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Nach der Saison ist vor der Saison - 16.08.2017

Die meisten Mannschaften stecken in den letzten Zügen der Vorbereitung. Nachdem viele die Hauptphase mit den Tagesordnungspunkten Kraft, Koordination und Kondition abgeschlossen haben, folgt nun – ca. 3 Wochen vor Saisonstart – der Endspurt. Trainingsspiele finden statt, um den Stand der Mannschaften zu ermitteln. So sieht man auch mal wieder den einen oder anderen Schiedsrichter in der Halle. Doch was machen diese in der Sommerpause? Faul auf der Couch liegen?

 

Von wegen! Auch wir müssen uns auf die kommende Saison vorbereiten. Die Fitness der Schiedsrichter ist nämlich ein bedeutender Faktor. Nur mit einer guten Ausdauer gelingt es, sich von der ersten bis zur letzten Spielminute voll auf das Spielgeschehen zu konzentrieren.

 

Wie die anderen Schiedsrichter sich für die Saison fit machen, wissen wir nicht genau. Denn im Normalfall haben Schiedsrichter keinen Trainer oder ein Team, der oder das einen anspornt und einem so den inneren Schweinehund austreibt. Hier muss jeder Schiedsrichter seinen eigenen Weg finden – ob alleine oder im Gespann. Da wir noch aktiv Handball spielen, haben wir zwei Mal in der Woche Vereinstraining, wo auch eine Vorbereitung stattfindet. Allerdings ist diese nicht so intensiv, wie bei den höherklassigen Mannschaften. Um nicht nur zu merken, dass man etwas für die Fitness getan hat, sondern um auch voran zu kommen, ist mehr gefragt. So gehen wir zusammen laufen, wenn es zeitlich passt. Da wir ca. 30 km auseinander wohnen, ist hier auch gleich unser Organisationstalent gefordert. Für Abwechslung sorgt bei uns nicht unbedingt der Tabata Kurs oder Jumping-Fitness, sondern die Teilnahme an einem Lauf oder der Schwimmbadbesuch.

 

Das gemeinsame Training schweißt uns als Gespann mehr zusammen, denn jeder unterstützt den anderen bei seinen Schwächen. Ähnlich wie bei den Spielern trainieren auch wir nicht ohne unser Spielgerät – so pfeifen wir Trainingsspiele, um uns gegen Ende der Vorbereitung auf der Platte wieder im Gespann einzufinden. Denn nach der Saison ist vor der Saison – wie die Meisten ja bekanntlich wissen. Und so gibt es auch bei Schiedsrichterlehrgängen im HVSH verschiedene Lauftests mit denen unsere Fitness überprüft wird.

 

Natürlich müssen wir in der Saison auch weiter trainieren und dürfen nicht nachlassen. Schließlich trainieren die Mannschaften auch jede Woche hart, um am Wochenende alles geben zu können. Alles zu geben verlangt einem dabei nicht nur physisch sondern auch psychisch einiges ab. 60 Minuten – 1000 Emotionen, so warb der HSV Handball für unseren Sport. Doch wie geht man als Schiedsrichter mit den gefühlten 1000 Emotionen von allen Beteiligten um? Das erfahrt ihr im nächsten Bericht.

 

Bis dahin

Henrike und Rebekka

TSV Altenholz: Der Meister bleibt der Gejagte - 16.08.2017

In der letzten Saison ist der TSV Altenholz mit 52:8 Punkten Meister in der 3. Liga Nord geworden und hat die Tabelle über weite Strecken der Spielzeit angeführt. Trotzdem hat der Verein auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet und wird auch in der kommenden Saison in Liga drei auf Torejagd gehen. Die Medienmannschaft hat sich bei Trainer Mirko Baltic umgehört und beleuchtet die Gründe, die anstehende Spielzeit und die Ziele.

Wer dem Rekordmeister aus Kiel ein 31:35 abringt und zwischenzeitlich sogar in Führung liegt, auch wenn es ‚nur’ in der Saisonvorbereitung geschah, der hat das Zeug dazu, hochklassig mitzumischen. Dass der TSV Altenholz trotz der Meisterschaft 2016/2017 auch in der kommenden Saison dennoch ‚nur’ in der 3. Liga spielen wird, hat durchaus so seine Gründe. Es war, so heißt es aus der Kieler Nachbarschaft, von vorneherein klar, dass dieser Schritt noch etwas zu früh kommen würde, wenn er sportlich gelingen sollte, da der Zweitliga-Aufstieg wirtschaftlich nicht so kurzfristig darstellbar war. Denn selbst für den TSV kam die Meisterschaft etwas überraschend, war man doch im Vorjahr noch Zehnter geworden.

Und schon der Schritt von der Oberliga in die 3. Liga ist mit einer erheblichen Kostensteigerung verbunden, in Liga zwei wird es noch einmal deutlich mehr. „Ohne mindestens einen Etat von einer halben Million Euro zu haben, braucht man über einen Aufstieg eigentlich nicht nachzudenken, wenn man die Klasse halten will. Außerdem wollten wir jetzt keinen riesen Umbruch vollziehen, den ein Aufstieg mit sich gebracht hätte, da einige Spieler den Aufwand nicht hätten betreiben können und sicher auch ein paar Verstärkungen nötig gewesen wären“, sagt Altenholz-Trainer Mirko Baltic, der in der letzten Saison im Gespann mit Manhard Bech für den Erfolg verantwortlich war. Seit letztem Mai besitzt Baltic die A-Lizenz des DHB und trägt in dieser Saison die alleinige sportliche Verantwortung. Unterstützt wird er dabei von Torwart-Trainer Florian Hossner. Und seiner Frau, die dafür sorgt, dass er sich neben seinem Fulltime-Job im Qualitätsmanagement bei einer Marinetechnik-Firma und den zwei gemeinsamen Töchtern auf seine Tätigkeit als Trainer konzentrieren kann.

Sein Team bereitet Baltic also gerade auf die nächste Saison in der 3. Liga vor, die am Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin beginnt. Ernst wird es aber bereits am kommenden Wochenende, wenn es beim Erstrunden-Turnier des DHB-Pokals in der heimischen Edgar-Meschkat-Halle zunächst gegen den TSV Bayer Dormagen geht. „Sollten wir gewinnen, würde im  Finale vermutlich die SG Flensburg-Handewitt auf uns warten, die gegen den VfL Lübeck-Schwartau spielt. Daher wird es wohl sehr schwer, weiterzukommen, aber es ist trotzdem ein optimaler Härtetest vor dem Liga-Start“ sagt Baltic, in dessen Kader auch vier Spieler aus dem Elitekader des Kooperationspartners THW Kiel stehen: Lucas Firnhaber, Tom Landgraf, Thies Bergemann und Ferris Klotz sind alle erst 19 oder 20 Jahre jung und bringen die besten Voraussetzungen für eine Karriere als Handballer mit. Und darauf werden sie in Kiel und Altenholz optimal vorbereitet: „In der Vorbereitung trainieren wir fast täglich, in der Saison werden es dann vier Einheiten in der Halle und eine Athletik-Einheit sein. Die jungen Spieler sind vormittags zudem noch mindestens zweimal beim THW und kommen so auf sieben bis acht Trainingseinheiten pro Woche.“

Aus dem letztjährigen Kader haben den TSV lediglich Sebastian Firnhaber (THW Kiel) und Timon Kaminski (HG Hamburg-Barmbek) verlassen, zudem mussten zwei Spieler aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Dafür konnte man sich mit Marcel Möller (SG Leutershausen), Ferris Klotz (THW Kiel U23) und Michael Nicolaisen (SG Flensburg-Handewitt, zuletzt an Handball Tirol ausgeliehen) verstärken. Zudem können Ole Diringer und Alexander Williams nach längerer Verletzungspause bald wieder ins Training einsteigen. „Wir hatten demnach keinen großen Umbruch im Team und konnten uns schnell einspielen. Zudem kennen sich einige Spieler noch aus der Jugend“, so Baltic, der mit den punktuellen Verstärkungen sowie dem Verlauf der Vorbereitung insgesamt zufrieden ist: „Wir hatten ein paar Verletzungsprobleme, die zum Glück nicht schlimm waren, aber trotzdem sind oft drei bis vier Spieler ausgefallen. Die letzten Wochen waren wir aber komplett und konnten uns den letzten Feinschliff in den Abläufen holen. Auch mit den Ergebnissen bin ich zufrieden, die Jungs haben super durchgezogen, die Vorgaben gut umgesetzt und sind körperlich topfit.“

Und auch auf ein wichtiges Erfolgsrezept des letzten Jahres kann Mirko Baltic in der kommenden Saison weiterhin vertrauen: „Wir hatten in der letzten Saison und haben auch in dieser keinen Erfolgsdruck und können wirklich von Spiel zu Spiel schauen. Wir wollen zwar schon unter den besten vier landen, was auch sehr ordentlich wäre, aber wir haben starke Konkurrenz und die erneute Meisterschaft ist sicher kein übergeordnetes Ziel.“ Als größte Konkurrenten um die vorderen Plätze in der noch stärker gewordenen Staffel Nord tippt Baltic neben dem Topfavoriten HSV Hamburg auf die HF Springe, Handball Hannover-Burgwedel und den Oranienburger HC. 

Mittelfristig soll es mit einer weiteren Meisterschaft und dem Aufstieg in die zweite Liga aber doch klappen, wofür man sich in Altenholz das Ziel 2020 gesetzt hat. Bis dahin ist zwar noch etwas Zeit, es wird aber auch nicht einfacher. Denn sollte die Titelverteidigung gelingen, müsste man sich ab dieser Saison erst noch gegen die Meister der anderen drei Staffeln durchsetzen, von denen am Ende nur zwei den Sprung in die Bundesliga schaffen. Die Voraussetzungen dafür sind zum größten Teil bereits gegeben oder werden für den Fall der Fälle kurzfristig geschaffen, sodass Mirko Baltic sich voll auf die Ausbildung seiner Spieler und eine weitere erfolgreiche Saison konzentrieren kann. Ein paar Wünsche dafür hat er aber auch: „Ich hoffe vor allem, dass alle gesund bleiben. Und ein paar mehr Zuschauer wären auch schön, damit wir auch da zu den Top-Teams der Liga zählen.“ Sportlich tut der TSV Altenholz das auf jeden Fall schon jetzt und der Erfolg des letzten Jahres war kein Zufall, sondern hart erarbeitet. Dass sich daran etwas ändert, ist nicht zu erwarten und das zieht mit Sicherheit noch den einen oder anderen Fan mehr in die Halle. Außerdem: Wer – wie jüngst dargeboten – dem großen THW Kiel derart Paroli bietet, sollte sich um Zuspruch und Interesse aus der handballverrückten Region doch keine allzu großen Sorgen machen.

Weibliche B1 der HSG-HNH tritt Reise nach Nürnberg... - 16.08.2017

...zur 1. Deutschen Meisterschaft der Jugend im Beachhandball (Jahrgänge 2000-2002) an

Durch den Sieg bei der Beachhandball-LM in Holnis am 08.07.17 qualifizierte sich das Team für die 1. DM in Nürnberg am 26./27.8.2017. Da schon am 21.08.2017 die Vorbereitung für die kommende Oberligasaison HHSH beginnt, wird die Anreise für zwei Trainingsspiele genutzt. Bereits am Donnerstag, 24.08., 12.30h, startet die B1 um Christian Tönder und Reno Schoor in drei Kleinbussen von der Holmberghalle Harrislee nach Hannover. Dort konnte für den Abend die B1 der HSG Hannover-Badenstedt (Oberliga Niedersachsen) als Testspielgegner gewonnen werden. Zudem ist ein Fototermin mit dem Sponsor „Sympacon“ geplant. Im Anschluss geht es zum Essen im „Ristorante da Vinci“, die Nacht wird im „H4 Hotel Laatzen“ verbracht. Nach dem Frühstück setzt der HNH-Tross (20 Personen!) am Freitag seine Reise Richtung Erfurt fort, um dort den Tag im Freibad, Kletterpark oder beim „Bummeln“ zu verbringen, bevor am Abend das 2. Testspiel gegen die B-Jugend des Thüringer HC (Oberliga Mitteldeutschland) ansteht. Anschließend wird gegrillt und es folgt das letzte Teilstück der Anreise nach Nürnberg. Die Mannschaft bezieht dort in der Nähe des Austragungsortes für die Dauer des Turnieres das „Novina Hotel“ am Wöhrdersee.

Am Samstagmorgen, ab 10h, beginnt dann auf der tollen Anlage des ESV Flügelrad Nürnberg (Veranstalter) das Turnier. Abends ist ein Ausflug in die Stadt geplant. Am Sonntag folgt der 2. Turniertag und Nachmittags steht dann der 1. Deutsche Jugendmeister im Beachhandball fest. Obwohl laut der Regularien des DHB auch Spielerinnen der Jahrgänge 00 spielberechtigt sind, besteht unser Kader aus 6 Spielerinnen des Jahrgangs 01, 9 Spielerinnen des Jg. 02 und einer Spielerin des Jg. 03. Nach der Siegerehrung steht die direkte Rückreise an.

Die historische Teilnahme an der 1. DM im Jugendbeachhandball, Testspiele gegen zwei Topmannschaften Deutschlands, Übernachtungen in tollen Hotels, einer „Deutschlandtour“ und die gemeinsamen Unternehmungen,  machen diese Reise zu einem tollen und unvergesslichen Event. Ohne die Eltern, Sponsoren, der freundlichen Unterstützung der Hotels, dem Förderverein und anderen engagierten Helfern, wäre das nicht möglich. Vielen Dank an Alle!!!

Der HVSH drückt Euch die Daumen!

 

Erlebnisbericht eines Schiedsrichtergespannes des HVSH

- 08.08.2017

Mein Partner, Joost Sommer, und ich, Niels Carstensen, hatten am Dienstag, den  01. August 2017, die Ehre, das Spiel der Förderstützpunkte Ost und West des weiblichen Jahrganges 2004 im Rahmen des Flens–Cup zu leiten. Dieses Spiel war als Appetitanreger für das Hauptevent SG Flensburg-Handewitt gegen THW Kiel gedacht, was sich auch bestätigte und die Zuschauer schon mal in Stimmung brachte.

Wir erklärten uns spontan bereit, das Spiel der Förderstützpunkte zu leiten, nachdem wir am Samstag davor gefragt wurden. Ich machte mich rechtzeitig auf den Weg, da man ja nie weiß, wieviel auf der Autobahn zur Ferienzeit los ist und sammelte Joost bei ihm zu Hause ein.

Wir lagen gut in der Zeit, denn wir sollten schließlich um 16:30 Uhr in der Holstenhalle in Neumünster sein. Wir schafften das locker und trudelten schon um 15:40 ein. Dies mag Einigen sehr früh zu erscheinen, war es auch, aber es gab genügend Dinge zu sehen, wie z. B. die letzten Vorbereitungen der Techniker in der Halle oder dem Soundcheck von Holzi, dem Hallensprecher der SG. Als die Spielerinnen, der Stützpunkte eintrafen, wurde sich auch auf das anstehende Spiel vorbereitet und Fotos geschossen. Wir pfiffen das Spiel der Förderstützpunkte pünktlich um 17:15 UIhr an. Aufgrund der Zeitplanung dauerte das Spiel nur zweimal 20 Minuten mit fünf Minuten Pause, was aber für diesen Anlass vollkommen ausreichend war. Die Halle war zu Beginn des Spieles noch nicht wirklich voll, aber dies änderte sich zur zweiten Halbzeit und so herrschte auch eine gute Stimmung auf den Rängen. Als das faire und interessante Spiel der beiden Stützpunkte beendet war und alle glücklich und zufrieden waren, begegnete man schon den Profis in den Katakomben, die sich auf dem Weg zum Aufwärmen machten.

Aber man lief nicht nur stur aneinander vorbei, sondern es kam auch von Einigen ein freundliches „Hallo“ oder „Moin“. Wir bekamen nach dem Spiel, dann auch noch ein kleines positives Feedback von dem Schiedsrichtergespann, die das Spiel der Profis leiten sollten und ebenfalls aus der Region kommen. Es war auch sehr interessant zu erfahren, wie sich Bundesliga–Schiedsrichter auf ein Spiel oder eine Saison vorbereiten.

Dann fing auch schon bald das Spiel der SG und dem THW an, welches wir hautnah erleben durften, denn wir konnten hinter dem Kampfgericht das Spiel genießen und so mal erleben, was wirklich auf den Bänken und hinter den Kulissen los ist. Nach dem Spiel konnte man sich in Ruhe Autogramme holen oder Bilder mit den Profis machen und nicht mit den ganzen anderen Fans im Getümmel stehen. Die Spieler waren davon auch nicht genervt, sondern sehr freundlich, obwohl diese zuvor auch noch Interviews geben mussten.

Danach machten wir uns nach einem langen, aber schönen Tag, auf den Heimweg und haben den Tag nochmal Revue passieren lassen und sind zu dem Fazit gekommen, dass dies ein schönes Erlebnis nicht nur für uns war, sondern auch für die Mädels, die teilweise „Aufwischer“ sein durften und auch, denken wir mal, einen schönen Tag hatten. Außerdem finden wir, dass der HVSH, dies öfters machen könnte, wenn die Möglichkeit besteht, denn es war sehr interessant, diese ganzen Dinge zu erleben und man ist wieder um eine Erfahrung reicher.

 

Euer HVSH – Schiedsrichtergespann,

Niels Carstensen und Joost Sommer


Hand in Handball: Inklusionshandball in Todesfelde

- 08.08.2017

Mittlerweile sind drei Monate vergangen, als Handballtrainerin Gabi Nemeth das Inklusionsprojekt ,,Hand in Handball‘‘ ins Leben rief. 18-25 Spieler trainierten fleißig regelmäßig einmal wöchentlich dienstags zusammen in Todesfelde, sodass sie bereits am 17. Juni 2017 zum Sportfest ,,Kieler Woche Inklusiv‘‘ als Handballmannschaft antreten konnten. Jeder Spieler gewann dabei eine Medaille und eine Süßigkeitenbox für die Mannschaft. Mit Begeisterung und vielfältigen Trainingsmethoden wird das Training von Gabi Nemeth und ihren Betreuern geleitet, sodass der Zulauf von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung groß ist. Auch 3-4 Erwachsene mit Handicap besuchen regelmäßig das Handballtraining von den engagierten "Machern".

Am 11.Juli 2017 hat der Handballverband Schleswig-Holstein e.V., vertreten durch Katja Meyer, Sarah Borchers und Darius Krai, das Training von ,,Hand in Handball‘‘ besucht. Bereits zu Beginn des Projektes wurde das Engagement vom HVSH mit einem Ballpaket von Kempa belohnt!

Wir wünschen Gabi Nemeth mit ihrem Projekt ,,Hand in Handball‘‘ weiterhin viel Spaß und alles Gute!


124 sind am 27.09.2017 dabei

- 07.08.2017

124 Grundschulen haben sich bereits zum diesjährigen Grundschulaktionstag am 27. September 2017 angemeldet. Eine Steigerung von 17 Schulen aus dem Jahre 2016. Der Handballverband Schleswig-Holstein ist mit dem Resultat zufrieden: Immer mehr Schulen streben nach einer Kooperation zwischen Schule und Verein. Auch viele Handball-AGs sind in den letzten Jahren entstanden. Somit hoffen wir, dass der Grundschulaktionstag auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wird und die TrainerInnen der örtlichen Vereine diesen Tag an der Schule durchführen. Ob Schleswig oder Moorrege, Heide oder Lübeck: Alle Ecken von Schleswig-Holstein nehmen an unserer Grundschulaktion teil.

Wie jedes Jahr stellt der Handballverband den Kontakt zwischen Schule und Verein her und stellt dem Trainer Materialien zur Verfügung. Wir freuen uns über die zahlreichen Anmeldungen und wünschen bis dahin allen schöne Ferien!

merh Informationen hier...


Schule Viöl + HSG Jörl-DE Viöl = Project Partille Cup

- 04.08.2017

Partille Cup 2017 – Gewinnen ist schön, Teamgeist ist besser!

Montagmorgen, 4:45 Uhr, Schule Viöl. Die Klasse 8b der Gemeinschaftsschule in Viöl trifft sich zur Abfahrt zum Partille Cup 2017 - dem größten Handballturnier der Welt.

An 5 Tagen messen sich hier 22.000 Spielerinnen und Spielern in 1.500 Teams aus über 50 Nationen in den Altersklassen U10 bis U21.

Die Schule Viöl ist mit je einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft in der Altersklasse U15 vertreten.

 

Ca. ein Jahr Vorbereitung liegt hinter der Klasse, Sportlehrer Rainer Ginzel und den Betreuern. Die Idee, dass eine Klassenfahrt zum größten Handballturnier der Welt geht, ist wohl einzigartig. Schließlich ist in der Klasse nur eine Handballerin zu finden. Die Jungen-Mannschaft wird noch von zwei Handballern aus der Parallelklasse unterstützt.

Die Kooperation der Gemeinschaftsschule Viöl mit der HSG Jörl-DE Viöl ermöglicht diese Fahrt. Initiatoren des Projektes sind Rainer Ginzel und Rolf Hänsel, die seit September von Johannes Krüger unterstützt werden. Im Rahmen seines Freiwilligendienstes nutzt er die Fahrt als Jahresprojekt und stellt dieses unter anderem bei der FWD-Jahresprojektemesse beim Abschlussseminar in Bad Malente vor.

 

Zu der Organisation gehören An- und Abreise, Organisation der Finanzierung, Trikots, die Zustimmung der Eltern und der Schule und natürlich die sportliche Vorbereitung. Nahezu wöchentlich wurden die Sportstunden intensiv für die handballerische Schulung genutzt. Sportlehrer Rainer Ginzel kümmerte sich um alle organisatorischen Dinge, obwohl er nicht aktiv an der Fahrt teilnimmt. Da die planmäßige Lehrkraft noch kurzfristig erkrankte, musste auch noch Ersatz gefunden werden. Dies war allerdings kein Problem und so erklärte sich Bianca Schäfer aus Ohrstedt spontan bereit, die Fahrt zu begleiten.

 

Nach einer zehnstündigen Anreise per Bus und Fähre erreichen die Schüler mit den Betreuern Henrike Westphal und Bianca Schäfer als Lehrkräfte, sowie Rolf Hänsel und Johannes Krüger von der HSG Jörl-DE Viöl ihre Unterkunft in Göteborg. Anmelden, Unterkunft beziehen, Betten aufbauen, Schlafsack ausrollen, Klassenraum herrichten, Essen und das erste mal zum „Center Court“ nach Heden im Zentrum Göteborgs fahren, das war der Plan für den restlichen Montag.

 

Am Dienstag starten wir - wie alle anderen Turnierteilnehmer - mit unseren Gruppenspielen. Zunächst die Jungen, dann die Mädchen. Leider wenig erfolgreich, und es wird schnell klar, was es bedeutet, Handball zu spielen! Schnelligkeit, Ballsicherheit, Aggressivität in der Abwehr, Umschaltvermögen, Zusammenspiel, alle sportlichen Anforderungen werden uns gestellt. Die Jungen werfen an diesem Tag schon zwölf Tore, während die Mädchen ihren ersten Torerfolg auf Mittwoch verschieben müssen. Nach dem letzten Spiel ging es zum Essen und anschließend zur begehrten Eröffnungsfeier im Scandinavium. „So etwas habe ich noch nie erlebt!“ , tönt es im Anschluss. In knapp 75 Minuten werden bei der Show alle teilnehmenden Nationen beim Turnier begrüßt, unterstützt von musikalischen Tanz- und Showacts. Danach geht es auch schnell ins Bett. Am nächsten Tag warten wieder neue Gegner!

 

Pünktlich um 8:40 Uhr versammelt sich der Tross an der Unterkunft, um gemeinsam Richtung Heden aufzubrechen. Dort haben die Jungen ihre nächsten beiden Gruppenspiele und siehe da: das Zweite verlieren sie mit nur einem Tor gegen Frogner IL aus Norwegen. Da es bei einigen Spielen eine Liveschalte im Internet gibt, können einige Eltern das Spiel sogar im Internet verfolgen. Wir schnuppern an einem Punkt, müssen leider doch beide abgeben. Im Anschluss bricht der Clan auf in Richtung Härlanda, wo die Mädchen ihre nächsten Gruppenspiele bestreiten. Auch wenn die Differenz sehr hoch ist, können die Mädchen an diesem Tag auch Erfolge feiern und insgesamt sieben Tore erzielen. Man sollte meinen, bei so vielen Gegentoren und Niederlagen könnte die Stimmung kippen. Allerdings gehen wir es realistisch an und lassen uns davon nicht beirren, sondern genießen das schwedische Sommerwetter und die Atmosphäre auf den Plätzen. Den freien Abend nutzen wir, um gemeinsam in den Liseberg, dem größten Freizeitpark Nordeuropas, zu gehen. Am späten Abend treten wir dann - teilweise „bewässert“ von der Wildwasserbahn - unseren Heimweg in die Unterkunft an.

 

Am Donnerstag können wir es etwas ruhiger angehen. Wir haben jeweils nur noch ein Gruppenspiel und haben den Vormittag zur freien Verfügung. Dies nutzen wir und fahren gemeinsam zu einem malerischen Badesee in der Nähe unserer Unterkunft. Nach einer kleinen Planscheinheit und etwas Entspannung in der Sonne geht es zum Mittagessen. In der Zwischenzeit erklären sich Einige bereit, für alle Sponsoren, die die Fahrt unterstützen, eine Dankespostkarte zu schreiben. Diese werden nach dem Mittagessen fix von allen unterschrieben und dann in den Briefkasten geworfen. Doch in welchen? Gibt es in Schweden auch das System mit der In- und Auslandspost? Oder ist wie bei uns ein Postkasten für alle gedacht? Fragen über Fragen. Die Betreuer sind sich uneinig. Da wir allerdings nur einen Postkasten finden, bleibt uns nichts anderes übrig, als die Karten dort hineinzuwerfen. Wird schon schief gehen.

Da wir ziemlich weit außerhalb des Zentrums untergebracht sind, verbringen wir viel Zeit in der Straßenbahn. Dies bringt Gelegenheiten, die drei Betreuer aus dem nicht-plattdeutschsprachigen Raum ein wenig zu unterrichten. Wichtige Vokabeln wie „instiegen“ und „utstiegen“ werden schnell beherrscht. Man lernt ja nie aus…

 

Am Donnerstag steht für die Jungen noch das Highlight gegen die Handballexoten der Li Shin Junior High School aus Chinese Taipei an. Mit viel Hoffnung und Selbstbewusstsein gehen die Jungen das Spiel an, doch die Erkenntnis, dass auch Asiaten mit dem kleinen Ball umgehen können, macht schnell die Runde, und so geht leider auch das fünfte Gruppenspiel verloren. Ähnlich läuft es für die Mädchen, zwar kommt der Gegner wieder aus Skandinavien, jedoch lässt sich auch dieser nicht bezwingen, aber immerhin erzielen wir wieder ein Tor.

 

In der Zwischenzeit hat sich nach 4 Tagen ein beachtlicher Pfandflaschenberg im Zimmer der Jungen angesammelt. „Lass uns diese doch der älteren Dame geben.“ , vernehmen die Betreuer. Großes soziales Engagement, auch im Ausland. Mit Pfandflaschen kennen sich die Schüler bestens aus. Wurde doch im Vorfeld eine Pfandflaschentonne ins Leben gerufen, die mehrere hundert Euro in die Fahrtenkasse eingebracht hat.

 

Am Donnerstagabend steht für die Betreuer die Leadersparty im Scandinavium an. Die Schüler bleiben beaufsichtigt in der Unterkunft und nutzen den Abend, um zu entspannen. Auf der Leadersparty gibt es zur Abwechslung mal keinen Reis, sondern ein reichhaltiges Buffet und kalte Getränke.

Am Freitag beginnen dann die Playoffspiele im B-Pokal. Lieder müssen wir uns wieder geschlagen geben und da wir uns nun in der KO-Phase befinden, ist nach einem Spiel am Freitag das Turnier sportlich beendet. Trotz der hohen Tordifferenzen lassen sich die Schüler aber nicht unterkriegen und genießen das einmalige Erlebnis beim größten Handballturnier der Welt. Wer kann das als Nicht-Handballer schon von sich behaupten?

Am Freitagabend fahren wir nochmal ins Scandinavium, um uns das skandinavische Derby zwischen Norwegen und Island im Spiel um Patz drei der U19 European Open anzugucken. Müde und erschöpft von den vorangegangen Turniertagen geht es danach auch schon weder in die Unterkunft.

 

Am Samstag ist Abreisetag. Nach dem Frühstück richtet die Klasse vorbildlich und eigenständig die Klassenräume wieder her und versammelt sich im Vorraum, um die Räume von den Betreuern und dem Personal vor Ort abnehmen zu lassen.

Nachdem wir alles ordnungsgemäß hinterlassen, kommt auch schon das Shuttle zur Fähre. wieder heißt es drei Stunden auf der Fähre und vier Stunden im Bus bis wir wieder Schleswig-Holsteins Norden erreichen.

An dieser Stelle möchten wir und noch einmal bei allen Sponsoren und Unterstützern bedanken! Auch wenn es sportlich nicht optimal lief, hatten wir eine unvergessliche Fahrt und ein einmaliges Erlebnis während der Schulzeit!


auf dem Weg zum C-Trainer

- 04.08.2017

Kinderhandball-Grundkurs absolviert und Teil 1 der C-Trainerausbildung hinter sich - vergangene Woche startete der neue C-Trainer-Ausbildungskurs in Tarp. 22 Trainer absolvierten das 1 Modul der C-Trainerausbildung vom 25.07.-28.07.2017. Wir bedanken uns bei allen Referenten, die den Teilnehmern mit viel Spaß in Theorie und Praxis ihr Wissen weitergegeben haben.

Der zweite Teil der Ausbildung findet in den Herbstferien statt. Bis dahin haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe das Erlernte mit Ihrer Heimmannschaft zu üben. Zu Beginn des zweiten Ausbildungsteiles steht gleich die Abnahme der Lehrproben auf dem Programm.


20 neue C-TRAINER – AUSBILDUNG ABGESCHLOSSEN

- 04.08.2017

Geschafft! 20 Trainer absolvierten die C-Trainer-Ausbildung in Tarp.

Beginnend mit dem Kinderhandballgrundkurs an einem Wochenende, 4 Tage in den Osterferien 2017 und letztendlich nochmal 4 Tage vom 22.-25.07.2017 in Tarp wurden 20 Trainer mit der C-Lizenz des Deutschen Handballbundes ausgestattet.

Das HVSH-Referententeam um Mirko Spieckermann (Lehrwart) sowie Thomas Engler (Verbandstrainer) und Olaf Schimpf (VP Le/Le) und die Trainer haben mit viel Spaß in Zusammenarbeit Demoteam vier Tage Handballtheorie und -praxis hinter sich. Jetzt heißt es die erworbenen Kenntnisse im täglichen Trainingsbetrieb anzuwenden. Inhalte der Ausbildung waren DHB-Ramentrainingskonzeption, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Trainingslehre, Techniktraining, Athletiktraining, Koordinationstraining und vieles mehr.

 

Wir bedanken uns bei allen Referenten und gratulieren zur bestandenen Trainerprüfung!


Ferienzeit = Testspielzeit - nicht nur für die SG und den THW...

- 02.08.2017

Im Rahmen des sh:z-Sportsommers spielten am gestrigen Dienstagabend die beiden Spitzenclubs aus Schleswig-Holstein, die SG Flensburg-Handewitt und der THW Kiel, den "Flens-Cup" - die erste Trophäe der Saison 17/18 - aus. Der Sieger hieß nach 60 Minuten SG Flensburg-Handewitt mit 28:25 vor 2800 Zuschauern in der ausverkauften Holstenhalle Neumünster.

Im Rahmen dieses Saisonvorbereitungskrachers der Bundesligateams bestritten unsere weiblichen Nachwuchstalente des Jahrgangs 2004 der beiden Förderstützpunkte West und Ost das Auftaktspiel des Handballabends. Zu Beginn der Partie waren beide Teams recht nervös.  Ab Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit 23:20 (11:10) für den FSP West.

Ein besonderer Dank geht an Dirk Iwersen (Geschäftsführer Holstenhallen Neumünster GmbH), der zum Einen dieses Vorspiel unseren Mädels ermöglichte und zum Anderen kurzerhand die Kosten für die Trikot's der beiden FSP-Mannschaften übernahm.

Kader der FSP-Mannschaften:

West: Peetz, Nina; Sommer, Mariel; Lenkeit, Pia (3); Fritzsche, Florentine; Aschmoneit, Jule (1); Holtschneider, Lily (2); Reese, Greta (2); Adrian, Kristin (2); Rathjen, Chralotte; Eisenhardt, Nele (3); Luksa, Nancy (8); Kabbe, Franke (2) - Trainer: Hengstberger, Karin; Hengstberger, Fritz

Ost: Paulsen, Ley; Löw, Nele; Schulz, Janne (3); Schwarz, Jaqueline; Meyer, Farina (4); Gerber, Katja; Weiß, Lara (2); Rave, Lene (2); Nöcker, Lina; Pfannschmidt, Jona (1); Walter, Elin (7); Batha, Denise (1) - Trainer: Marxen, Sönke; Hell, Hendrik

 


Neue Verfahrensweise bei der Antragstellung von Spielausweisen

- 26.07.2017

Es ist ab sofort notwendig, dass sämtliche Dokumente einzeln bei der Antragstellung hochgeladen werden, d.h. im Sinne der Weiterbearbeitung keine Sammel-pdf-Datei mit mehreren Dokumenten inkl. des Antrages hochzuladen sind.

Hintergrund:

Die Dokumente welche zur Identitätsprüfung benötigt werden (z.B. Geburtsurkunde, Personalausweis, Reisepass, Heiratsurkunde u.ä.), werden nach der Antragsprüfung umgehend von den Speichermedien gelöscht.

 

Beispiel:

Es darf nicht mehr sein, dass z. Bsp. ein Neuantrag zusammen mit der Geburtsurkunde als eine pdf-Datei hochgeladen wird. Sondern bitte jedes Dokument einzeln einscannen und hochladen.

Begründung:

Nach Erteilen der Spielberechtigung müssen alle für den Antrag notwendigen persönlichen Identitätsnachweise (Kopie des PA oder Reisepasses; Kopie der Geburtsurkunde, Heiratsurkunde usw.) gelöscht werden – es darf keine Speicherung erfolgen.

Wir behalten uns vor, Anträge welche nicht der neuen Verfahrensweise entsprechen als fehlerhaft zurückzuweisen.


Kreishandballverband führt Grundschulturniere durch – Zwergencup erfolgreich

- 20.07.2017

Eutin. Zum zweiten Mal führte der Kreishandballverband Ostholstein mit dem „internationalen Zwergencup“ Kleinfeldturniere für Grundschüler der ersten und zweiten Klassen durch und konnte dabei einen Zuwachs verzeichnen. Im Vorjahr als Pilotprojekt an der Eutiner Gustav-Peters-Schule (Außenstelle am kleinen See) gestartet, nahmen nunmehr auch Schüler der Standorte Fissau und Blaue Lehmkuhle sowie der Grundschule Malente teil. An vier Turniertagen spielten die Erst-und Zweitklässler auf bis zu drei Spielfeldern im 4+1 Modus Handball, während Kinder der dritten und vierten Klassen als Schiedsrichter und Trainer zum Einsatz kamen. Den insgesamt 38 Teams waren Ländernamen zugeordnet, sodass es zu spannenden Begegnungen zwischen Kanada und Chile, Peru und Mexiko oder auch Island und Dänemark kam. Tobias Müller, der ein freiwilliges soziales Jahr beim Kreishandballverband (KHV) absolviert und im Rahmen seines Jahresprojektes die Federführung übernommen hatte, zeigte sich zufrieden mit allen vier Veranstaltungen und lobte  sämtliche  Beteiligten für ihren Einsatz.

 

„Wir haben tolle Handballspiele gesehen“, zog auch Petra Stock, Jugendwartin des KHV, ein positives Fazit. „Besonders freut uns, dass die Dritt- und Viertklässler so gut mit der ihnen übertragenen Verantwortung umgehen. Ein Dankeschön richten wir an die Grundschulen aus Malente und Eutin, die uns die Durchführung ermöglicht haben. Der Verband bietet dieses Turnier sämtlichen Grundschulen im KHV-Einzugsgebiet an und hofft für das nächste Jahr auf noch mehr Anmeldungen.“

 

Im Rahmen der Siegerehrung an der Gustav-Peters-Schule wurde der Außenstelle am kleinen See der KHV - Förderpreis „Grundschule aktiv am Ball 2017“ überreicht. Für den Förderpreis können sich die Grundschulen im Kreisgebiet jährlich bewerben, die Ausschreibungen erfolgen jeweils Anfang September. Die Grundschule am kleinen See in Eutin zeichnet sich durch ihr besonderes und nachhaltiges Engagement für den Handballsport in Ostholstein aus. So wurde im ablaufenden Schuljahr neben verschiedenen AG-Angeboten, der Kooperation „Schule & Verein“ des Landessportverbandes sowie Teilnahme an Wettbewerben und Turnieren ein zunächst dreimonatiges Projekt „Ballschule für Erstklässler“ ins Leben gerufen. Stellvertretend für ihre Schule nahmen Barbara Kleinmann und Lena Schulz den mit 200 Euro dotierten Preis entgegen.


Spektakuläre Tore ohne Ende beim HVSH Beachhandball-Pokal

- 20.07.2017

„Beach Chiller“ (Frauen) & „Nordlichter“ (Männer) gewinnen im Ostsee Resort Damp


Kiel, 19. Juli 2017. Am Samstag, dem 15. Juli fand zum zweiten Mal der HVSH Beachhandball-Pokal als offene Landesmeisterschaft am Aktionsstrand im Ostsee Resort Damp statt. Auf drei Feldern wurde den ganzen Tag bei besten Bedingungen klasse Beachhandball mit zahlreichen spektakulären Tore geboten. Vor allem diese spektakulären Tore, wie ein erzieltes Tor nach einer 360 Grad-Drehung des Spielers in der Luft und die immer wieder durch die Schiedsrichter eingeforderte körperlose Spielweise machen die Sportart so schnell, spannend und athletisch. Neben dem Landesmeistertitel im Beachhandball konnten die Mannschaften in diesem Jahr auch Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Beachhandball sammeln.

 

Neben dem Vorjahressieger „Obacht!“ gingen zehn weitere Mannschaften bei den Frauen an den Start. Nach vielen Spielen und reichlich Toren konnten im Finale die „Beach Chiller“ gegen die „Sandmöpse Neerstedt“ beide Halbzeiten gewinnen. Der Vorjahressieger „Obacht!“ musste sich im Spiel um Platz drei den „Nordlichter – alle Lampen an“ geschlagen geben. Durch den zweiten Platz in Damp konnten sich die „Sandmöpse Neerstedt“ für die deutsche Meisterschaft im Beachhandball qualifizieren. Im Teilnehmerfeld der Männer reisten gleich vier Teams aus anderen Bundesländern an um die begehrten Qualifikationspunkte einzusammeln. Insgesamt starteten sechs Teams ins Männer-Turnier. Am Ende besiegten die „Nordlichter“ im Finale die „BC Sanddevils“ und lösten gleichzeitig das Ticket zur Deutschen Beachmeisterschaft. Im kleinen Finale besiegte der „Havana Beach Club“ den „HC Hepp“. Der HFF Munkbrarup erreichte mit einem Sieg im letzten Spiel gegen „HSG Imposant Schleswig“ den fünften Platz.

 

Katja Meyer verfolgte zum ersten Mal den HVSH Beachhandball-Pokal in ihrem neuem Amt als HVSH-Vizepräsidentin für den Bereich Frauen und Breitensport. „Es ist wirklich eine tolle Werbung für den Beachhandball hier in Damp“ freute sie sich und bedankte sich gleichzeitig für die großartige ehrenamtliche Unterstützung.

 

Weitere Informationen zum HVSH Beachhandball-Pokal unter www.hvsh.de/beachhandball und auf www.facebook.com/hvsh.beachhandball.


HVSH-Spielkommission beschließt Durchführungsbestimmungen

- 18.07.2017

Auf dem Staffeltag wurden die Durchführungsbestimmungen der Saison 2017/2018 bereits vorgestellt. Ansprechpartner sind für die jeweiligen Staffeln der Frauenwart und der Männerwart für die Erwachsenen sowie für die Jugend die Mädchenwartin und die Jungenwartin. Eine Neuerung hingegen ist die Veränderung der Zuständigkeit in den Gremien: unter dem Vorsitz des VP Spieltechnik zeichnet sich die Spielkommission für alle Belange des Spielbetriebes verantwortlich. Somit entfällt die spieltechnische Verantwortung des Jugendausschusses.

 

Nachfolgend stellen wir diese zum Download zur Verfügung:

Durchführungsbestimmungen 2017/2018 Teil 1

Durchführungsbestimmungen 2017/2018 Teil 2

Ergänzend wurde auch der Rahmenterminplan für die Jugend beschlossen:

Download Rahmenterminplan 2017/2018 Jugend Stand 06.07.2017


„Heute seid ihr nicht an unserer Niederlage schuld.“…

- 18.07.2017

…da freut man sich doch, so ein Kompliment nach einem gepfiffenen Spiel zu hören. So geht es zumindest uns, Henrike und Rebekka.

Als eines der wenigen Frauengespanne reisen wir durch Schleswig-Holstein und leiten dort Spiele der Landes- und SH-Ligen im Erwachsenenbereich.

Warum man solche Kommentare gerne belächeln darf und nicht zu ernst nehmen sollte, darüber wollen wir euch in den kommenden Monaten bis zur Frauen Heim-WM berichten.

Nachdem wir euch zuletzt über die Lehrmaßnahme in Wismar berichtet haben, möchten wir nun über unseren Weg als Schiedsrichter erzählen.

Eigentlich hat natürlich alles bei den Minis begonnen.

Von Mami und Papi zum Training gefahren, den Spaß am Handball gefunden und bis hin zu den Damen am Ball geblieben. So kann man viele Handballkarrieren beschreiben. Bei uns kam jedoch mit ca. 15 Jahren der Schiedsrichterschein dazu, wodurch wir unser Taschengeld ein kleines bisschen aufbessern wollten. Schon damals waren Schiedsrichter ein rares Gut, sodass bereits 2013 die Meldung ins Land erfolgte. Doch es war noch zu früh für uns. Unsere Wege trennten sich, bis wir 2015 wieder zusammengefunden haben. Im zweiten Anlauf starteten wir auf der Kreisebene in der HG Lau/Sto, wo es nach kurzem Zwischenstopp in der Jugend zu den ersten Auswärtsspielen im Erwachsenenbereich ging. Wir wuchsen nicht nur auf der Platte zu einem Team zusammen, sondern sind auch sehr gute Freundinnen geworden. Der Spaß kam nicht zu kurz und die Leistung stimmte auch. Das Projekt Aufstieg kam uns so langsam in den Sinn.

Zu der Saison 2016/2017 wurden wir in den Landeskader des HVSH gemeldet, um die ersten Einblicke bei den Frauen zu sammeln. Auch die Männer und die SH-Liga Spiele ließen nicht lange auf sich warten, sodass wir bereits zur Saisonmitte viele Erfahrungen machen konnten.

Obwohl dies nach einem schnellen Aufstieg klingt, waren wir zu keinem Zeitpunkt alleine. Durch die gute Unterstützung von Coaches und Beobachtern konnten wir uns stetig weiterentwickeln. Nicht nur im sportlichen, sondern auch im persönlichen Bereich - aber dazu in einem anderen Bericht mehr. Natürlich gibt es auch Spiele, mit denen wir nicht zufrieden waren – trotzdem gilt es, dabei zu bleiben und sich nicht von Kommentaren, wie zum Einstieg genannt, beeindrucken zu lassen.

Wie auch in der Vergangenheit wird in Zukunft der Spaß an erster Stelle stehen.  Natürlich wollen wir uns auch weiterentwickeln. Wir sind gespannt wo uns unsere Reise hinführt. Ob Vorbilder dabei für uns eine Rolle spielen, erfahrt ihr im nächsten Bericht.

Bis bald

Henrike und Rebekka


„Junge Schiris brauchen unsere Unterstützung, Begleitung und Betreuung“

- 13.07.2017

Interview mit dem neuen Schiedsrichterwart Udo Ehlert

 

Seit dem letzten Verbandstag hat der HVSH einen neuen Schiedsrichterwart: Udo Ehlert hat dieses Amt übernommen und ist nun für die Schiedsrichter in Schleswig-Holstein verantwortlich. Grund genug, um Udo Ehlert etwas genauer vorzustellen und mit ihm über den Stand der Dinge im Schiedsrichterwesen, Probleme und Pläne für die Zukunft zu sprechen.

 

Das nennt man eine Handball-Vita: Udo Ehlert wurde in Flensburg geboren, wo er im Alter von zehn Jahren beim IF Stjernen Flensborg mit dem Handballspielen begann. Nach einem Umzug ging es bei der SG Mittelangeln weiter, wo der heute 53-Jährige weitere 30 Jahre aktiv war und sich in dieser Zeit gelegentlich auch als Jugendtrainer engagierte. Nach drei weiteren Jahren bei der DGF Flensborg hat Udo Ehlert seine spielerische Karriere dann beendet. Seit 1982 ist der Soldat zudem ununterbrochen als Schiedsrichter auf HVSH-Ebene aktiv und wurde als Kampfrichter in den höchsten Bereichen sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League sowie bei Länderspielen eingesetzt. Darüber hinaus hat der verheiratete Vater von zwei Kindern schon viel Erfahrung als Funktionär und war im KHV Flensburg Schiedsrichterlehrwart sowie seit 2009 Schiedsrichterwart. Zudem war er im Bezirk Nord bis zur Auflösung 2007 Schiedsrichterwart und von 2007 bis 2013 Schiedsrichteransetzer für Senioren im Bereich des HVSH.

 

Hallo Herr Ehlert, wie kam es dazu, dass sie sich als Schiedsrichterwart zur Wahl gestellt haben?

 

Nachdem Dierk Petersen für das Amt des Präsidenten vorgeschlagen wurde und es darum ging, ein Team aufzustellen, kam er auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen könnte für dieses Amt zu kandidieren. Nach guten, fruchtbaren Gesprächen, in denen wir letztendlich übereinstimmend unsere Ziele für die zukünftige Verbandsarbeit herausarbeiten konnten, entschied ich, mich dieser schweren Aufgabe zu stellen.

 

Wie beurteilen sie die Entwicklung im Schiedsrichterwesen in den letzten Jahren?

 

Die Lage ist sehr ernst. Die Zahlen der einsetzbaren Schiedsrichter sind auf allen Ebenen in Schleswig-Holstein rückläufig. Zwar gibt es gute Initiativen, die in den vergangenen Jahren immer wieder viele junge Menschen zum Schiedsrichter ausgebildet haben, allerdings erweist es sich als zunehmend schwerer, diese Menschen dauerhaft als Schiedsrichter an den Handballsport zu binden. Selbst Schiedsrichter, die bereits die Ebene des DHB erreicht haben, bilden hier keine Ausnahme.

 

Wo sehen sie die Hauptprobleme dafür?

 

Der Sport steht, sofern er nicht dazu beiträgt, den Lebensunterhalt zu finanzieren, in der heutigen Gesellschaft zunehmend in Konkurrenz zu Ausbildung und Familie. Es gibt verschiedene Übergänge zwischen Lebensabschnitten, wo der Mensch Entscheidungen treffen muss. Nach dem Abitur steht z.B. die Entscheidung über den Studienort an, die oft dazu führt, dass junge Schiedsrichter in einer Phase, die manchmal schon eine Förderung ist, nicht mehr bereit sind, diese zusätzliche Belastung zu tragen. Gleiches gilt, wenn eine Entscheidung hinsichtlich Familienplanung, Hausbau, etc. ansteht.

 

Ein weiteres Problem ist die Bereitschaft der Schiedsrichter, dem Druck durch oft unangemessene und intensiv vorgetragene Kritik zu begegnen. Man muss heute davon ausgehen, dass nahezu jedes Spiel, zumindest auf Landesebene, in irgendeiner Form durch Bildmaterial den Weg in die Sozialen Netzwerke findet und dort auch kommentiert und diskutiert wird. Das ist nicht jedermanns Sache. Aber auch der Umgang miteinander in der Sporthalle ist nicht immer unkritisch zu bewerten. Man darf hierbei nicht außer Acht lassen, dass die Schiedsrichter, selbst wenn sie im Gespann antreten, die einzigen am Spiel beteiligten Personen sind, die sich nicht in einer Gruppe befinden. Eine Gruppe, die mit ihren sozialen Funktionen auch helfen kann, die beschriebenen Probleme zu ertragen, fehlt dem Schiedsrichter, zumindest im Spiel und kurz danach.

 

Wie wollen sie diese Probleme angehen?

 

Wir müssen insbesondere bei den Vereinen ein grundsätzliches Verständnis dafür entwickeln, dass diese, sofern sie am Spielbetrieb teilnehmen wollen, neben der handballerischen Ausbildung auch immer die Schiedsrichterausbildung im Blick behalten müssen. Als Verband müssen wir hier unterstützen und ggf. koordinieren. Zur Zeit sind die Vereine und die Kreise für die Grundschulung der Schiedsrichter zuständig, da gibt es Kreise, wo das ganz hervorragend läuft, aber man darf nicht verhehlen, dass es auch Kreise gibt, in denen niemand ehrenamtlich für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen werden kann und die Ausbildung somit nicht optimal verläuft, sofern sie überhaupt stattfindet. Genau hier müssen wir ansetzen und unsere Unterstützung anbieten.

 

Wie kann man junge Handballer dazu bringen, sich für eine Laufbahn als Schiedsrichter zu entscheiden?

 

Ich habe nicht das Gefühl, dass es ein wirkliches Problem ist, junge Menschen dafür zu begeistern, Schiedsrichter zu werden. Man muss sie oft nur ansprechen, aber da fehlt es bisweilen auch mal am Engagement der „alten Säcke“. Das „Dabeibleiben“ ist, wie eingangs erwähnt, das viel größere Problem.

 

Haben sie weitere Ideen, diesen wichtigen, aber oft undankbaren Job schmackhaft zu machen?

 

Ein Schlüssel liegt bereits in Ihrer Frage versteckt. Denn warum ist der Job des Schiedsrichters undankbar? Die fehlende Anerkennung ist ein grundlegender Faktor dieses Zustandes. Anerkennung kann natürlich finanzieller Natur sein. Das ist sicherlich auch wichtig und nicht zu verkennen, für die Zufriedenheit in der Funktion ist jedoch die ehrliche Anerkennung durch alle Beteiligten viel wichtiger. Nehmen sie z.B. mal ein Jugendspiel, wo in der Regel viele Eltern anwesend sind. Da finden sie doch keinen, der nach dem Spiel zu seinem Kind geht, um zu sagen, wie schlecht es gewesen ist. Nein, sie bekommen Anerkennung für die erbrachte Leistung, egal, ob dieses Spiel verloren oder gewonnen wurde. Anders ist es beim Schiedsrichter, für den es, egal wie die Leistung objektiv zu bewerten wäre, vielfach Kritik gibt.

 

Und wie sollte man dem begegnen?

 

Junge oder neu ausgebildete Schiedsrichter brauchen Unterstützung und Anerkennung direkt in der Sporthalle. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass ein flächendeckendes Coaching für diese Schiedsrichter erfolgen muss. Es reicht eben nicht, Schiedsrichter auszubilden, man muss sie auch begleiten und betreuen. Und hier kommen dann auch wieder die Vereine ins Spiel, denn der Verband hat bei Weitem nicht genügend Ressourcen, dies alleine zu gewährleisten. Insofern ist es notwendig, die Aufgaben der Ebene angemessen gerecht zu verteilen.

 

Was empfehlen sie Schiedsrichtern generell für ihre Aufgabe?

 

Neben der notwendigen Physis glaube ich, dass ein wichtiger Schlüssel die eigene Authentizität ist. Wenn ich mich natürlich gebe und von vornherein alle das Gefühl haben, auf Augenhöhe zu agieren, hilft das ungemein. Natürlich muss ich auch unangenehme Entscheidungen treffen, diese konsequent vertreten und somit auch die Autorität des Schiedsrichters in den Vordergrund rücken. Aber es fällt allen Beteiligten wesentlich leichter, dies zu akzeptieren, wenn ich authentisch wirke.
Ein weiterer Punkt ist, dass man mir als Schiedsrichter den Spaß an der Aufgabe anmerken sollte. Ein Lächeln kann auch im Sport manchmal viele Konflikte einfach beiseite räumen. Laufe ich jedoch 60 Minuten mit ernster, versteinerter Miene über das Spielfeld, bekomme ich sicherlich ganz schnell Probleme. Später spielen in einer Schiedsrichterkarriere sicher auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Aber wenn man die Aufgabe des Schiedsrichters erkannt und die Herausforderungen angenommen hat, kommt das in der Regel schon von alleine. Ich denke da an Spiel Vor- und Nachbereitung, Weiterbildungsbereitschaft oder selbstkritische Verhaltensanalysen, um hier nur ein paar Dinge zu nennen.

 

Wie sollten Interessierte am besten vorgehen, um Schiedsrichter zu werden und ggf. in den Kadern aufzusteigen?

 

Oftmals genügt schon ein Blick auf die Webseiten der Verbände, um fündig zu werden. In der Regel stehen hier die Ausschreibungen der Lehrgänge langfristig bereit. Aber auch der Gang zum Vereinsschiedsrichterwart ist nie verkehrt. Er verfügt normalerweise über die nötige Erfahrung, hier weiterzuhelfen. Hat man dann den Entschluss gefasst, auch in höheren Ligen zum Einsatz zu kommen, sind natürlich Einsatz und kontinuierliche Weiterbildung die Schlüssel zum Erfolg.

 

Gelegentlich stimmt auch die Einschätzung der Beobachter nicht unbedingt mit der der Vereine, Trainer und Spieler überein. Würden sie sich da eine andere Gewichtung bzw. klarere Vorgaben zur Regelauslegung wünschen?

 

Nein, die Vorgaben und Auslegungen sind grundsätzlich gut geeignet und auch in Ihrer Art gut verständlich. Die Diskrepanz in der unterschiedlichen Wahrnehmung, die Sie hier ansprechen, beruht meines Erachtens auf anderen Gründen. Zum einen ist die Weiterbildungsmöglichkeit der Schiedsrichter in den unteren Ligen, und da zähle ich auch Spielklassen im Landesspielbetrieb dazu, bei weitem nicht geeignet, den Vereinen eine verlässliche Regelauslegung der verschiedenen Gespanne zu präsentieren. Das ist bedauerlich, lässt sich aber bei einer Lehrmaßnahme pro Jahr und Schiedsrichter nur schwer verbessern. Hier ist dann die Eigeninitiative der Schiedsrichter gefragt, sich, wie schon gesagt, weiterzuentwickeln.

 

Zum andren sind die verschiedenen Voraussetzungen, mit denen die Beteiligten in ein Spiel gehen, auch Grundlage für die Betrachtung der jeweiligen Spielszenen. Hier sind oft Kleinigkeiten entscheidend, eine eigentlich gute Leistung in ein vermeintlich weniger gutes Licht zu rücken. So ist das Thema Vorteilsgewährung und spätere Bestrafung immer wieder ein „Zankapfel“ während und nach dem Spiel. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Pfiff „gegen mich“ subjektiv zunächst erstmal als falsch empfunden wird und die Emotionen in Gang setzt, die sich nach außen in Unverständnis und Kritik entladen.

 

Haben sie Ideen, Vorschläge oder Wünsche für ‚übergeordnete Gremien‘ in Bezug auf das Schiedsrichterwesen?

 

Wenn Sie mit den übergeordneten Gremien den DHB ansprechen, kann ich noch keine belastbare Aussage treffen, da ich hier noch keinen tiefgreifenden Einblick gewinnen konnte. Mein Schiedsrichterlehrwart berichtet mir jedoch, dass im Lehrwesen ein gutes Netzwerk entstanden ist, welches in Ausbildungs- und Regelfragen vorbildlich zusammenarbeitet.

 

Was würden sie sich abschließend von den Spielern, Trainern und Vereinen im Umgang mit den Schiedsrichtern wünschen?

 

Ich wünsche mir von allen Beteiligten, explizit aber auch von einigen Schiedsrichterkollegen, manchmal etwas mehr Gelassenheit. Wir bewegen uns auf einer Ebene des Sports, wo der Spaß und das Hobby im Vordergrund stehen. Auch mit der zum Spiel gehörenden Rivalität im Handballsport dürfen wir unter keinen Umständen den notwendigen Respekt voreinander verlieren bzw. die gebotene gegenseitige Toleranz vernachlässigen.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben!


HVSH Beachhandball-Pokal am 15. Juli im ostsee resort damp

- 13.07.2017

Kiel, 10. Juli 2017. Am Samstag, dem 15. Juli findet der HVSH Beachhandball-Pokal als offene Landesmeisterschaft  nach der Premiere im Vorjahr erneut am Aktionsstrand im ostsee resort damp statt. Ab 10.00 Uhr werden auf drei parallelen Beachhandballfeldern die Landesmeistertitel der Frauen und Männer ausgespielt. Die Siegerehrungen sind für ca. 18.00 Uhr eingeplant.

 

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr erneut unsere Landesmeisterschaften der Frauen und Männer am Aktionsstrand in Damp austragen und allen Handballfans, Besuchern sowie Urlaubern attraktive Beachhandball-Spiele präsentieren können“, so HVSH-Geschäftsführer Gert Adamski. In der Turnierkategorie der Frauen haben sich elf Teams hauptsächlich aus Schleswig-Holstein, aber einzelne Teams auch aus Hamburg und Niedersachsen angemeldet. Bei den Männern gehen fünf Teams an den Start. In beiden Kategorien geht es neben dem Landesmeistertitel auch um Qualifikationspunkte für die Deutsche Meisterschaft im Beachhandball.  

 

Wer kurzfristig noch Lust auf Beachhandball hat, kann sich als Team auch noch spontan anmelden. Weitere Informationen und das Anmeldeformular zum HVSH Beachhandball-Pokal unter www.hvsh.de/beachhandball und auf www.facebook.com/hvsh.beachhandball.

 

Gespielt wird nach dem offiziellen Regelwerk der International Handball Federation (IHF). Darüber hinaus werden geschulte Beachhandball-Schiedsrichter die Spiele im Sand leiten.

 

Für Rückfragen:

Sport- und Event-Marketing

Schleswig-Holstein GmbH

Stephan Zeh

T: 0431-6486-177

M: 0171-3332663 


Sportplakette an Ljubomir Vranjes und Dr. Tim Rausche verliehen

- 11.07.2017

Ministerpräsident Daniel Günther: „Sport als Teamleistung voranbringen“

Datum 10.07.2017

KIEL. Der langjährige Trainer der SG Flensburg-Handewitt, Ljubomir Vranjes, und der ehemalige Präsident des Tanzverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Tim Rausche, sind mit der Sportplakette des Landes ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Daniel Günther überreichte die Auszeichnungen heute (10. Juli) in Kiel.

„Sie haben sich diese Auszeichnung beide redlich verdient: Beide sind Sie zugleich Sportler und Menschen, die den Sport mit Ihrem leidenschaftlichen Engagement gefördert haben“, sagte der Regierungschef. Ljubomir Vranjes und Tim Rausche hätten unermüdlich Talente entdeckt und gefördert sowie Freizeitsportler und Profis unterstützt. „Sie haben sich um den sportlichen Nachwuchs gekümmert, Wettkämpfe bestritten und damit zu Schleswig-Holsteins starkem sportlichen Profil beigetragen“, so Günther. Er versicherte, dass die Landesregierung den Sport in den kommenden Jahren mit mehr Geld für den Landessportverband sowie mit Investitionen in die Sportstätten unterstützen werde. „Gemeinsam bringen wir den Sport in Schleswig-Holstein als Teamleistung weiter voran“, so der Regierungschef.

Die Sportplakette ist seit 1961 die höchste Auszeichnung des Landes für den Sport. Sie wird jährlich an ca. zwei bis drei Personen verliehen. Voraussetzung dafür sind herausragende Erfolge oder Verdienste im Sport bei aktiven Sportlerinnen und Sportlern. Ausgezeichnet werden auch Frauen und Männer, die in Verbänden und Vereinen herausgehobene Funktionen wahrgenommen haben.

Ljubomir Vranjes wechselte 2006 als Spieler zur SG Flensburg/Handewitt. Damals war der Handballer bereits olympischer Silbermedaillengewinner, Weltmeister, dreifacher Europameister und fünfmaliger schwedischer Meister. Als Spieler erzielte er in 108 Spielen 169 Tore für die SG. 2009 beendete er seine Spieler-Laufbahn. 
Anschließend übernahm er den Posten des Teammanagers und im November 2010 das Traineramt bei der SG Flensburg-Handewitt. Mit 370 Spielen ist er Rekordtrainer in der SG-Geschichte. Unter seiner Leitung holte die SG Flensburg-Handewitt die Trophäe in der Champions League, den Europacup der Pokalsieger, den DHB-Pokal und den DHB-Supercup.

Dr. Tim Rausche aus Hamburg war Turnierleiter sowie Wertungsrichter und wurde 2001 mit 31 Jahren an die Spitze des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein gewählt. Dort machte er sich intensiv für die Nachwuchsförderung stark. Seit 2001 arbeitet er auf Bundesebene an den künftigen strategischen Ausrichtungen des Tanzsports mit. Neben seinen Aufgaben als stellvertretender Verbandsarzt und Antidopingbeauftragter wurde er 2014 zum Vizepräsidenten des Deutschen Tanzsportverbandes gewählt. Im Landessportverband Schleswig-Holstein unterstützte er dreieinhalb Jahre den Vorstand. 2016 gab er nach 15 Jahren das Amt des Präsidenten des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein ab.

Quelle: Internetseite der Landesregierung Schleswig-Holstein

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft, Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

 

 


Oberliga- und HVSH-Staffeltage

- 05.07.2017

 

In Vorbereitung auf die Spielsaison 2017/2018 finden am Samstag, 15.07.2017 im

Restaurant Kaisersaal, Bleeck 26, 24576 Bad Bramstedt

die Staffeltage statt.

 

geplanter Ablauf:

ab 10.30 Uhr Staffeltag der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein

ab 14:00 Uhr Jugendbereich SH-Ligen A, B und C-Jugend

ab 16:00 Uhr Erwachsenenbereich SH-Ligen und Landesligen

 


Ein Leuchtturm an der Westküste

- 05.07.2017

Die HSG SZOWW verbindet Leistungs- und Breitensport über die beiden Stammvereine zu einem erfolgreichen Ganzen und ist eines der Handballzentren im Husumer Raum.

 

Da, wo es handballmäßig ganz dünn wird, bei den 16- bis 18-Jährigen, wünscht sich Nicole Gildner deutlich mehr Elternengagement. Sie will niemanden angreifen, sie freut sich ja über jeden jungen Erwachsenen im B- und A-Jugend-Alter, der oder die überhaupt noch Handball spielt.

 

Aber ganz allgemein gesprochen fehlen ihr die Eltern, die den älteren Kindern Handballbegeisterung vorleben.

 

Bis etwa zur C-Jugend kann Nicole Gildner noch auf gewachsene Strukturen in Handballfamilien zurückgreifen. Das läuft. Danach aber, wenn die Jugendlichen lieber feiern und daddeln wollen („sie haben ja den ganzen Tag das Handy vor der Nase“) und auch sie selbst in Sachen Handballwerbung kein Gehör mehr findet, gehen die jungen Erwachsenen dem Handball verloren.

 

„Ich finde das sehr schade. Ich fürchte aber, wir können das nicht allein ändern. Obwohl Handball ein tolles Hobby ist und die Gemeinschaftserlebnisse prägen“, sagt die Vorsitzende der Spielgemeinschaft mit dem sperrigen Namen: HSG  SZOWW, was für Handball-Spielgemeinschaft Sportzentrum Ohrstedt Ostenfeld-Wittbek-Winnert steht. Das ganze passt in keine Zeitungszeile. Deswegen die Abkürzung. Die ja immer noch lang genug ist.

 

Eine weibliche A-Jugend hat die HSG aktuell übrigens nicht. Das ist ja auch kein Problem, das die schleswig-holsteinische Westküste exklusiv besitzt. Zum veränderten Freizeitverhalten kommt noch die Schule: Wenn die Jugendlichen zehn Stunden in der Lehranstalt verbringen, schwinden Zeit und Lust am Sport. Vielleicht wird die neue Landesregierung aus CDU, FDP und Grünen helfen; sie möchte aus den derzeitigen acht Jahren wieder neun Jahre am Gymnasium machen. Schulschluss um 13 statt um 16 Uhr – das wäre schon mal ein Anfang.

 

Die HSG ist mit zwölf Jugend-Mannschaften und etwa 130 Spielerinnen und Spielern ein Handball-Leuchtturm an der Westküste. Dort, wo die Nordsee nah, die Wege weit und die Einwohner wenige sind, nimmt die HSG ihren Auftritt als ambitionierter Teil des Breitensports der Stammvereine TSV Ostenfeld und SZ Ohrstedt mit Ausflügen in die Spitze sehr ernst. Auf drei Achtsitzer-Busse kann die HSG dabei dank der Unterstützung der Gemeinden und Stammvereine jedes Wochenende zurückgreifen, um die vielen Teams vom Südwesten des Landes am Hamburger Rand bis hoch an die dänische Grenze zu chauffieren. Manche Eltern hätten schon den Kopf geschüttelt, wenn es darum ging, dass ihre Kinder in der C-Jugend für ein Spiel den halben Tag unterwegs gewesen seien, wenn es bis nach Burg in Dithmarschen ging. Zwei Spiele am Tag könnten eine Lösung sein, dafür dann auch mal ein freies Wochenende, findet Nicole Gildner. Einer Saison in Turnierform kann sie in weit gestreuten Staffeln einiges abgewinnen.

 

Es hängt viel an Frauen wie ihr, Jahrgang 1972, Mutter zweier Söhne, halbtags in der Beschaffung bei der Bundeswehr tätig, wohnhaft in Ostenfeld. „Es gab schon Stress zuhause, weil ich soviel unterwegs bin“, sagt sie. „Aber ich habe eben ein großes Interesse am Handball.“ Als Multifunktionärin greift sie an vielen Stellen ein, setzt das, was sie bei Gesprächen und Fortbildungen in Kiel beim HVSH mitnimmt, gewinnbringend im Verein um. Dabei hätte sie als Fahrdienst ihres 16 Jahre alten Sohn Kjell schon genug zu tun. Er spielt in der B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt. Fünf Mal in der Woche trainiert er dort. Gymnasium in Husum bis 16 Uhr, dann mit „Taxi Mama“ zum Training in die Duburg- oder Fördehalle. Manchmal fährt Nicole Gildner über Schuby, um Teamkollegen aus dem Schleswiger Raum einzusammeln. Nicht immer sitzt sie am Steuer, aber wenn sie chauffiert, ist sie fünf Stunden von zuhause weg: „Das stresst ganz schön.“ Natürlich ist sie stolz auf ihren Sohn, der sehr motiviert seinen Weg geht. Auch der jüngere Filius Lennert spielt natürlich Handball, in der B-Jugend der HSG.

 

Doch nicht nur die großen, auch die kleineren Spieler der HSG müssen zu jedem Training ganz schöne Wege zurücklegen, wenn sie etwa aus Viöl kommen. Nicole Gildner sagt: „Für alle Eltern gibt es zwei große Themen. Die Fahrerei, und die Termine am Wochenende.“ Schließlich möchte jede Familie auch mal handballfrei haben, um etwas zu unternehmen.

 

Für die kleinen Vereinsmitglieder sind Spieler wie Kjell Vorbilder. Die Nähe zu Flensburg zieht, und jedes Jahr veranstaltet die HSG Festtage des Handballs mit Bundesliga-Partien der SG Flensburg-A-Jugend, die in Ohrstedt ausgetragen werden. Einmal im Jahr fährt der Förderkreis Ostenfeld zudem mit 40 bis 50 Kindern zu einem Bundesligaspiel der SG-Profimannschaft. Die HSG hat Glück, denn sie wird von drei Förderkreisen unterstützt. Ostenfeld und Ohrstedt fördern die starke Jugendarbeit, unterstützen etwa die jährliche Teilnahme an einem Handballturnier in Dänemark. Und der Förderverein Liga-Handball entlastet bei den Ausgaben für die Mannschaften der Senioren in der Schleswig-Holstein- und der Landesliga. Die 1. Männermannschaft ist gerade in die SH-Liga aufgestiegen; es kommen höhere Ausgaben auf die HSG zu.

 

Der Verein, die Region, sie leben Handball. Einmal im Jahr veranstaltet die HSG ein Handball-Camp für E- und D-Jugend-Spieler. Die engagierten Nachwuchstrainer der HSG werben schon in Kindergarten und Grundschule für den Handball, so dass dann über die E-Jugend der Grundstock für den Nachwuchs gelegt werden kann. „Ohne aktive Ehrenamtler im Nachwuchs geht bei uns gar nichts“, sagt Nicole Gildner.

 

Den zunächst nicht leichten Zusammenschluss der Klubs aus Ohrstedt und Ostenfeld bezeichnet sie als unerlässlich. „Als Einzelverein hat man kaum noch eine Chance“, sagt sie, von Ausnahmen abgesehen. Die Mildstedter und der Bredstedter TSV haben, zur Freude Nicole Gildners (im Sinne der Konkurrenz), beide große Handballsparten mit vielen Mannschaften. Der große Konkurrent Fußball saugt mit vielen Vereinen in Husum und rundherum natürlich sportliche Talente ab.

 

Als Klage will Nicole Gildner ihre Aussagen nicht verstanden wissen. Sondern als Zustandsbeschreibung. Ohnehin macht die Arbeit mit und für den Handball viel zu viel Spaß, als dass ihr ein Lamento einfiele – auf die Frage, ob die Begeisterung für den Sport den mit dem Auszug der Söhne aus dem Elternhaus ende, überlegt sie kurz und sagt: „Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Vielleicht schon. Aber ich hätte dann doch eher mehr Zeit, mich um die HSG zu kümmern.“

von FRANK HEIKE


HVSH Jugend-Beachhandball-Pokal am 8. Juli in Holnis

- 05.07.2017

Am 8. Juli findet erneut der HVSH Jugend-Beachhandball-Pokal als offene Landesmeisterschaft des Handballverbandes Schleswig-Holstein in Holnis bei Glücksburg statt. Auf vier parallelen Beachhandballfeldern, die direkt am Strandabschnitt beim Strandservice Festersen aufgebaut sind, wird in fünf Turnierkategorien am Samstag ab 10.00 Uhr gespielt. Die weiblichen und männlichen C- und B-Jugendlichen gehen um den Jugend-Landesmeistertitel im Beachhandball an den Start. Dank der bestehenden Kooperation zwischen dem Handballverband Schleswig-Holstein e.V. und Special Olympics Schleswig-Holstein wird in diesem Jahr auch wieder in der Handicap-Kategorie gespielt. Zusätzlich qualifizieren sich die Landesmeister im Beachhandball der weiblichen und männlichen B-Jugend für die Deutsche Beachhandball-Meisterschaft (26. und 27. August 2017) in Nürnberg.

 

„Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr haben sich nahezu doppelt so viele Mannschaften angemeldet“, freut sich HVSH-Geschäftsführer Gert Adamski. Insgesamt gehen über 30 Teams in vier Jugend-Turnierkategorien an den Start. Zusätzlich werden auch drei Handicap-Teams starten.

 

Gespielt wird bei der Beachhandball-Landesmeisterschaft des Handballverbandes Schleswig-Holstein e.V. nach dem offiziellen Regelwerk der IHF. Geleitet werden die Spiele im Sand durch offiziell angesetzte HVSH-Schiedsrichter.

 

Weitere Informationen zum HVSH Beachhandball-Pokal unter www.hvsh.de/beachhandball und auf www.facebook.com/hvsh.beachhandball.

 

Für Rückfragen:

Katharina Pohle

HVSH-Referentin Beachhandball

Mobil: 0170/288 66 00

Mail: beachhandball@hvsh.de


Schulung Beachhandball-SR ein voller Erfolg

- 30.06.2017

Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Schulung für Beachhandball-Schiedsrichter mit unser Beauftragten für Beachhandball-SR Kerstin Felgentreu und Ihrer Vertreterin Sarah Borchers statt. Als ein großes Team paukte man zuerst die Theorie um sich bereits am Freitagabend in den ersten Spielen zu beweisen. Um Euch einen Eindruck zu vermitteln, haben wir Euch hier zwei Erfahrungsberichte der Schiedsrichter zur Verfügung gestellt. Habt Ihr auch Lust auf Beachhandball? Am 08.07.2017 und 15.07.2017 finden unsere HVSH-Beachhandball-Pokale statt. Es sind in der männlichen Jugend C, Handicap, Frauen(Restplätze) und Männer Startplätze frei:

 

Erfahrungsbereicht 1:

Am Freitag ging es nach der Schule, Arbeit oder von zuhause aus los nach Damp! Wir Schiedsrichter waren alle sehr gespannt,  was uns dort erwartet. Der Großteil unser Schiedsrichter, ich eingeschlossen,  hatte noch keine nennenswerte Erfahrung im Beachhandball. So ging es,  als langsam alle „Neulinge“  Freitag eingetroffen sind,  in den Kongressraum, wo wir unsere erste Schulung hatten. Direkt nach der Theorie ging es für uns in die Praxis: es waren schon am Freitag-Abend einige Spiele zu pfeifen.  Danach haben wir uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht und sind von da aus weiter zum Technical Meeting. Dort wurden auch noch den Trainer die Regeln des Beachhandball, das sich im Vergleich zum Hallenhandball sehr unterscheidet,  erklärt. So bekamen wir auch noch mit, was den Trainern wichtig war.

 

Samstag früh ging es für uns alle los! Nach einem entspannten Frühstück in unserem Kongressraum wussten wir alle, es steht ein anstrengender Tag vor uns.  So ging es um 8:40 Uhr mit den ersten Spielen los. Wir merkten schnell, dass  die Trainer hier viel entspannter als in der Halle an die Sache ran gingen. So pfiffen wir alle allein oder im Gespann einige Spiele und machten meines Erachtens alle einen guten Job! Dies sagten auch einige Trainer nach dem Spieltag. Es gab auch bei jedem von uns kleine Fehler, die wir am Abend analysierten und verbesserten uns am nächsten Tag nochmal. Jedoch waren wir alle sehr erschöpft nach dem Spieltag und freuten uns, nachdem wir noch am Strand waren, auf unser Bett. Wir haben alle ca. 18 Spiele gepfiffen gehabt, egal ob Regen, Sonne oder Wolken. Trotz der ganzen Hektik waren wir sehr froh und hatten viel Spaß.  Am Abend stoß noch eine weitere Schiedsrichterin zu uns als Unterstützung.

 

Am nächsten Tag sollten wir eigentlich Unterstützung bekommen durch zwei weitere Schiedsrichter, weil einer vom letzten Tag nur am Samstag konnte. Jedoch musste Kerstin, unsere Leiterin, alles umplanen, weil einer der Schiedsrichter, die neu kommen sollten, krank geworden ist. Der andere fiel aus, weil er sich am Abend verletzt hat. An dieser Stelle nochmal gute Besserung .

 

Den Tag haben wir alle auch geschafft mit starken Leistungen und viel Spaß! Ich denke, ich spreche in Namen aller Schiedsrichter, wenn ich sage, dass es ein echt spaßiges Turnier war und wir als Schiedsrichter ein starkes Team waren. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

 

Erfahrungsbericht 2:

 

Am vergangenen Wochenende fand in Damp das Beachhandballturnier der Ballfreunde statt.

 

Wir angehenden Beach-Schiedsrichter haben uns am Freitag im Seminarraum vor Ort getroffen. Nach einer aktiven Vorstellungsrunde, wo jeder sich mit einem besonderen Merkmal vorstellen musste, fingen Kerstin und Sarah mit der Theorie an. Alle hatten ihre Hausaufgaben gemacht und so konnten wir uns auf die wichtigen Themen konzentrieren. Nach einem leckeren Essen, ging es dann auch schon in den Sand und das gerade gelernte in die Tat umsetzten. Im Anschluss gab es noch ein Treffen wo wir offene Fragen geklärt haben. Zum Technical Meeting mit den Trainern und Interessierten waren wir alle dabei und konnten so auch den Eindruck und Fragen der Trainer mit bekommen. Zufrieden mit dem ersten Tag ging es dann auch schon ins Bett, schließlich war für 7:00 Uhr Frühstück angesetzt.

 

Nach dem Frühstück mit Schokopudding zum Trinken, frischen Brötchen und Joghurt, gab es die nächste Unterrichtstunde. Videoanalyse, in mehreren Sequenzen mussten wir erkennen ob es ein Kempator, eine saubere Pirouette oder doch nur ein einfaches Tor war.

 

Pünktlich um 8:40 ertönten dann wieder die ersten Pfiffe von uns. Das Wetter war gut, wenn man den Regen rausnimmt und auch die Stimmung aller war angenehm entspannt.

 

Wir Schiedsrichter hatten eine Menge Spaß und nach ca. 18 geleiteten Spielen die jeder hinter sich gebracht hatte, gab es noch eine Theorieeinheit.

 

Beim anschließenden Essen, das schnell zur Nebensache wurde, zeigte sich wie harmonisch unsere Gruppe war. Die meisten von uns kannten sich erst seit Freitag, dennoch half man sich gegenseitig bei der zwischenmenschlichen Kommunikation mit dem Nachbartisch. Nach einem Treffen an der "Frauenhütte" gingen wir gemeinsam alle an den Strand zur Party und auch hier konnte man sehen coole Truppe. Aber auch am Sonntag sollten noch Spiele geleitet werden und so ging es dann auch schon bald wieder in die Federn.

 

Der Sonntag verlief eigentlich wie der Samstag, mit viel Spaß ging es auf die Felder. Leider hatten nicht alle den Rat von Katja und Kerstin befolgt und so wurden sich die Füße verbrannt. Das sollte aber nicht die gute Stimmung beeinträchtigen und so wurden dann auch mal die 2Tore mit einer Rolle vorwärts angezeigt.

 

Wer jetzt denkt das Wochenende war anstrengend hat vielleicht recht, aber so viel Spaß wie wir hatten und das perfekt passende Team entschuldigt alles.


 
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