandballverbandes Rendsburg-Eckernförde und saß seit zwölf Jahren als Vertreter der Landes- und Regionalverbände im Präsidium des Deutschen Handballbundes. „Wenn ich alles Revue passieren lasse, war es eine schöne, obwohl mitunter natürlich auch anstrengende Zeit“, zieht Schwark ein positives Fazit. „Man kann aber nicht immer unendlich weitermachen.“ Der erfahrene Funktionär, den DHB-Präsident Andreas Michelmann einmal als ‚Archiv des deutschen Handballs‘ adelte, wird im Sommer 70 Jahre alt - eine für ihn wichtige Marke. „Ich habe immer gesagt: ‚Wenn ich 70 bin, habe ich kein Ehrenamt mehr in leitender Funktion‘“, betont Schwark mit einem Schmunzeln. „Das Ziel werde ich erreichen.“

 

Um dem Verband die Zeit zu geben, in aller Ruhe nach einem Nachfolger zu suchen, kündigte Schwark seinen Abschied bereits 2015. Die Geschicke geordnet zu übergeben, war dem ehemaligen Spitzenschiedsrichter wichtig - weiß er doch aus eigener Erfahrung, wie schwierig es andernfalls sein kann. „Ich bin damals ohne große Vorbereitungszeit eingestiegen“, erinnert sich Schwark, der als Dienststellen-Leiter bei der Polizei tätig war. 1996 wurde der Rendsburger auf dem Verbandstag zum Nachfolger von Heinz Jacobsen gewählt. Er kümmerte sich zunächst vor allem um die innere Struktur des Verbandes. „Wir haben allein sechs Jahre gebraucht, um den Verband modern zu formen“, blickt der langjährige Funktionär zurück.

 

Einer der ersten Schritte der Neustrukturierung war die Zuordnung von Geschäftsbereichen für die Vizepräsidenten. „Es war unbedingt notwendig, dieses Ressortprinzip einzuführen. Vorher gab es keine eindeutige Aufgabenverteilung - seitdem ist klar, was jeder zu tun hat“, weiß Schwark um den Erfolg der Reform. Als weitere wichtige Errungenschaften seiner Amtszeit bezeichnet er die Strukturreform, mit welcher der Verbandstag 2006 eine Auflösung der Bezirksverbände beschloss, die Verbesserung der finanziellen Situation des Verbandes sowie die Verlagerung der Verwaltung in die Hauptamtlichkeit und die Einstellung eines Landestrainers.

 

Dass derart einschneidende Veränderungen nicht reibungslos ablaufen, hat Schwark in seiner Amtszeit mehr als einmal erlebt. Er habe die Erfahrung gemacht, so der 69-Jährige, dass „Veränderung im Sport verdammt, verdammt schwere Geburten“ seien. „Verbandsarbeit bedeutet, jede kleine Kiste mehrheitsfähig machen zu müssen“, fasst er zusammen. „Es ist nicht immer einfach, die Ideen von oben nach unten durchzubekommen, man braucht viel Überzeugungskraft.“

 

Entmutigen lassen hat sich Schwark davon jedoch nicht - ebenso wenig wie von verbandsinternen Meinungsverschiedenheiten. „Es gibt gewisse Spannungen, die wir nicht überbewerten wollen, die aber zum Ausscheiden zweier unserer Präsidiumsmitglieder geführt haben“, bedauerte der Präsident den Konflikt bereits 2015. Zwei Jahre später gesteht Schwark ein, dass die starke Opposition dem Präsidium „schon ganz schön Kraft abverlangt“ habe. Er weiß jedoch auch: „Man muss ein dickes Fell haben - und als Verband haben wir uns in den vergangenen 21 Jahren ein gutes Standing im deutschen Handballbund erarbeitet. Das ist ebenso wie unsere Entwicklung ein toller Erfolg.“

 

Baustellen gibt es trotzdem noch genug. „Ich halte es für notwendig, die Spieltechnik ebenfalls in die Hauptamtlichkeit zu verlagern“, erläutert Schwark. „Außerdem müssen die institutionelle Förderung über den LSV erhöht und einige Optimierungen im Schiedsrichterwesen vorgenommen werden.“ Er selbst wird diese Schritte zwar nicht mehr als Präsident vorantreiben können, doch dem Handball will er erhalten bleiben. Er verspricht: „Ich werde die Entwicklungen mit Sicherheit mit einem wachsamen Auge verfolgen, denn die Arbeit für den Verband hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.“

 

Ganz loslassen will und kann Schwark seine Herzenssportart daher auch in Zukunft nicht - und so hat der langjährige Präsident bereits ein neues Projekt gefunden. „2021 wird der HVSH 75 Jahre alt - und ich will die letzten 21 Jahre für die Verbandschronik aufbereiten“, verrät Schwark. „Ich habe viele, viele Dinge miterlebt und es liegt bereits einiges bei mir zu Hause, dass ich für die Aufarbeitung verwenden kann.“ Auch für die Familie will er sich mehr Zeit nehmen. „Meine Frau und ich reisen gerne und ich muss unseren Urlaub jetzt endlich nicht mehr von den verschiedenen Präsidiumssitzungen abhängig machen“, freut sich Schwark. „Wir sind von der Zeit her nun ein bisschen freier und unabhängiger.“

 

Dass ihm seine Ämter fehlen werden, glaubt Schwark nicht. „Ich habe 1997 schon den Totalausstieg als Schiedsrichter gewählt, nachdem ich über 3000 Partien auf allen Ebenen geleitet hatte“, erinnert er sich. „Ich hatte keine Probleme damit, nicht mehr Schiedsrichter zu sein und ich bin auch ziemlich sicher, dass ich nun keine Probleme damit haben werde, nicht mehr Verbandspräsident zu sein. Ich konnte mich in meinem Leben immer beschäftigen und habe noch nie Langeweile gehabt.“


Jugendausschuss fasst wichtige Beschlüsse - Vorbereitung Saison 2017/2018

- 11.05.2017

Beschluss Mannschaftsmeldung 2017/2018:

  • Die Vereine können noch bis zum 15.05.2017 bis 12.00 Uhr kostenfrei ABC Jugendmannschaften anmelden, ummelden und abmelden - Kontakt: spielbetrieb@hvsh.de oder telefonisch 0431-6486302.

 

Beschluss Qualifikation für SH-Liga (Landesebene) zur Saison 2017/2018:

  • Es wird in keiner Altersklasse auf SH-Ebene eine Qualifikation zur Saison 2017/2018 gespielt. Jede gemeldete Mannschaft für die Landesebene SH-Liga spielt in dieser.

 

Beschluss Qualifikation zu den Oberligen 2017/2018:

  • Es finden Qualifikationsturniere/-spiele zu allen Oberligen wA, mA, wB und mB zur Saison 2017/2018 statt.
  • Der Jugendausschuss hat  folgende Spieltermine für die Qualifikation zur Oberliga beschlossen:

 

  • Weibliche Jugend A:
  • 17./18.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – zweite Qualirunde
  • Männliche Jugend A:
  • 10./11.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – zweite Qualirunde
  • Eventuell eine dritte Qualirunde
  • Weibliche Jugend B:
  • 17./18.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – zweite Qualirunde
  • Männliche Jugend B:
  • 17./18.06.2017 – erste Qualirunde
  • 24./25.06.2017 – erste Qualirunde

 


Amtliche Bekanntmachung - Nutzungsvereinbarung Phönix PassOnline

- 09.05.2017

Der Handballverband Schleswig-Holstein hat die Nutzungsbedingungen für Phönix PassOnline (NVPPO) aktualisiert:

§6 Fristen - Anpassung an die Bestimmung - Passbeantragung nur noch Online möglich

 

Die geänderten Bedingungen vom 08.05.2017 treten nach §4 Änderung der Nutzungsbedingungen 2 Wochen nach Veröffentlichung auf der Homepage des HVSH in Kraft. In diesem Fall erhalten die NVPPO am 23.05.2017 Gültigkeit.

 

Zu den Nutzungsvereinbarung Phönix PassOnline - Stand 08.05.2017

 


Die C1 der HSG HNH wird Dritter beim „Cup der Landesmeister“ in Berlin

- 08.05.2017

Vom 29.-30.04. nahm der frischgebackene Landesmeister des Jahrgangs 02/03 auf Einladung des Berliner Handballverbandes an diesem hervorragend besetzten Turnier teil. Bereits Freitag reiste das Team an, um noch ein wenig auf dem Kurfürstendamm zu bummeln.

Samstag wurde es dann ernst. In zwei Gruppen mit jeweils 5 Mannschaften und einer Spielzeit von 2x15 Minuten begann das Turnier an den Spielorten Reinickendorf und Tegel. Von Beginn an wurde klar, dass das Team um Christian Tönder nicht als Touristentruppe gekommen war.

Im 1. Gruppenspiel wurde der SV Union Halle-Neustadt (LM Sachsen-Anhalt) mit 17:12 geschlagen. Es folgte ein 13:10 gegen SV Grün-Weiß Schwerin (LM Mecklenburg-Vorpommern) und auch die Partie gegen den TSV Rudow (Vize LM Berlin) wurde mit 16:13 gewonnen. Im abschließenden 4. Spiel um den Gruppensieg gegen den Frankfurter HC (LM Brandenburg) wurde ein 22:22 erkämpft. Aufgrund eines weniger erzielten Treffers zog die C1 als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Am Sonntag war dort der AMTV Hamburg (LM HH) der Gegner. Der AMTV hatte sich in der anderen Gruppe gegen die Füchse Berlin (LM Berlin), HC Leipzig (LM Sachsen), HSG Hannover-Badenstedt (LM Niedersachsen) und den Thüringer HC (LM Sachsen) als Gruppenerster durchgesetzt. Das Halbfinale war hart umkämpft, nach klarem Rückstand konnte zwar eine 10:8 Führung herausgeworfen werden, am Ende stand jedoch eine unnötige 11:13 Niederlage. Obwohl die Enttäuschung über das verpasste Finale riesengroß war, ließ das Team mal wieder eine wahre Energieleistung im Spiel um Platz 3 folgen. In einem der besten Turnierspiele konnte der Frankfurter HC  (Verlierer des Halbfinales gegen die Füchse Berlin) nach Verlängerung mit 27:22, 17:17 nach regulärer Spielzeit, geschlagen werden. Die Freude kannte keine Grenzen!

Insgesamt ein Riesenerfolg, nahmen doch an diesem Turnier Nachwuchsmannschaften von Frauen-Bundesligisten, Sportschulen und Sportinternaten teil. Enorm, wie sich das Team um Christian Tönder und Svea Lundelius entwickelt hat.

Turniersieger wurden die Füchse Berlin.


Kieler Woche inklusiv - Handball für Menschen mit und ohne Behinderung

- 05.05.2017

Liebe Sportfreunde,

wir freuen uns sehr, Sie und Euch zum ersten Mal zu „Kieler Woche inklusiv“ dem Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderung im Sport- und Begegnungspark Gaarden am 17.06.2017 einzuladen.

 

In Kooperation mit zahlreichen Partnern aus Kiel und Schleswig-Holstein, unter anderem auch mit dem Handballverband Schleswig-Holstein, organisieren die stadt.mission.mensch und der Bereich Sport und Inklusion der Ev. Stiftung Alsterdorf ein besonderes Kieler Woche Event! An dem eintägigen Sportfest gibt es Wettbewerbe im Basketball, Floorball, Handball und Fußball und ein Spiel- und Mitmachangebot für Alle. Insbesondere das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Der sportliche Bereich Handball von 14.00 bis 17.00 Uhr wird vom Handballverband Schleswig-Holstein organisiert, als Jahresprojekt der Freiwilligendienstleistenden.
 

Anmeldeschluss ist der 31.05.2017, die Teilnehmerplätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.

Die ausführliche Einladung und Ausschreibung sowie eine Vorlage für die Anmeldung zu den Wettbewerben findet ihr hier:

Einladung

Anmeldung

Bei allgemeinen Fragen stehen Katharina Pohle (040 5077 3654), katharina.pohle@alsterdorf.de) und Martina Kliemann (0431 3641573), info@sportpark-gaarden.de) zur Verfügung. Bei Fragen im Bereich Handball wenden Sie/wendet Euch bitte an fsj@hvsh.de oder an 0431/6486301.


Preisübergabe Grundschule Fehmarn

- 05.05.2017

Am 01. Mai 2017 bekamen die Schüler der Grundschule Fehmarn ein Ballpaket von Kempa überreicht. Die zehn Handballsoftbälle werden ihren Einsatz sowohl im Sportunterricht, als auch während weiterer Grundschulaktionstage finden. HVSH-Vizepräsident für Leistung und Lehre überreichte der Grundschule Fehmarn diesen Preis. Stellvertretend für die Schule nahm Petra Frecke (SV Fehmarn) das Ballpaket entgegen.

 

 

Am 27. September diesen Jahres veranstaltet der Handballverband ebenfalls wieder einen Grundschulaktionstag. Hierbei sind alle Grundschulen in Schleswig-Holstein eingeladen, auch in diesem Jahr wieder einer Handballeinheit an der Schule durchzuführen.


Meldung Jugendmannschaften zur Saison 2017/2018

- 03.05.2017

Ist meine Mannschaft dabei?

Sollte eine Nachmeldung einer Jugendmannschaft noch erfolgen, dann ist dies über folgenden Link möglich: 

HVSH Jugend-Mannschaftsmeldungen zur Saison 2017/2018

 

Summe Meldungen
2017/2018

2016/2017

 

Bundesliga
Oberliga HHSH

Landesebene
SH-Liga

unterhalb Landesebene

64

63

mA

BL: 2
BL-Quali: 2
OL: 16

14 30

77

75

mB

OL: 11

21

45

91

98

mC

---

19

71

65

67

wA

OL:  9 (1 x BL)

23

33

90

98

wB

OL: 10

16

64

109

110

wC

---

24

85

496

511

letzte Aktualisierung 15.05.2017


Die Mannschaftsmeldungen in der Übersicht - Stand 15.05.2017:

Landesebene: A-, B-, C-Jugend Mannschaftsmeldungen Saison 2017/2018

unterhalb Landesebene: Mannschaftsmeldung 2017/2018 A-, B- & C-Jugend


46. Ordentlicher Verbandstag des HVSH

- 28.04.2017

Liebe Handballfreundinnen und -freunde,

am 24.03.2017 hat das Präsidium den 46. Ordentlichen Verbandstag zum 20.05.2017 einberufen.

 

Nach § 14 Satzung/HVSH ist das Verbandstagsheft fristgerecht mit

versandt worden.


Mit freundlichen Grüßen
Karl-Fr. Schwark                                                                              Daniel von Oldershausen
Präsident                                                                                          VP Recht


Landesmeisterschaft und Pokalmeisterschaft der B- und A-Jugend

- 28.04.2017

Am 30.04.2017 finden zum ersten Mal die Finalspiel der B- und A-Jugend um die Landesmeisterschaft und die Pokalmeisterschaft in einer gemeinsamen Veranstaltung statt.


Am Sonntag, 30.04.2017, finden ab 11:30 Uhr die Spiele um die Landesmeisterschaften in Jarplund statt.

 

Am Sonntag, 30.04.2017, finden ebenfalls ab 11.30 Uhr die Spiele um die Pokalmeisterschaft in Viöl statt.


 

 


Nachgeholter Grundschulaktionstag an Grundschule Groß Kummerfeld

- 28.04.2017

Am 26.03.2017 war es soweit: Die 24 Zweitklässler der Grundschule Groß Kummerfeld konnten sich nun endlich auf eine zweistündige Handballeinheit freuen. Darius Krai (ehemaliger Jugendnationalspieler) und Ann-Kathrin Erdmann FSJ-lerin des Handballverbandes Schleswig-Holstein leiteten das 2-stündige Training für die Schülerinnen und Schüler aus Groß Kummerfeld. Neben Lauf-und Koordinationsspielen stand vor allem der spielerische Aspekt im Vordergrund, sodass möglichst alle Kinder einen erfolgreichen Tag haben würden. Da der Grundschulaktionstag an dieser Schule leider 2016 kurzfristig ausgefallen ist, organisierte der Handballverband eine neue Handballeinheit mit qualifizierten Trainern. Den Gesichtern der Kinder zu urteilen hat es allen sehr viel Spaß gemacht, sodass sich die gesamte Schule auf den offiziellen Grundschulaktionstag am 27. September 2017 freut!

 

Als Preis für besonderes Engagement der Schule, unbedingt einen Grundschulaktionstag nachzuholen, überreichte der Handballverband der Handball-AG ein Ballpaket von Kempa.


Drei weitere Schulen mit Handballpreisen ausgestattet

- 28.04.2017

Grundschule Pellworm und Bönebüttel, sowie die Klaus-Groth-Schule in Neumünster waren unter den glücklichen Gewinnern der Nachbereitungsaktionen des Trikottages und des Grundschulaktionstages. Alle drei Schulen wurden mit individuellen Preisen ausgestattet.

 

Die Grundschule Bönebüttel durfte sich diese Woche über 10 neue Handbälle von Kempa freuen. Die 2. Klasse unter Leitung von Frau Jordt nahm am Grundschulaktionstag im September 2016 teil, sowie an dessen Nachbereitungsaktion. Als Dankeschön überreichte Präsident Karl-Friedrich Schwark der Klasse diesen Preis. Hierbei betonte Lehrerin Jordt ausdrücklich diese tolle Aktion, die jedes Jahr aufs Neue für die Schülerinnen und Schüler ein großartiges Erlebnis aus sportlicher Sicht ist. Auch in diesem Jahr wird die Grundschule Bönebüttel wieder am Grundschulaktionstag des Handballverbandes Schleswig-Holstein teilnehmen.

 

Die 25 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pellworm wurden im Rahmen der Nachbereitungsaktion des Grundschulaktionstages mit 25 grünen Kempashirts ausgestattet. Die Grundschule Pellworm nahm, wie 107 weitere Grundschulen, im letzten Jahr am Grundschulaktionstag des Handballverbandes Schleswig-Holstein teil. Lehrerin Frau Jensen reichte einen kleinen Film über dessen Handballtag an der Schule ein.

 

Diese Woche bekam die Klaus-Groth-Schule in Neumünster als Gewinner unserer Nachbereitungsaktion des Trikottages einen großartigen Preis übergeben. Für die schulische Handball-AG, die in Kooperation mit der SG Wift Neumünster von Sportlehrer Tommy Fängler ins Leben gerufen wurde, überreichte HVSH-Präsident Karl-Friedrich Schwark der Schule 14 beflockte T-Shirts von Kempa. Schulleiter Jörg Jesper betonte die beeindruckende Entwicklung dieser Handball-AG und das Engagements seiner Schüler, dem Handball mitzuwirken. Vor allem aus pädagogischen Gründen sieht er diese Handball-AG als sehr wichtigen Fortschritt seiner Schule und hofft auch in Zukunft weitere sportliche Reize in den Unterricht zu bringen.

 

Am 27. September diesen Jahres veranstaltet der Handballverband ebenfalls wieder einen Grundschulaktionstag. Hierbei sind alle Grundschulen in Schleswig-Holstein eingeladen, auch in diesem Jahr wieder einer Handballeinheit an der Schule durchzuführen.


Einberufung des 46. Verbandstages des HVSH

- 27.04.2017

Liebe Handballfreundinnen und -freunde,
 

gemäß § 14 der Satzung des HVSH beruft das Präsidium des HVSH zum 20.05.2017 den

46. Ordentlichen Verbandstag

nach Kiel, Haus des Sports, ein. Dauer des Verbandstages von 11.00 Uhr bis zirka 16.00 Uhr.

Die vorläufige Tagesordnung ist hier zum Download verfügbar.

 

Die Tagesordnung, die Berichte, die Jahresabschlüsse, die Haushaltspläne sowie Anträge werden den Mitgliedern des Verbandstages, gemäß dem Verteiler, bis zum 29. April 2017 zugestellt.

Anträge des Jugendtages und der Vorstände der Kreishandballverbände an den Verbandstag müssen gemäß § 20 (3) der Satzung des HVSH bis zum 08. April 2017 schriftlich auf der Geschäftsstelle vorliegen. Anträge des Erweiterten Präsidiums und des Präsidiums müssen bis zum 22. April 2017 ebenfalls gemäß § 20 (3) der Satzung des HVSH schriftlich auf der Geschäftsstelle vorliegen. Später eingehende Anträge können nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen bejaht wird. Eine Satzungsänderung aufgrund von Dringlichkeitsanträgen ist gemäß § 20 (4) Satzung des HVSH unzulässig.

Die Bekanntgabe des Verbandstages 2017 gemäß § 13 (1) Satzung des HVSH erfolgte mit Schreiben vom 17.02.2017.

 

Karl-Fr. Schwark Daniel von Oldershausen
Präsident        Vizepräsident Recht

                                                     


Landesbestenermittlung Endrunde

- 27.04.2017

Die Endrunden der Landesbestenermittlung der D- Jugenden finden am 14.05.2017 in Henstedt- Ulzburg statt.

Folgende Paarungen haben sich aus den Ergebnissen der Vorrundengruppen ergeben:

 

 

 

Männliche Jugend D:

1. Finalspiel 10.30 Uhr DHG Sandesneben - SG Flensburg/ Handewitt
2. Finalspiel 11.30 Uhr MTV Lübeck - HSG Eider Harde
3. Finalspiel 12.45 Uhr HSG Eider Harde - DHG Sandesneben
4. Finalspiel 13.45 Uhr SG Flensburg/ Handewitt - MTV Lübeck
5. Finalspiel 15.00 Uhr MTV Lübeck - DHG Sandesneben
6. Finalspiel 16.00 Uhr HSG Eider Harde - SG Flensburg/ Handewitt

 

Weibliche Jugend D:

1. Finalspiel        10.30 Uhr            HSG Handewitt/Nord Harrislee - VfL Bad Schwartau
2. Finalspiel 11.30 Uhr HSG Störtal Hummeln - SG Husum/Schobüll/Nordstrand
3. Finalspiel 12.45 Uhr SG Husum/Schobüll/Nordstrand - HSG Handewitt/Nord Harrislee
4. Finalspiel 13.45 Uhr VfL Bad Schwartau - HSG Störtal Hummeln
5. Finalspiel 15.00 Uhr HSG Störtal Hummeln - HSG Handewitt/Nord Harrislee
6. Finalspiel 16.00 Uhr SG Husum/Schobüll/Nordstrand - VfL Bad Schwartau

 

Schulzentrum Maurepass Sporthalle 1+2

Maurepass Straße 67

24558 Henstedt- Ulzburg

 

 

Wir wünschen allen Mannschaften viel Erfolg!


HVSH Beachhandball-Pokal 2017 Jugend - jetzt anmelden!

- 27.04.2017

Der HVSH Jugendbeachhandball-Pokal 2017 - offene Landesmeisterschaft - ist für Samstag, 08. Juli 2017, in Holnis terminiert. 

 

Die Ausschreibung und die verbindlichen Meldeunterlagen findet ihr hier zum Download:

 

Die Anmeldungen sendet ihr bitte an: beachhandball@hvsh.de

 


Erinnerung - Mannschaftsmeldung Jugend Saison 2017/2018

- 26.04.2017

Wir möchten hiermit noch einmal nachdrücklich auf die Mannschaftsmeldungen der Jugend aufmerksam machen.

Bis jetzt haben im Vergleich zum letzten Jahr erst wenige Vereine ihre Jugendmannschaften A, B sowie C für die Saison 2017/2018 gemeldet.

 

Der letzte Meldetermin ist jedoch schon am 01.05.2017!

 

Es müssen auch die Mannschaften gemeldet werden, die unterhalb der Landesebene teilnehmen wollen.

 

Die Meldung ist über folgenden Link möglich: HVSH Jugend-Mannschaftsmeldungen zur Saison 2017/2018

 

Bitte prüfen Sie auch nochmal, ob Sie alle Mannschaften die Sie melden wollten, richtig gemeldet haben – Link:

Mannschaftsmeldung Landesebene

Mannschaftsmeldung unterhalb der Landesebene

 

Hilfe und weitere Informationen: spielbetrieb@hvsh.de oder unter Tel.: 0431-6486302


Trainerfortbildung in den Osterferien

- 19.04.2017

Während viele Handballer die Osterferien in Schleswig-Holstein für Urlaub nutzten, waren einige ihrer Trainer weiter fleißig und schlossen ihre Ausbildung zur C-Lizenz ab – oder begannen damit. Von Samstag bis Freitag kamen die insgesamt 53 Teilnehmer dazu im Sport- und Bildungszentrum in Bad Malente zusammen und absolvierten das Modul 1 bzw. 2. Während 24 von ihnen ihre Ausbildung bereits erfolgreich beendeten und sich nun C-Lizenz-Trainer des DHB nennen dürfen, haben 29 weitere Coaches mit dem ersten Teil begonnen, der in den nächsten Monaten fortgesetzt und im Sommer abgeschlossen wird.

Ferienzeit heißt für viele Urlaubszeit, doch nicht für alle. Denn die engagierten Trainer und Ausbilder des HVSH nutzten die Ferien, um die Ausbildung zur C-Lizenz fortzusetzen. Im Sport- und Bildungszentrum in Bad Malente

stand dabei von Samstag bis Dienstag zunächst für 24 Trainer das Modul 2 auf dem Programm, mit dem die C-Lizenz-Ausbildung abgeschlossen wurde. Nachdem die dafür geforderten Lehrproben schon im Vorfeld in kleineren Gruppen abgenommen wurden, wurden an den vier Tagen unter anderem die Themen 3:2:1-Abwehr, individuelles Angriffstraining, kooperative Abwehrausbildung, kooperative Abwehr und kooperatives Spiel sowie Tempospiel behandelt. Zudem sprachen die Referenten Mirko Spieckermann, Andreas Juhra, Wolf-Dieter Goebel, Sven Rusbült und Olaf Schimpf über das Handwerkszeug eines Trainers, Persönlichkeitsentwicklung, Pädagogik, Anti-Doping und sexualisierte Gewalt. Neben diesen Themen wurden auch die Lehrproben nachbereitet sowie über die Hausarbeiten mit einem Trainingsplan und einer Mannschaftsanalyse des eigenen Teams gesprochen. Nach der abschließenden Prüfung hatten dann alle Teilnehmer bestanden und der Deutsche Handballbund ist um 24 C-Lizenztrainer reicher.

Im nahtlosen Übergang begann danach für 29 weitere Coaches ihre Ausbildung zur C-Lizenz mit dem Modul 1. Von Dienstag bis Freitag standen dabei beispielsweise die Themen Spielfähigkeit, kleine Spiele, individuelle Abwehrausbildung und Technikerwerb sowie Finten und Täuschungen, Torwarttraining, Methodische Reihen, Grundspiele, Athletik und Gegenstoß auf der Agenda. Unterstützt wurden die Referenten und Teilnehmer in dieser Woche von der weiblichen C- und B-Jugend des VfL Bad Schwartau sowie der männlichen B-Jugend der HSG Wagrien, die als Demo-Teams zur Verfügung standen. Bis zum Sommer stehen für die 29 neuen C-Lizenz-Anwärter nun ebenfalls eine praktische Lehrprobe sowie eine Hausarbeit an, bevor die Ausbildung mit dem Modul 2 abgeschlossen wird und sich der HVSH zur kommenden Saison auf viele neue Lizenz-Trainer freuen darf.

Dementsprechend zufrieden äußerte sich auch der Lehrwart des HVSH, Mirko Spieckermann: „Herzlichen Glückwunsch an alle unsere neuen C-Lizenz-Inhaber, auch im Namen des Verbandes! Und einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Referenten sowie die Demo-Teams für ihren Einsatz trotz der Osterferien! Es war einmal mehr eine rundum gelungene Fortbildung, von der alle Trainer viel mitgenommen haben. Nun gilt es, die neuen Erkenntnisse in den jeweiligen Mannschaften umzusetzen und dabei wünsche ich viel Erfolg.“


 
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